Von Wirtschaft, Wohlstand und sozialer Verantwortung

17. Oktober 2018

»Besser handeln« lautete das Thema des zehnten ZEIT Wirtschaftsforums. Die geladenen Unternehmer, Wissenschaftler und Politiker waren aufgerufen, ihre Visionen für unser künftiges Leben zu schildern und wie sich die digitale Transformation darauf auswirkt. Klar wurde, dass wir den Wandel gestalten können, denn nicht Kapital, sondern soziale Werte bilden die Eckpfeiler für jedes gesellschaftliche Miteinander.

Eine Erkenntnis zog sich wie ein roter Faden durch die Podiumsdiskussionen des ZEIT Wirtschaftsforums, das zum zehnten Mal in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis stattfand: Wirtschaftliche Entwicklung und unternehmerisches Handeln sind untrennbar mit gesellschaftlichem Wandel verbunden, auch wenn Prozesse komplex geworden sind und viele Menschen nicht verstehen, was sich hinter globalisierten Wertschöpfungsketten verbirgt oder wie Börsen funktionieren. Letztlich sind sie es, die mit ihrem Handeln die Entwicklung beeinflussen. Denn Güteraustausch findet nicht nur zwischen Ländern und Unternehmen statt. Wir alle nehmen mit unseren Kaufentscheidungen am weltweiten Handel teil. Wir haben die Wahl und entscheiden bei jedem Kauf, was uns wichtig ist: der günstige Preis oder das Bioprodukt. ZEIT-Geschäftsführer Rainer Esser formulierte zum Auftakt: »Konsum ist für alle komplizierter geworden. Verbraucher haben Ansprüche an faire Produktion, wollen sich die Güter aber bis zur Haustür liefern lassen.« Und so offenbarte das Motto der Veranstaltung »Besser handeln« seine doppelte Bedeutung: Ökonomie und Ethik lassen sich nicht trennen. Will ich als Verbraucher mit meinem Kauf die Welt ein bisschen besser machen, und welche Verantwortung trägt der Unternehmer in dieser globalisierten Welt?

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Die Nachberichterstattung zum ZEIT Wirtschaftsforum erschien in der ZEIT-Ausgabe vom 11. Oktober 2018.

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