Gesundheit

10. November 2016
Hamburg

Precision Medicine

Das Gesundheitssystem in Deutschland steht vor enormen Umwälzungen: Der demografische Wandel wird die Versorgungskosten in den kommenden Jahren enorm ansteigen lassen, die Pharmaindustrie bringt momentan vielversprechende, aber extrem teure Medikamente auf den Markt und gleichzeitig wird intensiv an hochinnovativen individuellen Therapien geforscht. Wie kann die Precision Medicine die Patienten zielgerichteter und auf lange Sicht gesehen kostengünstiger behandeln? Wie wird Big Data helfen, die Krebsbehandlung zu revolutionieren? Wie viel Innovation können wir uns leisten und welche medizinische Versorgung wollen wir uns leisten?

Die ZEIT KONFERENZ Gesundheit will am 10. November 2016 im Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg diese und weitere aktuelle gesundheitspolitische Themen kontrovers diskutieren. Die Veranstaltung wird zum dritten Mal in Folge in Zusammenarbeit mit den Asklepios Kliniken Hamburg ausgerichtet und führt Spitzenvertreter aus der Gesundheitswirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Politik zusammen.

Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr und endet gegen 15.15 Uhr.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #zkges

Sprecher

Bernard gr. Broermann

Dr. Bernard gr. Broermann

Dr. Bernard gr. Broermann

Gründer und Gesellschafter, Asklepios Kliniken GmbH

Dr. Broermann studierte zunächst Medizin und Chemie in Berlin bis zum Vordiplom in Chemie und Vor-Physikum in Medizin. Danach schloss er das Jura- und Betriebswirtschaftsstudium ab. Er erlangte den Abschluss Diplom-Kaufmann, legte das erste Juristische Staatsexamen ab und promovierte zum Dr. jur. Mit 26 Jahren erlangte er das Insead-Diplom mit Auszeichnung an der europäischen Managementschule in Fontainebleau/Frankreich. Anschließend ging Dr. Broermann nach Boston/USA, wo ihm von der Harvard Business School der MBA mit höchster Auszeichnung verliehen wurde. Von 1970 bis 1976 war er bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Winney in Boston/USA sowie in Frankfurt tätig und legte das zweite Juristische Staatsexamen sowie das Steuerberater- und Wirtschaftsprüferexamen ab. Seit 1976 ist er selbstständig als Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer tätig, bis 1983 assoziiert mit der Ernst & Winney Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. 1976 gründete er die Jupiter GmbH. Die Gesellschaft entwickelt und vermietet Einzelhandelsimmobilien. 1985 gründete Dr. Broermann die Asklepios Gruppe mit 45.000 Mitarbeitern und € 3 Mrd. Umsatz. Asklepios führte in Deutschland das Qualitätsmanagement ein, welches Asklepios in den letzten 25 Jahren zu einem umfassenden System für Qualitätsmanagement und Patientensicherheit weiterentwickelte. 1999 gründete er die Dr. Broermann Hotels & Residences GmbH, zu der die Hotels Falkenstein Grand Kempinski, Villa Rothschild und seit 2015 das Atlantic in Hamburg gehören.

Dr. Martin Danner

Dr. Martin Danner

Dr. Martin Danner

Bundesgeschäftsführer, Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE e.V.

Dr. Martin Danner ist Jurist und Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE e.V. Nach seinem Studium in Heidelberg hat er einige Jahre als Rechtsanwalt mit der Spezialisierung im Gesundheitsrecht gearbeitet, bevor er die Leitung des Referats Gesundheitspolitik und Selbsthilfeförderung der BAG SELBSTHILFE übernommen hat. Er ist Sprecher der Patientenvertretung beim Gemeinsamen Bundesausschuss.

