Jutta Allmendinger

Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D.

Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D.

Präsidentin, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D., ist seit 2007 Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie studierte Soziologie in Mannheim und Madison, Wisconsin, und wurde an der Harvard University promoviert. 1993 habilitierte sie sich an der Freien Universität Berlin und war von 1992 bis 2007 Professorin für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie von 2003 bis 2007 Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg. Sie hält einen Ehrendoktor der Universität Tampere und wurde mehrfach für ihre Forschungsarbeiten hoch ausgezeichnet.

Foto: Inga Haar

Boris Becker

Boris Becker

Ehemaliger deutscher Tennisspieler, Olympiasieger und heutiger Tennistrainer

Boris Becker, geboren am 22. November 1967 in Leimen, ist ein ehemaliger deutscher Tennisspieler, Olympiasieger und heutiger Trainer von Novak Đoković. Er gewann insgesamt 49 Turniere im Einzel – darunter sechs Grand-Slam-Turniere, davon dreimal das Turnier von Wimbledon – sowie 15 Titel im Doppel. Er führte zwölf Wochen die Weltrangliste an und ist bis heute jüngster Wimbledon-Sieger in der Geschichte des Sports.
Seit Ende 2013 ist Boris Becker Trainer des damals Weltranglistenzweiten Novak Doković. Mit Beckers Unterstützung eroberte Doković die Spitzenposition der Weltrangliste zurück und schaffte außerdem den Karriere-Grand-Slam.

Jan Böhmermann

Jan Böhmermann

Jan Böhmermann

Satiriker und Moderator

Jan Böhmermann wurde bereits geboren und wird mit ziemlicher Sicherheit irgendwann sterben.

Zwischendrin wird derbe abgechillt!

Foto: DPA

Conchita

Conchita

Conchita

Sängerin und Künstlerin

Foto: Markus Morianz

Mark Cuban

Mark Cuban

Mark Cuban

Businessman, investor and owner of the Dallas Mavericks

Since the age of 12, Mark has been a natural businessman. Selling garbage bags door to door, the seed was planted early on for what would eventually become long-term success. After graduating from Indiana University – where he briefly owned the most popular bar in town – Mark moved to Dallas. After a dispute with an employer who wanted him to clean instead of closing an important sale, Mark created MicroSolutions, a computer consulting service. He went on to later sell MicroSolutions in 1990 to CompuServe.

In 1995, Mark and long-time friend Todd Wagner came up with an internet based solution to not being able to listen to Hoosiers Basketball games out in Texas. That solution was Broadcast.com – streaming audio over the internet. In just four short years, Broadcast.com (then Audionet) would be sold to Yahoo for $5.6 billion dollars.

Since his acquisition of the Dallas Mavericks in 2000, he has overseen the Mavs competing in the NBA Finals for the first time in franchise history in 2006 – and becoming NBA World Champions in 2011. They are currently listed as one of Forbes‘ most valuable franchises in sports.

In addition to the Mavs, Mark is chairman and CEO of AXS tv, one of ABC’s „Sharks“ on the hit show Shark Tank, and an investor in an ever-growing portfolio of businesses. He lives in Dallas with wife Tiffany, daughters Alexis and Alyssa, and son Jake.

Alma Deutscher

Alma Deutscher

Violinistin, Pianistin, Komponistin

Alma Deutscher, born 2005 in England, is a composer, violinist and pianist. She began playing the piano when she was 2 years old and the violin when she was 3. Soon afterwards she started improvising simple melodies on the piano. Her attempts at composition began at age 4, when she began writing an opera about a pirate called Don Alonzo. When she was 6, she composed her first full piano sonata, and at 7, a very short opera called “The Sweeper of Dreams”. There followed various compositions for violin, piano, viola and voice, as well as works for chamber ensembles that were commissioned by music festivals in England and Switzerland. Aged 9, Alma wrote a concerto for violin and orchestra which was premiered in January 2015 by the Oviedo Filarmonía with Alma as soloist together with her first symphonic piece, “Dance of the Solent Mermaids”. Alma also played these pieces with the Israel Philharmonic Orchestra and has recently performed part of a newly composed piano concerto in Tokyo. Aged 10, Alma finished her most ambitious project to date, a full length opera, “Cinderella”, which received its world premiere in Israel in July 2015. As a soloist on both violin and piano, Alma has appeared in England, Germany, Italy, Switzerland, Uruguay, Spain, USA, Japan, Israel and Switzerland.

Mario Draghi

Mario Draghi

Mario Draghi

Präsident, Europäische Zentralbank

Draghi ist seit November 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank und Vorsitzender des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken. Er ist Mitglied des Verwaltungsrats der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Von 2006 bis 2011 war Draghi Gouverneur der Banca d’Italia sowie Vorsitzender des Forums für Finanzstabilität (der heutige Rat für Finanzstabilität). Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität La Sapienza in Rom sowie am Massachusetts Institute of Technology. Von 1975 bis 1991 war Draghi Professor für Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Trient, Padua, Venedig und Florenz. Zudem war er von 1984 bis 1990 Exekutivdirektor der Weltbank. Während seiner Laufbahn hatte Draghi außerdem Führungspositionen inne bei Goldman Sachs International (von 2002 bis 2005) sowie dem italienischen Finanzministerium (von 1991 bis 2001).

Giulia Enders

Giulia Enders

Giulia Enders

Autorin (»Darm mit Charme«); Doktorandin, Institut für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, Universitätsklinikum Frankfurt

Giulia Enders, Jahrgang 1990, hat ihr zweites Staatsexamen in Medizin bestanden und promoviert in Frankfurt am Main im Bereich Mikrobiologie und Krankenhaushygiene an einem opportunistischen Keim, der für nosokomiale Infektionen verantwortlich ist. Sie ist zweifache Stipendiatin der Wilhelm-und-Else-Heraeus-Stiftung. 2012 gewann sie mit ihrem Vortrag »Darm mit Charme« den 1. Preis des Science Slam in Freiburg, der zum YouTube-Hit wurde. Enders erhielt das Angebot, zu diesem vergleichsweise unerforschten Organ ein Buch zu schreiben, das kurz nach Erscheinen im März 2014 Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste in der Kategorie Paperback Sachbuch erreichte und mit über einer Million Exemplaren das meistverkaufte Hardcover-Sachbuch im Jahr 2014 und 2015 war.

