11. ZEIT Wirtschaftsforum

11. ZEIT Wirtschaftsforum

Klima, Markt und Werte:
Worüber wir jetzt streiten müssen

Noch nie war eine Gesellschaft so reich an materiellen Dingen wie die unsrige und gleichzeitig so arm an gemeinsamen Zielvorstellungen. Am 6. September 2019 kommen zum elften Mal Vertreter aus Unternehmen, Parteien und Zivilgesellschaft zusammen, um im Rahmen des ZEIT Wirtschaftsforums über das richtige Zusammenspiel von Markt und Staat zu diskutieren.
Insbesondere Vertreter der jungen Generation zeigen zunehmend Haltung und stellen die Zukunftsfähigkeit der Politik und Wirtschaft in Frage. Die traditionelle politische Landschaft ist in Bewegung geraten, die bisherigen Volksparteien der Mitte erodieren. Die Debatte um die Ausgestaltung unserer sozialen Marktwirtschaft ist neu entfacht, die Wirtschaft ist tiefgreifenden Veränderungen unterworfen. Es gilt, die Diskussion darüber zu intensivieren, wie wir angesichts politischer, sozialer, ökonomischer und ökologischer Herausforderungen unsere Gesellschaft in die Zukunft führen wollen.
Lassen Sie uns für den Konsens streiten!

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #zeitwifo.

SprecherInnen (Auszug)

Philipp Amthor

Philipp Amthor, MdB

Philipp Amthor, MdB

Mitglied, Deutscher Bundestag

Philipp Amthor, aufgewachsen in Ueckermünde, war bereits während seines Studiums der Rechtswissenschaften an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald (2012-2017) Mitarbeiter verschiedener Abgeordneter des Deutschen Bundestages und des Landtages Mecklenburg- Vorpommern. Der ehemalige Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung blieb seiner Alma Matar nach seinem Studium (Abschluss mit Prädikat) als wissenschaftlicher Mitarbeiter ein weiteres Jahr treu und sammelte zusätzlich Erfahrungen als Mitarbeiter in einer Wirtschaftskanzlei. Dem Beitritt zur CDU und der Jungen Union im Jahre 2008 folgte 2010 die Mitgliedschaft im Landesvorstand der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern sowie der Kreisvorsitz der JU Vorpommern-Greifswald. Seit 2017 ist Amthor Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Ueckermünde und seit 2018 Bundesschatzmeister der Jungen Union Deutschlands. Mitglied des Deutschen Bundestages darf sich der Doktorand seit Oktober 2017 nennen. Zusätzlich engagiert sich Amthor in der Europa-Union, dem BdV, der OMV (Bundesvorstand) sowie dem Förderverein Schloss Ludwigsburg und ist als AMEOS-Regionalbeirat Mecklenburg-Vorpommern sowie als Vorstandsmitglied im Parlamentskreis Mittelstand tätig.

Foto: Tobias Koch

Jochen Bittner

Jochen Bittner

Jochen Bittner

Co-Leiter des Ressorts STREIT, DIE ZEIT

Dr. Jochen Bittner ist Co-Leiter des Ressorts STREIT bei der Wochenzeitung DIE ZEIT. Bittner, geb. 1973, studierte Jura an der Universität Kiel. Bis 2001 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Lehrstuhl für Staatsrecht und Rechtsphilosophie und promovierte nach einem Aufenthalt in Belfast mit einer Arbeit über das Rechtssystems der Irisch-Republikanischen Armee (IRA). Nebenbei freie Mitarbeit für die Kieler Nachrichten, die FAZ und die Welt. Von 2001 an kümmerte er sich in der ZEIT-Redaktion vor allem um Sicherheits- und Europapolitik. Von 2007 bis 2010 war er Europa- und Nato-Korrespondent der ZEIT in Brüssel, danach war er u.a. zuständig für die Meinungsseiten des Politikressorts. Seit 2013 ist Bittner Gastkolumnist der New York Times.

Michael Bohmeyer

Michael Bohmeyer

Michael Bohmeyer

Gründer, Mein Grundeinkommen e.V.

Geboren 1984 in Rüdersdorf, Kommunikationsdesign-Studium in Berlin. Bereits mit 16 Jahren gründet Bohmeyer seinen ersten Online-Shop, weitere Start-ups folgen. Die Beteiligung an seiner letzten Firma finanziert ihm eine Art „Grundeinkommen“ von knapp 1.000 Euro monatlich. Aufgrund dieser Erfahrung startet er 2014 das erste Grundeinkommens-Experiment in Deutschland: Das gemeinnützige Start-Up „Mein Grundeinkommen e.V.“ verlost regelmäßig Grundeinkommen auf Basis von Spenden. 30 Mitarbeiter*innen und über eine Million User unterstützen die junge NGO, die bis heute über 300 Grundeinkommen vergeben hat.

Marc Brost

Marc Brost

Marc Brost

Leiter Hauptstadtbüro, DIE ZEIT

Brost, Jahrgang 1971, ist seit 2010 Leiter des Hauptstadtbüros der ZEIT. Davor war er wirtschaftspolitischer Korrespondent der ZEIT in Berlin. Er studierte von 1991 bis 1997 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim. Darauf folgte ein zweijähriges Volontariat in der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Seit 1999 ist er Redakteur bei der ZEIT, von 2002 bis 2007 war er stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft. Für seine journalistische Arbeit wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik (2001), dem Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik (2003) und dem Theodor-Wolff-Preis (2006).

Foto: Anatol Kotte

Anuschka Eberhardt

Anuschka Eberhardt

Anuschka Eberhardt

Mitglied, ZEIT Wirtschaftsrat

Anuschka Eberhardt ist Mitglied im Wirtschaftsrat der ZEIT. Nach dem Abitur studierte sie einige Semester Kunstgeschichte und entschied sich dann für eine Ausbildung im Naturkost-Einzelhandel. Derzeit kümmert sie sich um ihre drei Kinder. Vor drei Jahren zog sie mit ihrer Familie von Stuttgart auf die Schwäbische Alb.

Foto: Maximilian Probst für den Wirtschaftsrat

Dr. Rainer Esser

Dr. Rainer Esser

Dr. Rainer Esser

Geschäftsführer, ZEIT Verlagsgruppe

Rainer Esser, Jahrgang 1957, ist Geschäftsführer der ZEIT. Nach einer Banklehre studierte er Jura in München, Genf und London und machte daraufhin seinen Master of Law in den USA. Im Anschluss an das 2. Juristische Staatsexamen besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München, arbeitete mehrere Jahre lang als Anwalt und promovierte 1989. Seine erste Leitungsfunktion in den Medien übernahm er im selben Jahr bei der Verlagsgruppe Bertelsmann als Chefredakteur zweier juristischer Fachzeitschriften. 1992 wechselte er in die Position des Geschäftsführers des Spotlight-Verlags und war dort gleichzeitig Herausgeber mehrerer Zeitschriften. Nach vier Jahren als Geschäftsführer der »Main-Post« ging er 1999 zur ZEIT. Seit dem 1. Mai 2011 ist Rainer Esser neben seiner Position bei der ZEIT auch als Geschäftsführer für die DvH Medien GmbH tätig.

Foto: Johannes Arlt

Jürgen Heraeus

Dr. Jürgen Heraeus

Dr. Jürgen Heraeus

Vorsitzender des Aufsichtsrats, Heraeus Holding GmbH

Geboren wurde Dr. Jürgen Heraeus 1936 in Hanau. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität München und wurde 1963 zum Doktor oec. publ. promoviert.

Im Anschluss verbrachte er ca. zwei Jahre in den USA wo er für verschiedene Heraeus Tochtergesellschaften tätig war. Im Jahr 1970 wurde er in die Geschäftsleitung der W. C. Heraeus GmbH berufen und übernahm später den Vorsitz der Geschäftsleitung der Heraeus Holding GmbH.

Seit Januar 2000 ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats und Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Heraeus Holding GmbH.

Herr Dr. Heraeus ist zudem Vorsitzender des Aufsichtsrats der Messer Group GmbH sowie Vorstandsvorsitzender der Kathinka-Platzhoff-Stiftung.

