Julia Klöckner: Trotz europäischer Agrarpolitik muss es nationale Spielräume geben

8. Juni 2018

Julia Klöckner hat sich beim Zukunftsdialog Agrar und Ernährung zurückhaltend zu den jüngsten Reformvorschlägen von EU-Agrarkommissar Hogan geäußert. Sie seien eine „Diskussionsgrundlage“, es sei aber „Licht und Schatten dabei“. Nicht zufrieden sei sie mit der „Ankündigung, dass es zu einer Vereinfachung und Entbürokratisierung“ komme. „Das sehe ich in den Vorschlägen nicht“, sagte die Bundeslandwirtschaftsministerin bei der gemeinsamen Veranstaltung der ZEIT und der agrarzeitung.

Trotz einer europäischen Agrarpolitik müsse es „nationale Spielräume“ geben, sagte Klöckner weiter. Gerade in Deutschland gebe es viele Mehrfamilienbetriebe, die von außen wie Großbetriebe wirkten. Hier könne man nicht einfach Unterstützung kappen. „Ich will, dass das Geld bei den Landwirten und nicht bei den Hedgefonds ankommt“, betonte Klöckner bei der Veranstaltung in Berlin.

Den Videomitschnitt der Keynote von Julia Klöckner finden Sie hier.

Diese Pressemitteilung der ZEIT finden Sie hier.

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