Digitalisierung – Marathon statt Sprint

12. Juli 2017

Der Wandel erfordert Mut zu neuen Wegen, aber auch Ausdauer. Welche Möglichkeiten die Digitalisierung mit rund drei Millionen neuen Internetnutzern bis zum Jahr 2020 dem Mittelstand bietet und welche Fehler man besser vermeiden sollte, stellten Experten den mehreren Hundert Teilnehmern der Konferenz »smarter_mittelstand« in Bad Nauheim vor.

»Der Mensch ist ein lineares Wesen«, sagte Sebastian Herzog, Senior Vice President von hy! – The Axel Springer Ecosystem Company. Wachstum im Zuge der Digitalisierung verlaufe aber exponenziell. »Daher müssen wir den langsamen Start durchstehen; das erfordert Geduld und Mut.« Darüber hinaus erläuterte Herzog mit Beispielen aus der Praxis, wie man die Vorteile von Start-ups und klassischen Unternehmen kombinieren kann und damit eine Brücke zwischen beiden Welten schlägt. »Jede Innovation startet mit Empathie: Wir müssen erst verstehen und beobachten, bevor wir Ideen entwickeln können.« Um den »Angriff der Killerkühlschränke« ging es im Vortrag von Stefan Hörhammer, COO der Medialine EuroTrade AG. Erhebungen zeigen, dass 40 bis 70 Prozent der Mittelständler der Sicherheit ihrer Systeme nicht ausreichend Beachtung schenken. »Und ignorieren ist keine Strategie«, erklärte Hörhammer. Die passenden integrierten Lösungen, um Server und gleichzeitig die Endgeräte vor modernen Bedrohungen zu schützen, präsentierte im Anschluss Stephan Vogt, Sales Engineer bei der Sophos GmbH.

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Die Nachberichterstattung zur smarter_mittelstand-Veranstaltung in Bad Nauheim erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 14. Juli 2017.

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