Von Juni 2003 bis April 2016 fungierte er als Aufsichtsratsvorsitzender des MDAX-notierten Unternehmens GEA Group AG und engagierte sich 10 Jahre lang als Vorstandsvorsitzender des Deutschen Komitees für UNICEF e.V. ( April 2008 – Juni 2018). Herr Dr. Heraeus war jahrelanges Präsidiumsmitglied des BDI, dort engagierte er sich viele Jahre als Vorsitzender des Arbeitskreises China im Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA). Heraeus war Vorsitzender der Business 20 (B20) von Dezember 2016 bis Dezember 2017.

Dr. Uwe Jean Heuser

Dr. Uwe Jean Heuser

Dr. Uwe Jean Heuser

Ressortleiter Wirtschaft, DIE ZEIT

Dr. Uwe Jean Heuser ist Leiter des Wirtschaftsressorts der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Er studierte Volkswirtschaft in Bonn und Berkeley (USA), promovierte in Köln und erwarb einen Master-Titel in Harvard. Er ist einer der renommiertesten Wirtschaftsjournalisten Deutschlands und erfolgreicher Sachbuchautor.

Bei der ZEIT war er Mitgründer der Reformwerkstatt, die von 1997 bis 2000 weltweit nach neuen Reformideen suchte und auch intern die Öffnung der Zeitung betrieb. Seither leitet er das Wirtschaftsressort. 2015 leitete er die Entwicklung des Magazins ZEIT Geld und gibt das Finanzblatt seitdem auch heraus. 2004 erhielt er den Herbert Quandt Medien-Preis für die Artikelsammlung „Schöpfer und Zerstörer“. 2011 wurde er mit dem Dietrich-Oppenberg-Medienpreis der Stiftung Lesen ausgezeichnet.

Sein Buch „Humanomics“, in dem er die Revolution des ökonomischen Denkens beschreibt, gewann den getAbstract International Book Award als Deutsches Wirtschaftsbuch des Jahres 2008. „Anders Denken“, einem Buch für mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, war 2013 auf der Shortlist für den deutschen Wirtschaftsbuchpreis. Sein neuestes Buch „Kapitalismus inklusive“ erschien im Oktober 2017 und beschreibt, wie wir den Kampf gegen die Populisten bestehen.

Zusätzlich zu seiner Tätigkeit in der ZEIT-Redaktion ist Uwe Jean Heuser Honorarprofessor für Ökonomie an der Leuphana-Universität in Lüneburg und engagiert sich unter anderem im Kuratorium der Studienstiftung.

Foto: Nicole Sturz

Uwe Hück

Uwe Hück

Uwe Hück

Ehem. Betriebsratsvorsitzender und stellv. Aufsichtsratsvorsitzender, Porsche AG

Geboren am 22.05.1962, als eines von fünf Geschwistern in Stuttgart (keine Geburtsurkunde), wuchs ich in verschiedenen Kinderheimen auf. Zuerst ging ich zur Sonderschule, bis ein Erzieher mein Potential erkannte, mich beim Lernen unterstützte und mich zum Kampfsport schickte. Dann ging alles ganz schnell: Nach meinem Hauptschulabschluss zog ich mit 15 aus, absolvierte eine Lehre zum Maler und Lackierer und trainierte fleißig Thaiboxen. Mein Ziel war es Welt-/ Europameister zu werden. Um die Teilnahme an diesem Wettbewerb zu finanzieren, brauchte ich Geld und bewarb mich bei Porsche. In den Jahren von 1981 bis 1984 war ich Profisportler (Thai-Boxen), erreichte meine sportlichen Ziele und wurde zweimal Europameister. Zurück bei Porsche, wurde ich, weil ich mich immer für Andere und Gerechtigkeit einsetzte, schnell zum Vertrauensmann und dann in den Betriebsrat gewählt. Mit voller Drehzahl absolvierte ich eine Weiterbildung in Arbeits-, Tarif- und Sozialrecht und stieg in den kommenden Jahren die Karriereleiter vom einfachen Lackierer bis ganz nach oben zum Gesamtbetriebsratsvorsitzenden, Vorsitzenden des Konzernbetriebsrats und Vorsitzenden des Aufsichtsrats von Porsche und VW empor. Seit 1982 bin ich aktives Mitglied der SPD und über die Jahrzehnte in zahlreichen Ehrenämtern für mehrere Vereine im Raum Stuttgart und Pforzheim tätig. 2013 habe ich eine Lernstiftung gegründet und die Räumlichkeiten in Pforzheim zwei Jahre später eröffnet, um sozialschwachen Jugendlichen die Teilhabe an Bildung und Sport zu ermöglichen. Mit dem von mir gegründeten Verein „Blaue Flecke für soziale Zwecke“ veranstalte ich Charity-Boxkämpfe, um verschiedene soziale Einrichtungen zu unterstützen. Für mein gesellschaftliches Engagement wurde mir 2018 das Bundesverdienstkreuz verliehen. 2019 habe ich mein Engagement bei Porsche beendet, weil es die richtige Zeit war in die Politik zu gehen und weil ich für die Jugendlichen in der Stiftung präsenter sein wollte.

Philipp Justus

Philipp Justus

Philipp Justus

Vice President Central Europe, Google LLC

Als Vice President Central Europe leitet Philipp das Geschäft von Google in 36 Ländern, darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz und die CEE-Länder. Bevor er 2013 zu Google kam, war Philipp CEO von Zanox, dem Berliner Performance Marketing-Netzwerk, und hatte verschiedene Führungsfunktionen bei eBay und PayPal inne, unter anderem als VP Europe, SVP Auctions und SVP Global Markets. Philipp studierte Betriebswirtschaft an der WHU in Koblenz und erhielt einen MBA an der Kellogg School of Management der Northwestern University.

Nikolas Karanikolas

Nikolas Karanikolas

Nikolas Karanikolas

Jugenddelegierter, Vereinte Nationen

Nikolas Karanikolas ist einer von zwei diesjährigen Jugenddelegierten zur UN Generalversammlung. Dort wird er beim dritten Ausschuss als Sprachrohr der deutschen Jugend eine Rede halten und als Teil der Delegation die deutschen Diplomat*Innen beraten.
Bereits im Alter von 12 Jahren begann der heutige Lehramtsstudent aus Baden-Württemberg sich für die Rechte von Jugendlichen und Kindern einzusetzen. Mit einer Schüler*Inneninitative organisierte er Schuhputzaktionen, um auf Kinderarbeit aufmerksam zu machen. Aus dieser Initiative entstand der Verein „Childhood for Children e.V.“. Dieses Hilfswerk gründete Nikolas Karanikolas mit dem Ziel Aufklärungsarbeit, rund um das Thema Familienplanung in West-Afrika, zu leisten. Der 20-jährige Rheinstettener ist auch Stadtrat sowie Mitglied des youpaN, welches das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Fragen zu BNE berät.
Aber bevor es zur Generalversammlung nach New York geht findet eine Deutschlandtour statt. Durch Workshops sammeln die Jugenddelegierten, was die Wünsche der Jugend sind. Dieses Jahr liegt der Fokus der Tour auf Vielfalt und Teilhabe und somit primär auf individuell und strukturell diskriminierten Jugendlichen.

Martina Kix

Martina Kix

Martina Kix

Chefredakteurin, ZEIT CAMPUS

Kevin Kuehnert

Kevin Kühnert

Kevin Kühnert

Bundesvorsitzender, Jusos in der SPD

Geboren 1989 in West-Berlin ist Kühnert mit 15 Jahren in die SPD eingetreten. Er engagierte sich zunächst bei den Jusos und ist seit November 2017 Bundesvorsitzender. Im Frühjahr 2018 hat der 29-jährige Student an der Spitze der „NoGroko“-Bewegung bundesweite Bekanntheit erlangt. Wenn er nicht für die Politik unterwegs ist, findet man Kühnert als Zuschauer auf den eher unbedeutenden Sportplätzen der Republik.

Dr. Anastassia Lauterbach

Dr. Anastassia Lauterbach

Wirtschaftsexpertin, Multi-Aufsichtsrätin, Gründerin

Dr. Anastassia Lauterbach ist Aufsichtsrätin bei Wirecard, Easyjet sowie bei Dun & Bradstreet. Sie war 20 Jahre in Top-Positionen für Munich Re, McKinsey, Daimler, Deutsche Telekom, Qualcomm, Kaspersky Lab und Intel tätig, bis sie 2013 ihr eigenes Beratungsunternehmen, 1AU Ventures, gründete. Außerdem ist sie Gründungsmitglied im Advisory Council Next Generation Directors der US-Börse Nasdaq. Ihr Buch „The Artificial Intelligence Imperative“, das 2018 in den USA erschien, gilt auch in deutschen Unternehmen als Standardwerk zum Thema Künstliche Intelligenz.