Dirk Greshake

Dirk Greshake

Dirk Greshake

Geschäftsführer, AstraZeneca Deutschland

Dirk Greshake, Jahrgang 1968, ist seit Juni 2013 Geschäftsführer des forschenden Pharmaunternehmens AstraZeneca Deutschland. Greshake studierte Biologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Ruhr-Universität Bochum, bevor er 1994 seine Karriere bei AstraZeneca als Außendienstmitarbeiter begann. Von 1997 bis 2007 füllte er unterschiedliche Manager- und Führungsfunktionen im Unternehmen aus und betreute verschiedene Produkte im Bereich Marketing. 2008 wechselte Dirk Greshake als Mitglied der Geschäftsleitung in den deutschen Vorstand von AstraZeneca.

Foto: AstraZeneca

Dr. Uwe Jean Heuser

Dr. Uwe Jean Heuser

Dr. Uwe Jean Heuser

Ressortleiter Wirtschaft, DIE ZEIT

Dr. Uwe Jean Heuser, Jahrgang 1963, leitet die Wirtschaftsredaktion der ZEIT und ist Gründer sowie Herausgeber des Magazins ZEIT Geld. Der promovierte Volkswirtschaftler studierte in Bonn, Berkeley, Köln und Harvard und lehrt heute als Honorarprofessor an der Leuphana Universität Lüneburg. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter »Das Unbehagen im Kapitalismus. Die neue Wirtschaft und ihre Folgen«, das 2000 beim Berlin Verlag erschien, und »Humanomics. Die Entdeckung des Menschen in der Wirtschaft«, publiziert 2008 bei Campus. Gemeinsam mit seiner Frau Deborah Steinborn veröffentlichte er 2013 im Hanser Verlag das Buch »Anders denken!«

Foto/©: Nicole Sturz

Prof. Dr. Daniel Huson

Prof. Dr. Daniel Huson

Prof. Dr. Daniel Huson

Professor für Algorithmen in der Bioinformatik, Zentrum für Bioinformatik, Universität Tübingen

Prof. Dr. Daniel Huson ist seit 2002 Professor für Bioinformatik an der Universität Tübingen. Als habilitierter Mathematiker ging er 1997 an die Princeton University, um in Bioinformatik zu forschen. Ab 1999 war er bei Celera Genomics an der Entschlüsselung des menschlichen Genoms beteiligt. Er arbeitet seit 10 Jahren an der Analyse von Mikrobiomdaten und seine Software wird weltweit eingesetzt. Er ist Mitgründer der CeMeT GmbH, die im Bereich medizinische Mikrobiomanalyse arbeitet. Seine Aktivitäten wurden 2016 mit dem Innovationspreis der IHK Reutlingen ausgezeichnet. Seit 2011 ist er Gastprofessor in Singapur. In 2013 gewann sein Team die mit einer Million USD dotierten DTRA Algorithms Challenge. Mit über 30.000 Zitaten ist er einer der bekanntesten Bioinformatiker in Deutschland.

Foto: Christoph Jäckle

Christof von Kalle

Prof. Dr. Christof von Kalle

Prof. Dr. Christof von Kalle

Leiter, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)

Professor Christof von Kalle ist seit Juli 2005 Leiter der Abteilung Translationale Onkologie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und geschäftsführender Direktor des NCT. Als Arzt und Wissenschaftler mit klinischem Hintergrund im Bereich Hämatologie/Onkologie und über 150 High-Impact-Publikationen ist er ein international renommierter, führender Wissenschaftler auf den Gebieten Stammzellforschung, Muta tionsanalyse und Gentransfer. Er ist gewähltes Mitglied der Europäischen Akademie für Krebswissenschaften und Sprecher des CCC-Netzwerks der Deutschen Krebshilfe. Er koordiniert die strategische Ausrichtung des NCT mit dem Ziel, neueste wissenschaftliche Kenntnisse in der translationalen und klinischen Forschung nutzbar zu machen.