Foto/©: Jill Enders

Julia Engelmann

Julia Engelmann

Julia Engelmann

Schauspielerin und Poetry-Slammerin

Ihre Worte und ihre Message, Träume zu leben, berühren und begeistern. Die Pop-Poetin wurde 1992 geboren und wuchs in Bremen auf. Ein Video ihres Vortrags »One Day« beim Bielefelder Hörsaal-Slam wurde zum Überraschungshit im Netz und bisher millionenfach geklickt, geliked und geteilt. Anfang 2014 ging Julia mit Tim Bendzko auf Tour. Seit Juni 2015 begeisterte sie mit ihrem ersten eigenen, abendfüllenden Programm 25.000 Menschen in 44 ausgesuchten und restlos ausverkauften Locations. Neben dem Slammen gilt ihre Leidenschaft der Psychologie, der Musik und der Schauspielerei. Nach den Spiegel-Bestsellern »Eines Tages, Baby« und »Wir können alles sein, Baby« erscheint Julia Engelmanns drittes Buch »Jetzt, Baby« mit bewegenden poetischen Texten.

Foto: Marta Urbanelis

Thomas Fischer

Prof. Dr. Thomas Fischer

Prof. Dr. Thomas Fischer

Vorsitzender Richter, Bundesgerichtshof

Prof. Dr. Thomas Fischer, geb. 1953, studierte Rechtswissenschaften und Soziologie in Würzburg, promovierte dort 1986 zum Dr. iuris utriusque und ist seit 1998 Honorarprofossor an der Universität Würzburg. Er war Richter am Amtsgericht, Vorsitzender Richter am Landgericht und Ministerialrat. Seit 2000 ist er Richter am Bundesgerichtshof, seit 2008 stellvertretender und seit 2013 Vorsitzender des 2. Strafsenats. Er ist Alleinautor eines Kommentars zum Strafgesetzbuch, Mitautor des »Karlsruher Kommentars zur Strafprozessordnung«, Mitherausgeber der »Neuen Zeitschrift für Strafrecht«, der »Zeitschrift für Medizinstrafrecht« und der Schriftenreihe »Baden-Badener Strafrechtsgespräche«. Seit 2015 schreibt er die wöchentliche Kolumne „Fischer im Recht“ auf ZEIT ONLINE. Er ist Mitglied bei Transparency International e.V.

Reinhard Grindel

Reinhard Grindel

Reinhard Grindel

Präsident, Deutscher Fußball-Bund e.V.

Reinhard Grindel, Fernsehjournalist, Jahrgang 1961, absolvierte sein Studium der Rechtswissenschaft in Hamburg, machte 1988 das erste juristische Staatsexamen und war Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Von 1987 bis 1988 arbeitete er als freier Journalist in Hamburg und Kiel, 1988 bis 1992 war er Redakteur bei Radio Schleswig-Holstein und SAT.1, 1992 bis 1997 Fernsehredakteur beim ZDF in Bonn. 1997 wurde er Studioleiter in Berlin, 1999 bis 2002 Studioleiter in Brüssel. Von 2002 bis Mai 2016 war er Mitglied des Deutschen Bundestages.
Von 2010 bis 2013 war Reinhard Grindel Anti-Korruptionsbeauftragter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). 2013 wurde er zum Schatzmeister des DFB gewählt. Von 2011 bis 2014 war er 1. Vizepräsident des Niedersächsischen Fußball-Verbandes. Seit April 2016 ist Grindel Präsident des Deutschen Fußball-Bundes.

Jürgen Heraeus

Dr. Jürgen Heraeus

Dr. Jürgen Heraeus

Vorsitzender des Aufsichtsrats, Heraeus Holding GmbH

Maria Höfl-Riesch

Maria Höfl-Riesch

Maria Höfl-Riesch

Dreifache Olympiasiegerin; Botschafterin, Laureus Sport for Good Foundation

Maria Höfl-Riesch, Jahrgang 1984, ist Deutschlands erfolgreichste alpine Skirennfahrerin. Die dreifache Olympiasiegerin beendete im März 2014 ihre sportliche Karriere. Maria Höfl-Riesch engagiert sich u.a. als Botschafterin der Laureus Sport for Good Stiftung sowie der Franz Beckenbauer Stiftung. Zusammen mit einem Spezialisten-Team hat sie das ganzheitliche Trainingsprogramm BE. YOU. (Bewegung, Ernährung, Individualität) entwickelt, das ihre Erfahrungen als Profisportlerin aufgreift und für jeden im Alltag anwendbar macht.

Gesche Joost

Prof. Dr. Gesche Joost

Prof. Dr. Gesche Joost

Internetbotschafterin der Bundesregierung; Professorin für Designforschung, Universität der Künste Berlin; Leiterin, Design Research Lab

Gesche Joost vertritt Deutschland als Digital-Botschafterin in der Initiative »Digitale Champions« der EU-Kommission. Sie berät die Kommission bei der Umsetzung der Digitalen Agenda für Europa zu den Schwerpunktthemen digitale Bildung, Digitalisierung der Arbeitswelt sowie zur Förderung von Startups. Gesche Joost ist Professorin für Designforschung an der Universität der Künste Berlin und leitet das Design Research Lab. Gemeinsam mit internationalen Partnern entwickelt sie Forschungs-und Lehrprojekte zu den Themen Mensch-Maschine-Interaktion, Wearable Computing sowie zu nutzer-zentrierter Technologie-Entwicklung. Sie ist Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung e.V. und Mitglied des Vorstands der Technologiestiftung Berlin. Seit 2015 ist sie im Aufsichtsrat der SAP SE.