Faisal Malikzada

Faisal Malikzada

Faisal Malikzada

SOS-Kinderdorf e.V.

Faisal wurde 2000 in Jalalabad, Afghanistan geboren und besuchte die Grund- und weiterführende Schule in Jalalabad, bis er im Spätsommer 2015 nach Deutschland kam und im Oktober 2015 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling im SOS-Kinderdorf Düsseldorf aufgenommen wurde.
In Benrath absolvierte er ab 2016 die Internationale Förderklasse der Hauptschule .
Seit dem Erwerb seines Hauptschulabschlusses am Franz-Jürgens-Kolleg in Düsseldorf 2017 nimmt Faisal am Modellprojekt „Ausbildung statt Stillstand“ teil. Im Zuge dieser Kooperation zwischen der Jugendberufshilfe Düsseldorf und der Elly-Heuss-Knapp Schule absolvierte er die zweijährige Berufsfachschule Gesundheit, Erziehung und Soziales, die er im Sommer 2019 als ausgebildeter Sozialassistent verlässt.
Im Anschluss an seinen Schulabschluss unterstützte SOS Kinderdorf ihn dabei zahlreiche einschlägige Praktika zu durchlaufen: Erst in einer SOS-Kindertagesstätte (2017), dann im ambulanten Pflegedienst und Seniorenheim (2018) und schließlich in einer Behinderteneinrichtung in Langenfeld (2019).
Trotz seines zeitintensiven Bildungsgangs bleiben Faisal, der neben seiner Muttersprache Paschtu außerdem Dari und Deutsch spricht und gerade Englisch lernt, noch Zeit für seine Hobbies, zu denen vor allem Fußball, Cricket und Boxen gehören.

Luisa Neubauer

Luisa Neubauer

Luisa Neubauer

Umweltaktivistin; Organisatorin, »Fridays for Future«

Luisa Neubauer ist eine der Hauptorganisatorinnen von „Fridays for Future“. Auf Greta Thunberg traf sie im Dezember 2018 als Jugenddelegierte für die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen beim Weltklimagipfel in Kattowitz. Als Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und verschiedenen Organisationen setzt sie sich für Klimaschutz, Generationengerechtigkeit und gegen weltweite Armut ein. Seit 2016 ist sie Jugendbotschafterin der Kampagnenorganisation ONE. Zusammen mit anderen Studierenden erreichte sie mit der Kampagne „Divest! Zieht euer Geld ab!“, dass die Universität Göttingen künftig nicht mehr in Industrien investiert, die mit Kohle, Öl oder Gas Geld verdienen. 2018 nahm sie am Weltjugendgipfel Y 7, einer Ergänzung des G7-Gipfeltreffens, im kanadischen Ottawa teil. Ihre Delegation initiierte im Oktober 2018 einen offenen Brief an die Bundesregierung, in dem sie diese zur Verurteilung des Vorgehens des Energieerzeugers RWE im Hambacher Forst aufforderte.

Matthias Ortner

Matthias Ortner

Matthias Ortner

Geschäftsführer, Ottakringer Brauerei GmbH

Matthias Ortner wurde 1963 in Flachau, Salzburg geboren. Dort, wo auch Flachau’s berühmtester Sohn, Hermann Maier, herstammt. Und ja, die beiden begeisterten Skifahrer kennen einander. Matthias Ortners‘ erstes Bier gab’s noch in Salzburg, wenn auch kein Ottakringer. Des Studiums wegen ist er dann nach Wien: Gekommen, um zu bleiben quasi. Denn seit 1982 lebt und arbeitet der studierte Agrarökonom in der österreichischen Bundeshauptstadt. Seit 30 Jahren ist er in verschiedenen Positionen auch der Ottakringer Familiengruppe treu. Seit 2015 als Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei und stolz darauf, die Brauerei zu einer attraktiven Marke mit einer weltoffenen und klaren Positionierung gemacht zu haben, und natürlich auch darauf, die Wienerinnen und Wiener für ausgezeichnetes Bier zu begeistern.

Foto: Philipp Lipiarksi

Boris Palmer

Boris Palmer

Boris Palmer

Oberbürgermeister, Universitätsstadt Tübingen

Boris Palmer ist seit 2007 Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen. 2014 wurde der Grünen-Politiker mit 61,7 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang wiedergewählt. Palmer studierte Mathematik und Geschichte in Tübingen und Sydney. Von 2001 bis 2007 war er Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Palmers Vision ist das blaue Wachstum: Prosperität und Lebensqualität ohne Natur und Klima zu überlasten.

Foto: Manfred Grohe

Terry Reintke

Terry Reintke, MdEP

Terry Reintke, MdEP

Mitglied, Europäisches Parlament

Terry Reintke wurde im Mai 2019 zum zweiten Mal ins Europäische Parlament gewählt. Sie ist Mitglied im Fraktionsvorstand der Grünen/EFA Fraktion. Die Gelsenkirchenerin ist Mitglied im Ausschuss für Bürgerliche Freiheit, Justiz und Inneres, sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Beschäftigung & soziale Angelegenheiten und im Ausschuss für die Gleichstellung der Geschlechter. Seit 2017 ist Terry Reintke Co-Vorsitzende der LGBTI-Intergroup des Europäischen Parlaments.

Terry Reintke hat in Berlin und Edinburgh Politikwissenschaften studiert. Seitdem sie 14 Jahre ist engagiert sie sich politisch – sie war Mitglied des Bundesvorstands der GRÜNEN JUGEND und Sprecherin der Federation of Young European Greens.

Tony Rinaudo

Tony Rinaudo

Tony Rinaudo

Agrarwissenschaftler; Träger des »Alternativen Nobelpreises«

Tony Rinaudo wurde am 19. Januar 1957 in Australien geboren. Er wuchs in der landwirtschaftlichen Region des Ovens Valley im Norden Victorias auf. Schon in jungen Jahren machte er sich Sorgen um die umweltschädlichen landwirtschaftlichen Praktiken in seiner Region.

Aus Sorge um die Lebensbedingungen der Armen der Welt studierte Rinaudo Agrarwissenschaften an der University of New England in Armidale. Nach seinem Abschluss als Diplom-Landwirt trat er der Missionsorganisation „Serving in Mission“ bei und zog 1981 nach Niger, in der Hoffnung, sein Wissen zur Verbesserung des Lebens der Menschen einzusetzen. Die Sahelzone war in den 1970er Jahren von schwerer Dürre und Hungersnöten heimgesucht worden. In der Folge hatten die verzweifelte Wirtschaftslage und importierte landwirtschaftliche Praktiken wie Monokulturen die Bauern dazu veranlasst, in großem Umfang Bäume zu fällen, was zu extremer Entwaldung und Bodendegradation führte.

Wie viele andere Entwicklungsspezialisten konzentrierte sich Rinaudo darauf, der ländlichen Bevölkerung beim Pflanzen von Bäumen zu helfen. Er organisierte eine Baumschule und arbeitete mit den Gemeinden zusammen, um die Setzlinge zu pflanzen und zu schützen. Aber die Erfolgsraten waren gering. Knapp 10 % der Setzlinge überlebten die Hitze- und Staubstürme, und die Überlebenden wurden von Ziegen gefressen oder von Menschen für Brennholz gefällt. Rinaudo war kurz davor, aufzugeben.

1983, als Rinaudo auf seinem Weg zwischen den ländlichen Dörfern am Straßenrand hielt, hatte er eine Erkenntnis, die seine Herangehensweise radikal verändern würde. Er erinnert sich, wie einer der gewöhnlichen kleinen „Sträucher“, die auf dem Feld wachsen, ihm ins Auge fiel: „Ich hatte diese Sträucher schon oft gesehen“, aber ihre Bedeutung nie registriert. Ich ging hinüber, um es mir genauer anzusehen.“ Rinaudo entdeckte, dass der „Strauch“ tatsächlich ein Baum war, der gefällt worden war und aus dem Stumpf nachsproste. Es gab Millionen solcher Sträucher, die von den Bauern routinemäßig geschnitten oder abgebrannt wurden, um sie für die Pflanzung vorzubereiten. Ihre Wurzelsysteme waren noch intakt, aber im Boden versteckt. Mit entsprechender Sorgfalt erkannte er, dass die Bäume, die er so verzweifelt zu pflanzen versuchte, auf natürliche Weise aus diesem „unterirdischen Wald“ wachsen könnten.

