Gesundheit

9. November 2017
Hamburg

Digital Health

Das Gesundheitswesen erlebt derzeit eine rasante Transformation in Richtung Digitalisierung. Es ergeben sich dabei neue Chancen und Risiken, neue Ideen werden geboren und traditionelle Arbeits- und Denkmuster müssen überdacht werden. Wo steht das Gesundheitssystem in Deutschland in diesem Prozess? Welche innovativen Beispiele von jungen Unternehmen treiben den Wandel voran? Wie kann das vernetzte Krankenhaus als kritische Infrastruktur geschützt werden?
Die ZEIT KONFERENZ Gesundheit will am 9. November 2017 im Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg diese und weitere aktuelle gesundheitspolitische Themen kontrovers diskutieren. Die Veranstaltung wird zum vierten Mal in Folge in Zusammenarbeit mit den Asklepios Kliniken Hamburg ausgerichtet und führt Spitzenvertreter aus der Gesundheitswirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Politik zusammen.

Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr und endet um ca. 15.30 Uhr. Das abschließende Konferenzprogramm wird voraussichtlich Ende August als PDF-Download zur Verfügung stehen.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #zkges

Sprecher (Auszug)

Prof. Dr. Erwin Boettinger

Prof. Dr. Erwin Böttinger

Prof. Dr. Erwin Böttinger

Vorsitzender des Vorstands, Berliner Institut für Gesundheitsforschung

Prof. Dr. Erwin Böttinger ist Vorsitzender des Vorstands des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) und W3 Professor für Personalisierte Medizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Bis Oktober 2015 war er als Direktor des Charles Bronfman Instituts für Personalisierte Medizin an der Icahn School of Medicine am Mount Sinai Krankenhaus in New York, USA, tätig. 2004 wurde er zum „The Irene and Dr. Arthur Fishberg Professor of Medicine and Professor of Pharmacology and Systems Therapeutics“ ernannt. Zudem agierte Professor Böttinger als Vize-Präsident für biomedizinische Forschung im Department of Medicine. Für das im April 2017 in Berlin eröffnete Einstein Center Digital Future (ECDF) ist Prof. Böttinger Sprecher für den Bereich Digitale Gesundheit.

Foto: BIH / ThomasRafalzyk

Bernard gr. Broermann

Dr. Bernard gr. Broermann

Dr. Bernard gr. Broermann

Gründer und Gesellschafter, Asklepios Kliniken GmbH

Dr. Broermann studierte zunächst Medizin und Chemie in Berlin bis zum Vordiplom in Chemie und Vor-Physikum in Medizin. Danach schloss er das Jura- und Betriebswirtschaftsstudium ab. Er erlangte den Abschluss Diplom-Kaufmann, legte das erste Juristische Staatsexamen ab und promovierte zum Dr. jur. Mit 26 Jahren erlangte er das Insead-Diplom mit Auszeichnung an der europäischen Managementschule in Fontainebleau/Frankreich. Anschließend ging Dr. Broermann nach Boston/USA, wo ihm von der Harvard Business School der MBA mit höchster Auszeichnung verliehen wurde. Von 1970 bis 1976 war er bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Winney in Boston/USA sowie in Frankfurt tätig und legte das zweite Juristische Staatsexamen sowie das Steuerberater- und Wirtschaftsprüferexamen ab. Seit 1976 ist er selbstständig als Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer tätig, bis 1983 assoziiert mit der Ernst & Winney Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. 1976 gründete er die Jupiter GmbH. Die Gesellschaft entwickelt und vermietet Einzelhandelsimmobilien. 1985 gründete Dr. Broermann die Asklepios Gruppe mit 45.000 Mitarbeitern und € 3 Mrd. Umsatz. Asklepios führte in Deutschland das Qualitätsmanagement ein, welches Asklepios in den letzten 25 Jahren zu einem umfassenden System für Qualitätsmanagement und Patientensicherheit weiterentwickelte. 1999 gründete er die Dr. Broermann Hotels & Residences GmbH, zu der die Hotels Falkenstein Grand Kempinski, Villa Rothschild und seit 2015 das Atlantic in Hamburg gehören.