Prof. Dr. Markus Kosch

Prof. Dr. med. Markus Kosch

Prof. Dr. med. Markus Kosch

Vice President Commercial Portfolio Management, Pfizer Oncology International Developed Markets (IDM)

Prof. Dr. Markus Kosch verantwortet das Portfolio Management von Pfizer Oncology in Europa, Japan, Korea sowie in Neuseeland und Australien. Nach achtjähriger Tätigkeit als Arzt für Innere Medizin am Universitätsklinikum Münster/Westfalen wechselte er 2005 in die forschende Pharmaindustrie. Seine Karriere bei Pfizer Oncology begann er im Jahr 2010. Nach Führungstätigkeiten auf internationaler Ebene leitete er als einer der Geschäftsführer der Pfizer Pharma GmbH die Onkologie von Pfizer in Deutschland, bevor er Mitte 2015 seine aktuelle Position übernahm. Seit 2006 ist Markus Kosch zudem außerplanmäßiger Professor für Innere Medizin an der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Prof. Dr. Hans Lehrach

Prof. Dr. Hans Lehrach

Prof. Dr. Hans Lehrach

Gründer, Alacris Theranostics GmbH; Direktor, Max-Planck-Institut für molekulare Genetik

Prof. Dr. Hans Lehrach, Jahrgang 1946 in Wien, studierte Chemie an der Universität Wien und promovierte 1974 an den Max-Planck-Instituten für experimentelle Medizin und für biophysikalische Chemie, beide in Göttingen. Im Anschluss war er als Wissenschaftler an der Harvard University, Boston, USA tätig (1974–1978) und dann Arbeitsgruppenleiter am EMBL in Heidelberg (1978–1987). Von 1987 bis 1994 leitete er die Abteilung »Genomanalyse« am Imperial Cancer Research Fund in London. Seit 1994 ist Lehrach Direktor am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik, wo er die Abteilung Analyse des Vertebratengenoms leitet. Er gehörte dem wissenschaftlichen Koordinierungskomitee des Deutschen Humangenomprojektes (DHGP) an und leitet u.a. das 1000-Genome-Projekt am MPIMG. Lehrach ist maßgeblich an der Entwicklung von Hochdurchsatztechnologien für die Genomforschung beteiligt.

Victor Mayer-Schönberger

Prof. Dr. Viktor Mayer-Schönberger

Prof. Dr. Viktor Mayer-Schönberger

Oxford-Professor für Internet Governance, Bestsellerautor und Experte für Big Data

Viktor Mayer-Schönberger ist Professor für Internet Governance an der Universität Oxford. Neben seinem aktuellen internationalen Bestseller Big Data hat Mayer-Schönberger über zehn Bücher und über einhundert wissenschaftliche Beiträge veröffentlicht. Er studierte in Salzburg, Harvard und an der London School of Economics. 1986 gründete er Ikarus Software und entwickelte mit Virus Utilities das damals meistverkaufte österreichische Softwareprodukt. Seine Arbeiten wurde vielfach in führenden Medien gefeatured, darunter die New York Times, das Wall Street Journal, die Financial Times, der Economist, und Le Monde. Er ist gesuchtes Beiratsmitglied von Organisationen und Unternehmen zum Thema Informationswirtschaft und Informationsgesellschaft.

Foto: Rob Judges

Moritz Müller-Wirth

Moritz Müller-Wirth

Moritz Müller-Wirth

Stellvertretender Chefredakteur, DIE ZEIT

Moritz Müller-Wirth, Jahrgang 1963, ist stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Ab 2011 war er zwei Jahre lang neben Jens Jessen Leiter des Feuilletons. Nach dem Studium der Politikwissenschaften und Geschichte hatte er verschiedene Positionen bei »FOCUS«, dem »Tagesspiegel« und der »FAZ« inne. Mit dem Erfolgstrainer Bernhard Peters und dem Sportpsychologen Hans-Dieter Hermann ist er Autor des Buches »Führungs-Spiel – Menschen begeistern, Teams formen, siegen lernen«. 2014 wurde er zum Sportjournalisten des Jahres gewählt. Er ist Mitbegründer der Internet-Plattform »Netz gegen Nazis«.