Aus diesen Erkenntnissen entwickelte Rinaudo das Konzept der bäuerlich geführten natürlichen Regeneration (FMNR), eine sehr einfache Reihe von Maßnahmen, die Landwirte ergreifen können, um ihr Land zu sanieren. Erstens erheben die Landwirte ihr Land und wählen unter den vorhandenen lokalen Arten die richtigen für die Regeneration aus. Zweitens wählen die Landwirte einige Stängel aus, die sie züchten wollen, während sie den Rest schneiden, um ihn z.B. als Futtermittel oder Mulch zu verwenden. Dann werden die ausgewählten Stängel bis zur Hälfte des Stammes beschnitten. Schließlich markiert der Landwirt die nachwachsenden Bäume und schützt sie. Der Prozess wird alle zwei bis sechs Monate wiederholt.

1983 begann Rinaudo mit 10 Bauern zu experimentieren und das Konzept zu fördern. Während der schweren Hungersnot von 1984 führte Serving in Mission ein Food-for-Work-Programm ein, das rund 70.000 Menschen in die von den Landwirten verwaltete natürliche Regeneration einführte und ihre Praxis auf rund 12.500 Hektar Ackerland umsetzte. Von 1985 bis 1999 setzte das Projekt die Förderung der Methode auf lokaler und nationaler Ebene fort, indem Rinaudo Austauschbesuche und Schulungstage für verschiedene NGOs, staatliche Forstwirte, Freiwillige des Friedenskorps sowie für Landwirte und Gruppen der Zivilgesellschaft organisierte.

Die bäuerlich geführte natürliche Regeneration wurde im Niger zu einem großen Erfolg. Aufgrund seiner Einfachheit, der lokalen Anpassungsfähigkeit, der niedrigen Kosten (ca. 40 USD pro Hektar), der einfachen Kombination mit anderen landwirtschaftlichen Methoden und der schnellen Ergebnisse wurde die Methode etabliert und durch Peer-to-Peer-Lernen unter den Landwirten verbreitet. In Niger wurden auf diese Weise fünf Millionen Hektar Land mit über 200 Millionen Bäumen wiederhergestellt, wobei zweieinhalb Millionen Menschen von der verbesserten Nutzung des Landes profitieren. 24 afrikanische Länder wenden die Methode bereits an.

Die FMNR-Methode wird von den Landwirten in der gesamten Sahelzone und darüber hinaus übernommen, ebenso wie von immer mehr NGOs, die sie in Zusammenarbeit mit Landwirten und Gemeindegruppen fördern. Auch die Regierungen wenden diese Methode zunehmend an und setzen sich mit Unterstützung von bilateralen Gebern und Entwicklungsbanken ehrgeizige Ziele für die Landgewinnung. Das World Resources Institute schätzt, dass über 300 Millionen Hektar derzeit degradiertes Land positiv auf die von den Landwirten verwaltete natürliche Regeneration reagieren würden, und Rinaudo plant, die Technik bis 2020 auf 100 Länder auszuweiten. Seit 1999 ist Rinaudo bei der christlichen Entwicklungsorganisation World Vision beschäftigt, die eine Plattform und Ressourcen für die Verwirklichung dieser Vision bietet.

Um politischen Entscheidungsträgern und Praktikern das Wissen zu vermitteln, das sie benötigen, um die FMNR vollständig umzusetzen, hat sich World Vision nun mit dem World Resources Institute und dem World Agroforestry Centre in der sogenannten Evergreen Agriculture Partnership zusammengeschlossen.

Für seine Arbeit im Bereich FMNR hat Rinaudo eine Reihe von Auszeichnungen erhalten, darunter die Interaction 2010 Best Practices and Innovations Initiative; World Vision Global Resilience Forum, 2011; Arbor Day Award for Education Innovation, 2012; UNCCD Land for Life Award, 2013; Right Livelihood Award 2018.

Alexander Röder

Alexander Röder

Alexander Röder

Hauptpastor, Hauptkirche St. Michaelis

Röder, geboren 1960 in Hamburg, studierte nach einem Auslandsjahr in den USA Theologie an der Universität Hamburg. Nach dem Vikariat wurde er 1990 ordiniert und erhielt ein Sonderpfarramt an der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg. 2001 übernahm Röder die Leitung des Kirchlichen Kunstdienstes der Nordelbischen Kirche, bevor er 2004 als Referent für Gottesdienst und Kirchenmusik ins Nordelbische Kirchenamt nach Kiel wechselte. 2005 wählte ihn die Synode des Kirchenkreises Alt-Hamburg zum Hauptpastor der Hauptkirche St. Michaelis. In seiner Funktion übernimmt er die pastorale Leitung an St. Michaelis sowie die Repräsentanz des Michel in Medien und Öffentlichkeit. Röder ist Mitglied der Liturgischen Konferenz der EKD, der Stiftung Kunst und Kirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland sowie des Kirchenmusikausschusses des Kirchenkreises Hamburg-Ost. Seit August 2011 ist er Ehrenritter des Johanniterordens.

Sarna Röser

Sarna Röser

Sarna Röser

Unternehmerin; Bundesvorsitzende, DIE JUNGEN UNTERNEHMER

Sarna Röser ist designierte Nachfolgerin ihres Vaters Jürgen Röser, der im Jahre 1923 gegründeten Familienunternehmen Zementrohr- und Betonwerke Karl Röser & Sohn GmbH in Mundelsheim Geschäftsführender Gesellschafter ist. Sie ist u.a. Mitglied der Geschäftsleitung der Röser FAM GmbH & Co. KG, ein zum Familienverbund gehörendes Unternehmen. Zudem ist Sarna Röser Gründerin zweier Start-ups namens Beamcoo und Healthcare Innovations. Seit März 2018 ist sie Bundesvorsitzende des Wirtschaftsverbandes DIE JUNGEN UNTERNEHMER von DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V. und vertritt dort die Stimme der jungen Nachfolgegeneration.

Foto: Anne Großmann Fotografie

Mark Schieritz

Mark Schieritz

Mark Schieritz

Wirtschaftspolitischer Korrespondent, DIE ZEIT

Mark Schieritz ist seit Januar 2008 Finanzmarktkorrespondent der ZEIT. Er studierte Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der Universität Freiburg
sowie an der London School of Economics, wo er seinen Master of Science mit Auszeichnung erwarb. Er war Redakteur bei der »Financial Times Deutschland«
(»FTD«) und im Anschluss in leitender Funktion bei der FTD, bevor er zur ZEIT wechselte.

Foto: Nicole Sturz

Dr. Mark Schiffhauer

Dr. Mark Schiffhauer

Dr. Mark Schiffhauer

Chief Creative Officer, ZEIT Verlagsgruppe; Geschäftsführer, Convent Kongresse GmbH

Dr. Mark Schiffhauer verantwortet seit 1. Mai 2018 als Verlagsleiter Business Solutions das B2B-Geschäft der ZEIT Verlagsgruppe und ist in dieser Funktion insbesondere für den Ausbau des 360-Grad Geschäfts zuständig. Seit Januar 2014 leitet der promovierte Amerikanist als Geschäftsführer der Convent Kongresse GmbH das B2B-Veranstaltungsgeschäft der ZEIT Verlagsgruppe und unterstützt seit Mai 2018 als Co-Geschäftsführer zudem die Entwicklung von Tempus Corporate, der Content Marketing-Tochtergesellschaft der ZEIT. Vor seiner Tätigkeit für die ZEIT Verlagsgruppe war Mark Schiffhauer als Leiter Messeentwicklung National für die Messe Frankfurt und als Mitglied der Geschäftsleitung für den Konferenzveranstalter Maleki Group tätig. Mark lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.

Foto: Farideh Diehl

Johanna Schoener

Johanna Schoener

Johanna Schoener

Redakteurin im Ressort Chancen, DIE ZEIT

Johanna Schoener, geboren 1981, ist Redakteurin im Ressort Chancen der ZEIT. Sie studierte Sprachwissenschaft, Philosophie und Ethnologie in Freiburg und Heidelberg und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Sie hat das Buch „Nirgendsland – Eine Reise durch Europa“ gemacht und diverse Magazine für die ZEIT entwickelt. Ihre Schwerpunkte sind Bildung, Familie und Arbeitswelt.

