2. SRH Zukunftskongress

24. - 25. Oktober 2017
Berlin

Sport bewegt Bildung und Gesundheit

In unserer zunehmend individualisierten Gesellschaft ist Sport ein verbindendes Element. Er hat somit nicht nur eine gesundheitliche, sondern auch eine soziale Funktion. Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Sport und Gesellschaft? Wie steht es um die gesellschaftliche Relevanz von Sport in Deutschland? Wie verändert sich die Physis unserer Gesellschaft? Wie sehen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den aufgeworfenen Fragestellungen aus?

Der 2. SRH Zukunftskongress möchte in spannenden Keynotes, interaktiven Workshops, Diskussionsrunden und Fallstudienpräsentationen mit Experten aus Sport und Wissenschaft Einblicke in aktuelle Debatten und neue Forschungsergebnisse gewähren.

Auf Einladung von SRH findet am 24. Oktober eine Abendveranstaltung statt. Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, vermerken Sie dies bitte im entsprechenden Feld der Anmeldung.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #srhzukunft

Sprecher (Auszug)

Dr. Frieder Beck

Dr. Frieder Beck

Dr. Frieder Beck

Sportwissenschaftler und Hirnforscher

Dr. Frieder Beck ist Sportwissenschaftler, Hirnforscher und Lehrer für Mathematik und Sport. Er war 13 Jahre lang Trainer der Deutschen Nationalmannschaft Ski Freestyle. Der Fitness-Experte berät Spitzensportler sowie Trainerinnen und Trainer im Hochleistungssport. Sein Forschungsbereich ist die Bewegungsneurowissenschaft.

Prof. Dr. Klaus-Michael Braumann

Prof. Dr. med. Klaus-Michael Braumann

Prof. Dr. med. Klaus-Michael Braumann

Präsident, Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention

Allgemeinmediziner Prof. Dr. med. Klaus-Michael Braumann ist seit 1993 Leiter des Instituts für Sport- und Bewegungsmedizin der Universität Hamburg. Neben seinen langjährigen Betreuungstätigkeiten im Spitzensport mit vielfacher ärztlicher Betreuung deutscher Auswahl- und Profimannschaften, ist Braumann seit 2013 Präsident der deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention.
Der Autor zahlreicher wissenschaftlicher Artikel und Buchbeiträge führt seit vielen Jahren Gesundheits-Checks für Führungskräfte mit besonderem Schwerpunkt auf die Verbesserung von gesundheitlichen Schwachstellen durch Hilfe bei der Lebensstilveränderung durch. Weiterhin erforscht er unter anderem die Möglichkeiten der Bewegungstherapie bei verschiedenen Krankheitsbildern und die Effekte regelmäßiger körperlicher Aktivität auf die intellektuelle Leistungsfähigkeit.

Markus Brock

Markus Brock

Markus Brock

Fernsehmoderator

Markus Brock ist Fernsehmoderator bei 3sat, arte und dem SWR. Seit vielen Jahren moderiert er Talkshows, Magazine und Reportagesendungen wie den „MuseumsCheck“ auf 3sat und ist das Gesicht von SWRClassic.de. Außerdem hat der gelernte Redakteur mit Politik- und Soziologiestudium neben diversen weiteren Sendungen für ARD, ZDF und arte 10 Jahre lang bei SWF 3 zahlreiche Radiosendungen moderiert. Er moderiert häufig Diskussionsveranstaltungen, Foren, Kongresse und Events zu den unterschiedlichsten Themen, besonders gerne in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft.

Foto: SWR/Peter A. Schmidt

Prof. Dr. Gordon Cheng

Prof. Dr. Gordon Cheng

Prof. Dr. Gordon Cheng

Lehrstuhlinhaber für Kognitive Systeme, TU München

Gordon Cheng ist Lehrstuhlinhaber für Kognitive Systeme an der Technischen Universität München. Er ist Gründer und Direktor des Instituts für Kognitive Systeme an der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik. Ebenfalls ist er Koordinator des CoC für Neuro-Engineering – Kompetenzzentrum im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik. Früher war er Leiter der Abteilung für Humanoide Robotik und „Computational Neuroscience“ an den ATR Computational Neuroscience Laboratories in Kyoto, Japan. Er war Gruppenleiter für das neu initiierte JST International Cooperative Research Project (ICORP), Computational Brain. Er war ebenfalls Projektleiter und Research Experte für das National Institute of Information and Communications Technology (NICT) in Japan. Daneben ist er aktiv an einer Reihe von großen EU-Projekten beteiligt.

In den vergangenen zehn Jahren war Gordon Cheng Miterfinder von rund 20 Patenten und ist Autor von etwa 250 wissenschaftlichen Publikationen. Er ist Fellow der IEEE für seine Beiträge zu humanoiden Robotersystemen und Neurorobotik.

