Ende der Kreidezeit?

30. November 2016

Smartphones und Tablets gehören in immer mehr Klassenräumen zur Grundausstattung. Doch die Unterschiede sind gewaltig – auch bei der Einschätzung, wie viel Digitalisierung notwendig ist.

Wer sich auf die Spur der Digitalisierung in deutschen Schulen begibt, landet in ganz unterschiedlichen Realitäten. Da gibt es Klassen, in denen es längst kein Papier mehr gibt und Schüler ihren Lehrern eine WhatsApp-Nachricht schicken, wenn sie eine Frage haben. Man landet aber auch in Schulen, in denen sich im Keller Hunderte Tablets stapeln, weil niemand so recht weiß, wie man sie im Unterricht einsetzen könnte. Und gar nicht so selten ist auch der Fall, den eine Berliner Lehrerin auf der ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung beschrieb: Sie unterrichtet mit Kreide, einer grünen Tafel und einem alten Schwamm. Technikbeauftragter? Darüber konnte die Lehrerin nur müde lächeln. Zwei Jahre habe es an ihrer Schule weder eine Sekretärin noch einen Hausmeister gegeben. Vor dem Hintergrund dieser völlig unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten diskutierten Bildungsexperten auf der Konferenz über die Digitalisierung in deutschen Klassenzimmern. Wie muss die Lehrerbildung in Zukunft aussehen? Und ist überhaupt der Wille da, das Thema flächendeckend anzupacken? Sind Lehrer und Schüler »digital fit«, wie im Motto der Konferenz gefragt wurde?

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Die Nachberichterstattung zur ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 1. Dezember 2016.

Foto: Phil Dera für DIE ZEIT
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