Wie Mitarbeiter die Compliance stärken

11. Oktober 2017

Im Schatten vergangener Skandale in der Automobil- und Finanzbranche stand das 16. Frankfurter Symposium Compliance & Unternehmenssicherheit. Knapp 400 Teilnehmer diskutierten darüber, wie Rechtsbrüche vermieden werden können – und verlorenes Vertrauen wieder zurückgewonnen werden kann.

Offenheit sei der einzige Weg aus einer Vertrauenskrise, sagte Jörg Eigendorf, Konzernsprecher der Deutschen Bank. Wer in Bedrängnis gerate, müsse aktiv kommunizieren und sich erklären. »Wir wollen unsere eigene Geschichte erzählen«, so Eigendorf. Dazu gehöre auch, dass die Vorstände der Bank öfter medial in Erscheinung treten. Der frühere Wirtschaftsjournalist Eigendorf ist seit Anfang 2016 Kommunikationschef beim größten deutschen Geldhaus, dessen Ruf seit Jahren unter Affären um illegale Zinsabsprachen, Geldwäschevorwürfe und Tricksereien am Devisenmarkt leidet. Wie das bei Kunden, Anlegern und Investoren zerstörte Vertrauen wieder aufgebaut werden kann, darüber sprach Eigendorf mit Marc Brost, dem Leiter des Hauptstadtbüros der ZEIT. Eigendorf warnte davor, sich zu sehr von Medienberichten und negativen Schlagzeilen beeinflussen zu lassen.

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Die Nachberichterstattung zum 16. Frankfurter Symposium Compliance erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 12. Oktober 2017.

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