Disruption: Durch die Digitalisierung wird die Ökonomie der Zukunft datenbasiert – und erstaunlich offen

7. November 2018

Immer schneller dreht sich das Schwungrad des digitalen Wandels; es erfasst traditionelle Geschäftsmodelle und stellt alte Prozesse in Frage. Mit welchem Rüstzeug können Unternehmen dem digitalen Wandel begegnen und für sich nutzbar machen? Das war die Kernfrage der Konferenz »Disruption« in München.

Alles, was von Regierungsseite bezüglich Digitalisierung getan würde, geschehe mindestens eine Legislaturperiode zu spät, räumte Dorothee Bär, seit März 2018 Staatsministerin für Digitalisierung, zu Beginn der Konferenz ein. In einer kritischen Bestandsaufnahme äußerte Bär den Verdacht, dass der Staat »zu satt« sei, um gewisse Projekte – allen voran den Breitbandausbau – zielstrebiger anzupacken. Gleichzeitig prangerte sie föderale Strukturen als »Totengräber der Digitalisierung« an, die sich besonders im Bildungssektor kontraproduktiv auswirkten. Lobend hob sie hingegen die Verankerung des Rechtsanspruchs auf einen Breitbandanschluss ab dem Jahr 2025 im aktuellen Koalitionsvertrag hervor und den Beginn der Digitalisierung von insgesamt 575 Verwaltungsdienstleistungen. Fast wirkte da Bärs abschließender Appell, mutiger voranzugehen und nicht jahrelang an der perfekten Lösung zu feilen, wie eine Selbstbeschwörung.

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Die Nachberichterstattung zur Disruptionskonferenz erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 8. November 2018.

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