Ein Preis für CO²

27. Oktober 2016

Trotz des Ausbaus erneuerbarer Energien sind die Emissionen nach wie vor hoch. Experten fordern ein sofortiges Umdenken in der Klimapolitik.

Nachdem die Bundesregierung ihren »Klimaschutzplan 2050« vorgelegt hatte, also die Maßnahmen, mit denen das Klimaabkommen von Paris in die Tat umgesetzt werden soll, hagelte es von allen Seiten Kritik. Zu unkonkret, zu lückenhaft, zu viele Zugeständnisse. Für Robert Habeck, schleswig-holsteinischer Umweltminister, ist alleine schon die Zahl problematisch: 2050. »Der Blick auf die ferne Zukunft verstellt den auf die Gegenwart. Entscheidend ist, dass wir 2016, 2017 und die nächsten Jahre in die Gänge kommen«, sagte der Grünen-Politiker auf der ZEIT KONFERENZ »Energie & Klimaschutz« in Berlin. Die nötigen Handlungsaufträge seien schon heute eklatant. Noch in diesem Jahrzehnt könne und müsse man das Ruder herumreißen. »Alle Karten liegen auf dem Tisch, aber wir spielen sie nicht aus«, so Habeck.

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Die Nachberichterstattung der ZEIT KONFERENZ Energie & Klimaschutz erschien in der ZEIT-Ausgabe vom 20. Oktober 2016.

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