ZEIT Wirtschaftsforum

3. November 2016
Hamburg

Am 3. November 2016 veranstaltet DIE ZEIT bereits zum achten Mal das ZEIT Wirtschaftsforum in der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg. Die Veranstaltung führt jedes Jahr rund ca. 500 Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um kontrovers zu diskutieren, was unternehmerische und politische Verantwortung heute ausmacht und welche Rolle hierbei Fragen der Moral und der Ethik spielen. Die Hamburger Hauptkirche St. Michaelis bietet für die Debatten des ZEIT Wirtschaftsforums, die auch die Rolle der Religion nicht aussparen, die passende Kulisse.

Sollten Sie Interesse an einer Mitgestaltung des ZEIT Wirtschaftsforums haben, wenden Sie sich bitte an untenstehenden Ansprechpartner.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #zeitwifo

Sprecher

Marc Brost

Marc Brost

Marc Brost

Leiter Hauptstadtbüro, DIE ZEIT

Brost, Jahrgang 1971, ist seit 2010 Leiter des Hauptstadtbüros der ZEIT. Davor war er wirtschaftspolitischer Korrespondent der ZEIT in Berlin. Er studierte von 1991 bis 1997 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim. Darauf folgte ein zweijähriges Volontariat in der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Seit 1999 ist er Redakteur bei der ZEIT, von 2002 bis 2007 war er stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft. Für seine journalistische Arbeit wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik (2001), dem Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik (2003) und dem Theodor-Wolff-Preis (2006).

Foto: Anatol Kotte

Dr. Rainer Esser

Dr. Rainer Esser

Dr. Rainer Esser

Geschäftsführer, ZEIT Verlagsgruppe

Esser, Jahrgang 1957, ist Geschäftsführer der ZEIT. Nach einer Banklehre studierte er Jura in München, Genf und London und machte daraufhin seinen Master of Law in den USA. Im Anschluss an das 2. Juristische Staatsexamen besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München, arbeitete mehrere Jahre lang als Anwalt und promovierte 1989. Seine erste Leitungsfunktion in den Medien übernahm er im selben Jahr bei der Verlagsgruppe Bertelsmann als Chefredakteur zweier juristischer Fachzeitschriften. 1992 wechselte er in die Position des Geschäftsführers des Spotlight-Verlags und war dort gleichzeitig Herausgeber mehrerer Zeitschriften. Nach vier Jahren als Geschäftsführer der »Main-Post« ging er 1999 zur ZEIT. Seit dem 1. Mai 2011 ist Rainer Esser neben seiner Position bei der ZEIT auch als Geschäftsführer für die DvH Medien GmbH tätig.

Foto: Johannes Arlt

Manuel J. Hartung

Manuel J. Hartung

Manuel J. Hartung

Leiter Ressort CHANCEN, DIE ZEIT; Herausgeber, ZEIT CAMPUS

Manuel J. Hartung, Jahrgang 1981, ist seit Juli 2015 Leiter des Ressorts CHANCEN der ZEIT und Herausgeber des Magazins ZEIT CAMPUS. Zuvor war er unter anderem Geschäftsführer von TEMPUS CORPORATE, einem Unternehmen des ZEIT Verlags, Chefredakteur von ZEIT CAMPUS und Redakteur der ZEIT. Der Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule studierte Geschichte an den Universitäten Bonn und New York sowie als McCloy-Scholar Public Administration an der Harvard University. Zudem unterrichtete er Journalismus an den Universitäten Göttingen und St. Gallen. Hartung hat sechs Bücher veröffentlicht; zuletzt gab er mit dem Hirnforscher Gerhard Roth „Ressource Begabung – Wie kann Deutschland sein Potenzial besser nutzen?“ (Berlin University Press) heraus.

Foto: Beatrice Jansen

Dr. Uwe Jean Heuser

Dr. Uwe Jean Heuser

Dr. Uwe Jean Heuser

Ressortleiter Wirtschaft, DIE ZEIT

Jahrgang 1963, leitet die Wirtschaftsredaktion der ZEIT und schreibt die Ökonomiekolumne der Zeitschrift »Merkur«. Der promovierte Volkswirtschaftler studierte in Bonn, Berkeley, Köln und Harvard und lehrt heute unter anderem an der Universität St. Gallen und der Leuphana Universität Lüneburg. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter »Das Unbehagen im Kapitalismus. Die neue Wirtschaft und ihre Folgen«, das 2000 beim Berlin Verlag erschien, und »Humanomics. Die Entdeckung des Menschen in der Wirtschaft«, publiziert 2008 bei Campus. Gemeinsam mit Deborah Steinborn veröffentlichte er 2013 im Hanser Verlag das Buch »Anders denken!«.

Foto/©: Nicole Sturz

Janina Kugel

Janina Kugel

Janina Kugel

Mitglied des Vorstands, Siemens AG

Janina Kugel ist seit Februar 2015 Arbeitsdirektorin und Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Sie verantwortet weltweit die Bereiche Human Resources, Diversity, Environmental Health and Safety sowie Corporate Social Responsibility. Zuvor leitete sie bei Siemens die Personalstrategie und die Führungskräfteentwicklung. Von 2012 bis 2013 zeichnete sie als Chief Human Resources Officer der Osram Licht AG weltweit verantwortlich für die Bereiche Human Resources, Executive Development und Diversity. Vor ihrem Wechsel zu Osram hatte Frau Kugel seit 2001 verschiedene Funktionen bei Siemens inne, darunter im Personalwesen und in der Strategie in Deutschland, China und Italien. Ihre Karriere begann sie im Management Consulting bei Accenture. In dieser Zeit arbeitete sie für internationale Unternehmen in Europa und den USA mit Fokus auf Prozess-Reengineering, Restrukturierung und Organizational Design. Sie ist aktives Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Diversity-Initiativen. Janina Kugel ist Diplom-Volkswirtin und studierte an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und der Università degli Studi di Verona, Italien.