Marc Ephraim

Marc Ephraim

Marc Ephraim

Moderator

Marc Ephraim ist Moderator rund um die Themen Fashion & Lifestyle. Er absolvierte seine Ausbildung bei der Moderatorenschule BW in Karlsruhe sowie ein Sprachtraining bei Thomas Glessner von Radio Regenbogen. Ephraim moderiert u.a. Magazin- und Unterhaltungsformate im regionalen Fernsehen sowie Galas, Messen, Kongresse und Talkrunden. Neben seiner Tätigkeit als Moderator führt er einen Concept Store im gehobenen Markensegment in Karlsruhe.

Prof. Dr. Ingo Froböse

Prof. Dr. Ingo Froböse

Prof. Dr. Ingo Froböse

Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung, Deutsche Sporthochschule Köln

Wenn es um Sport geht, ist er der richtige Ansprechpartner! Ingo Froböse ist Universitätsprofessor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule in Köln und leitet dort das „Zentrum für Gesundheit“ und das „Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation“. Bekannt aus Presse und TV (z.B. Stern, Brigitte, Men’s Health, n-tv, ARD) ist „Der Fitnessdoktor“ und Buchautor immer zur Stelle, wenn es gilt, Fragen zu sportmedizinischen und ernährungswissenschaftlichen Themen zu beantworten!

Monika Sandel

Dr. Peter Görlich

Dr. Peter Görlich

Dr. Peter Görlich

Geschäftsführer, TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH

Dr. Peter Görlich ist seit 2015 Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH sowie der achtzehn99 Reha GmbH. Zuvor leitete er die achtzehn99 Akademie. Er verantwortet als Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim die Bereiche Internationalisierung, Digitalisierung sowie Innovation, Kommunikation, Marketing und Vertrieb. Zudem begleitet er mehrere Unternehmen, Kliniken (u.a. Ethianum Klinik Heidelberg) und Verbände als Berater, Gesellschafter/Geschäftsführer oder als Aufsichtsrat.

Kira Gruenberg

Kira Grünberg

Kira Grünberg

Schriftstellerin; ehem. Stabhochspringerin

Kira Grünberg ist eine ehemalige österreichische Stabhochspringerin und Leichtathletin. Seit August 2014 hält sie den österreichischen Rekord im Stabhochsprung. Seit einem schweren Trainingsunfall im Juli 2015 ist sie querschnittgelähmt.
Im August 2016 veröffentlichte sie ihr Buch „Mein Sprung in ein neues Leben“.

Foto: Mirja Geh

Henning Harnisch

Henning Harnisch

Henning Harnisch

Vizepräsident, ALBA BERLIN Basketballteam

Henning Harnisch ist Vizepräsident des Basketball-Bundesligisten Alba Berlin und ehemaliger deutscher Basketball-Nationalspieler. Größter Erfolg des Forwards war der Gewinn der Europameisterschaft 1993 sowie neun deutsche Meisterschaften. Noch während seiner aktiven Zeit absolvierte er eine Buchhändlerlehre, schrieb Kolumnen für eine deutsche Tageszeitung, moderierte seine eigene Radioshow und war Gastdozent an der Berliner Humboldt-Universität.

Foto: Camera4

Prof. Dr. Ruediger Heim

Prof. Dr. phil. Rüdiger Heim

Prof. Dr. phil. Rüdiger Heim

Direktor, Institut für Sport und Sportwissenschaft, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Prof. Dr. phil. Rüdiger Heim ist seit 2004 Professor für Sportpädagogik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und geschäftsführender Direktor des dortigen Instituts für Sport und Sportwissenschaft. Seine Forschungsarbeiten beschäftigen sich vor allem mit Fragen des Kinder- und Jugendsports sowie der empirischen Bildungsforschung. Er ist nicht nur Autor zahlreicher wissenschaftlicher Beiträge, sondern seit 2013 auch Herausgeber der Zeitschrift für sportpädagogische Forschung und seit 2010 Mitglied des Forschungsverbundes der Deutschen Sportjugend.

Christof Hettich

Prof. Dr. Christof Hettich

Prof. Dr. Christof Hettich

Vorstandsvorsitzender, SRH Holding

Prof. Dr. Christof Hettich ist seit 2015 Vorstandsvorsitzender der SRH Holding. Der Rechtsanwalt und Partner bei Rittershaus Rechtsanwälte in Mannheim/Frankfurt verfügt über langjährige Erfahrung in M & A sowie in der Strukturierung und Restrukturierung von mittelständischen und börsennotierten Unternehmen. Er betreut Private Equity-Finanzierungen einschließlich der Vorbereitung von Aktienemissionen u. a. in der Biotechnologie und Medizintechnik. Er ist Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer der dievini Hopp BioTech Holding GmbH & Co. KG.