Oliver Kahn

Oliver Kahn

Oliver Kahn

Dreifacher Welttorhüter; Gründer, Oliver Kahn Stiftung

Oliver Kahn, geboren 1969 in Karlsruhe, begann mit sechs Jahren beim Karlsruher SC Fußball zu spielen. 1994 wechselte er als Torwart zum FC Bayern München. Er wurde achtmal Deutscher Meister, holte sechsmal den DFB-Pokal und gewann 2001 die Champions League. Dreimal wurde er zum Welttorhüter des Jahres und 2002 zum besten Spieler der WM in Japan gewählt. Im Sommer 2008 beendete Oliver Kahn seine Profi-Karriere. Seit September 2008 ist er als Fußballexperte bei Länderspielen und der Champions League für das ZDF im Einsatz. Motivation und Leadership sind zentrale Themen, mit denen sich Oliver Kahn als Autor und Redner auseinandersetzt. Er hat eine eigene Stiftung – die Oliver Kahn Stiftung – gegründet, die junge Menschen stark machen möchte. Ende 2011 hat Oliver Kahn sein Studium der Betriebswirtschaftslehre erfolgreich mit dem Titel Master of Business Administration abgeschlossen.

Foto: Manfred Esser

Travis Kalanick

Travis Kalanick

Travis Kalanick

Co-founder and CEO, UBER Technologies Inc.

Travis Kalanick is Co-Founder and Chief Executive Officer of Uber Technologies, Inc. Whether it’s founding the world’s first P2P search engine, or developing the premier enterprise content delivery system, Travis believes that every problem has a solution. You just have to be creative enough to find it. That spirit is at the very core of Uber’s success and ever-expanding global presence, currently in more than 300 cities in 56 countries on six continents. As a student at UCLA, Travis founded Scour, the first peer-to-peer search engine. He later expanded on the concept, forming Red Swoosh, an enterprise content delivery platform, which was eventually acquired by Akamai Technologies. While visiting Paris for LeWeb in 2008, Travis and friend Garrett Camp dreamed of pressing a button on their smartphones one minute, and riding away in a reliable and stylish ride the next. Uber launched a year and a half later, in June 2010 in San Francisco. Under Travis’ leadership, Uber has grown from an exclusive San Franciscobased service to an application used by millions of riders and hundreds of thousands of drivers worldwide. Uber has transformed the fabric of those cities, increasing affordable and reliable transportation options, delivering unmatched earning potential to drivers, reducing drunk driving rates and powering local economic activity. Where some people see dead-ends, Travis finds detours and new solutions to old problems. That approach is revolutionizing the way people move, work and live in cities around the world.

Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

Stellvertretender Bundesvorsitzender, FDP

Wolfgang Kubicki, Jahrgang 1952, ist seit 1996 Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre arbeitete Wolfgang Kubicki einige Jahre in der Unternehmensberatung sowie in einem Steuerbüro. Bereits 1971 trat er der FDP bei und war von 1981 bis 1983 als wissenschaftlicher Assistent der FDP-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein tätig. Zudem studierte er Rechtswissenschaften, legte 1985 das zweite Juristische Staatsexamen ab und arbeitet seitdem als Rechtsanwalt in eigener Sozietät. Neben seiner Funktion als Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein ist Wolfgang Kubicki seit 1997 Mitglied im Bundesvorstand, seit März 2013 Mitglied im Präsidium und seit Dezember 2013 stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP.

Christine Lagarde

Christine Lagarde

Christine Lagarde

Geschäftsführende Direktorin, Internationaler Währungsfonds (IWF)

Born in Paris in 1956, Christine Lagarde completed high school in Le Havre and attended Holton Arms School in Bethesda (Maryland, USA). She then graduated from law school at University Paris X, and obtained a Master’s degree from the Political Science Institute in Aix en Provence.

After being admitted as a lawyer to the Paris Bar, Christine Lagarde joined the international law firm of Baker & McKenzie as an associate, specializing in Labor, Anti-trust, and Mergers & Acquisitions. A member of the Executive Committee of the Firm in 1995, Christine Lagarde became the Chairman of the Global Executive Committee of Baker & McKenzie in 1999, and subsequently Chairman of the Global Strategic Committee in 2004.

Christine Lagarde joined the French government in June 2005 as Minister for Foreign Trade. After a brief stint as Minister for Agriculture and Fisheries, in June 2007 she became the first woman to hold the post of Finance and Economy Minister of a G-7 country. From July to December 2008, she also chaired the ECOFIN Council, which brings together Economics and Finance Ministers of the European Union, and helped foster international policies related to financial supervision, regulation, and strengthening global economic governance. As Chairman of the G-20 when France took over its presidency for the year 2011, she set in motion a wide-ranging work agenda on the reform of the international monetary system.

On July 5, 2011, Christine Lagarde became the eleventh Managing Director of the IMF, and the first woman to hold that position. On February 19, 2016, the IMF Executive Board selected her to serve as IMF Managing Director for a second five-year term starting on July 5, 2016.

Christine Lagarde was named Officier in the Légion d’honneur in April 2012.

Lang Lang

Lang Lang

Lang Lang

Pianist

Lang Lang gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten in der Musikwelt unserer Zeit und wird international sowohl als Klaviervirtuose verehrt als auch für seinen Einsatz in der Musikvermittlung, die ihm ein großes persönliches Anliegen ist. 2008 gründete er die Lang Lang International Music Foundation, die sich mit Programmen in Nordamerika, Asien und Europa engagiert, seit 2013 ist er als jüngster UN-Friedensbotschafter mit dem Thema Global Education betraut. Sein Anliegen vertritt er auch in seinen zahlreichen Auftritten vor Klassikfans und Würdenträgern: So spielte er für US-Präsident Barack Obama, Papst Franziskus und Königin Elizabeth II und erreichte bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2008 in Peking und dem Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2014 in Rio de Janeiro ein Milliardenpublikum.

Foto: Gregor Hohenberg

Ursula von der Leyen

Dr. Ursula von der Leyen

Dr. Ursula von der Leyen

Bundesministerin der Verteidigung

Ursula von der Leyen studierte nach dem Abitur Volkswirtschaft in Göttingen und Münster sowie an der London School of Economics and Political Science. 1980 nahm sie ein Medizinstudium  an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) auf, wo sie nach der Approbation als Ärztin in der Frauenklinik arbeitete und 1991 promovierte. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in den USA kehrte Ursula von der Leyen mit ihrer Familie 1996 nach Deutschland zurück. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Sozialmedizin und Gesundheitsforschung war sie von 1998 bis 2002 wieder an der MHH tätig. 2001 schloss sie hier auch ihren Magister in Public Health ab.

