App in die Schule!

19. Dezember 2017

Digitalisierung ist das zentrale Thema der Bildung. Doch wie können Tablets und Virtual Reality den Unterricht bereichern – und woran fehlt es heute noch?

Digitalisierung muss Schule machen, da sind sich die meisten Politiker, Lehrer und Eltern einig. Es wirkt ja auch absurd: In einer Zeit, in der Kinder täglich im Web surfen, viele Jugendliche ein eigenes Smartphone besitzen und im Berufsleben digitale Kompetenzen vorausgesetzt werden, scheint die Schule oft der letzte Hort des Analogen zu sein. An einigen Bildungsstätten kommt ausschließlich die Tafel zum Einsatz – oder gelegentlich der Overheadprojektor. Kinder schleppen in ihren Rucksäcken schwere Schulbücher und bekommen über den Tag verteilt stapelweise Arbeitsblätter ausgehändigt. Und selbst wenn die nötige Infrastruktur mit schnellem Internetzugang oder WLAN vorhanden ist, bedeutet es noch lange nicht, dass diese auch genutzt wird. Bei der sechsten ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung in Berlin erzählte eine Lehrerin: »Bei uns gibt es zwar Smartboards, aber viele liegen noch in den Verpackungen, weil Kollegen sie nicht bedienen können.«

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Die Nachberichterstattung zur 6. ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung erschien in der ZEIT-Ausgabe vom 19. Dezember 2017.

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