Das Studium der Rechts-, Staats- und der Politikwissenschaften absolvierte Christof Hettich an den Universitäten Freiburg, Würzburg und Mannheim. Er promovierte an der Universität Würzburg. Seit 2004 ist er Honorarprofessor an der Fakultät für Wirtschaft der SRH Hochschule Heidelberg mit dem Schwerpunkt „turn around management“ – Strukturierung, Restrukturierung und Finanzierung von Unternehmen. Von 2008 bis 2013 war Christof Hettich Lehrbeauftragter an der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg im Fachbereich LLM. Corporate Restructuring.

Dr. Michael Ilgner

Dr. Michael Ilgner

Dr. Michael Ilgner

Vorsitzender des Vorstands, Stiftung Deutsche Sporthilfe

Dr. Michael Ilgner ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Deutsche Sporthilfe und damit Mitglied des Vorstands. Er kam bereits früh zum SV Würzburg 05, wo er in seiner Laufbahn schnell zur nationalen Spitze des Wasserball-Teams zählte. Als Nationalspieler nahm er an den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta teil. Von 2003 bis 2006 war er in der Geschäftsleitung der internationalen Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton. Erhielt für seine erfolgreiche Verbindung von sportlicher und beruflicher Karriere 2003 den Sportpreis des bayerischen Ministerpräsidenten.

Foto: Frank May

Stefan Ingerfurth

Prof. Dr. Stefan Ingerfurth

Prof. Dr. Stefan Ingerfurth

Studiengangsleiter Sportmanagement (B.A.) und Gesundheitsmanagement (B.A.), SRH Fernhochschule

Prof. Dr. Stefan Ingerfurth ist Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Sportmanagement und Health Care Management an der SRH Fernhochschule – The Mobile University. Darüber hinaus ist er Studiengangsleiter für die Bachelorstudiengänge Sportmanagement und Gesundheitsmanagement. Zudem berät er seit vielen Jahren Unternehmen in Projekten des Nonprofit-, Public-, Gesundheits-, Sport- und IT-Management.

Seinen Studienabschluss als Diplom-Kaufmann erwarb er im Rahmen seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Die ebenfalls an der Universität Mannheim abgeschlossene Dissertation beschäftigt sich mit dem Erfolg und Misserfolg von Nonprofit-Organisationen.

Vor seiner beruflichen Tätigkeit war Stefan Ingerfurth Basketball-Bundesligaspieler (2. Liga). Er spielte auch für die Deutsche U20-Basketballnationalmannschaft sowie die A2-Basketballnationalmannschaft, mit der er im Jahr 2001 an der Universiade in Peking teilnahm.

Niko Kappel

Niko Kappel

Niko Kappel

Paralympics-Weltmeister im Kugelstoßen 2017; Behindertensportler des Jahres 2016

Niko Kappel ist ein deutscher Behindertensportler. Bei den Paralympics in Rio de Janeiro 2016 sicherte er sich die Goldmedaille im Kugelstoßen. Zudem wurde er am 26. November 2016 als Behindertensportler des Jahres ausgezeichnet. 2017 sicherte er sich in London die Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft und stellte zugleich einen neuen Weltrekord auf.

Sebastian Kehl

Sebastian Kehl

Sebastian Kehl

ehemaliger deutscher Fußballspieler

Sebastian Kehl ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Von 2002 bis 2015 stand er bei Borussia Dortmund unter Vertrag, gewann drei deutsche Meisterschaften und stand in zwei Europapokal-Endspielen. 2002 wurde er mit der Nationalmannschaft Vizeweltmeister.
Seit 2016 arbeitet er unter anderem für das ZDF als TV-Experte. Daneben unterstützt Kehl das Projekt Roterkeil.net, das gegen Kinderprostitution kämpft.

Steffen Kirchner

Steffen Kirchner

Steffen Kirchner

Mentaltrainer

Mit Anfang 22 Manager in der Geschäftsführung eines Volleyball Bundesligaclubs, mit 24 Jahren Deutschlands jüngster Sportfachwirt (IHK) aller Zeiten und mit 26 Jahren Deutscher Meister mit seinem Volleyball-Team. Steffen Kirchner steht für Topleistungen – nicht nur im Sport, sondern generell im Beruf und Leben. Seine einzigartigen praktischen Erfahrungen auf allen drei Ebenen des Hochleistungs- und Spitzensports – als aktiver Sportler, Manager und Mentaltrainer – haben ihn dazu befähigt, sein Wissen heute als gefragter Keynote Speaker und Coach an zahlreiche Unternehmen, Privatpersonen und Spitzensportler im gesamten deutschsprachigen Raum weiterzugeben. Steffen Kirchner zählt zu den bewegendsten Topspeakern im deutschen Markt und setzt neben fundierter Information vor allem auf Emotion. Ihm geht es primär darum, seine Zuhörer zu inspirieren. Daher haben seine Impulsvorträge sehr viel informativen Wert, aber auch einen hohen Unterhaltungsfaktor. Denn nur auf der Basis von Emotionen und Begeisterung können nachhaltige Veränderungsprozesse in Gang gesetzt werden. Von Steffen Kirchners Kompetenz und Begeisterungsfähigkeit profitieren mittlerweile zahlreiche Unternehmen aus allen Bereichen der Wirtschaft. Zu seinen Kunden zählen u.a. die Deutsche Post AG, Siemens, VW, Avery Zweckform, adidas u.v.m. Als Mentalcoach betreut Steffen Kirchner heute u.a. Nationalteams wie die Deutsche Turner-Nationalmannschaft um Fabian Hambüchen, sowie Bundesliga-Athleten und Teams verschiedenster Sportarten wie z.B. die Kölner Haie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Samuel Koch

