Hochschule & Bildung

18. November 2014
Berlin

Das deutsche Hochschulsystem steht vor großen Umwälzungen und Herausforderungen. Die Nachfrage nach akademischer Bildung ist ungebrochen hoch, die Studierendenzahlen steigen, zugleich kürzen immer mehr Bundesländer die Mittel für die Wissenschaft. Unklar ist, wie die großen Pakte für Forschung und Lehre weiter finanziert werden – und wie sich der Bund dabei einbringen wird.
Wer im Spannungsfeld zwischen Exzellenz und Sparzwang überleben will, muss sich profilieren und Schwerpunkte setzen. Die Hochschullandschaft wird dadurch immer differenzierter. Wie reagiert die Politik darauf? Was bedeutet das für die Mittelverteilung? Welche Rolle werden Universitäten, Fachhochschulen, duale Hochschulen oder private Hochschulen künftig spielen? Welches Potenzial haben Fusionen von Hochschulen und Kooperationen mit außeruniversitären Forschungsinstituten? Diesen und vielen anderen Fragen wollen wir bei der diesjährigen ZEIT KONFERENZ Hochschule & Bildung in Vorträgen und Diskussionen mit hochkarätigen Referenten und diskussionsfreudigen Teilnehmern nachgehen.

Die Konferenz beginnt um 9:30 Uhr mit der Registrierung sowie einem Begrüßungskaffee und wird um 10:00 Uhr eröffnet. Um 17:00 Uhr findet die Preisverleihung „Hochschulmanager des Jahres“ und anschließend ein Abendempfang statt.

Sprecher

Prof. Dr. Helmut K. Anheier

Prof. Dr. Helmut K. Anheier

Prof. Dr. Helmut K. Anheier

Präsident, Hertie School of Governance GmbH

Professor Helmut K. Anheier ist seit 2009 Professor of Sociology und Dean der Hertie School of Governance. Seit 2006 ist er darüber hinaus als Professor für Soziologie an der Universität Heidelberg tätig, wo er das Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen (CSI) mitbegründete und weiterhin leitet. 1986 erhielt er seinen PhD an der Yale University. Von 2001 bis 2009 war Prof. Anheier ebenfalls Professor an der University of California in Los Angeles und Centennial Professor an der London School of Economics. Er ist der Gründungsdirektor des Centre for Civil Society an der London School of Economics und des Center for Civil Society an der University of California in Los Angeles. Vor seiner akademischen Laufbahn war er als Social Affairs Officer bei den Vereinten Nationen tätig. Prof. Anheier forscht derzeit zur gesellschaftlichen Rolle von Stiftungen sowie zu theoretischen und methodischen Zugängen in der Globalisierungsforschung. Er ist der Mitherausgeber des jährlichen Global Civil Society Yearbook (mit Mary Kaldor und Marlies Glasius) sowie der Cultures and Globalization Series (mit Raj Isar). Er hat zudem zahlreiche Publikationen verfasst.

Theresia Bauer

Theresia Bauer

Theresia Bauer

Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Theresia Bauer, Jahrgang 1965, ist seit dem 12. Mai 2011 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Von 1985 bis 1993 studierte sie Politikwissenschaften, Volkswirtschaft und Germanistik in Heidelberg und Mannheim. Während ihres Studiums war sie hochschulpolitisch als studentische Vertreterin im Großen und Kleinen Senat und im Verwaltungsrat der Universität aktiv. Zwischen 1993 und 1995 war Theresia Bauer Referentin für politische Bildung in der Gesellschaft für politische Ökologie, anschließend Geschäftsführerin der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg. Seit 2001 gehört sie dem Landtag von Baden-Württemberg an. Dort war sie Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst, hochschulpolitische Sprecherin, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und parlamentarische Geschäftsführerin. Theresia Bauer ist Mitglied im Landesvorstand Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg.