Leonie Seifert

Leonie Seifert

Leonie Seifert

Leiterin der Digitalen Magazine, ZEIT ONLINE

Leonie Seifert kam 2012 als Redakteurin zur ZEIT – zunächst arbeitete sie im Ressort Chancen und bei ZEIT CAMPUS, dem Magazin für die jungen Leser der ZEIT. Im Juli 2017 wechselte sie zu ZEIT ONLINE, um dort das Ressort „Arbeit“ aufzubauen. Seit 2019 leitet sie die Digitalen Magazine von ZEIT ONLINE, zu denen „Arbeit“, „Entdecken“, ZEIT Magazin ONLINE, ZEIT Campus ONLINE und „Die Antwort“ gehören.

Dr. Julia Sperling

Dr. Julia Sperling

Dr. Julia Sperling

Partnerin, McKinsey & Company, Inc.; Koordinatorin, Initiative Chefsache

Dr. Julia Sperling ist Ärztin, Neurowissenschaftlerin und Partnerin bei McKinsey. Sie ist Expertin für Organisationsentwicklung, People Analytics und Unconscious Bias und weltweit für den Bereich Diversity & Inclusion verantwortlich. Zuvor hat sie im Mittleren Osten McKinsey‘s Healthcare Practice und die erste Diversity Unit in Saudi Arabien aufgebaut. In Deutschland verantwortet sie das Koordinationsteam der Initiative Chefsache, die sich für mehr Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer in Führungspositionen einsetzt.

Mark Spoerrle

Mark Spörrle

Mark Spörrle

Stellv. Chef vom Dienst, DIE ZEIT

Mark Spörrle, stellv. Chef vom Dienst bei der ZEIT, entwickelte und leitete die »ZEIT:Elbvertiefung«, den täglichen redaktionellen Newsletter der ZEIT für Hamburg mit rund 80.000 Abonnenten, drei Jahre lang und initiierte die Bürgerbeteiligungsaktion »Hamburg besser machen«, die die ZEIT mit der Körber Stiftung im Januar diesen Jahres startete.

Der 1967 geborene Journalist und Autor besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und studierte parallel Diplom-Journalistik. Nach Stationen bei der Zeitschrift Esquire, einer TV-Produktionsfirma, für die er Fernsehformate entwickelte, und der Süddeutschen Zeitung und deren Magazin ging er zunächst zur Zeitung Die Woche. Seit 2001 arbeitet er für die ZEIT, seit 2005 im Chef-vom-Dienst-Büro. Mark Spörrle beschäftigte sich unter anderem mit Projekten zur Leserforschung und zum Medienunterricht, entwickelte das Magazin ZEIT:Campus mit und schrieb Kolumnen für ZEIT und ZEIT ONLINE. Einige seiner Bücher, darunter der satirische Ratgeber »Senk ju for träwelling – Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen« wurden als Best- und Longseller einem breiteren Publikum bekannt.

Foto: Vera Tammen

Britta Stuff

Britta Stuff

Britta Stuff

Redakteurin im Hauptstadtbüro, DIE ZEIT

Britta Stuff, Jahrgang 1979, ist seit 2018 Redakteurin im Hauptstadtbüro der ZEIT. Zuvor arbeitete sie als Politikredakteurin beim Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Für ihre Beiträge wurde Britta Stuff mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Alexander-Rhomberg-Preis (2008), dem Axel-Springer-Preis (2012) und dem Deutschen Reporterpreis (2017).

Jorina Suckow

Jorina Suckow

Jorina Suckow

Mitglied, Nationales Begleitgremium

Jorina Suckow ist Promotionsstudentin an der Universität Hamburg und Mitglied im Nationalen Begleitgremium als Bürgervertreterin für die junge Generation. Ihr Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg, mit Auslandsaufenthalt an der China-EU-School of Law in Peking, schloss sie 2018 mit dem ersten Staatsexamen ab. Mitglied im Nationalen Begleitgremium, das die Standortsuche nach einem Endlager gemeinwohlorientiert begleiten soll, ist sie seit 2016.

Foto: Walter Schmidt / NOVUM

Claas Tatje

Claas Tatje

Claas Tatje

Wirtschaftsredakteur, DIE ZEIT

Claas Tatje, Jahrgang 1979, ist seit 2014 Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT und dort vor allem für die Autoindustrie zuständig. Davor war er fünf Jahre als Autor für die ZEIT in Brüssel. Er studierte Wirtschaftswissenschaften in Hannover und absolvierte im Anschluss die Deutsche Journalistenschule in München. 2014 erschien sein Sachbuch „Fahrtenbuch des Wahnsinns – Unterwegs in der Pendlerrepublik“. Für seine journalistische Arbeit wurde er mit dem Deutschen Journalistenpreis und dem Medienpreis Luft- und Raumfahrt ausgezeichnet.

Jens Thiemer

Dr. Jens Thiemer

Dr. Jens Thiemer

Senior Vice President Kunden- und Markenführung BMW, BMW Group

Dr. Jens Thiemer studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Trier und promovierte zum Thema »Innovative Markenführung in der Automobilindustrie« an der Universität Kassel. Seine berufliche Karriere begann er 1998 im Bereich Marketingkommunikationsstrategien bei der Mercedes Car Group. Von 2007 bis 2013 war er u.a. als Partner & Managing Director für die Communication & Network Consulting AG tätig. 2013 wechselte er zur Daimler AG. Dort übernahm er 2014 die Position des Vice President Marketing Mercedes Benz. Seit Anfang 2019 verantwortet er bei der BMW Group den Bereich Kunden- und Markenführung BMW.

Jens Tönnesmann

Jens Tönnesmann

Jens Tönnesmann

Wirtschaftsredakteur, DIE ZEIT

Jens Tönnesmann ist Redakteur in der Wirtschaftsredaktion der ZEIT und berichtet dort über Unternehmertum und die Gründerszene, zudem verantwortet er das Magazin „ZEIT für Unternehmer“.
Nach seinem VWL-Studium in Köln und Vancouver war er zunächst als freiberuflicher Journalist u.a. für
die WirtschaftsWoche und das Magazin brand eins tätig und leitete die Lehrredaktion der Kölner Journalistenschule, bevor er 2015 zur ZEIT wechselte.
Für seine Beiträge hat er verschiedene Auszeichnungen erhalten – etwa den Deutschen Journalistenpreis und den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik (Förderpreis). Zudem war er Stipendiat des Edward R Murrow Program for Journalists des US-Außenministeriums.

Dr. Peter Tschentscher

Dr. Peter Tschentscher

Dr. Peter Tschentscher

Erster Bürgermeister, Freie und Hansestadt Hamburg

Peter Tschentscher wurde am 20. Januar 1966 in Bremen geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er ab 1987 Humanmedizin mit einem Aufbaustudium der Molekularbiologie in Hamburg, das er 1995 mit der Promotion abschloss. 2008 folgte die Habilitation. Bis 2011 war er als Oberarzt im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig.
Bereits als Student trat Peter Tschentscher in die SPD ein. Von 2008 bis 2011 war er stellvertretender Vorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft. 2011 wurde er als Präses der Finanzbehörde in den Hamburger Senat berufen.
Peter Tschentscher wurde am 28. März 2018 von der Hamburgischen Bürgerschaft zum Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg gewählt.

Waldemar Zeiler

Waldemar Zeiler

Waldemar Zeiler

Founder & Chief Executive Unicorn, einhorn products GmbH

Waldemar Zeiler ist Mitgründer und Geschäftsführer des Unternehmens »einhorn«, das er 2015 zusammen mit Philip Siefers gründete und das vegane und fair gehandelte Kondome herstellt. Erste Start-up-Erfahrungen sammelte er bei den Berliner Inkubatoren Rocket Internet und Team-Europe. 2010 gründete er das Unternehmen »Digitale Seiten«, wo er circa drei Jahre als Geschäftsführer fungierte. Während einer Auszeit in Südamerika arbeitete Zeiler erstmals an Ideen für nachhaltige Projekte und entwickelte 2014 die Initiative »Entrepreneur’s Pledge«: Deren Unterzeichner versprechen, ein nachhaltiges Unternehmen aufzubauen und die Hälfte der Gewinne in soziale Projekte zu investieren.