Samuel Koch

Samuel Koch

Schauspieler, Schriftsteller und ehem. Kunstturner

Samuel Koch, Jahrgang 1987, schon früh galt seine Begeisterung dem Sport. Bereits mit 6 Jahren begann er als Kunstturner und turnte 17 Jahre lang bei unzähligen Wettkämpfen in der deutschen (2.) wie französischen Liga. Nach dem Abitur war er im Rahmen seines Wehrdienstes als Vertrauensperson und redaktionell in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der deutsch-französischen Brigade tätig. Währenddessen leitete er Kinderfreizeiten für das Bundeswehrsozialwerk.
Danach studierte er Schauspiel erst in Hamburg, später an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover mit Diplomabschluss im Juli 2014. Zwischendurch übernahm er zunächst Kinderbetreuung und militärische Beratung, später Regieassistenz bei namhaften Film- und Fernsehproduktionsfirmen in München, Hamburg und Berlin. Sporadisch jobbte er immer wieder bei Veranstaltungen als Kleinunternehmer und freier Akrobat. Nach seinem Unfall 2010 wurde er im Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil rehabilitiert. Sein Buch “Zwei Leben” avancierte zum Spiegel-Bestseller und erhielt 2012 den Medienpreis „Goldener Kompass“.

Seit September 2014 ist er Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt.

Im September 2015 veröffentlichte er sein zweites Buch „Rolle vorwärts“, das kurz darauf in der Kategorie Sachbuch und Ratgeber die Silbermedaille beim Leserpreis gewonnen hat.
Er unterstützt aktuell die Deutsche Stiftung Querschnittlähmung (DSQ) sowie die internationale Rückenmarksforschung „wings for life“, aber auch regionale Projekte wie die Arbeit der ELFMETERStiftung oder den inklusiven Betrieb Fohrenhof als Schirmherr. Zusätzlich hält er immer wieder Vorträge an Ärzte- und Pflegekongressen, Schulen oder anderen öffentlichen Einrichtungen.

Foto: Jens Koch

Katja Kraus

Katja Kraus

Katja Kraus

Autorin; Geschäftsführende Gesellschafterin, Jung von Matt/sports

Acht Jahre lang war Katja Kraus im Vorstand des Hamburger SV und damit die einzige Frau im Management des deutschen Profifußballes auf Vorstandsebene. Nach ihrem Germanistikstudium und ihrer aktiven Fußballzeit begann sie als Pressesprecherin bei Eintracht Frankfurt. In ihrer Karriere als Torfrau wurde sie mit dem FSV Frankfurt von 1986 bis 1998 drei Mal Deutscher Meister und vier Mal Pokalsieger. Sie bestritt sieben Länderspiele und nahm an den Olympischen Spielen 1996 teil. Im Frühjahr 2013 hat Katja Kraus ihr erstes Buch mit dem Titel „Macht: Geschichten von Erfolg und Scheitern“ veröffentlicht. Im selben Jahr gründete sie mit Christoph Metzelder und Raphael Brinkert die Agentur Jung von Matt/sports.“ Seit Mai 2014 ist sie Mitglied des Aufsichtsrates der Adidas-Group. Im Februar 2015 ist ihr zweites Buch „Freundschaft – Geschichten von Nähe und Distanz“ erschienen.

Moritz Müller-Wirth

Moritz Müller-Wirth

Moritz Müller-Wirth

Stellvertretender Chefredakteur, DIE ZEIT

Moritz Müller-Wirth, Jahrgang 1963, ist stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Ab 2011 war er zwei Jahre lang neben Jens Jessen Leiter des Feuilletons. Nach dem Studium der Politikwissenschaften und Geschichte hatte er verschiedene Positionen bei »FOCUS«, dem »Tagesspiegel« und der »FAZ« inne. Mit dem Erfolgstrainer Bernhard Peters und dem Sportpsychologen Hans-Dieter Hermann ist er Autor des Buches »Führungs-Spiel – Menschen begeistern, Teams formen, siegen lernen«. 2014 wurde er zum Sportjournalisten des Jahres gewählt. Er ist Mitbegründer der Internet-Plattform »Netz gegen Nazis«.

