2. Deutscher Patientenpreis

2. September 2019
Frankfurt am Main

Der Deutsche Patientenpreis würdigt Innovationen für mehr Gesundheitskompetenz

Das medizinische Wissen nimmt rasant zu und Gesundheitsinformationen sind immer leichter zugänglich. Dennoch verfügt mehr als die Hälfte der Bevölkerung über eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz. Sie haben erhebliche Schwierigkeiten gesundheitsrelevante Informationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und zu nutzen. Das ergab eine Studie der Universität Bielefeld, die auf einer repräsentativen Umfrage beruht. Besonders betroffene Gruppen sind demzufolge Menschen mit chronischen Krankheiten, hohem Alter oder einem geringen Bildungsniveau.

Um Krankheiten vorzubeugen, müssen jedoch alle Menschen wissen, welche Faktoren sie gesund erhalten und welches Verhalten dazu beiträgt. Auch um mit Krankheiten umzugehen, brauchen alle Menschen Gesundheitskompetenz. Sie hilft Patienten, zum richtigen Zeitpunkt adäquate Hilfe zu holen. Sie ermächtigt sie, das Leben mit einer Krankheit besser zu bewältigen und deren Therapie aktiv mitzugestalten.

Der Deutsche Patientenpreis ist mit 10.000 EUR dotiert und wird am 2. September 2019 ab 19 Uhr anlässlich der Jahrestagung des House of Pharma & Healthcare zum zweiten Mal verliehen. Diese Tagung findet seit 2012 jährlich auf dem Campus Westend der Goethe-Universität statt und bringt mehr als 500 Entscheidungsträger aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen, um kritisch und konstruktiv über aktuelle Gesundheitsthemen zu diskutieren.

Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2019. Informationen zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen finden Sie über den Button »Ausschreibung«.

Das House of Pharma & Healthcare e.V. fördert die Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren der Gesundheits- und Pharmabranche in Deutschland, um Lösungen für die Herausforderungen im Gesundheitssystem zu entwickeln. Es bindet Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ebenso ein wie Patientenorganisationen, Ärzte, Apotheker und Krankenkassen. ZEIT DOCTOR ist das Gesundheitsmagazin von Deutschlands führender Wochenzeitung DIE ZEIT. Es orientiert sich seiner Berichterstattung an dem Claim »Alles, was der Gesundheit hilft« – ein ideales Motto auch für den Deutschen Patientenpreis.

Sprecher (Auszug)

Anne Janz

Anne Janz

Anne Janz

Staatssekretärin, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Frau Anne Janz ist seit dem 19. Januar 2019 Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.
Zuvor war Frau Janz seit 2004 Mitglied des hauptamtlichen Magistrates der Stadt Kassel und als Dezernentin zuständig für die Aufgabenbereiche Jugend, Frauen, Gesundheit und Bildung.
Von 2000 bis 2002 studierte sie an der Evangelischen Fachhochschule Hannover und machte ihren Abschluss als Diplom Sozialwirtin.
Bereits von 1997 bis 2001 war Frau Janz ehrenamtlich Mitglied des Magistrates der Stadt Kassel und von 1990 bis 2004 war sie Geschäftsführerin der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Rathaus Kassel.
In der Zeit von 1979 bis 1985 studierte sie an der Universität Kassel und erhielt ihren Abschluss als Diplomsozialarbeiterin und Sozialpädagogin.
Sie war in einigen Gremien des Hessischen und Deutschen Städtetages Mitglied u.a. Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Deutschen Städtetages.

Jury

Prof. Dr. Dr. Gerd Geißlinger

Prof. Dr. Dr. Gerd Geißlinger

Prof. Dr. Dr. Gerd Geißlinger

Direktor, Institut für Klinische Pharmakologie, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main; Institutsleiter, Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME

Prof. Dr. Dr. Gerd Geißlinger hat Pharmazie und Medizin studiert, in beiden Fächern promoviert und ist für Pharmakologie und Toxikologie habilitiert. Seine Forschungsinteressen beinhalten die Neurobiologie, Pharmakologie und Therapie von Schmerzen und Entzündungen mit Fokus auf translationaler Forschung entlang der Wertschöpfungskette für Arzneimittel. Er hat zahlreiche Auszeichnungen für seine Tätigkeit im Bereich der Schmerzforschung erhalten, unter anderem den Sertürner-Preis der Sertürner-Gesellschaft e. V., den Leon Goldberg Award der American Society for Clinical Pharmacology & Therapeutics (ASC PT) sowie den Förderpreis für Schmerzforschung der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e. V. Er ist Direktor des Instituts für Klinische Pharmakologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Leiter des LOEWE-Zentrums und der Fraunhofer-Projektgruppe für Translationale Medizin & Pharmakologie und Sprecher des Promotionskollegs Translational Research Innovation – Pharma (TRI P). Zudem ist er Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME.

Gisela Klatt

Gisela Klatt

Gisela Klatt

Präsidentin, Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V.

Andreas Lebert

Andreas Lebert

Andreas Lebert

Chefredakteur, ZEIT WISSEN

Andreas Lebert ist seit August 2013 Chefredakteur von ZEIT Wissen. 1990 gründete er das »SZ-Magazin« und war dort bis 1996 Chefredakteur. Lebert konzipierte unter anderem das SZ-Jugendmagazin »Jetzt« sowie das Ressort Leben für die ZEIT, das 2007 im ZEITmagazin aufging. Von 2002 bis 2012 war er Chefredakteur von »Brigitte«.

Foto: Vera Tammen

Jochen Maas

Prof. Dr. Jochen Maas

Prof. Dr. Jochen Maas

Geschäftsführer Forschung & Entwicklung, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH; Vizepräsident, House of Pharma & Healthcare e.V.

Prof. Dr. Jochen Maas ist seit Oktober 2010 Geschäftsführer Forschung & Entwicklung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH mit Sitz in Frankfurt. Darüber hinaus ist er Mitglied des globalen Forschungs- und Entwicklungsleitungsteams von Sanofi. Jochen Maas verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich F&E. Er begann seine berufliche Laufbahn in der Forschung der Pharmasparte der Hoechst AG in Frankfurt als Leiter des Labors Tierpharmakokinetik. Nach seiner Funktion als Gruppenleiter und Vorstandsassistent wurde er Leiter der Abteilung Drug Metabolism & Pharmacokinetics in Frankfurt, gefolgt von ähnlichen Verantwortungsbereichen für das Nachfolgeunternehmen Aventis in Paris und in ganz Europa. Gleichzeitig war er für den Bereich Entwicklung in Deutschland verantwortlich, bevor er schließlich als Geschäftsführer die Verantwortung sowohl für den Bereich Forschung als auch Entwicklung in Deutschland übernahm. Im Fokus seiner wissenschaftlichen Arbeit stand die Ausarbeitung neuer pharmakokinetischer Modelle und Methoden – von der Forschungs- bis zur präklinischen und klinischen Phase. Als Professor an der Technischen Hochschule Mittelhessen hält er zudem Vorlesungen über Pharmakokinetik und Drug Delivery Systeme und häufig wissenschaftliche Vorträge. Darüber hinaus ist er Fachautor und Mitherausgeber wissenschaftlicher Monographien. Prof. Dr. Maas ist Biologe und Veterinärmediziner und studierte an den Universitäten in Zürich, Heidelberg und München.

Impressionen 2018

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Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
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Nina-Rubinstein-Weg 1
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