Prof. Dr. Guido Benzler

Prof. Dr. Guido Benzler

Prof. Dr. Guido Benzler

Geschäftsführender Gesellschafter, rheform Entwicklungsmanagement GmbH

Prof. Dr. Guido Benzler, Jahrgang 1965, ist Honorarprofessor für Gründungsmanagement an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Er studierte Wirtschaftswissenschaften in Bochum und war im Anschluss am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung e.V., in Essen. Während dieser Zeit schloss er auch seine Promotion ab. Im Anschluss wechselte er zu Arthur Andersen, wo er mit verantwortlich für den Bereich „Public-Sector“ und seit dieser Zeit mit vielfältigen Fragestellungen zum deutschen und europäischen Wissenschaftssystem betraut war. Seit 2009 ist er bei der rheform – ein auf die Entwicklung von Wissenschaftseinrichtungen spezialisiertes Beratungsunternehmen – tätig und seit 2011 als Geschäftsführender Gesellschafter.

Albert Berger

Albert Berger

Albert Berger

Geschäftsführender Gesellschafter, rheform Entwicklungsmanagement GmbH

Albert Berger, Jahrgang 1962, ist seit 2006 Kanzler der Technischen Universität München. Er studierte Rechtswissenschaft und Politologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen (1992) war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechtswissenschaft der Universität der Bundeswehr München und nahm einen Lehrauftrag für öffentliches Recht an der Bergakademie Freiberg/Sachsen wahr. Ab 1994 war Berger im Bereich Personal und Organisation der TU München tätig, wo er von 1995 bis 1998 die Zentrale Personalabteilung leitete. Anschließend übernahm er dort die Leitung der Verwaltungsstelle Weihenstephan, bevor er 2003 als Kanzler zur Fachhochschule Rosenheim wechselte. Nach drei Jahren als Stellvertreter ist Berger seit 2012 Bundessprecher der Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten Deutschlands.

Foto: A. Eckert & A. Heddergott

Prof. Reinhold R. Geilsdörfer

Prof. Reinhold R. Geilsdörfer

Prof. Reinhold R. Geilsdörfer

Kanzler, Technische Universität München

Prof. Reinhold R. Geilsdörfer ist seit dem Jahr 2011 Präsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Er machte sein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg und studierte anschließend Physik und Maschinenbau an der Universität Stuttgart. Berufliche Erfahrungen sammelte Prof. Geilsdörfer bei einem Automobilhersteller sowie im Arbeits- und im Umweltministerium Baden-Württemberg. Von 1981 bis 2011 war er an der früheren Berufsakademie Mosbach (ab 2009 DHBW Mosbach) tätig; zunächst als stellvertretender Rektor, von 2005 bis 2011 dann als Rektor. Von 2007 bis 2011 war er zudem Vorsitzender der Direktoren-/Rektorenkonferenz der BA/DHBW.

Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg

Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg

Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg

Präsident, Hochschule Niederrhein

Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Jahrgang 1965, ist seit März 2010 Präsident der Hochschule Niederrhein. Nach seinem Physikstudium an der RWTH Aachen und der Freien Universität Berlin promovierte er 1994 mit einer Arbeit der theoretischen Festkörperphysik. Im Anschluss war er als Assistent an der University of Oxford sowie als Buchprogrammplaner in der physikalisch-technischen Sparte des Springer-Verlags in Berlin tätig. Nach einer weiteren Assistenz an der Universität Konstanz erfolgte im Jahr 2002 seine Habilitation. Im gleichen Jahr wurde der Physiker Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 2004 wurde von Grünberg zunächst als Universitätsprofessor für Theoretische Physikalische Chemie an die Universität Graz berufen, wo er ab 2007 die Stelle des Forschungs- und Vizedekans der Naturwissenschaftlichen Fakultät übernahm.