Foto: DIE ZEIT / Michael Heck

Prof. Dr. Gunter A. Pilz

Prof. Dr. Gunter A. Pilz

Prof. Dr. Gunter A. Pilz

Sportsoziologe

Prof. Dr. Gunter A. Pilz, Jahrgang 1944, ist Honorarprofessor an der Hochschule Hannover und Preisträger des Ethikpreises des Deutschen Olympischen Sportbundes. Des Weiteren hat der Diplom-Soziologe den Vorsitz der Arbeitsgruppe Fair Play & Gewaltprävention der Kommission Gesellschaftliche Herausforderung des Deutschen Fußball-Bundes sowie der Arbeitsgruppe der Daniel-Nivel-Stiftung der FIFA. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte umfassen u.a. Gewalt, Rechtsextremismus und Diskriminierung im Sport unter sozialwissenschaftlichen Gesichtspunkten.

Jonas Reckermann

Jonas Reckermann

Jonas Reckermann

Olympiasieger im Beachvolleyball

Jonas Reckermann, Jahrgang 1979, ist zusammen mit Julius Brink Deutschlands erfolgreichster Beachvolleyballer. 10 Millionen Zuschauer verfolgten am TV, wie der vierfache Europameister und Weltmeister mit seinem Partner Julius Brink auf der Horse Guards Parade bei den Olympischen Spielen in London als erster Europäer Gold gewann. Seine Sportkarriere begann der im Rheinland heimisch gewordene Münsterländer mit Fußball und Leichtathletik, parallel zur Sportkarriere absolvierte Jonas Reckermann in Köln ein Lehramtsstudium (Geographie und Sport) und besitzt das Staatsexamen für die gymnasiale Oberstufe.

Neben Auftritten als Redner ist der Bambi- und Wertepreisträger als Vorsitzender der „Wertestiftung“, Moderator bei diversen Veranstaltungen und Beachvolleyballexperte (Sky Deutschland) aktiv, bei den Olympischen Spiele in Rio de Janeiro war er für das ZDF als Olympiaexperte tätig. Zusammen mit seinem ehemaligem Beachpartner besuchte er zudem für das Format „Gold trifft Goldhoffnung“ deutsche Topathleten auf dem Weg nach Rio.

Svenja Thoes

Svenja Thoes

Svenja Thoes

Ironman-Triathletin; Sportmanagement-Studentin, SRH Fernhochschule

Svenja Thoes ist Profi-Triathletin und Siegerin bei der Ironman Hawaii WM 2016 (Altersklasse der 25- bis 29-Jährigen). 2012 war sie Altersklassenweltmeisterin bei der Ironman 70.3 Las Vegas WM. Neben dem Sport studiert sie an der SRH Fernhochschule berufsbegleitend Sportmanagement.

Michael Vesper

Dr. Michael Vesper

Dr. Michael Vesper

Vorstandsvorsitzender, Deutscher Olympischer Sportbund e.V.

Dr. Michael Vesper, Jahrgang 1952, ist seit Dezember 2014 Vorsitzender des DOSB-Vorstands. Zuvor war er seit 2006 erster Generaldirektor des neu gegründeten Deutschen Olympischen Sportbundes und fungierte als Chef de Mission der deutschen Olympiamannschaft 2008 in Peking, 2012 in London und zuletzt 2014 in Sotschi. Der Soziologe promovierte 1982 an der Universität Bielefeld und hatte ein Jahr später die Funktion des Fraktionsgeschäftsführers der ersten Grünen Bundestagsfraktion in Bonn inne, bevor er 1990 zum Parlamentarischen Geschäftsführer der Grünen Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen gewählt wurde. 1995 wurde er in Nordrhein-Westfalen zum Minister für Bauen und Wohnen und im Jahre 2000 zum Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport ernannt. Gleichzeitig war Michael Vesper Stellvertreter der Ministerpräsidenten Johannes Rau (bis 1998), Wolfgang Clement (bis 2002) und Peer Steinbrück (bis 2005). 2005 war er als Landtagsvizepräsident in Nordrhein-Westfalen tätig.

Foto: DOSB / Torsten Silz

Markus Weise

Markus Weise

Markus Weise

Leiter Konzeptentwicklung, DFB-Akademie

Markus Weise ist ein ehemaliger deutscher Hockey-Trainer, der sowohl mit der Frauen- als auch mit der Männer-Nationalmannschaft olympisches Gold gewann.
2015 wechselte er zum Deutschen Fußball-Bund und ist dort als Leiter Konzeptentwicklung für den Aufbau der DFB-Akademie verantwortlich.

