Wie wollen wir in Zukunft leben?

13. Dezember 2017

Was bewegt uns und was sind unsere Wünsche? Ob Gesundheit, Ernährung oder Digitalisierung: Die Vermächtnisstudie gibt Einblick in die Seele der Deutschen.

»Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.« Mit diesem Zitat von Joseph Beuys eröffnete ZEIT-Geschäftsführer Rainer Esser die Konferenz »Der Auftrag« in Berlin und fragte: »Welche Welt wollen wir unseren Kindern hinterlassen? « Um diese Frage zu ergründen, hat DIE ZEIT vor zwei Jahren gemeinsam mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) die Vermächtnisstudie initiiert: Mehr als 3000 Deutsche zwischen 14 und 80 Jahren wurden nach ihrer Meinung zu unserer Gegenwart sowie ihren Wünschen und Erwartungen an die Zukunft gefragt. Ob materieller Wohlstand, Gesundheit oder Arbeit: Die Zukunft, so das Ergebnis der Befragung, dürfte nicht so positiv ausfallen, wie es sich die meisten erhoffen. In Anlehnung an die Vermächtnisstudie gab DIE ZEIT im Sommer bei infas eine Zusatzerhebung in Auftrag und wollte wissen: Wie wichtig sind Wahlen? 79 Prozent der Befragten über 65 Jahren betonten die Bedeutung, daran teilzunehmen. In der Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren ist das Interesse mit 61 Prozent deutlich geringer. Auf der Konferenz wurde nun diskutiert, wie man Menschen wieder für Politik begeistern kann. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium, machte sich im Gespräch mit ZEITChefredakteur Giovanni di Lorenzo für einen kontroversen Diskurs stark: »Parteien brauchen ein klares Profil und müssen die Entscheidung so spannend gestalten, dass auch junge Menschen spüren: Es geht um was!«

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Die Nachberichterstattung zur ZEIT KONFERENZ Der Auftrag erscheint in der ZEIT-Ausgabe vom 14. Dezember 2017.

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