Prof. Dr. Horst Hippler

Prof. Dr. Horst Hippler

Prof. Dr. Horst Hippler

Präsident, Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

Prof. Dr. Horst Hippler, Jahrgang 1946, ist seit Mai 2012 Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Bonn. Hippler studierte Physik an der Universität Göttingen und promovierte zum Dr. sc. tech. an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), Schweiz. Anschließend forschte er am IBM Research Laboratory in San Jose (California, USA) und an der Universität Göttingen, wo er sich 1988 in der Physikalischen Chemie habilitierte. Seit Oktober 1993 ist Hippler Professor für Physikalische Chemie an der Fakultät für Chemie der Universität Karlsruhe bzw. des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Von November 2002 bis September 2009 war er Rektor der Universität Karlsruhe, von Oktober 2009 bis September 2012 Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie(KIT). Von 2006 bis 2009 vertrat Hippler den Verband der führenden Technischen Universitäten in Deutschland (TU9) als deren Präsident. Von 2010 bis 2012 war er Präsident der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg. Horst Hippler gehört verschiedenen Beratungs- und Aufsichtsgremien deutscher und französischer Universitäten sowie dem Conseil Scientifique d´Electricité des France (EDF) an. Seit 2009 ist er Mitglied der Akademie der Technikwissenschaften acatech und seit 2011 korrespondierendes Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften.

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst

Präsidentin, Humboldt-Universität Berlin

Seit dem 11. Mai 2016 ist Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Vor ihrer Inauguration war Sabine Kunst seit Februar 2011 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) in Brandenburg. Bis zu ihrer Ernennung zur Ministerin war sie von Januar 2007 bis Februar 2011 Präsidentin der Universität Potsdam. Zuvor übte die Hochschullehrerin und Wissenschaftlerin verschiedene leitende Funktionen an der Universität Hannover aus, unter anderem war sie Director of International Affairs und Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Weiterbildung. Sabine Kunst war – als erste Frau überhaupt – von 2010 bis 2011 Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der größten Organisation für den weltweiten Austausch von Forschern und Studierenden. Das internationale Engagement der Forscherin und Hochschullehrerin führte sie in eine Vielzahl von Ländern, zum Beispiel für die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) nach Bolivien und Peru, später nach Mexiko. Es folgten längere Forschungsaufenthalte in Kapstadt. Im Jahr 2010 wurde sie als Hochschulmanagerin des Jahres ausgezeichnet. 2013 wurde ihr in Berlin die Ehrendoktorwürde der American Jewish University Los Angeles verliehen.

Foto: Matthias Heyde

Dr. h.c. Manfred Lautenschläger

Dr. h.c. Manfred Lautenschläger

Dr. h.c. Manfred Lautenschläger

Gründer, MLP AG

Dr. h.c. Manfred Lautenschläger, Jahrgang 1938, studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg, Freiburg und Hamburg. 1971 gründete er gemeinsam mit Eike Marschollek den unabhängigen Finanz- und Vermögensberater MLP. Nachdem das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden war, hatte Manfred Lautenschläger von 1984 bis 1999 den Vorstandsvorsitz inne. Von 1999 bis 2008 war er als Aufsichtsratsvorsitzender der MLP AG tätig, seit 2008 ist er stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg wurde Manfred Lautenschläger 1998 die Ehrensenatorwürde und 2008 die Ehrendoktorwürde verliehen. Von 2000 bis 2012 gehörte er dem Universitätsrat an. 2002 erfolgte die Gründung der Manfred Lautenschläger Stiftung gGmbH, die zahlreiche gemeinnützige Projekte unterstützt. Manfred Lautenschläger wurde 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Foto: MLP

Dr. Volker Meyer-Guckel

Dr. Volker Meyer-Guckel

Dr. Volker Meyer-Guckel

Stellvertretender Generalsekretär, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

Dr. Volker Meyer-Guckel ist seit 2005 stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. Er studierte Anglistik, Philosophie und Chemie in Kiel, Belfast und New York und unterrichtete Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Kiel, wo er 1992 promovierte. 1993 wechselte er in die Studienstiftung des deutschen Volkes, dort war er ab 1995 Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Von 1997 bis 1999 arbeitete er im Planungsstab des Bundespräsidenten Roman Herzog. Von 1999 bis 2005 leitete er die Programme des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft in den Bereichen „Hochschulentwicklung“ und „Strukturinnovation in der Wissenschaft“. Seit 2005 ist er stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. Er ist u.a. geschäftsführender Vorstand der Stiftung Bildung und Gesellschaft, Vorsitzender des Stiftungsrates der Leuphana Universität Lüneburg und Mitglied im Vorstand Hermann und Lily Schilling Stiftung.