Florian Leibert

Florian Leibert

Florian Leibert

Founder & Chief Executive Officer, Mesosphere Inc.

Florian Leibert ist Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender von Mesosphere. Sein Team entwickelte ein Datacenter Operating System (DCOS) basierend auf dem Open-Source-verteilten Systemkern Apache Mesos. Florian Leibert war früh einer der führenden Köpfe im Technologiebereich von Twitter, wo er mitgeholfen hat, kritische Infrastrukturen für die Analyse und Suche aufzubauen. Er war in erster Linie für das Twitter-Produkt Benutzersuche erantwortlich. Nach einigen Jahren bei Twitter trat er bei Airbnb ein und baute das Infrastrukturteam aus. Er hat eine Reihe von Patenten und Veröffentlichungen in den Bereichen Informationsgewinnung und groß angelegte Systeme. Florian Leibert war auch der Hauptautor von Chronos, eines auf Apache Mesos aufgebauten, fehlertoleranten Job Dependency Scheduler und Job Orchestration Framework.

Ursula von der Leyen

Dr. Ursula von der Leyen

Dr. Ursula von der Leyen

Bundesministerin der Verteidigung

Ursula von der Leyen studierte nach dem Abitur Volkswirtschaft in Göttingen und Münster sowie an der London School of Economics and Political Science. 1980 nahm sie ein Medizinstudium  an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) auf, wo sie nach der Approbation als Ärztin in der Frauenklinik arbeitete und 1991 promovierte. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in den USA kehrte Ursula von der Leyen mit ihrer Familie 1996 nach Deutschland zurück. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Sozialmedizin und Gesundheitsforschung war sie von 1998 bis 2002 wieder an der MHH tätig. 2001 schloss sie hier auch ihren Magister in Public Health ab.

Politisch aktiv wurde Ursula von der Leyen mit dem Eintritt in die CDU 1990. Von 2001 bis 2003 hatte sie verschiedene kommunalpolitische Mandate in der Region Hannover inne und zog 2003 als Abgeordnete für die CDU in den Landtag von Niedersachsen ein. Im gleichen Jahr übernahm sie das Amt der Landesministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit. 2005 wechselte Ursula von der Leyen in die Bundespolitik und wurde zur Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ernannt. Seit 2009 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages, in diesem Jahr wurde sie auch Bundesministerin für Arbeit und Soziales.

Nachdem sie 2004 ins Präsidium der CDU gewählt wurde, wurde Ursula von der Leyen im November 2010 zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt. 2013 wurde sie zur Bundesministerin der Verteidigung ernannt.

Foto: BPA / Kugler

Giovanni di Lorenzo

Giovanni di Lorenzo

Giovanni di Lorenzo

Chefredakteur, DIE ZEIT

Giovanni di Lorenzo ist seit 2004 alleiniger Chefredakteur der ZEIT und Herausgeber der Berliner Tageszeitung »Der Tagesspiegel«. Er wurde 1959 in Stockholm geboren, ging in Hannover zur Schule und studierte Kommunikationswissenschaft, Neuere Geschichte und Politik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Erste journalistische Erfahrungen sammelte er bei der »Neuen Presse« in Hannover; von 1987 an war er für die »Süddeutsche Zeitung« tätig – zunächst als politischer Reporter, später als Leiter des Reportage-Ressorts »Die Seite Drei«. Von 1999 bis 2004 war er Chefredakteur des »Tagesspiegels«. Neben seinen journalistischen Aufgaben moderierte Giovanni di Lorenzo die Jugendsendung »Live aus dem Alabama« im Bayerischen Rundfunk und ist seit 1989 als Gastgeber der Talkshow »3nach9« von Radio Bremen regelmäßig im Fernsehen präsent.

Foto/©: Jim Rakete für DIE ZEIT

Matthias Müller

Matthias Müller

Matthias Müller

Vorsitzender des Vorstands, Volkswagen AG

Matthias Müller wurde am 9. Juni 1953 in Chemnitz (Sachsen) geboren. Müller absolvierte nach seinem Abitur in Ingolstadt eine Ausbildung zum Werkzeugmacher bei der AUDI AG. Im Anschluss studierte er an der Fachhochschule in München Informatik. Nach seinem Abschluss als Diplom-Informatiker setzte Müller 1978 seine berufliche Laufbahn bei der AUDI AG fort. 1984 übernahm Müller die Verantwortung für die Abteilung System-Analyse. Am japanischen Ministerium für Internationalen Handel und Industrie (MITI) in Tokio absolvierte Müller 1992 ein Volontariat. 1993 wurde Müller zum Leiter des Projektmanagements A3 bei der AUDI AG berufen, 1995 übernahm er die Leitung des Produktmanagements der AUDI AG sowie von Seat und Lamborghini. Von 2007 an war Müller Leiter des Produktmanagements des Volkswagen Konzerns und der Marke VW sowie Generalbevollmächtigter des Volkswagen Konzerns. Von 2010 bis 30. September 2015 war Matthias Müller Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. In seiner dortigen Funktion als Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG wurde Matthias Müller zum 1. März 2015 in den Vorstand der Volkswagen Aktiengesellschaft berufen. Am 25. September 2015 hat der Aufsichtsrat der Volkswagen Aktiengesellschaft Matthias Müller zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen Aktiengesellschaft berufen.

