Experten rufen zum sofortigen Handeln gegen Klimawandel auf

29. September 2016

Energie- und Klimaexperten haben bei der ZEIT KONFERENZ Energie & Klimaschutz in Berlin nachdrücklich dazu aufgerufen, unmittelbar Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen.

Robert Habeck warnte davor, zu weit in die Zukunft zu blicken: Man dürfe bei den Maßnahmen gegen den Klimawandel nicht nur auf 2050 schauen, sondern vielmehr auf das nächste und übernächste Jahr. Der Energiewendeminister Schleswig-Holsteins mahnte: „Alle Karten liegen auf dem Tisch, aber wir spielen sie nicht aus.“

Timm Kehler, Vorstand Zukunft Erdgas, appellierte an die Bundespolitik, ihre Maßnahmen stärker am übergeordneten Ziel Klimaschutz auszurichten: „Wenn wir nichts ändern, kommt der Klimawandel schneller als die Energiewende.“

Hans Joachim Schellnhuber bewertete die in Paris verabschiedeten Klimaziele als nicht weitereichend genug: „Paris ist nicht ehrgeizig genug“, sagte der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, „selbst mit der Umsetzung der Klimaziele sind wir im Risikobereich.“

Der Umwelt- und Menschenrechtsaktivist Kumi Naidoo sagte bei der Veranstaltung: „Wir alle, auch Klimaaktivisten, verschließen die Augen davor, wie nah wir tatsächlich an der Klimakatastrophe sind.“

Neben Hans Joachim Schellnhuber diskutierten weitere hochkarätige Experten bei der ZEIT KONFERENZ Energie & Klimaschutz über aktuelle klimapolitische Maßnahmen und Entwicklungen. Im Zentrum der gemeinsamen Konferenz von der ZEIT und Zukunft ERDGAS e.V. standen die Chancen und Herausforderungen, die sich aus den Beschlüssen des UN-Klimagipfels in Paris für Wirtschaft und Politik ergeben.

Weitere Referenten der ZEIT KONFERENZ, die in Kooperation mit Zukunft ERDGAS e. V stattfand, Energie und Klimaschutz waren: Miguel Arias Cañete via Video-Botschaft (EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie), Prof. Stephan Reimelt (CEO GE Germany & Austria, General Electric Deutschland Holding GmbH), Hans-Christoph Hirt (Executive Director, Hermes Equity Ownership Services Ltd), Sabrina Schulz (Aufsichtsratsmitglied Greenpeace), Karsten Sach (Ministerialdirektor Klimaschutz, Europa und Internationales Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit).

Diese Pressemitteilung der ZEIT Unternehmenskommunikation finden Sie hier.

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