Prof. Dr. Werner Müller-Esterl

Prof. Dr. Werner Müller-Esterl

Prof. Dr. Werner Müller-Esterl

Ehemaliger Präsident, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Prof. Dr. Werner Müller-Esterl ist Professor für Biochemie und ehemaliger Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er studierte Chemie in Bonn und promovierte in München, bevor er dort ein Medizinstudium aufnahm. 1979 erwarb er die ärztliche Approbation. 1985 habilitierte er sich und wurde zwei Jahre später zum Professor für Klinische Biochemie in München berufen. 1989 folgte er einem Ruf an die Mainzer Universität. Seit 1999 lehrt er Biochemie an der Frankfurter Universität. Hier war er bis 2008 Vorsitzender des Instituts für Biochemie II. Von 2006 bis 2009 war er Sprecher des Exzellenzclusters »Makromolekulare Komplexe«. Zudem war er von 2006 bis einschließlich 2008 als Vizepräsident der Goethe-Universität tätig. Seit 2009 ist er Präsident der Goethe-Universität.

Foto: Müller-Dupage

Prof. Dr. Ada Pellert

Prof. Dr. Ada Pellert

Prof. Dr. Ada Pellert

Präsidentin und Professorin für Bildungsmanagement, Deutsche Universität für Weiterbildung

Prof. Dr. Ada Pellert ist seit dem 1.1.2009 Gründungspräsidentin und Professorin für Bildungsmanagement der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin. Sie studierte Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien (Promotion 1987) und habilitierte sich 1998 an der Universität Klagenfurt auf dem Gebiet der Organisationsentwicklung für Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen.
Seit November 2011 ist sie Präsidentin der Carl Benz Academy Beijing/China. Von 2005 bis 2008 war Pellert Univ. Prof. für Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement sowie Vizerektorin für Lehre, Weiterbildung und Strukturfragen der Donau-Universität Krems. Von 1999 bis 2003 war sie Vizerektorin für Lehre, Personalentwicklung und Frauenförderung der Universität Graz.

Prof. Dr. Manfred Prenzel

Prof. Dr. Manfred Prenzel

Prof. Dr. Manfred Prenzel

Vorsitzender, Wissenschaftsrat

Der Münchner Bildungsforscher Manfred Prenzel ist seit diesem Sommer Vorsitzender des Wissenschaftsrats, dem er seit 2011 als Mitglied angehört. Prenzel, der ein Studium der Fächer Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Anthropologie und Humangenetik an der Ludwig-Maximilians-Universität München absolvierte, war von 1993 bis 1997 zunächst als Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg tätig, ehe er 1997 den Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft an der Universität Kiel übernahm und dort auch Direktor des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften wurde. 2009 kehrte er nach München zurück und ist seitdem Inhaber des Susanne Klatten-Stiftungslehrstuhls für Empirische Bildungsforschung an der TU München. Von 2009 bis 2014 war er Dekan der TUM School of Education. In der Öffentlichkeit ist der Name des Bildungsforschers seit Beginn der 2000er Jahre eng mit der internationalen Schulleistungsstudie PISA verbunden.

Foto: facesbyfrank

Marion Schmidt

Marion Schmidt

Marion Schmidt

Leiterin Hochschulentwicklung und strategische Kommunikation, COGNOS AG

Marion Schmidt ist bei der COGNOS AG in Hamburg für die Hochschulentwicklung sowie die strategische Kommunikation zuständig. Zu dem privaten Bildungsunternehmen gehören unter anderem die Hochschule Fresenius und die HHL Leipzig Graduate School of Management. Marion Schmidt hat an den Universitäten Köln und Münster Politikwissenschaft, Geschichte sowie Deutsche Philologie studiert und mit einem Magister Artium abgeschlossen. Anschließend absolvierte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitete mehrere Jahre als Autorin mit dem Schwerpunkt Bildung für die „Süddeutsche Zeitung“, den „UniSpiegel“ und den „Stern“. Sie war sechs Jahre lang Redakteurin für Bildung bei der „Financial Times Deutschland“ und danach Redakteurin sowie stellvertretende Ressortleiterin bei der Wochenzeitung DIE ZEIT im Ressort Chancen. Marion Schmidt ist seit vielen Jahren vertraut mit dem deutschen und amerikanischen Hochschulsystem, sie war mehrfach Teilnehmerin eines „Educational Experts Seminar“ der Fulbright Kommission und 2008 mit einem Arthur F. Burns-Fellowship in Boston. Sie ist Mitglied des Hochschulrats der TU Darmstadt und in mehreren Jurys und Auswahlgremien, u.a. der Bucerius Law School in Hamburg. 2008 hat sie die Auszeichnung „Hochschulmanager des Jahres“ initiiert.

Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter

Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter

Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter

Rektor, Universität Bremen

Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter ist seit 2000 Hochschullehrer an der Universität Bremen. Im Fachbereich Produktionstechnik vertritt er das Gebiet „Planung und Steuerung produktionstechnischer Systeme“. Seit 2002 leitet er zugleich das Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) und ist für den Bereich „Intelligente Produktions- und Logistiksysteme“ verantwortlich. Sein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens hat er an der TU Berlin absolviert und dort auch 1990 promoviert. Die erste Universitätsprofessur hat er 1994 für den Bereich Industrielle Informationstechnik an der Universität Cottbus angenommen. Von Cottbus aus folgte er dem Ruf nach Bremen. Auch überregional hat Scholz-Reiter Verantwortung übernommen. So war er von 2007 bis 2011 Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Seit September 2012 ist er Rektor der Universität Bremen.

Prof. Dr.-Ing. Christoph Seeßelberg

Prof. Dr.-Ing. Christoph Seeßelberg

Prof. Dr.-Ing. Christoph Seeßelberg

Präsident, Fachhochschule Köln

Prof. Christoph Seeßelberg, Jahrgang 1959, hat von 1978-1981 konstruktiven Ingenieurbau an der Universität der Bundeswehr in München studiert. Nach seiner Promotion an der RWTH Aachen wechselte er 1989 zur Dornier GmbH (heute EADS) und war dort für die Strukturberechnung von Antennentrag-werken, Windenergieanlagen und mobilen Brückensystemen samt deren Verlegekranen ver-antwortlich. 1995 folgte er dem Ruf an die Hochschule München, Fakultät für Bauingenieur-wesen, für die Lehrgebiete Baustatik und Stahlbau. Sechs Jahre später (2001) übernahm Christoph Seeßelberg das Amt des Prodekans und gestaltete damit wesentlich den Umstieg vom Diplom- auf die Bachelor- und Master-Studiengänge und deren europaweite Akkredi-tierung mit. Parallel setzte er sich von 2001 bis 2007 als Mitglied des Senats der Hochschule München für hochschulpolitische Themen ein. Von 2007 bis 2009 war er Dekan der Fakultät Bauingenieurwesen. 2009 wählten ihn die 16 Mitglieder des Hochschulrates zum Vizepräsi-denten der Hochschule München. Seit 1. Oktober 2012 ist Prof. Dr.-Ing. Christoph Seeßelberg als Nachfolger von Prof. Dr. phil. Joachim Metzner Präsident der Fachhochschule Köln. Unmittelbar nach seiner Amtsübernahme wurde er Vorstandsmitglied der Kölner Wissenschafts-runde sowie Mitglied im Kuratorium der RheinEnergie Stiftung und im Kuratorium der SK-Stiftung CSC – Cologne Science Center. Im Oktober 2013 wählten die Mitglieder der Landes-rektorenkonferenz der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen e.V. Prof. Dr.-Ing. Christoph Seeßelberg zum Vorstandmitglied. Seit 2013 engagiert sich Christoph Seeßelberg zudem als Wirtschaftsbotschafter der Stadt Köln und als Mitglied im Markenbeirat der Stadt.

Foto: Thilo Schmülgen/FH Köln

Martin Spiewak

Martin Spiewak

Martin Spiewak

Redakteur WISSEN, DIE ZEIT; Co-Chefredakteur, ZEIT STUDIENFÜHRER

Martin Spiewak, Jahrgang 1964, arbeitet seit 1999 als Journalist im Ressort WISSEN der ZEIT und ist Mitglied im Hauptstadtbüro der Wochenzeitung. Er studierte Geschichte, Spanisch und Staatsrecht in Hamburg und Madrid. Anschließend absolvierte Spiewak eine Ausbildung zum Redakteur an der Deutschen Journalistenschule in München. Von 1993 bis 1997 arbeitete er beim »Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt« in Hamburg. Anschließend war er bis 1999 als freier Journalist für verschiedene Zeitungen, Wochenblätter und Radiostationen tätig. Schwerpunkte von Spiewak sind die Themen Bildungspolitik sowie Wissenschaft und Forschung.