Foto: www.einhorn.my

Impressionen 2018

Partner

Social-Partner

Förderer

Medienpartner

Klimafreundliche Umsetzung

Hostessenpartner

Offizieller Druckpartner

Sprecher der Vorjahre (Auszug)

Seyran Ates

Seyran Ateş

Seyran Ateş

Rechtsanwältin, Autorin und Frauenrechtlerin

Seyran Ateş, 1963 in Istanbul geboren, lebt seit 1969 in Berlin. Die selbständige Rechtsanwältin für Familienrecht und Autorin diverser gesellschaftskritischer Bücher gilt als streitbare Kämpferin für Frauen- und Menschenrechte. Sie engagiert sich in der Bekämpfung von Zwangsheirat, Ehrenmorden, religions- und traditionsbedingter Gewalt, ebenso wie gegen islamistischen Terror. Für ihr politisches Engagement, welches sie unermüdlich seit 1980 betreibt, wurde sie angefeindet, bedroht und angeschossen, aber auch vielfach ausgezeichnet. Den andauernden Einschüchterungsversuchen zum Trotz redet Ateş nicht nur über und gegen Missstände an, sondern ist aktiv. Von 2006 bis 2009 war sie Mitglied der Deutschen Islamkonferenz und des Integrationsgipfels. Aktuell hat sie in Berlin eine liberale Moschee gegründet und macht eine Ausbildung zur Imamin.

Bobby Dekeyser

Bobby Dekeyser

Bobby Dekeyser

Geschäftsführer, DEDON GmbH

Bobby Dekeyser, Jahrgang 1964, gründete 1990 nach dem verletzungsbedingten Ende seiner Karriere als Profi-Torwart, unter anderem bei 1860 München und FC Bayern München, das Outdoor-Möbel-Unternehmen DEDON und verschrieb sich der Idee, das Wohnzimmer für draußen zu schaffen. DEDON hat heute ca. 2.500 Mitarbeiter und wird in mehr als 50 Ländern der Welt vertrieben. 2009 rief Dekeyser die Stiftung »Dekeyser & Friends« ins Leben. 2010 eröffnete das DEDON Island Resort. Seine Biografie »Unverkäuflich!« avancierte zum Bestseller.

Mario Draghi

Mario Draghi

Mario Draghi

Präsident, Europäische Zentralbank

Draghi ist seit November 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank und Vorsitzender des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken. Er ist Mitglied des Verwaltungsrats der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Von 2006 bis 2011 war Draghi Gouverneur der Banca d’Italia sowie Vorsitzender des Forums für Finanzstabilität (der heutige Rat für Finanzstabilität). Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität La Sapienza in Rom sowie am Massachusetts Institute of Technology. Von 1975 bis 1991 war Draghi Professor für Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Trient, Padua, Venedig und Florenz. Zudem war er von 1984 bis 1990 Exekutivdirektor der Weltbank. Während seiner Laufbahn hatte Draghi außerdem Führungspositionen inne bei Goldman Sachs International (von 2002 bis 2005) sowie dem italienischen Finanzministerium (von 1991 bis 2001).

Katrin Goering-Eckardt

Katrin Göring-Eckardt

Katrin Göring-Eckardt

Vorsitzende, Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Katrin Göring-Eckardt, Jahrgang 1966, ist seit 2013 Vorsitzende der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Im Januar 2017 bei der Grünen Urwahl zur Spitzenkandidatin gewählt, führt sie BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in den Bundestagwahlkampf 2017. Seit 1998 ist sie Mitglied des Bundestages und war von 2005 bis 2013 Vizepräsidentin des Parlaments. Bereits 2002 bis 2005 war sie bündnisgrüne Fraktionsvorsitzende, zuvor parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion. Von 2009 bis 2013 war Katrin Göring-Eckardt zudem Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Mitglied des Rates der EKD. 2011 war sie Präsidentin des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dresden.

Dr. Monika Griefahn

Dr. Monika Griefahn

Dr. Monika Griefahn

Ministerin a.D.; Gründungsmitglied, Greenpeace Deutschland

Dr. Monika Griefahn ist Gründungsmitglied von Greenpeace Deutschland und war dort Co-Geschäftsführerin von 1980 bis 1983. Von 1984 bis 1990 arbeitete sie als erste Frau im Internationalen Vorstand von Greenpeace. Von 1990 bis 1998 war sie Umweltministerin in Niedersachsen im Kabinett Gerhard Schröder. Von 1998 bis 2009 war Monika Griefahn Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD) mit dem Schwerpunkt Kulturpolitik und auswärtige Bildungspolitik. 2012 gründete sie das Institut für Medien Umwelt Kultur. Es berät Unternehmen und Organisationen bei der Umgestaltung ihrer Strukturen hin zur umfassenden Qualität und ist in der Nachhaltigkeitsbildung tätig. Seit 2012 ist Monika Griefahn ebenfalls Direktorin für Umwelt und Gesellschaft bei der Kreuzfahrtreederei AIDA Cruises. Monika Griefahn ist vielfältig ehrenamtlich tätig – unter anderem als Vorsitzende der Right Livelihood Award Foundation („Alternativer Nobelpreis“) und als Vorsitzende des Vereins „Cradle to Cradle – Wiege zur Wiege“ e.V.

Foto: Bianca Schüler

Ulrich Grillo

Ulrich Grillo

Ulrich Grillo

Präsident, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI)

Ulrich Grillo wurde 1959 in Köln geboren. Nach seiner Ausbildung bei der Deutschen Bank AG in Duisburg studierte er Betriebswirtschaftslehre mit dem Abschluss als Diplom-Kaufmann an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Von 1987 bis 1989 war Grillo bei der Arthur Andersen & Co. GmbH in Frankfurt am Main und von 1989 bis 1993 bei der A. T. Kearney GmbH in Düsseldorf beschäftigt, bevor er 1993 zur Rheinmetall-Gruppe wechselte. Im Jahr 2001 trat er in den Vorstand der Grillo-Werke AG ein und ist seit 2004 dessen Vorsitzender. Ulrich Grillo war von 2006 bis 2012 Präsident der Wirtschaftsvereinigung Metalle und von 2011 bis 2012 Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI). Zum 1. Januar 2013 wurde Grillo einstimmig zum Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gewählt.

Foto: Christian Kruppa

Navid Kermani

Dr. Navid Kermani

Dr. Navid Kermani

Schriftsteller und Publizist; Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2015

Navid Kermani, Jahrgang 1967, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er ist habilitierter Orientalist und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Von 2000 bis 2003 war er Long Term Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, von 2009 bis 2012 Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Das Jahr 2008 verbrachte er als Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Er hielt die Poetikvorlesungen in Frankfurt, Göttingen und Mainz; Gastprofessor war er in Frankfurt sowie am Dartmouth College in den Vereinigten Staaten.
Zusammen mit Guy Helminger ist er seit 2006 Gastgeber des Literarischen Salons im Kölner Stadtgarten. Am Thalia-Theater in Hamburg inszeniert er seit 2012 gemeinsam mit Carl Hegemann das „Herzzentrum“.
Für seine Romane, Essays, Reportagen und Monografien erhielt Navid Kermani unter anderem den Hannah-Arendt-Preis, den Kleist-Preis, den Joseph-Breitbach-Preis und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Seine Sachbücher erscheinen bei C.H. Beck, sein literarisches Werk im Carl Hanser Verlag.

Foto: Peter-Andreas Hassiepen

Janina Kugel

Janina Kugel

Janina Kugel

Mitglied des Vorstands / Arbeitsdirektorin, Siemens AG

Janina Kugel ist seit Februar 2015 Arbeitsdirektorin und Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Sie verantwortet weltweit den Bereich Human Resources, darunter Diversity, Social Innovation, Aus- und Weiterbildung sowie Environmental Protection, Health Management and Safety. Zuvor leitete sie bei Siemens die Personalstrategie und die Führungskräfteentwicklung. Von 2012 bis 2013 zeichnete sie als Chief Human Resources Officer der Osram Licht AG weltweit verantwortlich für die Bereiche Personal, Führungskräfteentwicklung und Diversity. Vor ihrem Wechsel zu Osram hatte Frau Kugel seit 2001 verschiedene Führungsfunktionen bei Siemens inne, darunter im Personalwesen und in der Strategie in Deutschland, China und Italien. Ihre Karriere begann sie 1997 im Management Consulting bei Accenture. In dieser Zeit arbeitete sie für internationale Unternehmen in Europa und den USA mit Fokus auf Prozess-Reengineering, Restrukturierung und Organisationsdesign. Sie ist aktive Unterstützerin zahlreicher nationaler und
internationaler Diversity-Initiativen. Janina Kugel ist Diplom-Volkswirtin und studierte an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und der Università degli Studi di Verona in Italien.