Susanne Neumann

Susanne Neumann

Susanne Neumann

Putzfrau; Vorsitzende, IG BAU-Bezirksverband Emscher-Lippe-Aa

Susanne Neumann, Jahrgang 1959, brach ihre Ausbildung zur Dekorateurin wegen einer Schwangerschaft ab. Bis 1981 kümmerte sie sich um die Erziehung ihrer Kinder, dann begann sie ihre Tätigkeit als Gebäudereinigerin in einem Gelsenkirchener Unternehmen, bei dem sie bis heute tätig ist. Susanne Neumann ist eine engagierte Gewerkschafterin und Bezirksvorsitzende für den Bereich Emscher-Lippe-Aa in der Industriegewerkschaft Bauen– Agrar – Umwelt.

René Obermann

René Obermann

René Obermann

Managing Director, Warburg Pincus International LLC

René Obermann trat im Februar 2015 als Geschäftsführer und Partner bei Warburg Pincus, einer führenden Private-Equity-Gesellschaften, ein. Er ist zudem Mitglied im Vorstand der thyssenkrupp AG und CompuGroup und hat bis zur Fusion mit Liberty Global UPC im November 2014 bei Ziggo BV in den Niederlanden gearbeitet. Vor seiner Zeit bei Ziggo war René Obermann von 1998 bis 2013 für die Deutsche Telekom Gruppe tätig. Nach der Leitung der Mobilsparte von DT (T-Mobile International) wurde er im November 2006 zum Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG ernannt und führte den Vorsitz bis Dezember 2013. René Obermann begann seine Karriere mit einem kaufmännischen Traineeprogramm bei der BMW AG in München. Anschließend gründete er 1986 in Münster seine eigene Firma: die ABC Telekom, ein Unternehmen für das Marketing und den Vertrieb von Telekommunikationsanlagen und die Bereitstellung technischer Dienstleistungen. Nach dem Erwerb der ABC Telekom durch Hutchison Whampoa im Jahr 1991 wurde René Obermann geschäftsführender Gesellschafter des daraus resultierenden Unternehmens: Hutchison Mobilfunk GmbH. 1993 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden dieses Unternehmens berufen.

Viviane Reding

Viviane Reding, MdEP

Viviane Reding, MdEP

Mitglied, Europäisches Parlament; Ehemalige Vizepräsidentin, Europäische Kommission

Viviane Reding ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten Europas. Nach drei Amtszeiten als Europäische Kommissarin ist sie seit 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments, wo sie federführend als Mitglied im Ausschuss für Internationalen Handel sowie als Berichterstatterin für TiSA (Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen) aktiv ist.
1999 wurde sie nach jeweils zehn Jahren im Luxemburger Parlament und im Europäischen Parlament Europäische Kommissarin für Bildung, Kultur, Jugend und Sport. 2004 wechselte sie als Kommissarin ins Ressort Medien und Informationsgesellschaft. In dieser Funktion gewann sie einen entscheidenden Machtkampf mit Telekommunikationsunternehmen, als sie sich erfolgreich für die Reduzierung der Roaming-Gebühren und die Öffnung des Europäischen Binnenmarktes für mehr Wettbewerb einsetzte. 2010 wurde sie zur Vizepräsidentin der Kommission sowie zur Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft ernannt. In dieser Zeit brachte sie entscheidende Gesetzentwürfe, wie unter anderem die Reform der EU-Datenschutzregeln, auf den Weg.
Während ihrer gesamten Karriere hat sich Viviane Reding unermüdlich für die Gleichberechtigung der Geschlechter und das Durchbrechen der gläsernen Decke eingesetzt. Zuletzt initiierte sie 2012 den Gesetzesentwurf für eine Frauenquote in Führungsetagen von Unternehmen. Auch wenn aus dem Entwurf bisher noch kein Gesetz hervorgegangen ist, so hat er dennoch einen Sinneswandel bewirkt: Der Anteil von Frauen in Unternehmensvorständen ist von 12 Prozent im Jahr 2010 auf 23 Prozent im Jahr 2015 gestiegen. Daher hat ein prägender Satz Redings noch heute Gültigkeit: „Ich mag keine Quoten, aber ich mag, was Quoten bewirken.”

Alexander Röder

Alexander Röder

Alexander Röder

Hauptpastor, Hauptkirche St. Michaelis

Röder, geboren 1960 in Hamburg, studierte nach einem Auslandsjahr in den USA Theologie an der Universität Hamburg. Nach dem Vikariat wurde er 1990 ordiniert und erhielt ein Sonderpfarramt an der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg. 2001 übernahm Röder die Leitung des Kirchlichen Kunstdienstes der Nordelbischen Kirche, bevor er 2004 als Referent für Gottesdienst und Kirchenmusik ins Nordelbische Kirchenamt nach Kiel wechselte. 2005 wählte ihn die Synode des Kirchenkreises Alt-Hamburg zum Hauptpastor der Hauptkirche St. Michaelis. In seiner Funktion übernimmt er die pastorale Leitung an St. Michaelis sowie die Repräsentanz des Michel in Medien und Öffentlichkeit. Röder ist Mitglied der Liturgischen Konferenz der EKD, der Stiftung Kunst und Kirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland sowie des Kirchenmusikausschusses des Kirchenkreises Hamburg-Ost. Seit August 2011 ist er Ehrenritter des Johanniterordens.

Philipp Rösler

Dr. Philipp Rösler

Dr. Philipp Rösler

Geschäftsführendes Mitglied des Vorstands, World Economic Forum; Bundesminister a.D.