Foto: Nicole Sturz

Prof. Dr. Johanna Wanka

Prof. Dr. Johanna Wanka

Prof. Dr. Johanna Wanka

Bundesministerin für Bildung und Forschung

Prof. Dr. Johanna Wanka, Jahrgang 1951, ist seit Februar 2013 Bundesministerin für Bildung und Forschung und Mitglied der Bundesregierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Von 2000 bis 2009 war sie Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg, von 2010 bis 2013 diente sie im gleichen Ressort als Ministerin in Niedersachsen. Johanna Wanka wirkte viele Jahre in Forschung und Lehre. Von 1994 bis 2000 war sie gewählte Rektorin der Fachhochschule Merseburg, nachdem sie 1993 auf die Professur „Ingenieurmathematik“ berufen worden war. Schon 1980 war Johanna Wanka zum Dr. rer. nat. promoviert worden mit dem Thema „Lösung von Kontakt- und Steuerproblemen mit potential-theoretischen Mitteln“. Von 1994 bis 1998 war sie zudem Vizepräsidentin der Landesrektorenkonferenz in Sachsen-Anhalt und von 1998 bis 2000 Mitglied der Ständigen Kommission für Planung und Organisation der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Ihre Berufslaufbahn hatte Johanna Wanka 1974 als wissenschaftliche Assistentin an der Technischen Hochschule Merseburg begonnen. An der Universität Leipzig studierte sie von 1970 bis 1974 Mathematik. 1970 machte sie in Torgau Abitur. Johanna Wanka ist seit vielen Jahren gesellschaftlich aktiv. Sie war von 2009 bis 2010 Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, dessen Mitglied sie schon 2004 geworden war. Von 1990 bis 1994 war sie Mitglied des Kreistages Merseburg. Johanna Wanka war im September 1989 Gründungsmitglied des „Neuen Forums“ in Merseburg. In die CDU trat sie im März 2001 ein. Sie war von 2009 bis 2010 Vorsitzende der Partei in Brandenburg.

Foto: Bundesregierung / Steffen Kugler

Prof. Dr. Georg Winckler

Prof. Dr. Georg Winckler

Prof. Dr. Georg Winckler

Rektor a.D., Universität Wien

Prof. Dr. Frank Ziegele

Prof. Dr. Frank Ziegele

Prof. Dr. Frank Ziegele

Geschäftsführer, CHE Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH

Prof. Dr. Frank Ziegele, geboren 1966, ist seit 2008 Geschäftsführer des CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung GmbH und seit 2004 Professor für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim und war von 1991 bis 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Von 1996 bis 2006 war Ziegele Projektleiter im gemeinnützigen CHE Centrum für Hochschulentwicklung und 2007 bis 2008 Geschäftsführer der CHE Consult GmbH. Er ist Mitherausgeber der Zeitschriften »Wissenschaftsmanagement« und »Application-Oriented Higher Education Research« und hat Lehraufträge u.a. an der DHV Speyer, der Hochschule Bremen, der Universität Oldenburg und der Donau-Universität Krems inne. Ziegele war mehrere Jahre im Vorstand der Gesellschaft für Hochschulforschung. In den letzten 20 Jahren hat er circa 150 Publikationen zu Hochschulmanagement und -politik veröffentlicht. Zudem hat er  vielfältige nationale und internationale Organisationsentwicklungs- und Forschungsprojekte im selben Feld geleitet. Er ist Mitglied in Expertenkommissionen und Trainer in Fortbildungsprogrammen im Wissenschaftsmanagement. An der Hochschule Osnabrück ist er Leiter des MBA in Hochschul- und Wissenschaftsmanagement und des internationalen Erasmus Mundus-Programms »Master in Research and Innovation in Higher Education«.

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Markgrafenstraße 37
10117 Berlin

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