Schneller, flexibler, moderner: Mittelständler reagieren auf Digitalisierung

27. Oktober 2016

Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, müssen sich mittelständische Unternehmen immer wieder neu erfinden. Wie sie eine lebendige Innovationskultur entwickeln können, war das Kernthema des 11. Mittelstandstags Bodensee. Kleine Schritte ziehen Experten dabei einem radikalen Umbruch oft vor.

Für Ulrich Maier, Prokurist der Vitra GmbH, hat »die Zukunft längst begonnen«. Von heute auf morgen komme es für ganze Wirtschaftszweige zum Umbruch. Start-ups aus aller Welt, wie WhatsApp, Uber oder Airbnb, mischen die Mobilitäts-, Tourismus- und Kommunikationsbranche auf. Die Digitalisierung verändert nicht nur unseren Alltag, sondern auch die Wirtschaft radikal und bringt etablierte Unternehmen ins Schleudern. Darum ist es für Maier an der Zeit, starre Strukturen aufzubrechen. Das Büro ist für ihn die »Keimzelle« für Innovation. »Doch wenn Mitarbeiter allein in ihren Zellen sitzen und Führungskräfte weggeschlossen sind, findet kein Wissenstransfer statt.« Statt Fachwissen zu bunkern, müssten sich Kollegen aus allen Ebenen austauschen und interdisziplinär vernetzen, regte Maier im Eröffnungsplenum an.

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Die Nachberichterstattung zum 11. Mittelstandstag Bodensee erschien in der ZEIT-Ausgabe vom 27. Oktober 2016.

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