Dr. Philipp Rösler, Jahrgang 1973, ist seit 2014 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des World Economic Forums, dessen alljährliches Treffen in Davos stattfindet. Rösler hatte von 2009 bis 2011 das Amt des Bundesministers für Gesundheit inne, bevor er zum Bundesminister für Wirtschaft und Technologie ernannt wurde. Von 2011 bis 2013 war er außerdem Stellvertreter der Bundeskanzlerin sowie Bundesvorsitzender der FDP. Er begann seine politische Laufbahn 2003 als Vorsitzender der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Im Jahre 2006 wurde er zum Landesvorsitzenden der FDP in Niedersachsen ernannt, in 2009 zum Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretenden Ministerpräsident in Niedersachsen.

Mark Schieritz

Mark Schieritz

Mark Schieritz

Redakteur Wirtschaft und Finanzmärkte, Die ZEIT

Mark Schieritz, Jahrgang 1974, ist seit Januar 2008 Finanzmarktkorrespondent der ZEIT. Er studierte Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der Universität Freiburg sowie an der London School of Economics, wo er seinen Master of Science mit Auszeichnung erwarb. Von 2000 bis 2007 arbeitete Mark Schieritz als Redakteur bei der »Financial Times Deutschland« (»FTD«) für die Bereiche Konjunktur und Finanzen in Hamburg, Berlin und Frankfurt. Bevor er zur ZEIT wechselte, war er in leitender Funktion im Frankfurter Büro der »FTD« tätig. Er ist Gastdozent für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.

Thomas Schildhauer

Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer

Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer

Direktor, Alexander von Humboldt Institut für Internet & Gesellschaft

gründete 1999 das Institute of Electronic Business (An-Institut der Universität der Künste – UdK Berlin) und führt dieses als Direktor. Er ist Inhaber der Universitätsprofessur Electronic Business (UdK Berlin), leitet das dort ansässige Berlin Career College und lehrt in verschiedenen Masterstudiengängen unter anderem auch an der Universität St. Gallen. Als Gründungsdirektor des Alexander von Humboldt Instituts für Internet & Gesellschaft forscht er zu »Internet enabled innovation« und leitet dort u. a. das Entrepreneurship Research Lab mit acht Doktoranden in verschiedenen »Startup Clinics«.

Foto: Mike Henning

Olaf Scholz

Olaf Scholz

Olaf Scholz

Erster Bürgermeister, Freie und Hansestadt Hamburg

Olaf Scholz ist seit 2011 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Nach dem Abitur studierte er in Hamburg Rechtswissenschaften und war ab 1985 als Rechtsanwalt tätig. Er war Landesvorsitzender der SPD Hamburg (2000 bis 2004) und Generalsekretär der SPD von 2002 bis 2004. Seit 2009 ist er wieder Landesvorsitzender und ebenso stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender. Erstmals zog er 1998 mit einem Direktmandat in den Bundestag ein und blieb – mit einer kurzen Unterbrechung durch seine Amtszeit als Hamburger Innensenator im Jahr 2001 – bis 2011 Bundestagsabgeordneter. Bis zu seiner Berufung als Bundesminister für Arbeit und Soziales (2007 bis 2009) war er Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion (seit 2005), von 2009 bis zur Wahl als Bürgermeister war Scholz stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Foto: Florian Jaenicke

Christian Sewing

Christian Sewing

Christian Sewing

Mitglied des Vorstands / Head of Private, Wealth & Commercial Clients, Deutsche Bank AG

Christian Sewing, geboren 1970, ist seit 1. Januar 2015 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank AG. Er verantwortet den Unternehmensbereich Private, Wealth & Commercial Clients. Sewing trat 1989 in die Deutsche Bank ein. Von Juni 2013 bis Februar 2015 leitete er das Group Audit. Davor bekleidete er eine Reihe von Führungspositionen im Bereich Risk – neben Frankfurt auch an Standorten wie Singapur, Toronto, Tokio und London. Von 2012 bis 2013 war er Deputy Chief Risk Officer und zuvor, von 2010 bis 2012, Chief Credit Officer der Bank. Von 2005 bis 2007 war Sewing Mitglied des Vorstands der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank. Vor seinem berufsbegleitenden Studium an der Bankakademie Bielefeld und Hamburg absolvierte er 1989 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank.

Foto: Mario Andreya

Dr. Gitta Trauernicht

Dr. Gitta Trauernicht

Dr. Gitta Trauernicht

Vorstand, SOS-Kinderdorf Deutschland; Vizepräsidentin, SOS-Kinderdorf International

Dr. Gitta Trauernicht, Jahrgang 1951, setzt sich bereits seit Mitte der 1990er Jahre in ihren politischen Ämtern für die Belange von Kindern und Jugendlichen, Frauen und Familien, Senioren und Menschen mit Behinderungen ein. Die promovierte Soziologin und Erziehungswissenschaftlerin prägte u.a. in ihrer Zeit als Sozialministerin Schleswig-Holsteins (2004 bis 2009) wichtige Gesetzgebungsverfahren, wie das Kinderschutzgesetz oder die Verankerung von Kinderrechten in der schleswig-holsteinischen Verfassung. Seit 2004 begleitet sie ehrenamtlich als Vorstandsmitglied des SOS-Kinderdorf e.V. den Aufbau städtischer Kinderdörfer und trieb u.a. die Ausweitung und strategische Implementierung des Programms Frühe Hilfen in die pädagogische Arbeit des Vereins zur Verbesserung der Startchancen von Kindern voran. Seit 2012 setzt sich Trauernicht zudem für die Rechte von Kindern und insbesondere die Gleichberechtigung von Mädchen in aller Welt ein. Als Vizepräsidentin von SOS-Kinderdorf International appellierte sie zuletzt 2015 bei der UN an die Staats- und Regierungschefs, sich bei der Umsetzung der Sustainable Development Goals verstärkt um Kinder und junge Menschen zu bemühen, dabei ihre Sprache zu sprechen und sie anzuhören, wenn es an die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele geht.

