»Die digitale Transformation ist alternativlos«

19. Juli 2017

Was Einhörner nachhaltig macht, wie der digitale Wandel im Mittelstand funktioniert und welche Verhandlungsstrategie Donald Trump verfolgt – beim zweiten ZEIT Summer Camp in Heiligendamm gaben Coaches und Experten ihr Wissen in praxisorientierten Trainings und Paneldiskussionen an 51 Nachwuchsführungskräfte deutscher und österreichischer Unternehmen weiter.

»Ob es uns passt oder nicht, Donald Trump ist der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und es wäre wichtig, mit ihm zu verhandeln«, meint Matthias Schranner, der von Polizei und FBI für Verhandlungen im Grenzbereich ausgebildet wurde und heute internationale Unternehmen und politische Organisationen berät. Beim ZEIT Summer Camp in Heiligendamm teilte er sein Verhandlungswissen mit den anwesenden Nachwuchsführungskräften aus deutschen und österreichischen Unternehmen. Dass viele deutsche Politiker Trump als »Hassprediger« bezeichnen, hält Schranner für gefährlich. In Verhandlungen gelte: »Es ist respektlos, dem Gegenüber zu sagen, dass er falschliegt.« Wer ausschließlich gegen jemanden verhandele, werde scheitern. Das gelte für jede Verhandlung. Bei Trump beobachtet Schranner eine ungewöhnliche Strategie: Trump starte mit der Konsequenz. Er kündige Verträge auf, weil er sie verhandeln möchte. Eine Strategie, die vor allem Machtdemonstration sei. »Wer sich stark fühlt, stellt hohe Forderungen«, erklärte der Verhandlungsexperte.

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Die Nachberichterstattung zum 2. ZEIT Summer Camp erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 21. Juli 2017.

 

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