Foto: DIE ZEIT / Michael Heck

Hasso Plattner

Prof. Dr. h.c. mult. Hasso Plattner

Prof. Dr. h.c. mult. Hasso Plattner

Vorsitzender des Aufsichtsrats, SAP SE; Gründer, Hasso-Plattner-Institut

Prof. Dr. Hasso Plattner ist einer der Mitbegründer der SAP AG und seit Mai 2003 Vorsitzender des SAP-Aufsichtsrats. In seiner Rolle als Chief Software Advisor berät er die SAP bei der mittel- und langfristigen technologischen Ausrichtung und Strategie. Darüber hinaus steht er dem Technologieausschuss des SAP-Aufsichtsrats vor. 1972 verließ Plattner gemeinsam mit vier weiteren Kollegen IBM, um das Softwareunternehmen SAP zu gründen. Beim Börsengang des Unternehmens 1988 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands der SAP ernannt; von 1997 bis Mai 2003 war er Vorstandssprecher der SAP AG. Im Mai 2003 wurde Plattner als Nachfolger des Mitbegründers Dietmar Hopp zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der SAP AG ernannt. Plattner studierte Nachrichtentechnik an der Universität Karlsruhe (TH), wo er auch sein Diplom erwarb. Die Universität des Saarlandes verlieh ihm 1990 die Ehrendoktorwürde; 1994 folgte die Ernennung zum Honorarprofessor. 1998 gründete er das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) an der Universität Potsdam, das mit dem höchsten privaten Finanzierungsbeitrag errichtet wurde, der je an einer deutschen Hochschule gestiftet wurde. Plattner ist am HPI als Professor für Enterprise-Software-Systeme tätig.

Foto: HPI / Kay Herschelmann

Prof. Dr. Barbara Prainsack

Prof. Dr. Barbara Prainsack

Prof. Dr. Barbara Prainsack

Institut für Sozialwissenschaften, Gesundheit und Medizin, King’s College London

Barbara Prainsack ist Professorin am Department of Global Health & Social Medicine am Londoner King’s College. Ihre Forschung beschäftigt sich mit sozialen, regulatorischen und ethischen Aspekten der Biomedizin und der Biowissenschaften. Aktuell geht sie u.a. der Frage nach, wie das Solidaritätsprinzip für die Politikgestaltung im Bereich der Personalisierten Medizin nutzbar gemacht werden kann. Ihr neuestes Buch, »Das Solidaritätsprinzip: Ein Plädoyer für eine Renaissance in Medizin und Bioethik« (mit A. Buyx) erschien im Frühjahr 2016 im Campus Verlag.
Barbara Prainsack ist Mitglied der Österreichischen Bioethikkomission, des Ethikrates der Nationalen DNA Datenbank des Vereinigten Königreichs, und der Britischen Royal Society of Arts.

Cornelia Prüfer-Storcks

Cornelia Prüfer-Storcks

Cornelia Prüfer-Storcks

Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz, Freie und Hansestadt Hamburg

Cornelia Prüfer-Storcks, Jahrgang 1956, ist seit März 2011 Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg. Nach einer Tätigkeit als Tageszeitungsredakteurin füllte sie verschiedene Funktionen bei der Landesregierung Nordrhein-Westfalen aus: 1988 bis 1995 Referatsleiterin, 1995 bis 1999 Abteilungsleiterin, 1999 bis 2005 Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie. 2007 bis 2011 Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg. Seit März 2011 bekleidet sie das Amt der Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt in Hamburg.