Politisch aktiv wurde Ursula von der Leyen mit dem Eintritt in die CDU 1990. Von 2001 bis 2003 hatte sie verschiedene kommunalpolitische Mandate in der Region Hannover inne und zog 2003 als Abgeordnete für die CDU in den Landtag von Niedersachsen ein. Im gleichen Jahr übernahm sie das Amt der Landesministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit. 2005 wechselte Ursula von der Leyen in die Bundespolitik und wurde zur Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ernannt. Seit 2009 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages, in diesem Jahr wurde sie auch Bundesministerin für Arbeit und Soziales.

Nachdem sie 2004 ins Präsidium der CDU gewählt wurde, wurde Ursula von der Leyen im November 2010 zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt. 2013 wurde sie zur Bundesministerin der Verteidigung ernannt.

Foto: BPA / Kugler

Sascha Lobo

Sascha Lobo

Sascha Lobo

Blogger und Autor

Sascha Lobo, Jahrgang 1975, studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin. Er arbeitet als Autor und Strategieberater mit den Schwerpunkten Internet und Markenkommunikation für Kunden wie die Deutsche Messe, die Fraunhofer Gesellschaft und VW. Er hält Vorträge über die digitale Welt von Social Media bis zu digitalen Arbeitsprozessen für Unternehmen wie Siemens, Lufthansa oder Wincor Nixdorf. Seit Januar 2011 schreibt er die wöchentliche Kolumne “Mensch-Maschine” auf Spiegel Online. Mit verschiedenen Coautoren (Holm Friebe, Kathrin Passig, NEON) verfasste er Sachbücher zu den Themen Arbeit, Netz und Gesellschaft. 2010 veröffentlichte er seinen ersten Roman “Strohfeuer”. Für das Gemeinschaftsblog Riesenmaschine.de erhielt er 2006 den Grimme Online Award, 2007 den Erik-Reger-Literaturpreis (Förderpreis) und andere Auszeichnungen. Zuletzt erschien im Oktober 2012 sein Buch “Internet – Segen oder Fluch”, geschrieben gemeinsam mit Kathrin Passig.

Foto: Reto Klar

Giovanni di Lorenzo

Giovanni di Lorenzo

Giovanni di Lorenzo

Chefredakteur, DIE ZEIT

Giovanni di Lorenzo ist seit 2004 alleiniger Chefredakteur der ZEIT und Mitherausgeber der Berliner Tageszeitung »Der Tagesspiegel«. Er wurde 1959 in Stockholm geboren, ging in Hannover zur Schule und studierte Kommunikationswissenschaft, Neuere Geschichte und Politik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Erste journalistische Erfahrungen sammelte er bei der »Neuen Presse« in Hannover und als Moderator der Jugendsendung »Live aus dem Alabama« im Bayerischen Rundfunk. Von 1987 an war er für die »Süddeutsche Zeitung« tätig – zunächst als politischer Reporter, später als Leiter des Reportage-Ressorts »Die Seite Drei«. Von 1999 bis 2004 war er Chefredakteur des »Tagesspiegels«. Seit 1989 ist Giovanni di Lorenzo außerdem Moderator der Talkshow »3nach9« von Radio Bremen.

Foto: Jim Rakete für DIE ZEIT

Bill McDermott

Bill McDermott

Bill McDermott

CEO, SAP SE

Bill McDermott is chief executive officer of SAP, the world’s business software market leader. He leads the company’s more than 83,000 employees and 2+ million-person ecosystem in executing SAP’s vision to help the world run better and improve peoples’ lives.

Since becoming CEO in 2010, Bill’s innovation-led strategy for SAP has resulted in expansive increases in customers, total revenue, market value and profitable growth. One of the most popular leaders in business, Bill’s approval rating from employees on website Glassdoor hovers around 99%. As the only American in history to lead Europe’s most valuable technology company, Bill advises world leaders and policymakers on issues including youth unemployment, digital government and international trade policy. He is a member of the European Roundtable of Industrialists and the U.S. Business Council.

Bill also serves on the boards of directors for performance apparel maker Under Armour and engineering software maker ANSYS, Inc. He has received numerous awards for his civic leadership, including GENYOUth’s Vanguard Award, City Year’s Idealist of the Year, the We Are Family Foundation’s Visionary Award and the Children’s Aid Society’s Promise Award. He is a proud supporter of Thomas Jefferson University Hospital and Jefferson Health.

His life stories and leadership lessons are shared in Bill’s worldwide best-selling autobiography, Winners Dream: A Journey from Corner Store to Corner Office. The book is now in its 12th printing and was awarded the gold medal for business memoir of the year in 2014. It has been published in the United States, United Kingdom, Germany and China.

Bill resides in Germany, the United States and, most frequently, at 39,000 feet.

Foto: SAP SE

Dr. Aiaa Murabit

Dr. Alaa Murabit

Dr. Alaa Murabit

Global Advocate, United Nations Sustainable Development Goals; Founder, The Voice of Libyan Women

Alaa Murabit is a UN High-Level Commissioner for Health Employment and Economic Growth, one of only 17 Sustainable Development Goal Global Advocates appointed by the UN Secretary General and a MIT Media Lab Director’s Fellow. At the young age of 15 Alaa completed high school and moved from Saskatoon, Canada to Zawia, Libya. It was there that she com– pleted medical school and founded VLW in 2011 at the age of 21. With a strong focus on challenging societal and cultural norms and utilizing traditional and historical role models Alaa champions women’s participation in peace processes and conflict mediation. Nicknamed »The Libyan Doogie Howser« by Jon Stewart and applauded for her innovative and inclusive approach to security, Alaa is a champion for inclusive peace processes, and acts as advisor to numerous international security boards, governments and organizations, serving as aboard trustee for International Alert and Keeping Children Safe.

