Von der Emotionalisierung des Büros

7. Oktober 2016

Bei der ZEIT KONFERENZ Work & Style, die am 26. Oktober zum Auftakt der Büromesse ORGATEC stattfindet, wollen wir derzeitige Büro- und Arbeitsweltkonzepte hinterfragen. So auch Designstudenten der HSD Hochschule Düsseldorf, die unter der Leitung von Prof. Laurent Lacour ihre Vision des Büros der Zukunft vorstellen.
Nebst einer Ausstellung auf der ORGATEC wollen die Teilnehmer des Forschungsprojekts anhand einer Präsentation im Rahmen der ZEIT KONFERENZ Work & Style zeigen, dass sie den Arbeitsraum der Zukunft als eine zweite Haut, eine Erweiterung des Körpers begreifen.

Einen kleinen Vorgeschmack gibt Prof. Laurent Lacour, Gründer und Geschäftsführer der Frankfurter Designagentur »hauser lacour« und Professor für Corporate Design an der Hochschule Düsseldorf, mit der Antwort auf die Frage, inwieweit Architektur die Produktivität beeinflusst:

»Ein architektonisch gelungener, atmosphärischer Raum ist die zentrale und effektivste Lösung, Menschen eine Alternative zum virtuellen Raum zu bieten. Wer tagtäglich in einem Mausebüro oder Cubicle sitzt oder sich mit der Zwangsdemokratisierung des Großraumbüros auseinandersetzt, schafft sich Alternativen im virtuellen Raum. Der virtuelle Raum ist der erste Schritt zu einer Neuorientierung – einem Perspektivwechsel. Ich habe nichts gegen Perspektivwechsel. Wenn sie aber zu häufig vorkommen, erhöht sich der Managementbedarf im Bereich Human Resources in den Unternehmen immens.«

Foto: HSD 2016
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