Dr. Matthias Reumann

Dr. Matthias Reumann

Dr. Matthias Reumann

Sustainable, Resilient Health Systems Research, IBM Research – Zürich

Matthias Reumann studierte Elektrotechnik an den Universitäten Southampton, Karlsruhe und der ESIEE in Paris und promovierte 2007 im Bereich der Biomedizinischen Technik. Als Post Doctoral Fellow am IBM T. J. Watson Research Center (NY, USA) forschte Reumann an multi-skalaren Herzmodellen. Zwischen 2011 und 2013 etablierte Reumann den Healthcare Bereich am IBM Forschungszentrum in Australien. In dieser Zeit wurde sein Interesse an nachhaltigen Gesundheitssystemen geweckt, unter anderem auch durch sein Engagement in Afrika. Seit 2013 baut Matthias Reumann die System-Biologie-Gruppe bei IBM Research – Zürich mit auf. Seine Forschung befasst sich mit präklinischem Assessment und nachhaltigen Gesundheitssystemen. Er ist Associate Editor des IEEE Journal on Translational Engineering in Health and Medicine und Senior Member der IEEE.

Stefan Schmitt

Stefan Schmitt

Stefan Schmitt

Stellvertretender Ressortleiter Wissen, DIE ZEIT

Stefan Schmitt, Jahrgang 1977, ist stellvertretender Ressortleiter Wissen bei der ZEIT. Er hat ein Faible für alles Digitale, außerdem für die Reibungspunkte von Technik, Naturwissenschaften und Gesellschaft – weil es an denen knirscht und dort Neues entsteht. Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule (DJS) und Studium der Journalistik in München und Stockholm. Er gehörte dem Team des neu gegründeten ZEIT Wissen Magazins an, war danach Wissenschaftsredakteur bei Spiegel Online und arbeitet seit 2009 im Ressort Wissen der ZEIT.

Foto/©: Michael Heck

Jan Schweitzer

Jan Schweitzer

Jan Schweitzer

Redakteur Ressort Wissen, DIE ZEIT

Jan Schweitzer war von Januar 2007 an Chefredakteur von ZEIT WISSEN, seit Juli 2013 ist er Mitglied der Chefredaktion und Redakteur im Ressort Wissen der ZEIT. Er studierte Medizin und arbeitete dann als Arzt an einem Krankenhaus. Danach besuchte er die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Von 2001 bis 2003 war er als Medizinredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung/Sonntagszeitung tätig und am Aufbau des Wissenschaftsteils der FAS beteiligt. 2003 wechselte Jan Schweitzer zum »stern«, wo er bis Ende 2006 Redakteur im Ressort Wissenschaft und Medizin war.

Foto/©: Edith Wagner

Andreas Sentker

Andreas Sentker

Andreas Sentker

Ressortleiter Wissen, DIE ZEIT; Herausgeber, ZEIT WISSEN

Andreas Sentker leitet seit 1998 das Ressort Wissen der Wochenzeitung DIE ZEIT und ist seit 2004 Herausgeber des Magazins ZEIT WISSEN. Er hat in Tübingen Biologie und Rhetorik studiert und ist seit 1993 Wissenschaftsjournalist. Neben der redaktionellen Arbeit ist Andreas Sentker Autor populärwissenschaftlicher Bücher und Herausgeber verschiedener ZEIT WISSEN Buch-Editionen. Im Jahr 2001 hat er die Veranstaltungsreihe ZEIT Forum der Wissenschaft mitbegründet, die er viermal im Jahr an der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften moderiert. Er ist Mitglied in Kuratorien der Max-Planck-Institute in Köln, Martinsried und Tübingen sowie in der Jury des Georg von Holtzbrinck-Preises für Wissenschaftsjournalismus. 2005 bekam er den Kulturpreis der Eduard-Rhein-Stiftung. 2011 wurde er mit dem Innovationspreis Gregor Mendel ausgezeichnet. Er ist der erste Journalist, der diese Ehrung erhalten hat.