Foto: Siemens AG

Lang Lang

Lang Lang

Lang Lang

Pianist

Lang Lang gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten in der Musikwelt unserer Zeit und wird international sowohl als Klaviervirtuose verehrt als auch für seinen Einsatz in der Musikvermittlung, die ihm ein großes persönliches Anliegen ist. 2008 gründete er die Lang Lang International Music Foundation, die sich mit Programmen in Nordamerika, Asien und Europa engagiert, seit 2013 ist er als jüngster UN-Friedensbotschafter mit dem Thema Global Education betraut. Sein Anliegen vertritt er auch in seinen zahlreichen Auftritten vor Klassikfans und Würdenträgern: So spielte er für US-Präsident Barack Obama, Papst Franziskus und Königin Elizabeth II und erreichte bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2008 in Peking und dem Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2014 in Rio de Janeiro ein Milliardenpublikum.

Foto: Gregor Hohenberg

Nicola Leibinger-Kammüller

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller

Vorsitzende der Geschäftsführung, TRUMPF GmbH + Co. KG

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Jahrgang 1959, ist seit 2005 Vorsitzende der Geschäftsführung der TRUMPF GmbH + Co. KG. Daneben nimmt Frau Dr. Leibinger-Kammüller zahlreiche ehrenamtliche Aufgaben im wissenschaftlichen, kulturellen und sozialen Bereich wahr. So ist sie Mitglied des Senats des Max-Planck-Institutes und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie Vorsitzende des Freundeskreises des Deutschen Literaturarchivs in Marbach. Die promovierte Philologin ist zudem Mitglied des Aufsichtsrats der Siemens AG, der Voith GmbH und der Axel Springer AG sowie Mitglied des Beirats der Landesbank Baden-Württemberg und der BW-Bank.

Foto: TRUMPF

Ursula von der Leyen

Dr. Ursula von der Leyen

Dr. Ursula von der Leyen

Bundesministerin der Verteidigung

Dr. Ursula von der Leyen, Jahrgang 1958, ist seit 2013 Bundesministerin der Verteidigung. Politisch aktiv wurde sie 1990 mit dem Eintritt in die CDU. 2003 zog sie als Abgeordnete für die CDU in den Niedersächsischen Landtag ein. Im gleichen Jahr übernahm sie das Amt der Landesministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit. 2005 wechselte Ursula von der Leyen in die Bundespolitik und wurde zur Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ernannt. Seit 2009 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages, im gleichen Jahr wurde sie Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Nachdem sie 2004 ins Präsidium der CDU gewählt worden war, wurde Ursula von der Leyen im November 2010 zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt. Die promovierte Ärztin lebt mit ihrer Familie in Hannover.

Foto: BPA / Kugler

Dr. Thomas de Maizière

Dr. Thomas de Maizière

Dr. Thomas de Maizière

Bundesminister des Innern

Thomas de Maizière, Jahrgang 1954, ist amtierender Bundesminister des Innern und seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er Rechtswissenschaften und Geschichte in Münster und Freiburg. 1986 erfolgte die Promotion zum Dr. jur. Thomas de Maizière war Mitglied der Verhandlungsdelegation für den deutschen Einigungsvertrag. Von 2005 bis 2009 war er Chef des Bundeskanzleramtes, anschließend Bundesminister des Innern und Bundesminister der Verteidigung. Seit Dezember 2013 ist er erneut Bundesminister des Innern.

Foto: Henning Schacht

Prof. Dr. Michael Otto

Prof. Dr. Michael Otto

Prof. Dr. Michael Otto

Vorsitzender des Aufsichtsrats, Otto Group

Prof. Dr. Michael Otto, Jahrgang 1943, ist Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hamburger Handels- und Dienstleistungsgruppe Otto (GmbH & Co KG).
Nach dem Abitur absolvierte Michael Otto eine Banklehre und anschließend ein volkswirtschaftliches Studium mit Promotion zum Dr. oec. publ. Bereits während des Studiums machte er sich im Grundstücks- und Finanzvermittlungsgeschäft selbstständig.
Im Jahre 1971 trat Prof. Dr. Michael Otto in das Unternehmen Otto ein und übernahm den Vorstandsbereich Einkauf Textil, dem er eine neue Organisationsstruktur gab.
Von Februar 1981 bis Oktober 2007 leitete er die Otto Gruppe als Vorstandsvorsitzender. Unter seiner Führung entwickelte sich die Firma zur international größten, einzigen weltweit agierenden Versandhandelsgruppe. Otto ist heute mit 123 wesentlichen Unternehmen in mehr als 20 Ländern vertreten.
2007 übergab Prof. Dr. Michael Otto den Vorstandsvorsitz an Hans-Otto Schrader, der die Geschäfte der Otto Group bis zum Jahr 2017 weiterführen wird.
Herrn Otto ist es wichtig, auch Aufgaben in unserer Gesellschaft wahrzunehmen, die außerhalb der Geschäftstätigkeit liegen. Diese Haltung zeigt sich in seinen Stiftungsaktivitäten, seinen zahlreichen Engagements für das Allgemeinwohl sowie der Übernahme einer Reihe von Ehrenämtern.

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann

Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats, Schaeffler AG

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann setzt als Gesellschafterin der Schaeffler Gruppe das Lebenswerk ihres 1996 verstorbenen Mannes Dr.-Ing. E. h. Georg Schaeffler fort. Die in Prag geborene Unternehmerin ist in Wien aufgewachsen, machte dort ihr Abitur und besuchte die medizinische Fakultät der Universität Wien. 2014 heiratete Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann den früheren Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Jürgen Thumann. Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann ist stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Schaeffler AG.

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

Bundeskanzler a.D.; Herausgeber, DIE ZEIT

Jahrgang 1918, war seit Mai 1983 Mitherausgeber der ZEIT und war der fünfte deutsche Bundeskanzler. Seine erste wichtige politische Funktion bekleidete er als Innensenator in Hamburg. Darauf folgten Jahre als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag und als stellvertretender Parteivorsitzender der SPD. 1969 wurde er Bundesminister der Verteidigung, 1972 Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen. 1974 wurde er zum Bundeskanzler gewählt; dieses Amt hatte er bis 1982 inne. In seine Regierungszeit fielen die Gründung des Weltwirtschaftsgipfels (heute: G8), die erste große Ölkrise und die Einführung des Europäischen Währungssystems mit der Währungseinheit Ecu, aus der später der Euro hervorging.

Olaf Scholz

Olaf Scholz

Olaf Scholz

Erster Bürgermeister, Freie und Hansestadt Hamburg

Olaf Scholz ist seit 2011 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Nach dem Abitur studierte er in Hamburg Rechtswissenschaften und war ab 1985 als Rechtsanwalt tätig. Er war Landesvorsitzender der SPD Hamburg (2000 bis 2004) und Generalsekretär der SPD von 2002 bis 2004. Seit 2009 ist er wieder Landesvorsitzender und ebenso stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender. Erstmals zog er 1998 mit einem Direktmandat in den Bundestag ein und blieb – mit einer kurzen Unterbrechung durch seine Amtszeit als Hamburger Innensenator im Jahr 2001 – bis 2011 Bundestagsabgeordneter. Bis zu seiner Berufung als Bundesminister für Arbeit und Soziales (2007 bis 2009) war er Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion (seit 2005); von 2009 bis zur Wahl als Bürgermeister war Scholz stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Foto: Florian Jaenicke

Martin Schulz

Martin Schulz

Martin Schulz

Präsident, Europäisches Parlament

Martin Schulz, Jahrgang 1955, ist seit Januar 2012 Präsident des Europäischen Parlaments. Nach einer Ausbildung zum Buchhändler arbeitete er von 1977 bis 1994 in verschiedenen Verlagen und Buchhandlungen. Nach Positionen als Mitglied des Gemeinderats und als Bürgermeister der Stadt Würselen in Nordrhein-Westfalen wurde Schulz 1994 in das Europäische Parlament gewählt. Dort saß er zwischen 2000 und 2004 den Abgeordneten der deutschen SPD-Landesgruppe vor und wurde daraufhin zum Fraktionschef der europäischen Sozialdemokraten. Bereits seit 1999 gehört Schulz dem Bundesvorstand sowie dem Parteipräsidium der SPD und fungiert seit 2009 außerdem als Europabeauftragter der Partei.