Florian Mundt alias LeFloid

Florian Mundt alias LeFloid

Florian Mundt alias LeFloid

Videoblogger und Betreiber des gleichnamigen YouTube-Kanals

Mundt, Jahrgang 1987, gehört mit seinem Channel »LeFloid«, der 2,7 Millionen Abonnenten zählt, zu den beliebtesten Videobloggern Deutschlands. Er besuchte bis 2008 die Europaschule Storkow und studiert derzeit an der Berliner Humboldt-Universität Psychologie und Rehabilitationspädagogik, wobei er sich auf Kinder, Jugendliche und Sprachstörungen spezialisiert. Weiterhin ist er zweiter Vorsitzender des ersten YouTuber-Vereins 301+ und Vizepräsident der Academy des Deutschen Webvideopreises, mehrfacher Webvideopreis-Gewinner sowie Grimme-Online-Preisträger.

Foto/©: svensonpictures.com

Andrea Nahles

Andrea Nahles

Andrea Nahles

Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Andrea Nahles, Jahrgang 1970, studierte Literatur- und Politikwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn und trat bereits 1988 in die SPD ein. Ein Jahr später gründete sie einen SPD-Ortsverein in Weiler (Rheinland-Pfalz), dessen Amt als Vorsitzende sie bis 2007 innehatte. Bis 1999 engagierte sie sich sowohl als Landes- als auch Bundesvorsitzende der Jusos und zog 1998 erstmals als Mitglied in den Deutschen Bundestag ein. Ab 1999 war sie für insgesamt zehn Jahre Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Mayen-Koblenz. Seit 2005 war sie erneut als Mitglied des Deutschen Bundestages tätig; 2007 wurde sie schließlich stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD. Im selben Jahr wurde sie sowohl zur Sprecherin für Arbeits- und Sozialpolitik der SPD-Bundestagsfraktion als auch zur Leiterin der Projektgruppe Arbeitsversicherung beim SPD-Parteivorstand ernannt. Seit 2008 ist sie festes Mitglied des Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion und war von 2009 bis 2013 weiterhin SPD-Generalsekretärin. Seit Dezember 2013 ist Andrea Nahles als Bundesministerin für Arbeit und Soziales tätig.

Hasso Plattner

Prof. Dr. h.c. mult. Hasso Plattner

Prof. Dr. h.c. mult. Hasso Plattner

Vorsitzender des Aufsichtsrats, SAP SE; Gründer, Hasso-Plattner-Institut

Prof. Dr. Hasso Plattner ist einer der Mitbegründer der SAP AG und seit Mai 2003 Vorsitzender des SAP-Aufsichtsrats. In seiner Rolle als Chief Software Advisor berät er die SAP bei der mittel- und langfristigen technologischen Ausrichtung und Strategie. Darüber hinaus steht er dem Technologieausschuss des SAP-Aufsichtsrats vor. 1972 verließ Plattner gemeinsam mit vier weiteren Kollegen IBM, um das Softwareunternehmen SAP zu gründen. Beim Börsengang des Unternehmens 1988 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands der SAP ernannt; von 1997 bis Mai 2003 war er Vorstandssprecher der SAP AG. Im Mai 2003 wurde Plattner als Nachfolger des Mitbegründers Dietmar Hopp zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der SAP AG ernannt. Plattner studierte Nachrichtentechnik an der Universität Karlsruhe (TH), wo er auch sein Diplom erwarb. Die Universität des Saarlandes verlieh ihm 1990 die Ehrendoktorwürde; 1994 folgte die Ernennung zum Honorarprofessor. 1998 gründete er das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) an der Universität Potsdam, das mit dem höchsten privaten Finanzierungsbeitrag errichtet wurde, der je an einer deutschen Hochschule gestiftet wurde. Plattner ist am HPI als Professor für Enterprise-Software-Systeme tätig.

Foto: HPI / Kay Herschelmann

Palina Rojinski

Palina Rojinski

Palina Rojinski

Moderatorin und Schauspielerin

Seit 2013 ist die zweifache deutsche Juniorenmeisterin der rhythmischen Sportgymnastik Jurymitglied der Erfolgsshow „Got to Dance“ auf ProSieben und SAT.1. Ihre TV-Karriere startete Palina Rojinski 2009 als Co-Moderatorin von „MTV Home“. Seitdem ist sie fester Bestandteil des TV-Teams um Joko & Klaas und „Circus Halligalli“ (ProSieben). Am 17. Juli 2014 startet nun um 20:15 Uhr die zweite Staffel von „Got to Dance“ und direkt im Anschluss Palinas eigenes Format „Offline“ auf ProSieben. Außerdem ist Palina Rojinski eine gefragte Schauspielerin („Männerherzen“, „Rubbeldiekatz“ und „Tatort“) und spielt die Hauptrolle in einem Kinofilm, der 2014 gedreht wird. Palina ist als Palina Power derzeit eine der gefragtesten DJs Deutschlands. Foto: Felix Krüger/ProSieben

Nina Ruge

Nina Ruge

Nina Ruge

Botschafterin, Unicef Deutschland

Foto: Manfred Baumann

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann

Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats, Schaeffler AG

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann setzt als Gesellschafterin der Schaeffler Gruppe das Lebenswerk ihres 1996 verstorbenen Mannes Dr.-Ing. E. h. Georg Schaeffler fort. Die in Prag geborene Unternehmerin ist in Wien aufgewachsen, machte dort ihr Abitur und besuchte die medizinische Fakultät der Universität Wien. 2014 heiratete Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann den früheren Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Jürgen Thumann. Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann ist stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Schaeffler AG.

Dr. Wolfgang Schäuble, MdB

Dr. Wolfgang Schäuble, MdB

Dr. Wolfgang Schäuble, MdB

Bundesminister der Finanzen

Wolfgang Schäuble, Jahrgang 1942, ist seit 2009 Bundesminister der Finanzen. Er ist seit 1972 Mitglied des Deutschen Bundestages, von 1981 bis 1984 als Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Anschließend war er Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, bevor er von 1989 bis 1991 Bundesminister des Innern wurde. Seit 1989 ist Schäuble Mitglied im Bundesvorstand der CDU. Von 1991 bis 2000 war er Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ab 1998 zudem Bundesvorsitzender der CDU. Seither ist er Mitglied im Präsidium der CDU Deutschlands. Ab 2002 war Schäuble Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Außen-, Sicherheits- und Europapolitik. Von 2005 bis 2009 war er erneut Bundesminister des Inneren.

