500.000 Euro in 18 Minuten – Crowdfunding findet Mittelstand

24. Juli 2019

Finanzierung, Personalgewinnung und Unternehmensnachfolge – die klassischen Dauerbrenner für Mittelständler standen auch beim diesjährigen Bayerischen Mittelstandstag im Fokus. Gemeinsam mit den rund 500 Teilnehmern wurde in insgesamt 16 Panels vorgestellt und diskutiert, wie der deutsche Mittelstand weiter auf Erfolgskurs bleiben kann.

Auftakt der Veranstaltung war mit dem Eröffnungsplenum das Aufeinandertreffen zweier Unternehmer: Christian Greiner, Geschäftsführer von Rudolf Wöhrl SE, sprach mit Mark Goerke, Gründer und Geschäftsführer der iteratec GmbH, über Unternehmensfortführung im Mittelstand. Einig waren sich beide darin, dass man eigene Kinder nicht in die Nachfolgerolle zwingen dürfe. Während Greiner aus eigenen Stücken heraus das traditionsreiche Bekleidungsunternehmen seines Großvaters zum Zeitpunkt seiner Insolvenz übernahm und wieder profitabel machte, berichtete Goerke von seinem Entschluss, iteratec schrittweise an eine Mitarbeiter-Genossenschaft zu übertragen – eine ungewöhnliche und in Businesskreisen viel beachtete Entscheidung. Ein Beweggrund dafür war Goerkes Ausgangsfrage, die er im Plenum wiederholte: »Muss ein Unternehmen dem Kapitel dienen, oder ist es nicht besser, eine Struktur zu finden, wo das Kapital dem Unternehmen dient?«

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Die Nachberichterstattung zum 18. Bayerischen Mittelstandstag erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 25. Juli 2019.

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