Unternehmen wollen aus Fehlern lernen

30. November 2016

2016 war ein turbulentes Jahr: Beim 15. Frankfurter Symposium Compliance & Unternehmenssicherheit diskutierten 400 Teilnehmer und Teilnehmerinnen unter anderem über die rechtliche Bewertung der CumEx-Aktiendeals und die Aufarbeitung der WM- und VW-Affäre

»Ja«, sagte Reinhard Grindel ohne Zögern, er sei froh über die Enthüllungen zur Vergabe der WM in Deutschland. »Die Wahrheit muss ans Licht.« Seit April 2016 ist der ehemalige Fernsehjournalist und Bundestagsabgeordnete Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Er muss den Skandal um die Vergabe der WM 2006 an Deutschland aufklären. Der DFB gab dazu eine Untersuchung durch die Wirtschaftskanzlei Freshfields in Auftrag. Der Untersuchungsbericht zeigte im März, dass 2002 umgerechnet 6,7 Millionen Euro auf ein Konto des damaligen FIFA-Funktionärs Mohamed bin Hammam geflossen sind. Wie Reinhard Grindel nach der Untersuchung auf die Zukunft des DFB blickt, darüber sprach er mit Moritz Müller-Wirth, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT, und Cathrin Gilbert, Redakteurin der ZEIT, auf dem 15. Frankfurter Symposium Compliance & Unternehmenssicherheit in Frankfurt am Main. »Innerhalb eines halben Jahres haben wir viele Reformen auf den Weg gebracht«, sagte Grindel. Er wolle im DFB eine Kultur, die von der Einhaltung der Gesetze und der Satzung geprägt sei. »Bei korruptionsanfälligen Bereichen wollen wir mehr machen.«

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Die Nachberichterstattung zum 15. Frankfurter Symposium Compliance & Unternehmenssicherheit erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 1. Dezember 2016.

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