Stuttgart auf dem Weg in die Zukunft

7. August 2019

Wie wird die Stadt der Zukunft aussehen? Welche neuen Formen der Mobilität, Arbeit und Bildung können dazu beitragen, dass sie sich nachhaltig entwickelt? Experten, Wissenschaftler und junge Gründer präsentierten ihre Konzepte und Ideen auf der zweiten Konferenz »ZEIT für Deine Stadt«, die in Zusammenarbeit mit dem Partner SEAT am 25. Juli in den Stuttgarter Wagenhallen veranstaltet wurde.

Ein Grundtenor zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung: Stuttgart ist die unterschätzte Großstadt schlechthin. Vielleicht, weil hier vieles funktioniert, was anderswo noch in Arbeit ist? Nicht nur in Sachen Integration und Nahverkehr steht die Stadt gut da. »Stuttgart ist ein absoluter Kultur-Hotspot und eine Stadt mit sehr viel Grün, 50 Prozent der Stadtfläche sind bewaldet. Gleichzeitig sind wir stark in der Wissenschaft«, betonte Oberbürgermeister Fritz Kuhn in seiner Eröffnungsrede, »44 Prozent aller Forschungsausgaben in Baden- Württemberg finden in Stuttgart statt.« Vor allem aber ist die Stadt seit diesem Jahr schuldenfrei. »Man schläft halt besser«, meinte Kuhn dazu. Doch auch Stuttgart ist nicht ohne Probleme. In die Schlagzeilen schafft es die Stadt regelmäßig dank des Feinstaubalarms, übrigens eine Erfindung von Fritz Kuhn, die den Bewohnern die Dringlichkeit der Luftprobleme nahebringen sollte. Und das ist gar nicht so einfach, denn alle Referenten waren sich einig: Stuttgart ist die Autostadt schlechthin. Die Autoindustrie bringt der Stadt nicht nur Steuergelder, sondern auch einen großen Teil der Arbeitsplätze. Sich im Spannungsfeld von wirtschaftlichen Notwendigkeiten und Umweltschutz gut zu positionieren, fällt der Stadt daher nicht leicht.

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Die Nachberichterstattung zu ZEIT für Deine Stadt erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 8. August 2019.

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