Jürgen Schmidhuber

Prof. Dr. Jürgen Schmidhuber

Prof. Dr. Jürgen Schmidhuber

Wissenschaftlicher Direktor, Schweizer Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (IDSIA)

Seit seinem 15. Lebensjahr will Professor Jürgen Schmidhuber eine sich selbst verbessernde Künstliche Intelligenz (KI) bauen, die klüger ist als er selbst, um dann in Rente zu gehen, und KIs bei der Kolonisierung des Weltalls zuzusehen. Seit 1987 publizierte er Pionierarbeiten zu universellen Problemlösern, seit 1991 zu „Deep Learning“ mit tiefen künstlichen neuronalen Netzen (NN). Die mächtigen rückgekoppelten NN seiner Forschungsgruppen an der TU München und am Schweizer KI Labor IDSIA (USI & SUPSI) waren die ersten, die internationale Wettbewerbe gewannen. Sie revolutionierten Handschrifterkennung, Spracherkennung, maschinelle Übersetzung, automatische Bildbeschreibung, und viele andere wichtige Felder, und sind nun Milliarden von Nutzern zugänglich durch Google, Apple, Microsoft, IBM, Baidu, und zahlreiche weitere Firmen. DeepMind (für 600M an Google verkauft, Schöpfer des weltbesten Go-Spielers) wurde stark beeinflusst durch seine ehemaligen Doktoranden (2 der ersten 4 DeepMinder sowie DeepMinds erste Doktoren der KI studierten in seinem Labor, einer war Mitgründer, einer erster Angestellter). Schmidhubers Team schuf die weltweit ersten tiefen Lerner, die Objektfindungs- und Bildsegmentierungswettbwerbe gewannen, u.a. zur Krebsfrüherkennung. Sie erzielten 2011 im Silicon Valley auch die ersten übermenschlichen visuellen Mustererkennungsresultate. Seine Gruppe gewann neun internationale Wettstreite (mehr als jede andere), und schuf die ersten Verfahren, die ohne Lehrer Steuerstrategien direkt aus hochdimensionalen Videoeingaben lernten. Sein Team etablierte weiterhin das Feld mathematisch rigoroser universeller KI and optimaler universeller Problemlöser. Seine formale Theorie der Kreativität und der Neugier erklärt erstmals Kunst, Wissenschaft, Musik und Humor. Er verallgemeinerte die algorithmische Informationstheorie und auch die Vielweltentheorie der Physik, um eine elegante minimale Theorie aller konstruktiv berechenbarer Universen zu erhalten, und führte das Konzept der „Low-Complexity Art“ ein, die extreme algorithmische Form der Minimalkunst. Seit 2009 ist er Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Er publizierte 333 begutachtete Schriften, erhielt 7 best paper/best video Preise, den 2013 Helmholtz Award der International Neural Networks Society, und den 2016 IEEE Neural Networks Pioneer Award. Er ist auch Präsident der Firma NNAISENSE, die die erste praktische Allzweck-KI erschaffen will.

Foto: FAZ/Bieber

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

Bundeskanzler a.D. | Herausgeber · DIE ZEIT

Jahrgang 1918, ist seit Mai 1983 Mitherausgeber der ZEIT und war der fünfte deutsche Bundeskanzler. Seine erste wichtige politische Funktion bekleidete er als Innensenator in Hamburg. Darauf folgten Jahre als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag und als stellvertretender Parteivorsitzender der SPD. 1969 wurde er Bundesminister der Verteidigung, 1972 Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen. 1974 wurde er zum Bundeskanzler gewählt; dieses Amt hatte er bis 1982 inne. In seine Regierungszeit fielen die Gründung des Weltwirtschaftsgipfels (heute: G 8), die erste große Ölkrise und die Einführung des Europäischen Währungssystems mit der Währungseinheit Ecu, aus der später der Euro hervorging.

Martin Schulz

Martin Schulz

Martin Schulz

Präsident, Europäisches Parlament

Martin Schulz, Jahrgang 1955, ist seit Januar 2012 Präsident des Europäischen Parlaments. Nach einer Ausbildung zum Buchhändler arbeitete er von 1977 bis 1994 in verschiedenen Verlagen und Buchhandlungen. Nach Positionen als Mitglied des Gemeinderats und als Bürgermeister der Stadt Würselen in Nordrhein-Westfalen wurde Schulz 1994 in das Europäische Parlament gewählt. Dort saß er zwischen 2000 und 2004 den Abgeordneten der deutschen SPD-Landesgruppe vor und wurde daraufhin zum Fraktionschef der europäischen Sozialdemokraten. Bereits seit 1999 gehört Schulz dem Bundesvorstand sowie dem Parteipräsidium der SPD und fungiert seit 2009 außerdem als Europabeauftragter der Partei.

Foto: Susi Knoll

Erich Sixt

Erich Sixt

Erich Sixt

Vorsitzender des Vorstands, Sixt SE

Carsten Spohr

Carsten Spohr

Carsten Spohr

Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Lufthansa AG

Carsten Spohr, geboren am 16. Dezember 1966 in Wanne-Eickel, ist seit dem 1. Mai 2014 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. Er führt den Lufthansa Konzern mit den Geschäftsfeldern Hub Airlines, Punkt-zu-Punkt-Verkehr und Service Gesellschaften mit rund 120.000 Mitarbeitern weltweit. Nach seinem Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur an der Universität Karlsruhe erwarb Carsten Spohr die Verkehrspiloten-Lizenz an der Lufthansa Verkehrsflieger-Schule in Bremen und Phoenix. Im Anschluss daran absolvierte er als Mitglied der zentralen Nachwuchsgruppe das Trainee-Programm der Deutschen Aerospace AG, München. 1994 kehrte Carsten Spohr zur Deutschen Lufthansa zurück und übernahm zunächst die Leitung des zentralen Personalmarketings. Ab 1995 war er als Referent des Vorstandsvorsitzenden tätig, bis er 1998 die Verantwortung für die regionalen Partnerschaften der Lufthansa in Europa übernahm. 2000 wurde Carsten Spohr die Leitung des Allianz-Managements der Deutschen Lufthansa übertragen. In dieser Funktion war er für das Management und die Koordination der weltweiten Kooperationspartner der Lufthansa, einschließlich der Star Alliance und der regionalen Partner, verantwortlich. Darüber hinaus übernahm er 2003 die Verant-wortung für die Passage-Strategie und die Passage-Beteiligungen der Deutschen Lufthansa. Im Oktober 2004 wurde Carsten Spohr in den Bereichsvorstand der Lufthansa Passage Airlines berufen. Sein Verantwortungsbereich umfasste die Hub-Managements, das Kabinenpersonal und das Personalmanagement der Lufthansa Passage Airlines. Mit Wirkung vom 15. Januar 2007 wurde Carsten Spohr zum Vorsitzenden des Vorstandes der Lufthansa Cargo AG ernannt. Ab dem 1. Januar 2011 war er Mitglied des Vorstandes der Deutschen Lufthansa AG und Vorsitzender des Lufthansa Passagevorstandes. Am 1. Mai 2014 übernahm Carsten Spohr den Vorstandsvorsitz der Deutschen Lufthansa AG. Carsten Spohr ist Inhaber der Lufthansa-Kapitäns-Lizenz für die Flugzeugmuster der Airbus A320 Familie.