Foto/©: Nicole Sturz

Axel Stang

Dr. med. Axel Stang

Dr. med. Axel Stang

Chefarzt Onkologie, Asklepios Kliniken Hamburg

Dr. med. Axel Stang studierte Biologie und molekulare Genetik an der Technischen Universität Karlsruhe bis zum Vordiplom. Es folgten ein Medizinstudium und Promotion an der Universität Hamburg, die Facharztausbildung im Gebiet Innere Medizin und ein Aufenthalt am MD Anderson Cancer Center Houston / USA. Er ist Hämatologe und Internistischer Onkologe und besitzt das Zertifikat der European Society of Medical Oncology (ESMO). Seit 2010 ist Dr. Stang Dozent am Asklepios Campus Hamburg der Semmelweis Universität Budapest/Ungarn. Seine berufliche Laufbahn: Leitender Oberarzt der Abteilung Hämatologie und Onkologie der Asklepios Klinik Altona, 2010 Aufbau und Leitung des MVZ Onkologie sowie Chefarzt der Hämatologischen und Onkologischen Abteilung mit Palliativmedizin der Asklepios Klinik Barmbek, seit 2015 auch Ärztlicher Direktor dieser Klinik.

Jochen Wegner

Jochen Wegner

Jochen Wegner

Chefredakteur, ZEIT ONLINE

Jochen Wegner ist Chefredakteur von ZEIT ONLINE. Der studierte Physiker und Philosoph begann seine Laufbahn als Wissenschaftsjournalist und arbeitete für die »taz«, »Geo«, »Spiegel Special« und den »WDR«. Als stellvertretender Leiter des Ressorts »Forschung & Technik« bei »Focus« schrieb er zahlreiche Titelbeiträge, etwa über das Internet, die Universitätslandschaft, die Börse, über Zufall und Faulheit. 2006 wurde Wegner Chefredakteur von »Focus Online«,
seit 2009 war er zudem als Geschäftsführer von Tomorrow Focus Media zuständig für innovative Projekte wie Nachrichten.de. Er ist Gründer von mag10, einer Plattform für Design, Verbreitung und Vermarktung von Tablet-Medien. Zudem arbeitete er als Strategieberater für Verlage und Start-ups. Jochen Wegner hat die Kölner Journalistenschule absolviert und anno 1994 Jonet.org gegründet, das größte deutschsprachige Journalistenforum.

Claudia Wüstenhagen

Claudia Wüstenhagen

Claudia Wüstenhagen

Redaktionsleiterin, ZEIT DOCTOR

Claudia Wüstenhagen ist seit August 2015 Redaktionsleiterin von ZEIT DOCTOR, dem neuen Gesundheitsmagazin der ZEIT. Davor war sie Redakteurin beim Magazin ZEIT Wissen sowie Redakteurin für Wissenschaft und Gesundheit bei stern.de. Claudia Wüstenhagen hat die Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft
absolviert. Sie studierte Volkswirtschaftslehre und Politik an der Universität zu Köln sowie Public Health an der
University of Auckland in Neuseeland.

Impressionen aus dem Vorjahr

Sprecher der Vorjahre (Auszug)

Dr. Jens Baas

Dr. Jens Baas

Dr. Jens Baas

Vorsitzender des Vorstands · Techniker Krankenkasse

Dr. Jens Baas (Jahrgang 1967) arbeitete nach seinem Studium der Humanmedizin an der Universität Heidelberg und der University of Minnesota (USA) als Arzt in den chirurgischen Universitätskliniken Heidelberg und Münster. Seit 1999 war er bei der weltweit renommierten Unternehmensberatung Boston Consulting Group tätig; seit 2007 als Partner und Geschäftsführer. Dr. Baas ist bei der TK für die Unternehmensbereiche Markt und Marketing, Finanzen, Personal, Unternehmensentwicklung und Controlling sowie für die Landesvertretungen verantwortlich. Zudem gehören die Stabsbereiche Gesundheitspolitik, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Revision und Verwaltungsrat/Vorstand, Justiziariat sowie Compliance zu seinem Verantwortungsbereich. Er gehört dem Vorstand der TK seit dem 1. Januar 2011 an, seit dem 1. Juli 2012 ist er Vorsitzender des Vorstands.