Jochen Wegner

Jochen Wegner

Jochen Wegner

Chefredakteur, ZEIT ONLINE

Jochen Wegner ist Chefredakteur von ZEIT ONLINE. Der studierte Physiker und Philosoph begann seine Laufbahn als Wissenschaftsjournalist und arbeitete für die »taz«, »Geo«, »Spiegel Special« und den »WDR«. Als stellvertretender Leiter des Ressorts »Forschung & Technik« bei »Focus« schrieb er zahlreiche Titelbeiträge, etwa über das Internet, die Universitätslandschaft, die Börse, über Zufall und Faulheit. 2006 wurde Wegner Chefredakteur von »Focus Online«,
seit 2009 war er zudem als Geschäftsführer von Tomorrow Focus Media zuständig für innovative Projekte wie Nachrichten.de. Er ist Gründer von mag10, einer Plattform für Design, Verbreitung und Vermarktung von Tablet-Medien. Zudem arbeitete er als Strategieberater für Verlage und Start-ups. Jochen Wegner hat die Kölner Journalistenschule absolviert und anno 1994 Jonet.org gegründet, das größte deutschsprachige Journalistenforum.

Foto/©: Vera Tammen

Birgit Wentzien

Birgit Wentzien

Birgit Wentzien

Chefredakteurin, Deutschlandfunk

Birgit Wentzien wurde 1959 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München sowie ein Studium der Kommunikationswissenschaften und Politologie an der dortigen Ludwig-Maximilians-Universität. Es folgte 1985 bis 1986 ein Volontariat beim Süddeutschen Rundfunk (SDR) in Stuttgart. Im Anschluss war sie bis 1992 als Redakteurin, Moderatorin und Autorin im Bereich Politik für den SDR tätig und ging 1993 als Korrespondentin nach Berlin. Seit 1999 amtierte sie als stellvertretende Leiterin des SWR-Studios Berlin, ab 2004 als Leiterin des Studios und seit 1. Mai 2012 ist Birgit Wentzien Chefredakteurin des Deutschlandfunks.

Nora-Vanessa Wohlert

Nora-Vanessa Wohlert

Nora-Vanessa Wohlert

Geschäftsführerin, EDITION F GmbH

Nora-Vanessa Wohlert gründete gemeinsam mit Susann Hoffmann 2014 EDITION F. EDITION F ist das digitale Zuhause für starke Frauen. Die Plattform
bietet authentische und persönliche Artikel im Magazin, Webinare von führenden Persönlichkeiten zu Karrierethemen, spannende Jobchancen in der Jobbörse und interessante Köpfe in der Community. Gestartet im Sommer 2014, erreicht EDITION F jeden Monat mittlerweile über 500.000 Unique User. Wohlert und Hoffmann lernten sich bereits vor sieben Jahren kennen und arbeiteten zuletzt zusammen bei Gründerszene. Hoffmann baute für den Dachverlag Vertical Media die Kommunikation auf, Wohlert war Redaktionsleiterin des Onlinemagazins. Wohlert arbeitete unter anderem in der Redaktion von fischerAppelt und bei Roland Berger.

Foto: jennifer fey photography

Impressionen aus dem Vorjahr

Partner

Förderer

Offizieller Druckpartner

Medienpartner

Mediensponsor

Sprecher der Vorjahre (Auszug)

Elmar Brok

Elmar Brok, MdEP

Elmar Brok, MdEP

Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament

Brok, 1946 in Verl geboren, ist Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten im Europäischen Parlament (EP), dem er seit 1980 als Mitglied angehört. Brok ist einer der EP-Vertreter in den Verhandlungen über den Präsidentenvorschlag zur Entwicklung einer echten Wirtschafts- und Währungsunion für die Sitzung des Europäischen Rates im Dezember 2012. Anfang 2012 war Brok außerdem EP-Verhandler für den Fiskalvertrag und den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Von 1999 bis 2007 war er Hauptberichterstatter für die Erweiterung der Europäischen Union. Zudem verhandelte Brok als Vertreter des Europäischen Parlaments in den Regierungskonferenzen die Verträge von Amsterdam (1996 und 1997), Nizza (2000), den EU-Verfassungsvertrag (2003 und 2004) sowie den Vertrag von Lissabon (2007) mit aus. Daneben ist er Vorsitzender des CDU-Bundesfachausschusses für Außen-, Sicherheits- und Europapolitik, Mitglied des CDU-Bundesvorstandes sowie außenpolitischer Koordinator und Vorstandsmitglied der Europäischen Volkspartei.

Bobby Dekeyser

Bobby Dekeyser

Bobby Dekeyser

Geschäftsführer, DEDON GmbH

Bobby Dekeyser, Jahrgang 1964, gründete 1990 nach dem verletzungsbedingten Ende seiner Karriere als Profi-Torwart, unter anderem bei 1860 München und FC Bayern München, das Outdoor-Möbel-Unternehmen DEDON und verschrieb sich der Idee, das Wohnzimmer für draußen zu schaffen. DEDON hat heute ca. 2.500 Mitarbeiter und wird in mehr als 50 Ländern der Welt vertrieben. 2009 rief Dekeyser die Stiftung »Dekeyser & Friends« ins Leben. 2010 eröffnete das DEDON Island Resort. Seine Biografie »Unverkäuflich!« avancierte zum Bestseller.

