Die Zukunft braucht Mut: Top-Manager und Wissenschaftler stellen sich den Herausforderungen des kommenden Jahres

20. Dezember 2016

Das Jahr 2016 war nichts für schwache Nerven: Der Brexit und die Wahl Trumps haben viele ratlos zurückgelassen. Dann stellte sich noch die Frage nach guten Ansätzen zur Integration der Flüchtlinge. Und die Digitalisierung veränderte viele Arbeitsbereiche. Das 8. Deutsche Wirtschaftsforum zeigte aber, dass überall eine Chance verborgen liegt.

Um über die Zukunft der Arbeit in Deutschland diskutieren zu können, muss man die Gegenwart kennen. Dazu hatte DIE ZEIT eine Studie mit dem Titel »Das Vermächtnis« beim Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) in Auftrag gegeben. Über 3.000 Menschen wurden in ausführlichen Interviews befragt. Die Ergebnisse waren auch Thema beim 8. Deutschen Wirtschaftsforum in der Paulskirche in Frankfurt am Main. »Die Deutschen haben eine große Ungewissheit im Hinblick auf die Zukunft«, sagte Jutta Allmendinger, Präsidentin des WZB und Leiterin der Vermächtnisstudie. Die Deutschen fühlten sich alleine gelassen. »Viele sind unsicher, ob ihre Jobs in fünf oder zehn Jahren noch existieren«, erklärte sie und forderte: »Man muss den Menschen jetzt entgegenkommen.« Ihre Forschungen belegen derweil, dass den Deutschen ihre Arbeit sehr wichtig ist. »60 bis 65 Prozent würden weiter arbeiten gehen, auch wenn sie das Geld nicht unbedingt bräuchten«, sagte sie. Die Menschen wollten im Berufsleben bleiben; es sei ein wichtiges soziales Umfeld. »Wir lernen viel von Menschen, die anders ticken. Und die trifft man auf der Arbeit.«

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Die Nachberichterstattung zum 8. Deutschen Wirtschaftsforum erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 21. Dezember 2016.

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