Der heimische Datenhighway ist zu schmal für dieses Land

1. August 2018

Österreich investiert viel in die Schiene, hinkt aber beim Breitbandausbau hinterher. Das Infrastruktur-Panel brachte auch Probleme bei Ausbildung und Arbeitsrecht zu Tage.

»Europas Infrastruktur ist durch Überbürokratisierung seit 40 Jahren de facto eingefroren«, konstatierte Stefan Pierer, CEO der KTM Industries AG. Ähnliches war von Julian Jäger beim Panel »Infrastruktur – der unterschätzte Standortfaktor?« zu hören. Dem Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG zufolge, wäre es in Europa schwierig geworden, Flughäfen zu bauen – obwohl der Flugverkehr hier stärker als in anderen Teilen der Welt wachse. »Der Flughafen Wien arbeitet seit 18 Jahren an der dritten Piste und wir haben bis heute noch nicht genug Rechtssicherheit, um das Projekt zu beginnen«, ärgerte sich Jäger. Offenbar habe das politische Pendel nach der Volksabstimmung über das Kernkraftwerk Zwentendorf und der verhinderte Bau des Kraftwerks Hainburg zu weit in eine Richtung ausschlagen lassen. »Willensstarke Organisationen haben heute viele Möglichkeiten, Gemeinschaftsinteressen zu verhindern«, so Jäger.

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Der zweite Teil der Nachberichterstattung zur ZEIT KONFERENZ Österreich 2020 erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 2. August 2018.

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