Mario Draghi

Mario Draghi

Mario Draghi

Präsident, Europäische Zentralbank

Draghi ist seit November 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank und Vorsitzender des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken. Er ist Mitglied des Verwaltungsrats der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Von 2006 bis 2011 war Draghi Gouverneur der Banca d’Italia sowie Vorsitzender des Forums für Finanzstabilität (der heutige Rat für Finanzstabilität). Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität La Sapienza in Rom sowie am Massachusetts Institute of Technology. Von 1975 bis 1991 war Draghi Professor für Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Trient, Padua, Venedig und Florenz. Zudem war er von 1984 bis 1990 Exekutivdirektor der Weltbank. Während seiner Laufbahn hatte Draghi außerdem Führungspositionen inne bei Goldman Sachs International (von 2002 bis 2005) sowie dem italienischen Finanzministerium (von 1991 bis 2001).

Jürgen Fitschen

Jürgen Fitschen

Jürgen Fitschen

Co-Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bank AG

Jürgen Fitschen, geboren 1948, wurde am 1. April 2009 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank. Seit dem 31. Mai 2012 ist er Co-Vorsitzender des Vorstands. Herr Fitschen ist seit 1987 bei der Deutschen Bank, war bereits von 2001 bis Anfang 2002 Mitglied des Vorstands und ist seit 2002 Mitglied des Group Executive Committee. Im Jahr 2005 übernahm er die Leitung für das globale Regional Management und verantwortet seit Juni 2012 das Regional Management der Bank weltweit, jedoch ohne Europa, aber einschließlich Deutschland und Großbritannien. Herr Fitschen studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hamburg und schloss das Studium 1975 als Diplom-Kaufmann ab. Von 1975 bis 1987 hatte er verschiedene Positionen bei der Citibank in Hamburg und Frankfurt am Main inne. 1983 wurde er in die Geschäftsleitung Deutschland der Citibank berufen.

Ulrich Grillo

Ulrich Grillo

Ulrich Grillo

Präsident, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI)

Ulrich Grillo wurde 1959 in Köln geboren. Nach seiner Ausbildung bei der Deutschen Bank AG in Duisburg studierte er Betriebswirtschaftslehre mit dem Abschluss als Diplom-Kaufmann an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Von 1987 bis 1989 war Grillo bei der Arthur Andersen & Co. GmbH in Frankfurt am Main und von 1989 bis 1993 bei der A. T. Kearney GmbH in Düsseldorf beschäftigt, bevor er 1993 zur Rheinmetall-Gruppe wechselte. Im Jahr 2001 trat er in den Vorstand der Grillo-Werke AG ein und ist seit 2004 dessen Vorsitzender. Ulrich Grillo war von 2006 bis 2012 Präsident der Wirtschaftsvereinigung Metalle und von 2011 bis 2012 Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI). Zum 1. Januar 2013 wurde Grillo einstimmig zum Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gewählt.

Foto: Christian Kruppa

Prof. Dr. Michael Hüther

Prof. Dr. Michael Hüther

Prof. Dr. Michael Hüther

Direktor · Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Prof. Dr. Michael Hüther, Jahrgang 1962, absolvierte von 1982 bis 1987 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften sowie der mittleren und neuen Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach Abschluss des Promotionsverfahrens wurde er 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und 1995 Generalsekretär des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Im Jahr 1999 wechselte er als Chefvolkswirt zur DekaBank und wurde dort 2001 zum Bereichsleiter Volkswirtschaft und Kommunikation ernannt. Seit August 2001 ist er Honorarprofessor an der EBS Business School in Oestrich-Winkel. Seit Juli 2004 ist er Direktor und Mitglied des Präsidiums beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Anshu Jain

Anshu Jain

Anshu Jain

Co-Vorsitzender des Vorstands und des Group Executive Committees · Deutsche Bank AG

Anshu Jain wurde 2012 auf den Posten des Co-Vorsitzenden des Vorstands der Deutschen Bank berufen. Er wechselte 1995 zur Deutschen Bank, um deren aufstrebenden Markets-Bereich aufzubauen. Es folgten die Ernennung zum Head of Global Markets und später zum Head of the Corporate & Investment Bank. Als Co-Vorstandsvorsitzender treibt Anshu Jain gemeinsam mit seinen Kollegen die Strategie 2015+ voran. Mithilfe dieses umfangreichen Programms für den Unternehmenswandel will die Deutsche Bank sich als die führende kundenorientierte globale Universalbank etablieren. Anshu Jain berät Regierungen sowie Branchenverbände und -organisationen überall auf der Welt. Er leitete das Team der Deutschen Bank, welches das britische Finanz- und Wirtschaftsministerium (UK Treasury) zum Thema finanzielle Stabilität beriet. Er gehört dem Vorstand des Institute of International Finance an und ist Mitglied des Financial Services Forum. Außerdem sitzt er im internationalen Beirat der Monetary Authority of Singapore (MAS) und berät diese in Branchen-, Markt- und makroökonomischen Fragen. Er ist Vorsitzender des Kuratoriums der Alfred Herrhausen Gesellschaft. Die Economic Times of India wählte Jain 2012 zum Global Indian of the Year. 2010 wurde er von der Zeitschrift Risk mit einem Lifetime Achievement Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Frank Kohl-Boas

Frank Kohl-Boas

Frank Kohl-Boas

Head of HR DACH, Nordics & Benelux · Google Germany GmbH

Frank Kohl-Boas, Jahrgang 1969, studierte Jura an den Universitäten in Passau und Würzburg. Er arbeitete zunächst in verschiedenen Bereichen bei Unilever, Shell und Coca-Cola. 2010 wechselte er in den Personalbereich von Google nach Hamburg und ist heute Personalchef für Deutschland, Österreich und die Schweiz, Skandinavien und die Beneluxländer.

Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

Vorsitzender, FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag

Wolfgang Kubicki, Jahrgang 1952, ist seit 1996 Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre arbeitete Wolfgang Kubicki einige Jahre in der Unternehmensberatung sowie in einem Steuerbüro. Bereits 1971 trat er der FDP bei und war von 1981 bis 1983 als wissenschaftlicher Assistent der FDP-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein tätig. Zudem studierte er Rechtswissenschaften, legte 1985 das zweite juristische Staatsexamen ab und arbeitet seitdem als Rechtsanwalt in eigener Sozietät. Neben seiner Funktion als Vorsitzender der Landtagsfraktion ist Wolfgang Kubicki seit 1997 Mitglied im Bundesvorstand, seit März 2013 Mitglied im Präsidium und seit Dezember 2013 stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP.

Günther H. Oettinger

Günther H. Oettinger

Günther H. Oettinger

EU-Kommissar für Energie

Günther H. Oettinger ist seit dem 10. Februar 2010 der EU-Kommissar für Energie. Zuvor war Herr Oettinger in den Jahren von 2005 bis 2010 Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und seit 1984 Mitglied des Landtages. Darüber hinaus ist er Mitglied des Präsidiums und des Bundesvorstandes der CDU Deutschlands.

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann

Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats, Schaeffler AG

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann setzt als Gesellschafterin der Schaeffler Gruppe das Lebenswerk ihres 1996 verstorbenen Mannes Dr.-Ing. E. h. Georg Schaeffler fort. Die in Prag geborene Unternehmerin ist in Wien aufgewachsen, machte dort ihr Abitur und besuchte die medizinische Fakultät der Universität Wien. 2014 heiratete Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann den früheren Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Jürgen Thumann. Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann ist stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Schaeffler AG.

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

Bundeskanzler a.D. | Herausgeber · DIE ZEIT

Jahrgang 1918, ist seit Mai 1983 Mitherausgeber der ZEIT und war der fünfte deutsche Bundeskanzler. Seine erste wichtige politische Funktion bekleidete er als Innensenator in Hamburg. Darauf folgten Jahre als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag und als stellvertretender Parteivorsitzender der SPD. 1969 wurde er Bundesminister der Verteidigung, 1972 Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen. 1974 wurde er zum Bundeskanzler gewählt; dieses Amt hatte er bis 1982 inne. In seine Regierungszeit fielen die Gründung des Weltwirtschaftsgipfels (heute: G 8), die erste große Ölkrise und die Einführung des Europäischen Währungssystems mit der Währungseinheit Ecu, aus der später der Euro hervorging.

Martin Schulz

Martin Schulz

Martin Schulz

Präsident, Europäisches Parlament

Martin Schulz, Jahrgang 1955, ist seit Januar 2012 Präsident des Europäischen Parlaments. Nach einer Ausbildung zum Buchhändler arbeitete er von 1977 bis 1994 in verschiedenen Verlagen und Buchhandlungen. Nach Positionen als Mitglied des Gemeinderats und als Bürgermeister der Stadt Würselen in Nordrhein-Westfalen wurde Schulz 1994 in das Europäische Parlament gewählt. Dort saß er zwischen 2000 und 2004 den Abgeordneten der deutschen SPD-Landesgruppe vor und wurde daraufhin zum Fraktionschef der europäischen Sozialdemokraten. Bereits seit 1999 gehört Schulz dem Bundesvorstand sowie dem Parteipräsidium der SPD und fungiert seit 2009 außerdem als Europabeauftragter der Partei.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn

Präsident, ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Hans-Werner Sinn, Jahrgang 1948, studierte Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. 1978 folgte die Promotion und 1983 die Habilitation an der Universität Mannheim. Seit 1984 ist er Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Hinzu kamen Gastprofessuren und Forschungsarbeiten an der University of Western Ontario in Kanada, der London School of Economics sowie an den Universitäten Bergen, Stanford, Princeton und Jerusalem. 1999 wurde Hans-Werner Sinn Präsident des ifo Instituts in München. Seit 1991 steht er als Direktor dem Center for Economic Studies (CES) der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) vor und ist Geschäftsführer der CESifo GmbH, die eine gemeinsame Initiative der LMU und des ifo Instituts ist. Seit 1989 ist Sinn im Wissenschaftlichen Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium tätig und war von 2006 bis 2009 Präsident des International Institute of Public Finance, des Weltverbandes der Finanzwissenschaftler. Der Wirtschaftsexperte ist Autor von 10 Büchern und 139 wissenschaftlichen Aufsätzen und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wirtschaftsbuchpreis der Financial Times Deutschland, dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und dem Europapreis der Universität Maastricht.

Foto/©: ifo Institut Romy Bonitz

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Bundesminister des Auswärtigen

Dr. Frank-Walter Steinmeier, Jahrgang 1956, ist seit Dezember 2013 Bundesaußenminister. Parallel zu seinem Studium der Rechtswissenschaften, das der SPD-Politiker von 1976 bis 1982 an der Justus-Liebig-Universität in Gießen absolvierte, studierte er Politikwissenschaft. Seine Karriere begann Steinmeier als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Wissenschaft der Politik an der Gießener Universität. Berufliche Stationen in der niedersächsischen Staatskanzlei und als Büroleiter des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder führten ihn Ende der 90er Jahre in die Bundespolitik. Zunächst als Staatssekretär tätig, wurde Steinmeier 1999 Chef des Bundeskanzleramts. Von 2005 bis 2009 war er erstmalig als Bundesaußenminister tätig und ab 2007 zwei Jahre Vizekanzler. Bis zu seiner erneuten Ernennung zum Außenminister war er bis Ende 2013 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Dr. Sahra Wagenknecht

Dr. Sahra Wagenknecht

Dr. Sahra Wagenknecht

Vorsitzende, Bundestagsfraktion DIE LINKE

Dr. Sahra Wagenknecht, Jahrgang 1969, ist seit 13. Oktober 2015 Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE; zuvor war sie wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Bevor sie 2009 in den Bundestag gewählt wurde, war Sahra Wagenknecht von 2004-2009 Abgeordnete im Europaparlament. Nach ihrem Studium der Neueren Deutschen Literatur und Philosophie in Jena, Berlin und Groningen, das sie 1996 abschloss, promovierte Sahra Wagenknecht 2012 in Chemnitz in Wirtschaftswissenschaften. Von 1991 bis 1995 und von 2000 bis 2007 war Sahra Wagenknecht Mitglied des Parteivorstands der PDS, später Linkspartei.PDS. Seit Gründung der Partei DIE LINKE im Jahr 2007 gehörte sie bis 2014 dem Vorstand der Partei an, von 2010 bis 2014 war sie Stellvertretende Parteivorsitzende.