Dr. Joachim Wiskemann

Dr. Joachim Wiskemann

Dr. Joachim Wiskemann

Leiter Patientenprogramm »Bewegung und Krebs«, NCT Heidelberg

Dr. Joachim Wiskemann ist Sportwissenschaftler und Sportpsychologe. Er ist Leiter der Arbeitsgruppe „Onkologische Sport- und Bewegungstherapie“ am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und der Universitätsklinik in Heidelberg. Dr. Wiskemann erforscht seit mehr als 10 Jahren die positiven Wirkungen von Sport und Bewegung fuer Krebspatienten und hat in diesem Zusammenhang zahlreiche national wie international angesehene wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht und zählt zu den führenden Experten in seinem Fachgebiet. Er ist zudem Studienleiter großer mono- und multizentrischer Forschungsprojekte. Die Schwerpunkte seiner Arbeit zielen auf die Personalisierung der Sport- und Bewegungstherapie bei Krebspatienten ab und richten sich dabei besonders an intensiv therapierte und schwererkrankte hämato-onkologische Patienten. Dr. Wiskemann gründete 2011 das „Netzwerk OnkoAktiv“, welches die qualitätsgesicherte Verbreitung onkologischer Sport- und Bewegungstherapie in ganz Deutschland verfolgt. Zudem ist er Sprecher der „Nationalen Expertengruppe Bewegungstherapie und Körperliche Aktivität in der Onkologie (NEBKO)“ in der Deutschen Krebsgesellschaft (ASORS – Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin).

Impressionen aus dem Vorjahr

Veranstalter

In Zusammenarbeit mit

Sprecher aus dem Vorjahr (Auszug)

Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D.

Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D.

Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D.

Präsident, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin)

Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D. ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Professor für Makroökonomie und Finanzen an der Humboldt-Universität Berlin und Vorsitzender der Expertenkommission zur »Stärkung von Investitionen in Deutschland« der Bundesregierung. Als unabhängiges Institut mit 330 Mitarbeitern zählt das DIW Berlin zu den führenden, unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstituten in Europa. Außerdem ist er Mitglied des Aufsichtsratsausschusses der Deutschen Welthungerhilfe e.V. und im Kuratorium der Hertie School of Governance engagiert. Die inhaltliche Arbeit Marcel Fratzschers fokussiert sich auf Themen der Makroökonomie, monetären Ökonomie, Finanzmärkte und globalen Wirtschaft. In seinem aktuellen Buch »Verteilungskampf – warum Deutschland immer ungleicher wird« (März 2016) beleuchtet Marcel Fratzscher die Probleme für Wirtschaft und Gesellschaft aufgrund der hohen und steigenden Ungleichheit in Deutschland. Von 2001 bis 2012 war Fratzscher für die Europäische Zentralbank (EZB) tätig. Während der Asienkrise 1996 bis 1998 arbeitete er als Makroökonom beim Harvard Institute for International Development (HIID) in Jakarta, Indonesien.

Prof. Dr. med. Detlev Ganten

Prof. Dr. med. Detlev Ganten

Prof. Dr. med. Detlev Ganten

Präsident, World Health Summit

Jahrgang 1941, ist Präsident des World Health Summit, Facharzt für Pharmakologie und Molekulare Medizin und einer der weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er war Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Mitglied im Nationalen Ethikrat und Vorstandsvorsitzender der Charité Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch. Für seine Forschungsarbeit wurde er vielfach international ausgezeichnet.

Markus Hengstschläger

Markus Hengstschläger

Markus Hengstschläger

Leiter, Institut für Medizinische Genetik, Medizinische Universität Wien

Markus Hengstschläger ist Professor an der Medizinischen Universität Wien. Er leitet das Institut für Medizinische Genetik und die Organisationseinheit des Zentrums für Pathobiochemie und Genetik.
In seinem Vortrag beim SRH Zukunftskongress spricht er über „Talente von Morgen: Orientierung am Durchschnitt ist eine evolutive Sackgasse.“ Es muss Aufgabe der Bildung heute und in der Zukunft sein, Stärken und Talente mehr zu fördern:
Einerseits sind Menschen nicht auf ihre Gene reduzierbar. Sie sind das Produkt der Wechselwirkung zwischen Genetik und Umwelt. Andererseits: werden zwei Menschen, die gleich viel üben, das gleiche künstlerische Niveau auf der Violine erreichen? Kann jeder Mensch singen wie Elina Garanca oder Placido Domingo, oder Fußballspielen wie Lionel Messi? Ist der Erwerb von Fähigkeiten nur eine Frage des Lernens?
Die Antwort ist natürlich: nein. Umgangssprachlich hört man dazu: „So etwas hat man eben, oder eben nicht!“ Aber was ist damit gemeint? Für jeden Erfolg gibt es so etwas wie eine besondere Leistungsvoraussetzung – ein oder mehrere Talente. Aber Talent allein ist noch keine Erfolgsgarantie.
Was ist überhaupt Talent? Talente sind besondere Leistungsvoraussetzungen (=Genetik), die durch harte Arbeit (=Umwelt) entdeckt und in eine besondere Leistung (=Erfolg) umgesetzt werden müssen.
Eltern, Lehrer, das Bildungssystem haben die Aufgabe, Talente in der Gemeinschaft zu entdecken und zu fördern. Der Fokus muss auf dem liegen, was der Einzelne gut kann, und nicht ausschließlich auf der Beseitigung von Schwächen. Wir müssen unsere Spitzen entdecken und fördern. Bildungsferne Schichten müssen zur Bildung gebracht werden – nicht um den Durchschnitt zu heben, sondern weil wir es uns nicht leisten können auf die vielen sonst unentdeckten Talente zu verzichten.
Vielseitigkeit ist das höchste Gut, wenn man auf Fragen vorbereitet sein will, die man nicht kennt, weil sie erst in der Zukunft auf uns zukommen. Individualität aufgrund genetischer Unterschiedlichkeit und die Förderung individueller Talente sind also für die Zukunft unverzichtbar. Gene sind nur Bleistift und Papier, aber die Geschichte schreiben wir selbst. Man muss die Menschen nur lassen! Und keine Geschichte ist es nicht wert geschrieben zu werden! Wir brauchen die Peaks und die Freaks!