Foto: Christian Schlueter

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Bundesminister des Auswärtigen

Dr. Frank-Walter Steinmeier, Jahrgang 1956, ist seit Dezember 2013 Bundesaußenminister. Parallel zu seinem Studium der Rechtswissenschaften, das der SPD-Politiker von 1976 bis 1982 an der Justus-Liebig-Universität in Gießen absolvierte, studierte er Politikwissenschaft. Seine Karriere begann Steinmeier als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Wissenschaft der Politik an der Gießener Universität. Berufliche Stationen in der niedersächsischen Staatskanzlei und als Büroleiter des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder führten ihn Ende der 90er Jahre in die Bundespolitik. Zunächst als Staatssekretär tätig, wurde Steinmeier 1999 Chef des Bundeskanzleramts. Von 2005 bis 2009 war er erstmalig als Bundesaußenminister tätig und ab 2007 zwei Jahre Vizekanzler. Bis zu seiner erneuten Ernennung zum Außenminister war er bis Ende 2013 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Peter Thiel

Peter Thiel

Peter Thiel

Gründer, PayPal; erster Investor, Facebook; Partner, Founders Fund

Peter Thiel, Jahrgang 1967, ist US-amerikanischer Investor. An der Stanford-Universität schloss er ein Philosophie- und ein Jurastudium erfolgreich ab. Im Jahr 1998 war er Co-Gründer von Pay-Pal und leitete das Unternehmen, das mittlerweile 137 Millionen aktive Konten aufweist, bis zu dessen Verkauf 2002 an eBay. Im gleichen Jahr gründete der gebürtige Hesse Clarium, ein auf Investitionsmanagement und Hegdefonds spezialisiertes Unternehmen. Palantir Technologies, eine Firma, die Sicherheits- und Finanzsoftware entwickelt, wurde 2004 von Thiel mitgegründet. Im darauffolgenden Jahr folgte die Etablierung des Founders Funds – einem mittlerweile führenden Risikokapitalfonds im Silicon Valley. Neben zahlreichen anderen Unternehmensgründungen rief der Investor die Thiel Stiftung ins Leben, die Innovationen unterstützt, sich für unabhängige Wissenschaft und Forschung stark macht und sich gegen Menschenrechtsverletzungen einsetzt. Im Rahmen des 20 Under 20 Thiel Fellowship vergibt Thiel Stipendien an junge Visionäre. Gelegentlich lehrt er an der Stanford-Universität zu den Themen Technologie und Globalisierung.

Chris Valasek

Chris Valasek

Chris Valasek

Security Lead, Uber Advanced Technologies Center

Chris Valasek, Leiter der Sicherheitsabteilung des Uber Advanced Technologies Center und bekannter Autohacker zu guten Zwecken, ist seit vielen Jahren im Bereich Fahrzeugsicherheit tätig. Er hat sich auf offensive Forschungsstrategien mit einem Schwerpunkt auf Nachkonstruktion (Reverse Engineering) und kommerzielle Auswertung spezialisiert. Sein wohl größter Coup bestand darin, einen fahrenden Jeep Cherokee des Baujahrs 2014 aus mehr als 16 Kilometern Entfernung zu manipulieren, und gemeinsam mit seinem Forschungskollegen Charlie Miller die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. Valasek hat sich in der Autobranche dadurch einen Namen gemacht, dass er schwerwiegende Sicherheitslücken von Automobilen aufgedeckt hat. Seine Erkenntnisse haben zum Beispiel dazu geführt, dass Fiat Chrysler 1,4 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen hat. Valasek ist einer der ersten Forscher, die sich eingehend mit dem Thema Fahrzeugsicherheit auseinandergesetzt haben, und seine Materialsammlung zu der Frage, wie man Fahrzeuge manipulieren kann, deren Steuerung auf der Netzwerktechnologie CAN (Controller Area Network) basiert, ist auf weltweites Medieninteresse gestoßen.
Valaseks Hacking-Aktion des Jeep Cherokee hat Uber dazu veranlasst, ihn zum Security Lead (Leiter der Sicherheitsabteilung) ihres Advanced Technologies Center zu machen. Für seine Verdienste um die Automobilindustrie wurde Valasek in LinkedIns Next Wave-List aufgenommen. Darin sind 150 Top-Experten im Alter von unter 36 Jahren vertreten, die verschiedene
Branchen nachhaltig geprägt haben.

Dr. Sahra Wagenknecht

Dr. Sahra Wagenknecht, MdB

Dr. Sahra Wagenknecht, MdB

Vorsitzende, Bundestagsfraktion DIE LINKE

Dr. Sahra Wagenknecht, Jahrgang 1969, ist seit 13. Oktober 2015 Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE; zuvor war sie wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Bevor sie 2009 in den Bundestag gewählt wurde, war Sahra Wagenknecht von 2004 bis 2009 Abgeordnete im Europaparlament. Nach ihrem Studium der Neueren Deutschen Literatur und Philosophie in Jena, Berlin und Groningen, das sie 1996 abschloss, promovierte Sahra Wagenknecht 2012 in Chemnitz in Wirtschaftswissenschaften. Von 1991 bis 1995 und von 2000 bis 2007 war Sahra Wagenknecht Mitglied des Parteivorstands der PDS, später Linkspartei.PDS. Seit Gründung der Partei DIE LINKE im Jahr 2007 gehörte sie bis 2014 dem Vorstand der Partei an; von 2010 bis 2014 war sie Stellvertretende Parteivorsitzende.

