Daten sammeln mit Konzept

4. Oktober 2017

Das Internet der Dinge bietet der Industrie viele Chancen – wirtschaftlicher Erfolg ist aber kein Selbstläufer. Wie mittelständische Firmen profitieren können, erfuhren mehrere Hundert Teilnehmer der Konferenz »smarter_mittelstand« in Ludwigshafen.

Die Industrie 4.0 fordert tief greifende Veränderungen – darin waren sich die Podiumsgäste einig. Es genüge nicht, einfach die Infrastruktur zu digitalisieren, sagte Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz. Entscheidend sei, digitaler zu denken. Nur so könnten neue Impulse entstehen.

Prof. Dr. Ulrich Hermann, Vorstand Digital Business and Services der Heidelberger Druckmaschinen AG, empfahl, dabei die Perspektive des Kunden einzunehmen. Die Frage »Was macht er mit meinen Produkten?« müsse leitend sein. Heidelberger vermiete heute vermehrt Druckmaschinen und kümmere sich um den Betrieb und die Wartung, der Kunde habe mehr Ressourcen für sein Kerngeschäft. Möglich werde das durch die Vernetzung der Maschinen, die Daten senden und die eigene Nutzung überwachen. »Solche Prozesse verändern die ganze DNA eines Unternehmens«, sagte Hermann.

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Die Nachberichterstattung zur smarter_mittelstand-Veranstaltung in Ludwigshafen erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 5. Oktober 2017.

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