Das Mutterland schwächelt

1. November 2017

Deutschland kann die selbst gesteckten Ziele bei der Energiewende nicht einhalten. Dabei drängen Klimaexperten auf schnelles Handeln.

Klimawandel? »Haben sich die Chinesen ausgedacht.« Was man bis vor Kurzem noch als satirische Aussage des Postillons abgetan hätte, ist keine Fake News, sondern real: Der US-Präsident Donald Trump hält das Phänomen für künstlich aufgebauscht. Prompt stiegen die USA auch aus dem Pariser Klimaabkommen aus, das vor nur einem Jahr weltweit als historischer Durchbruch gefeiert wurde. Auf der ZEIT KONFERENZ Energie & Klimaschutz diskutierten hochkarätige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diese Herausforderungen – und wo Deutschland steht: Denn der Meteorologe Karsten Schwanke hat manchmal den Eindruck, dass man sich in der Klimapolitik vor lauter »Trump-Bashing« selbst zurücklehne und die Energiewende in Deutschland nicht mehr so vorantreibe, wie ursprünglich geplant.
Auch ZEIT-Geschäftsführer Rainer Esser kam gleich zu Beginn zu einem nüchternen Fazit: Das Mutterland der Energiewende habe seine Vorreiterrolle schon lange eingebüßt. Das Ziel, die Emissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, verfehle Deutschland deutlich.

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Die Nachberichterstattung zur 4. ZEIT KONFERENZ Energie & Klimaschutz erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 2. November 2017.

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