»Gentherapien sollten vorerst nur an wenigen Zentren stattfinden«

17. Dezember 2018

Ob CRISPR/Cas oder CAR-T-Zellen: Innovative Gentherapien eröffnen spektakuläre Optionen für die Diagnostik, Prävention und Heilung von Krankheiten. Zugleich stellen sie die Medizin und die Gesellschaft vor historische Herausforderungen.

In den letzten 20 Jahren hat sich in der Erforschung innovativer Zell- und Gentherapeutika eine epochemachende Umwälzung vollzogen: nicht nur in Hinblick auf deren Effektivität bei der Bekämpfung schwerer Krankheiten, sondern auch hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Gesellschaft, die mit großen Fragen konfrontiert ist. Hier zu einem breit angelegten Diskurs mit Patienten, der pharmazeutischen Industrie und den Krankenkassen beizutragen, sei Anspruch des House of Pharma, erklärte dessen Präsident Manfred Schubert-Zsilavecz beim Hauptstadt Summit in der Hessischen Landesvertretung in Berlin. Zu Gast waren Entscheidungsträger aus der Industrie und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verbänden. Stefan Grüttner, Hessischer Minister für Soziales und Integration, betonte die Bedeutung eines ressortübergreifenden Austauschs, wie ihn auch der Pharma-Dialog auf Bundesebene anstrebe. Ziel des Bundeslands Hessen sei, dessen herausragende Position als Pharmastandort weiter auszubauen. »Über die Rahmenbedingungen diskutieren wir bereits im Rahmen der Initiative Gesundheitsindustrie (IGH) mit Wissenschaftlern, Arbeitgebern, -nehmern – und mit der Politik. « Verbesserte Behandlungsmöglichkeiten für alle durchzusetzen, sei die Aufgabe der Politik: »Ziel ist, dass alle ohne Zeitverzug den gleichen Zugang zu den Therapien erhalten.«

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Die Nachberichterstattung zum Hauptstadt Summit House of Pharma erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 19. Dezember 2018.

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