Foto/©: Trialon, Berlin

Günter Wallraff

Günter Wallraff

Günter Wallraff

Journalist und Schriftsteller

Der Journalist und Schriftsteller Günter Wallraff enthüllt seit fünfzig Jahren Missstände in unserer Gesellschaft, wie Ausbeutung, Rassismus und Unterdrückung. Besonderes Aufsehen erregte Wallraff mit seinen verdeckten Recherchen innerhalb der Redaktion der »Bild-Zeitung« als Hans Esser. »Ganz unten« aus dem Jahr 1985, Wallraffs Reportage in der Rolle des türkischen Arbeiters »Ali«, ist mit über fünf Millionen verkauften Exemplaren das meistverkaufte Sachbuch im Nachkriegsdeutschland. Verdeckt war Wallraff vor Kurzem als Obdachloser in Nachtasylen, als Call-Agent im »Outbound«-Geschäft oder als Paketauslieferer bei GLS beschäftigt. Für große Resonanz sorgten zuletzt seine Enthüllungen über Burger King oder die Pflegebranche mit dem »Team Wallraff« auf RTL .

Foto: Christoph Hardt

Sarah Wiener

Sarah Wiener

Sarah Wiener

Unternehmerin, Fernsehköchin und Autorin

Sarah Wiener, in Halle (Westfalen) geboren, in Wien aufgewachsen, gründete 1990 das “Sarah Wieners Tracking Catering”, einen europaweiten Catering-Service für Film- und Fernsehproduktionen. Was mit einem Gasherd in einem umgebauten NVA-Wagen und Edelgeschirr vom Flohmarkt begann, entpuppte sich bald als Erfolgskonzept, das auch die Großen der Branche begeisterte. Das ehemalige One-Woman-Unternehmen betreibt heute fünf Restaurants, ein internationales Event-Catering und beschäftigt mittlerweile über 200 Mitarbeiter. Seit 2012 hat Sarah Wiener ihre eigene Holzofenbäckerei „Wiener Brot“. Kochkunst mit Haltung, die Verbindung von kulinarischem Genuss mit Werten wie Nachhaltigkeit, Transparenz und Achtsamkeit gegenüber Natur und Kultur sind es, was Sarah Wiener und ihr Unternehmen einzigartig machen. Sarah Wiener ist seit 2007 Initiatorin, Gründerin und Frontfrau der Sarah Wiener Stiftung “Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen”. Sie setzt sich für das Kochen mit frischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln ein. Passend dazu hat sie seit 2013 ihre eigene Feinkost-Produktlinie, deren Zutaten aus biologischem Anbau aus der Region stammen.

Christian Wulff

Christian Wulff

Christian Wulff

Bundespräsident a.D.

Christian Wulff, Jahrgang 1959, lebt in Hannover und arbeitet als Rechtsanwalt in Hamburg. Als ehemaliger Präsident der Bundesrepublik Deutschland (2010–2012) engagiert er sich für die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und den Dialog von Gläubigen verschiedener Religionen. Außenpolitisch engagiert er sich als Präsident der EMA (Euro-Mediterran-Arabische Ländervereinigung) und pflegt als Ehrendoktor der Tongji-Universität in Shanghai, China, und der Universität Tokyo-Tsukuba, Japan, die Beziehungen nach Asien. 2003–2010 war Christian Wulff Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, von 1994 bis 2003 Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Niedersachsen und dort Parteivorsitzender von 1994 bis 2008. Von 1998 bis 2010 war er stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU. Nach seinem Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten veröffentlichte er sein Buch »Ganz oben Ganz unten«, in dem er auch die Rolle von Medien, Politik und Justiz beschreibt. Christian Wulff ist Schirmherr der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft.

Foto: Laurence Chaperon

Dr. Jeromin Zettelmeyer

Dr. Jeromin Zettelmeyer

Dr. Jeromin Zettelmeyer

Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Dr. Jeromin Zettelmeyer ist Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Zuvor war er als Leiter der Wirtschaftsforschung und als stellvertretender Chefökonom bei der European Bank for Reconstruction and Development in London tätig. Er gehörte über 14 Jahre lang zum Stab des Internationalen Währungsfonds. Zettelmeyer ist Fellow des Centre for Economic Policy Research und Mitglied des Global Agenda Council über fiskalische Nachhaltigkeit des Weltwirtschaftsforums. Von 2013 bis 2014 war er Senior Fellow beim Peterson Institut for International Economics in Washington. Zettelmeyer hat über Geldpolitik, Wirtschaftswachstum, Wirtschaftskrisen und Staatsverschuldung geforscht und publiziert und ist Koautor einer Monografie über Schuldenkrisen und Staatsbankrotte. Er studierte in Freiburg, Oxford und Bonn und promovierte am Massachusetts Institute of Technology.

Ansprechpartner

Veranstaltungsort

Hauptkirche St. Michaelis
Englische Planke 1
20459 Hamburg

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