Jeannette Huber

Jeanette Huber

Jeanette Huber

Associate Director, Zukunftsinstitut GmbH

Jeanette Huber ist Associate Director des Zukunftsinstituts. Ihr berufliche Erfahrung reicht von der IT-Branche über internationale Unternehmensberatung bis zur Leitung eines eigenen Start-Ups. Sie verbindet die Erkenntnisse der Zukunftsforschung pragmatisch mit der Unternehmenswelt und der Gesellschaft von heute.
Ihr Vortrag beim SRH Zukunftskongress „Gesellschaftliche Megatrends prägen die Zukunft der Gesundheit“ befasst sich mit dem „Downaging“, der zunehmenden Individualisierung und der Digitalisierung. „Doctorholics“, Alternativ-Patienten, Gesundheits-Minimalisten oder Health-Manager beschreiten ganz unterschiedliche Wege.
Menschen bleiben heute im Alter jünger. Sie fühlen sich mehrheitlich als individualistische Lebensgestalter. Diese Entwicklungen führen zu steigender gesundheitlicher Selbstverantwortung und zur „Individualisierung“ von Gesundheit.
Auch das Verständnis von „Gesundheit“ ändert sich. Es entsteht ein authentischer Gesundheitsbegriff, und damit wird persönliche „Gesundzufriedenheit“ wird zum Ziel. Diese „Gesundzufriedenheit“ entsteht nicht aus der Beseitigung von Krankheitsursachen, sondern durch die Verstärkung dessen, was Menschen wertschätzen und was sie glücklich oder ihnen Spaß macht. Das ermöglicht neue Ansätze für Prävention, Therapie und Compliance.
Die Digitalisierung der Medizin ist ein technischer Trend, der den Gesundheitsmarkt massiv verändert. Doch die Digitalisierung ist eine ambivalente Entwicklung. Einerseits erschließt sie neue Potentiale in Prävention, Diagnostik, Therapie und Monitoring; und sie demokratisiert das Gesundheitssystem. Andererseits birgt sie die Gefahr, den Menschen zu einer trivialen physikalisch-chemischen Ursache-Wirkungsmaschine zu degradieren und den Arzt zum Handlanger der Algorithmen. Big Data in der Medizin braucht Thick Data – das Wissen über persönliche Haltungen, Einstellungen, Werte und Wünsche. Die Medizin der Zukunft berücksichtigt die soziokulturelle Dimension des Menschen.
Die „Pit Stop Keynote“ ist ein Vortrag mit aktiven Zwischenhalten – es geht um Tempo und Teamwork, um Enthusiasmus und Ergebnisse.

