Instagram, MeToo und Engagement in der Modebranche

1. Februar 2019

Nachlese zur Premiere der neuen Eventreihe »UNLOCK« by ZEITmagazin u.a. mit den Models Alexa Chung, Edie Campbell und Sara Nuru

Der Ritter musste weichen: Kurz nachdem Kreativdirektor Riccardo Tisci im vergangenen Jahr zur britischen Traditionsmarke Burberry gewechselt war, krempelte er bereits das Logo um, das Heiligste einer jeden Marke. Der klassische Schriftzug wurde durch eine serifenlose Schrift ersetzt und der Zusatz »established 1856« wurde genau wie der legendäre Ritter gleich ganz gestrichen. Neu dagegen ist ein Monogramm – maßgerecht für Instagram designt. Diese Plattform entscheidet immer stärker über Erfolg und Misserfolg in der Mode. Nur wer in der Bilderflut auffällt, hat die Chance, dass Follower auch zu Käufern werden. Understatement? Subtilität? Funktioniert im Netz kaum. »Bei Instagram haben wir heutzutage Tausende Freunde – und alle müssen sofort verstehen, was wir anhaben«, sagte Tillmann Prüfer, Style Director des ZEITmagazins, auf der Konferenz »UNLOCK Style by ZEITmagazin«. Die Folge: Logos sind omnipräsent – und ein Ende ist nicht in Sicht.

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Die Nachberichterstattung zur UNLOCK Style by ZEITmagazin erscheint in der ZEITmagazin-Ausgabe vom 31. Januar 2019.

 

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