Die rotweißrote Wirtschaft steht und fällt mit dem Export

11. Juli 2018

Abschottung schadet allen, so der Tenor beim ersten Panel der ZEIT KONFERENZ zum Thema Protektionismus. Der könnte vor allem in der europäischen Auto- und Pharmaindustrie viele Arbeitsplätze vernichten.

Donald Trump hat Protektionismus wieder salonfähig gemacht – nicht nur in den USA, sondern auch in Österreich. Beim ersten Themenblock der ZEIT KONFERENZ Österreich 2020 veranschaulichte Antonella MeiPochtler, Leiterin von Think Austria, dem neu etablierten Strategiestab des Bundeskanzlers, wie gefährlich die Versuchungen des Protektionismus gerade für ein kleines Land wie Österreich sein können. »Das gesamte Geschäftsmodell Österreichs ist auf Export aufgebaut«, betonte die Strategieberaterin. 90 Prozent des heimischen Wirtschaftswachstums würden in diesem Bereich generiert. Österreich hätte durch die Globalisierung stark profitiert. Die österreichischen Betriebe selbst sehen den Protektionismus neben der Bildung und dem Fachkräftemangel als eines der größten aktuellen Problemfelder, bestätigte Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und Geschäftsführerin der Schultz Unternehmensgruppe. Immerhin würde die heimische Wirtschaft sechs von zehn Euro im Export verdienen.

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Die Nachberichterstattung zur ZEIT KONFERENZ Österreich 2020 erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 12. Juli 2018.

 

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