Martin Korte

Martin Korte

Martin Korte

Leiter, Zoologisches Institut, Technische Universität Braunschweig

Martin Korte leitet an der Technischen Universität Braunschweig das Zoologische Institut und forscht zu den zellulären Grundlagen von Lernen und Gedächtnis.
In seinem Beitrag zum SRH Zukunftskongress befasst sich Korte mit Prozessen des Lernens und Entscheidens im Zeitalter des Informationsüberflusses und fragt: „iBrain oder Gehirne in der Krise?“
Lernen muss jeder. Und wir lernen den ganzen Tag – oft ohne es zu merken. Jede Information, die wir speichern, wird in unserem Gehirn abgelegt. Hierbei spielen Gehirnstrukturen eine Rolle, die neben Fakten auch Gefühle und Motivation steuern. Nur erinnern wir uns nicht immer das, was wir uns merken wollten oder sollten.
Was kann die Hirnforschung dazu sagen, unter welchen Bedingungen Menschen effektiv lernen können und welche – positive und negative Rolle – digitale Medien hierbei spielen? Warum können wir uns manchmal nicht an etwas erinnern und wie können wir das verhindern? Das Gedächtnis funktioniert wesentlich besser als oft vermutet, wenn beim Lernen schon den Abruf des Wissens berücksichtigt wird. Gefühle und vor allem Motivation und Konzentration beim Lernen spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle.
In der heutigen Zeit sowie in der Zukunft ist es wichtig, eine Reihe von Fragen zu Lern- und zu Entscheidungsprozessen zu verstehen: Welchen Einfluss haben digitale Medien auf das Lernverhalten? Warum schadet Multitasking dem Stirnlappen? Welche Rolle spielen Intuitionen bei richtigen Entscheidungen? Wann ist rationales Nachdenken (langsames Denken), wann das Bauchgefühl (schnelles Denken) besser für die Entscheidungsfindung? Welche Rolle spielen Erfahrungen im Entscheidungsprozess? Wie beeinflussen Gedächtnisprozesse die Entscheidungsfindung im Gehirn? Und warum funktioniert unser Aufmerksamkeitssystem wie ein Muskel?
Die Vortragsinhalte werden durch Lern- und Gedächtnisaufgaben für die Teilnehmer veranschaulicht. Fragen und Anregungen zur Anwendung in eigenen Tätigkeitsbereichen werden für die spätere Nutzung aller Teilnehmer dokumentiert.

Raúl Krauthausen

Raúl Krauthausen

Raúl Krauthausen

Vorsitzender, SOZIALHELDEN e.V.

Als ausgebildeter Telefonseelsorger, studierter Kommunikationswirt und Design Thinker ist Raúl Krauthausen seit über 10 Jahren in der Internet- und Medienwelt unternehmerisch tätig. Bekannt geworden ist er vor allem durch die von ihm erfundene Wheelmap.org, einer weltweiten digitalen Landkarte rollstuhlgerechter Orte, die von Usern erstellt wird. Für seine diversen Initiativen zu Barrierefreiheit, Teilhabe und Inklusion von behinderten Menschen, wie zum Beispiel SOZIALHELDEN e.V., „Pfandtastisch helfen“ und  „Leidmedien.de“ wurde er mit zahlreichen hochkarätigen Preisen ausgezeichnet.

In seinem Vortrag beim SRH Zukunftskongress setzt er am Gründungsgedanken der SRH, der beruflichen und gesellschaftlichen Teilhaben von Menschen mit Behinderung, an: sein Thema ist die „Zukunft der Teilhabe“.

Um den Umgang mit Behinderungen im täglichen (Geschäfts-)Leben, die Motivation und Herangehensweise an soziales Handeln und die Rolle von Netzwerken darin heute und in der Zukunft zu ergründen, werden viele spannende Fragen aufgeworfen.

Diese lauten: Welche gesellschaftlichen Trends von heute sind bedeutsam für die Teilhabe und Inklusion und welche Effekte haben sie? Wie kann Technologie dabei helfen? Was ist die Bedeutung von Gesundheits- und Bildungseinrichtungen im Kontext der Teilhabe und Inklusion? Welche Rolle spielt Sprache im Umgang mit Behinderung? Wie bringen sich Menschen mit Behinderung selbst in diesem Kontext ein und welche weiteren Formen des Engagements wären wünschenswert?

Krauthausen stellt die Projekte der SOZIALHELDEN vor und erklärt, inwieweit es einen Unterschied macht, behindert zu sein oder behindert zu werden. Und was der Mainstream tun kann, um das Leben von allen zu verbessern.

Foto: Esra Rotthoff

Christoph Metzelder

Christoph Metzelder

Christoph Metzelder

Gründer, Christoph Metzelder Stiftung; Geschäftsführer, Jung von Matt/sports

Christoph Metzelder gründete schon während seiner Profi-Karriere als Fußballer, die er 2013 beendete, seine Stiftung. Neben der Bekämpfung von Kinderarmut, liegt der Schwerpunkt ihrer Förderung auf Projekten in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Integration. Seit 2013 ist Metzelder außerdem als Fußballexperte für Sky tätig und entwickelt als Geschäftsführer der Agentur Jung von Matt/sports innovative Sportmarketing-Konzepte für Unternehmen, Vereine, Verbände und Athleten.

Foto: Michael Gueth Photography, Postproduktion: Jan Wischermann Retouching

Dr. Max Neufeind

Dr. Max Neufeind

Dr. Max Neufeind

Referent Grundsatzabteilung, Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Dr. Max Neufeind ist Referent in der Grundsatzabteilung des Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Im Rahmen des Dialogprozesses „Arbeiten 4.0“ beschäftigt er sich dort mit Fragen der Zukunft von Arbeit und Sozialstaat im digitalen Wandel. Zudem ist er Policy Fellow des Progressiven Zentrums und Mitglied von TT30, dem jungen Thinktank des Club of Rome.

Projektmanager

Besucherbetreuung

Veranstaltungsort

AXICA Kongress- und Tagungszentrum
Pariser Platz 3
10117 Berlin

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