Foto: Thomas Klaeber

Günter Wallraff

Günter Wallraff

Günter Wallraff

Journalist und Schriftsteller

Der Journalist und Schriftsteller Günter Wallraff enthüllt seit fünfzig Jahren Missstände in unserer Gesellschaft, wie Ausbeutung, Rassismus und Unterdrückung. Besonderes Aufsehen erregte Wallraff mit seinen verdeckten Recherchen innerhalb der Redaktion der »Bild-Zeitung« als Hans Esser. »Ganz unten« aus dem Jahr 1985, Wallraffs Reportage in der Rolle des türkischen Arbeiters »Ali«, ist mit über fünf Millionen verkauften Exemplaren das meistverkaufte Sachbuch im Nachkriegsdeutschland. Verdeckt war Wallraff vor Kurzem als Obdachloser in Nachtasylen, als Call-Agent im »Outbound«-Geschäft oder als Paketauslieferer bei GLS beschäftigt. Für große Resonanz sorgten zuletzt seine Enthüllungen über Burger King oder die Pflegebranche mit dem »Team Wallraff« auf RTL .

Foto: Christoph Hardt

Prof. Dr. Johanna Wanka

Prof. Dr. Johanna Wanka

Prof. Dr. Johanna Wanka

Bundesministerin für Bildung und Forschung

Prof. Dr. Johanna Wanka, Jahrgang 1951, ist seit Februar 2013 Bundesministerin für Bildung und Forschung und Mitglied der Bundesregierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Von 2000 bis 2009 war sie Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg, von 2010 bis 2013 diente sie im gleichen Ressort als Ministerin in Niedersachsen. Johanna Wanka wirkte viele Jahre in Forschung und Lehre. Von 1994 bis 2000 war sie gewählte Rektorin der Fachhochschule Merseburg, nachdem sie 1993 auf die Professur „Ingenieurmathematik“ berufen worden war. Schon 1980 war Johanna Wanka zum Dr. rer. nat. promoviert worden mit dem Thema „Lösung von Kontakt- und Steuerproblemen mit potential-theoretischen Mitteln“. Von 1994 bis 1998 war sie zudem Vizepräsidentin der Landesrektorenkonferenz in Sachsen-Anhalt und von 1998 bis 2000 Mitglied der Ständigen Kommission für Planung und Organisation der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Ihre Berufslaufbahn hatte Johanna Wanka 1974 als wissenschaftliche Assistentin an der Technischen Hochschule Merseburg begonnen. An der Universität Leipzig studierte sie von 1970 bis 1974 Mathematik. 1970 machte sie in Torgau Abitur. Johanna Wanka ist seit vielen Jahren gesellschaftlich aktiv. Sie war von 2009 bis 2010 Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, dessen Mitglied sie schon 2004 geworden war. Von 1990 bis 1994 war sie Mitglied des Kreistages Merseburg. Johanna Wanka war im September 1989 Gründungsmitglied des „Neuen Forums“ in Merseburg. In die CDU trat sie im März 2001 ein. Sie war von 2009 bis 2010 Vorsitzende der Partei in Brandenburg.

Foto: Bundesregierung / Steffen Kugler

Sarah Wiener

Sarah Wiener

Sarah Wiener

Unternehmerin, Fernsehköchin und Autorin

Sarah Wiener, in Halle (Westfalen) geboren, in Wien aufgewachsen, gründete 1990 das „Sarah Wieners Tracking Catering“, einen europaweiten Catering-Service für Film- und Fernsehproduktionen. Was mit einem Gasherd in einem umgebauten NVA-Wagen und Edelgeschirr vom Flohmarkt begann, entpuppte sich bald als Erfolgskonzept, das auch die Großen der Branche begeisterte. Das ehemalige One-Woman-Unternehmen betreibt heute fünf Restaurants, ein internationales Event-Catering und beschäftigt mittlerweile über 200 Mitarbeiter. Seit 2012 hat Sarah Wiener ihre eigene Holzofenbäckerei „Wiener Brot“. Kochkunst mit Haltung, die Verbindung von kulinarischem Genuss mit Werten wie Nachhaltigkeit, Transparenz und Achtsamkeit gegenüber Natur und Kultur sind es, was Sarah Wiener und ihr Unternehmen einzigartig machen. Sarah Wiener ist seit 2007 Initiatorin, Gründerin und Frontfrau der Sarah Wiener Stiftung „Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“. Sie setzt sich für das Kochen mit frischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln ein. Passend dazu hat sie seit 2013 ihre eigene Feinkost-Produktlinie, deren Zutaten aus biologischem Anbau aus der Region stammen.

Dieter Zetsche

Dr. Dieter Zetsche

Dr. Dieter Zetsche

Vorsitzender des Vorstands, Daimler AG

Dr. Dieter Zetsche ist seit dem 16. Dezember 1998 Vorstandsmitglied und seit dem 1. Januar 2006 Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG. Er ist ebenfalls Leiter des Geschäftsfeldes Mercedes-Benz Cars. Davor hatte er verschiedene Positionen im Unternehmen inne, u.a. als Präsident Mercedes-Benz Argentina (1989), Präsident Freightliner Corp. (1991), Vorstandsmitglied verantwortlich für Nutzfahrzeuge (1999), CEO Chrysler Group (2000). Dr. Dieter Zetsche wurde am 5. Mai 1953 in Istanbul, Türkei, geboren. Nach der Schulzeit in Frankfurt und dem Abitur studierte er von 1971 bis 1976 Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe mit dem Abschluss als Diplomingenieur. 1976 trat er in den Forschungsbereich der damaligen Daimler-Benz AG ein. Herr Dr. Zetsche promovierte 1982 an der Universität Paderborn zum Dr.-Ing.

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