Eine volle Ladung Zukunft

17. Oktober 2018

Die Digitalisierung bringt enorme Veränderungen für globale Transportströme. Was bedeutet das für die maritime Wirtschaft – und welche Chancen ergeben sich für die Logistikbranche?

Drohnen heben am Hafen Container in die Lüfte, unbemannte Schiffe fahren Waren über die Meere und der 3D-Druck macht es möglich, Produkte vor Ort auszudrucken, statt sie mühsam um die Welt zu schippern. Für manch einen mag dieses Szenario nach Science-Fiction klingen, im Kleinen ist es aber schon Realität. Was bedeutet der digitale Wandel für den Hamburger Hafen, die Logistik- und Transportindustrie? Darüber diskutierten Experten aus Theorie und Praxis bei der ersten ZEIT KONFERENZ »Boxen Stopp?«, die in Zusammenarbeit mit der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) stattfand. Dirk Ahlborn, Co-Gründer und CEO der Hyperloop Transportation Technologies Inc., war für die Konferenz aus den USA angereist und erzählte, wie er den Transport revolutionieren will: Mit dem Hyperloop sollen Menschen und Güter knapp unter der Schallgeschwindigkeit durch Röhren mit Unterdruck befördert werden. Eine Reise von Berlin nach München würde so nur rund 30 Minuten dauern. Ahlborn prognostizierte: »Die erste Fahrt ist in drei Jahren möglich.« Doch ganz so einfach ist die Umsetzung natürlich nicht: Weil der Hyperloop weder Zug noch Flugzeug ist, sondern ein völlig neues System, werden komplett neue Regelwerke benötigt – inklusive Versicherungen. Ahlborn: »Gerade in Deutschland gibt es sehr viele Neinsager und zu viel Skepsis. Es braucht immer einen, der es einfach macht.«

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Die Nachberichterstattung zur ZEIT KONFERENZ Boxen Stopp erschien in der ZEIT-Ausgabe vom 11. Oktober 2018.
Interviews der Referenten am Rande der Veranstaltung finden Sie untenstehend.

Foto: Phil Dera für DIE ZEIT
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