Foto: Susi Knoll

Christian Sewing

Christian Sewing

Christian Sewing

Vorstandsvorsitzender, Deutsche Bank AG

Christian Sewing, Jahrgang 1970, ist seit Januar 2015 Mitglied des Vorstands und seit April 2018 Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank AG. Zuvor verantwortet den Unternehmensbereich Privat- und Firmenkundenbank (inklusive Postbank). Sewing trat 1989 in die Deutsche Bank ein. Von Juni 2013 bis Februar 2015 leitete er das Group Audit. Davor bekleidete er eine Reihe von Führungspositionen im Bereich Risk – neben Frankfurt auch an Standorten wie Singapur, Toronto, Tokio und London. Von 2012 bis 2013 war er Deputy Chief Risk Officer und zuvor, von 2010 bis 2012, Chief Credit Officer der Bank. Von 2005 bis 2007 war Sewing Mitglied des Vorstands der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank. Vor seinem berufsbegleitenden Studium an der Bankakademie Bielefeld und Hamburg absolvierte er 1989 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank.

Foto: Mario Andreya

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Bundespräsident

Dr. Frank-Walter Steinmeier, Jahrgang 1956, ist seit Dezember 2013 Bundesaußenminister. Parallel zu seinem Studium der Rechtswissenschaften, das der SPD-Politiker von 1976 bis 1982 an der Justus-Liebig-Universität in Gießen absolvierte, studierte er Politikwissenschaft. Seine Karriere begann Steinmeier als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Wissenschaft der Politik an der Gießener Universität. Berufliche Stationen in der niedersächsischen Staatskanzlei und als Büroleiter des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder führten ihn Ende der 90er Jahre in die Bundespolitik. Zunächst als Staatssekretär tätig, wurde Steinmeier 1999 Chef des Bundeskanzleramts. Von 2005 bis 2009 war er erstmalig als Bundesaußenminister tätig und ab 2007 zwei Jahre Vizekanzler. Bis zu seiner erneuten Ernennung zum Außenminister war er bis Ende 2013 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Margret Suckale

Margret Suckale

Margret Suckale

Mitglied des Vorstands, BASF SE

Margret Suckale wurde 1956 in Hamburg geboren. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen und einer mehrjährigen Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg erwarb sie einen Executive Master of Business Administration der WHU, Vallendar, und Kellogg School of Management, Illinois, USA, sowie den Executive Master of European and International Law der Universität St. Gallen, Schweiz.

Foto: BASF SE

Sarah Wiener

Sarah Wiener

Sarah Wiener

Unternehmerin, Fernsehköchin und Autorin

Sarah Wiener, in Halle (Westfalen) geboren, in Wien aufgewachsen, gründete 1990 das „Sarah Wieners Tracking Catering“, einen europaweiten Catering-Service für Film- und Fernsehproduktionen. Was mit einem Gasherd in einem umgebauten NVA-Wagen und Edelgeschirr vom Flohmarkt begann, entpuppte sich bald als Erfolgskonzept, das auch die Großen der Branche begeisterte. Das ehemalige One-Woman-Unternehmen betreibt heute fünf Restaurants, ein internationales Event-Catering und beschäftigt mittlerweile über 200 Mitarbeiter. Seit 2012 hat Sarah Wiener ihre eigene Holzofenbäckerei „Wiener Brot“. Kochkunst mit Haltung, die Verbindung von kulinarischem Genuss mit Werten wie Nachhaltigkeit, Transparenz und Achtsamkeit gegenüber Natur und Kultur sind es, was Sarah Wiener und ihr Unternehmen einzigartig machen. Sarah Wiener ist seit 2007 Initiatorin, Gründerin und Frontfrau der Sarah Wiener Stiftung „Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“. Sie setzt sich für das Kochen mit frischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln ein. Passend dazu hat sie seit 2013 ihre eigene Feinkost-Produktlinie, deren Zutaten aus biologischem Anbau aus der Region stammen.

Dr. Sahra Wagenknecht

Dr. Sahra Wagenknecht, MdB

Dr. Sahra Wagenknecht, MdB

Vorsitzende, Bundestagsfraktion DIE LINKE

Dr. Sahra Wagenknecht, Jahrgang 1969, ist seit 13. Oktober 2015 Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE; zuvor war sie wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Bevor sie 2009 in den Bundestag gewählt wurde, war Sahra Wagenknecht von 2004 bis 2009 Abgeordnete im Europaparlament. Nach ihrem Studium der Neueren Deutschen Literatur und Philosophie in Jena, Berlin und Groningen, das sie 1996 abschloss, promovierte Sahra Wagenknecht 2012 in Chemnitz in Wirtschaftswissenschaften. Von 1991 bis 1995 und von 2000 bis 2007 war Sahra Wagenknecht Mitglied des Parteivorstands der PDS, später Linkspartei.PDS. Seit Gründung der Partei DIE LINKE im Jahr 2007 gehörte sie bis 2014 dem Vorstand der Partei an; von 2010 bis 2014 war sie Stellvertretende Parteivorsitzende.

Foto: Thomas Klaeber

Christian Wulff

Christian Wulff

Christian Wulff

Bundespräsident a.D.

Als ehemaliger 10. Präsident der Bundesrepublik Deutschland (2010-2012) engagiert sich Christian Wulff u.a. für die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und den Dialog von Gläubigen verschiedener Religionen. Er ist Vorsitzender des Stiftungsrats der Deutschlandstiftung Integration und Gastprofessor für Politikmanagement der Stiftung Mercator an der NRW School of Governance. Außenpolitisch engagiert sich Christian Wulff als Präsident der EMA (Euro-Mediterran-Arabischer Länderverein) und der GASME (Global Alliance of Small and Midsize Enterprises) sowie als Mitglied im Transatlantic Council on Migration (TCM). Als Ehrendoktor der Universitäten in Shanghai und Hefei/Anhui, China, und der Universität Tokyo-Tsukuba, Japan, pflegt er enge Beziehungen nach Asien. Von 2003 bis 2010 war Christian Wulff Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, von 1994 bis 2003 Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Niedersachsen und dort Parteivorsitzender von 1994 bis 2008. Von 1998 bis 2010 war er stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU Deutschlands unter Wolfgang Schäuble und danach ab 2000 unter Angela Merkel. Christian Wulff ist Schirmherr der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft. Er ist Mitglied im Beirat der Felix-Nussbaum-Foundation, in den Kuratorien der Dieter-Fuchs-Stiftung und der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie im Deutsch-Japanischen Forum und in der Deutschen Gesellschaft Club of Rome.

Foto: Laurence Chaperon

Ingo Zamperoni

Ingo Zamperoni

Ingo Zamperoni

Journalist; Moderator, Tagesthemen

Der gebürtige Wiesbadener mit deutsch-italienischen Wurzeln studiert Amerikanistik, Jura und Geschichte in Konstanz, Berlin und Boston, beginnt seine Karriere als Producer im ARD-Studio in Washington und volontiert danach beim NDR in Hamburg. Er produziert Beiträge und Reportagen für „Tagesschau“, „Tagesthemen“ sowie für weitere ARD-Produktionen aus Großbritannien, Italien und Afghanistan. Ab 2007 resümiert er die Nachrichten des Tages im „ARD-Nachtmagazin“, bis er 2012 zu den „ARD Tagesthemen“ kommt. Im Februar 2014 geht der mit einer Amerikanerin verheiratete Familienvater zurück in die USA, wo er als ARD-Auslandskorrespondent aus Washington berichtet. Im Herbst 2016 kehrt er nach Hamburg zurück und übernimmt, im Wechsel mit Caren Miosga, die Moderation der TAGESTHEMEN. Gemeinsam mit Ronja von Rönne moderiert er am 21. August ÜBERZEUGT UNS, das ARD Format für Jungwähler. Im Herbst 2017 erscheint sein erstes Buch, FREMDES LAND AMERIKA: WARUM WIR UNSER VERHÄHLTNIS ZU DEN USA NEU BEWERTEN MÜSSEN, im Ullstein Verlag. Im Mai 2018 folgt sein zweites Buch „ANDERLAND – Die USA unter Trump, ein Schadensbericht“, ebenfalls beim Ullstein Verlag.

Foto: Jennifer Fey

Projektmanagement

Teilnehmermanagement

Veranstaltungsort

Hauptkirche St. Michaelis
Englische Planke 1
20459 Hamburg

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