Den Deutschen in die Seele geschaut

16. Januar 2019

Auf der ZEIT KONFERENZ »Der Auftrag« diskutierten Spitzenpolitiker, Soziologen und Entscheider über die Sprengkraft gesellschaftlicher Debatten – und machten konkrete Vorschläge für einen entspannteren Umgang mit den großen Themen unserer Zeit.

Es ist eine ganz einfache Frage. Und die Antwort oft ziemlich traurig. Auf die Frage »Haben Sie jemanden, der Ihren Schlüssel aufbewahrt?« müssten heute viele Deutsche mit dem Kopf schütteln, sagte Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Besonders Menschen mit einer geringen Ausbildung seien seltener Teil einer engen Gemeinschaft. Allmendinger hat einen besonderen Einblick in die Gemütslage der Deutschen: Ihre Forschungseinrichtung hat zusammen mit der ZEIT und dem infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft 2015 mit der »Vermächtnisstudie« analysiert, welche Errungenschaften, Werte und Rituale die Deutschen in einer Welt im Umbruch gerne für nachfolgende Generationen bewahren möchten. Was ist ihnen wichtig? Und was erhoffen sie sich von der Zukunft? Die ZEIT KONFERENZ »Der Auftrag« im Berliner Radialsystem ermittelte in diesem Jahr zum dritten Mal, welche Aufträge sich daraus ableiten lassen. Was sich zusammenfassen lässt: Die Befürchtung, dass die Zukunft weniger lebenswert sein könnte, scheint eine grundlegende Sorge der Deutschen zu sein.

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Die Nachberichterstattung zur ZEIT KONFERENZ Der Auftrag erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 17. Januar 2019.

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