Was braucht Mode im Jahr 2018, um relevant zu sein?

31. Januar 2018

In einer Zeit, in der die Zahl der Modeschauen explodiert, Designer von Label zu Label hetzen und immer noch eine Kollektion dranhängen müssen. Wie kann Mode da noch berühren? Eine Antwort: durch Zeit, Fokus und Haltung. »Wenn Mode für nichts steht, kann sie mir nichts sagen«, findet Tillmann Prüfer, Style Director des ZEITmagazins.

Seine Worte blieben nicht ungehört auf der ZEITmagazin & VOGUE-KONFERENZ, die bereits zum siebten Mal in Kooperation mit dem Modemagazin ausgerichtet wurde. Die anwesenden internationalen Experten aus dem Mode- und Kreativ-Bereich wissen um den Umbruch in ihrer Branche: Leitideen sind stärker gefragt denn je. Der italienische Designer Brunello Cucinelli ist einer derjenigen, die mit einem klaren Kompass Mode machen. Cucinelli ist dafür bekannt, dem Druck nach einer immer schnelleren und günstigeren Herstellung nicht nachzugeben. Der Gründer des gleichnamigen Modeunternehmens warnte davor, von Mitarbeitern zu viel zu verlangen. »Jeder tendiert dazu, sich zu überarbeiten.« Deshalb: Nach 17.30 Uhr werden in seiner Firma keine Mails verschickt!

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Die Nachberichterstattung zur ZEITmagazin & VOGUE-Konferenz erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 1. Februar 2018.

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