Bernard gr. Broermann

Dr. Bernard gr. Broermann

Dr. Bernard gr. Broermann

Gründer und Gesellschafter, Asklepios Kliniken GmbH

Dr. Broermann studierte zunächst Medizin und Chemie in Berlin bis zum Vordiplom in Chemie und Vor-Physikum in Medizin. Danach schloss er das Jura- und Betriebswirtschaftsstudium ab. Er erlangte den Abschluss Diplom-Kaufmann, legte das erste Juristische Staatsexamen ab und promovierte zum Dr. jur. Mit 26 Jahren erlangte er das Insead-Diplom mit Auszeichnung an der europäischen Managementschule in Fontainebleau/Frankreich. Anschließend ging Dr. Broermann nach Boston/USA, wo ihm von der Harvard Business School der MBA mit höchster Auszeichnung verliehen wurde. Von 1970 bis 1976 war er bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Winney in Boston/USA sowie in Frankfurt tätig und legte das zweite Juristische Staatsexamen sowie das Steuerberater- und Wirtschaftsprüferexamen ab. Seit 1976 ist er selbstständig als Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer tätig, bis 1983 assoziiert mit der Ernst & Winney Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. 1976 gründete er die Jupiter GmbH. Die Gesellschaft entwickelt und vermietet Einzelhandelsimmobilien. 1985 gründete Dr. Broermann die Asklepios Gruppe mit 45.000 Mitarbeitern und € 3 Mrd. Umsatz. Asklepios führte in Deutschland das Qualitätsmanagement ein, welches Asklepios in den letzten 25 Jahren zu einem umfassenden System für Qualitätsmanagement und Patientensicherheit weiterentwickelte. 1999 gründete er die Dr. Broermann Hotels & Residences GmbH, zu der die Hotels Falkenstein Grand Kempinski, Villa Rothschild und seit 2015 das Atlantic in Hamburg gehören.

Giulia Enders

Giulia Enders

Giulia Enders

Autorin (»Darm mit Charme«); Doktorandin, Institut für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, Universitätsklinikum Frankfurt

Giulia Enders, Jahrgang 1990, hat ihr zweites Staatsexamen in Medizin bestanden und promoviert in Frankfurt am Main im Bereich Mikrobiologie und Krankenhaushygiene an einem opportunistischen Keim, der für nosokomiale Infektionen verantwortlich ist. Sie ist zweifache Stipendiatin der Wilhelm-und-Else-Heraeus-Stiftung. 2012 gewann sie mit ihrem Vortrag »Darm mit Charme« den 1. Preis des Science Slam in Freiburg, der zum YouTube-Hit wurde. Enders erhielt das Angebot, zu diesem vergleichsweise unerforschten Organ ein Buch zu schreiben, das kurz nach Erscheinen im März 2014 Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste in der Kategorie Paperback Sachbuch erreichte und mit über einer Million Exemplaren das meistverkaufte Hardcover-Sachbuch im Jahr 2014 und 2015 war.

Foto/©: Jill Enders

Maria Höfl-Riesch

Maria Höfl-Riesch

Maria Höfl-Riesch

Dreifache Olympiasiegerin; Botschafterin, Laureus Sport for Good Foundation

Maria Höfl-Riesch, Jahrgang 1984, ist Deutschlands erfolgreichste alpine Skirennfahrerin. Die dreifache Olympiasiegerin beendete im März 2014 ihre sportliche Karriere. Maria Höfl-Riesch engagiert sich u.a. als Botschafterin der Laureus Sport for Good Stiftung sowie der Franz Beckenbauer Stiftung. Zusammen mit einem Spezialisten-Team hat sie das ganzheitliche Trainingsprogramm BE. YOU. (Bewegung, Ernährung, Individualität) entwickelt, das ihre Erfahrungen als Profisportlerin aufgreift und für jeden im Alltag anwendbar macht.

Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB

Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB

Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, SPD-Bundestagsfraktion

Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB, ist stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Er studierte Humanmedizin an der RWTH Aachen und promovierte 1989 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Es folgte ein Studium der Gesundheitsökonomie und der Epidemiologie an der Harvard School of Public Health in Boston, Massachusetts (USA), an das sich von 1992 bis 1993 ein Fellowship der Harvard Medical School anschloss. 1998 wurde Lauterbach Direktor des neu gegründeten Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) an der Universität zu Köln. Von 1999 bis zur Wahl in den Bundestag im September 2005 war Lauterbach Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Seit 2005 ist er stellvertretendes Mitglied im Bundestagsausschuss für Gesundheit. Zudem ist Lauterbach seit 2008 Adjunct Professor für Health Policy and Management an der Harvard School of Public Health. Bevor er 2014 zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion gewählt wurde, war er seit 2009 deren gesundheitspolitischer Sprecher.

Foto/©: spdfraktion.de (Susie Knoll, Florian Jänicke)

Bernd Montag

Dr. Bernd Montag

Dr. Bernd Montag

CEO, Siemens Healthineers

Dr. Bernd Montag ist seit dem 1. Februar 2015 CEO von Siemens Healthineers, dem Unternehmen, dem er auch sein ganzes bisheriges Berufsleben gewidmet hat. Nach seinem Eintritt in 1995 hatte er Positionen im zentralen Qualitätsmanagement und im Vertrieb der Hörgerätesparte inne, bevor er 1999 in den Bereich der bildgebenden Systeme wechselte. Nach Stationen im Produktmanagement für Computertomografie und als Marketingleiter für das Magnetresonanz-Geschäft, übernahm er 2004 die Gesamtverantwortung für die Computertomografie und wurde 2008 als CEO der Division Imaging&Therapy berufen, in der das Gesamtgeschäft mit bildgebender Diagnostik und bildgeführten Therapien gebündelt war. Nach dem Abitur begann er 1988 sein Physikstudium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und entdeckte seine Leidenschaft für theoretische Physik. Von 1993 bis 1995 promovierte er dort in Theoretischer Vielteilchenphysik, genauer gesagt über »Metallische Cluster«, und war gleichzeitig wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität.

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

Bundeskanzler a.D. | Herausgeber · DIE ZEIT

Jahrgang 1918, ist seit Mai 1983 Mitherausgeber der ZEIT und war der fünfte deutsche Bundeskanzler. Seine erste wichtige politische Funktion bekleidete er als Innensenator in Hamburg. Darauf folgten Jahre als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag und als stellvertretender Parteivorsitzender der SPD. 1969 wurde er Bundesminister der Verteidigung, 1972 Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen. 1974 wurde er zum Bundeskanzler gewählt; dieses Amt hatte er bis 1982 inne. In seine Regierungszeit fielen die Gründung des Weltwirtschaftsgipfels (heute: G 8), die erste große Ölkrise und die Einführung des Europäischen Währungssystems mit der Währungseinheit Ecu, aus der später der Euro hervorging.

Prof. Dr. Christiane Woopen

Prof. Dr. Christiane Woopen

Prof. Dr. Christiane Woopen

Geschäftsführende Direktorin, ceres – Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health

Prof. Dr. Christiane Woopen studierte Humanmedizin und Philosophie in Köln, Bonn und Hagen. 2012 bis 2016 war sie Vorsitzende des Deutschen Ethikrates und 2014 bis 2016 Präsidentin des Global Summit of National Ethics Committees, der im März 2016 in Berlin stattfand. An der Universität zu Köln ist sie geschäftsführende Direktorin von ceres, dem Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health, einem von fünf Fakultäten und dem Rektorat getragenen Zentrum. Als Professorin für Ethik und Theorie der Medizin leitet sie die Forschungsstelle Ethik an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln. Dort setzt sie sich als Prodekanin für Akademische Entwicklung und Gender zudem für den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Überwindung von genderbedingten Unterschieden bei Karrierechancen ein. Woopen ist Mitglied im International Bioethics Committee der UNESCO sowie Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.

Foto/©: Rainer Zensen

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Hotel Atlantic Kempinski Hamburg
An der Alster 72-79
20099 Hamburg

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