Dr. Rainer Esser

Dr. Rainer Esser

Dr. Rainer Esser

Geschäftsführer, ZEIT Verlagsgruppe

Esser, Jahrgang 1957, ist Geschäftsführer der ZEIT. Nach einer Banklehre studierte er Jura in München, Genf und London und machte daraufhin seinen Master of Law in den USA. Im Anschluss an das 2. Juristische Staatsexamen besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München, arbeitete mehrere Jahre lang als Anwalt und promovierte 1989. Seine erste Leitungsfunktion in den Medien übernahm er im selben Jahr bei der Verlagsgruppe Bertelsmann als Chefredakteur zweier juristischer Fachzeitschriften. 1992 wechselte er in die Position des Geschäftsführers des Spotlight-Verlags und war dort gleichzeitig Herausgeber mehrerer Zeitschriften. Nach vier Jahren als Geschäftsführer der »Main-Post« ging er 1999 zur ZEIT. Seit dem 1. Mai 2011 ist Rainer Esser neben seiner Position bei der ZEIT auch als Geschäftsführer für die DvH Medien GmbH tätig.

Foto: Johannes Arlt

Dr. Johannes Jacubeit

Dr. Johannes Jacubeit

Dr. Johannes Jacubeit

Gründer und Geschäftsführer, connected-health.eu GmbH

Johannes Jacubeit ist digitalmedizinischer Unternehmer. Neben der Tätigkeit als Software-Entwickler arbeitete er als Orthopädischer Chirurg und medizinischer Leiter der Beratungsabteilung einer Privatklinik. 2016 wurde er für die Produktidee, auf der sein Start-up „connected-health.eu“ fußt, mit dem deutschen Preis „Innovator unter 35“ des Massachusetts Institute of Technology (MIT) ausgezeichnet.
In seinem Vortrag beim SRH Zukunftskongress spricht er über die Frage, „Wie mobile Technologien die Medizin revolutionieren“.
Mobile Technologien sind mittlerweile allgegenwärtig. Mit dem Smartphone zu kommunizieren ist für mehr als 50 Millionen Menschen in Deutschland und deutlich mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit innerhalb eines Jahrzehnts zur Normalität geworden. Die Medizin steht vor dem größten Paradigmenwechsel, den dieses Fach je erfahren hat.
Das betrifft sowohl Organisationen und Unternehmen als auch Individuen – Praktiker, Mediziner und Patienten. Denn: Zahlreiche Branchen werden digital transformiert. Klassische Geschäftsmodelle werden durch einfachere, schnellere Geschäftsmodelle ersetzt. Durchsetzen werden sich im digitalen Zeitalter jene, die ein kontextbezogenes digitales Nutzererlebnis ermöglichen.
Auch Kommunikationsformen, Projektmanagement und Hierarchien haben sich fundamental geändert. Permanente parallelisierte Informationsströme sind Normalität. Unternehmen – dazu gehören auch Gesundheitseinrichtungen –, die für „Young Professionals“ attraktiv sein wollen, müssen auf neue Teamstrukturen, neue Kommunikationsformen und neue Prozesse setzen.
Die alten Paradigmen der Medizin, in denen der Arzt der Wissensträger ist, werden bereits dramatisch aufgeweicht. Dieser Trend wird sich in Zukunft noch beschleunigen. Patienten sind besser und schneller informiert als der Arzt. Und Mediziner werden mit immer mehr Daten überfrachtet. Diese Entwicklung verändert die Rolle des Arztes fundamental: von einer führenden zu einer begleitenden Rolle. Patient und Arzt werden ihre Entscheidungen gemeinsam und auf datenbasierten prädiktiven Analysen fällen.
Ergänzt wird der Vortrag mit einer Live-Demonstration von innovativen Technologien und der Erhebung von Publikumsmeinungen zur Bedeutung und Anwendbarkeit der vorgestellten Dynamiken in den Arbeitsbereichen der Teilnehmer.

Andreas Sentker

Andreas Sentker

Andreas Sentker

Ressortleiter Wissen, DIE ZEIT; Herausgeber, ZEIT WISSEN

Andreas Sentker leitet seit 1998 das Ressort Wissen der Wochenzeitung DIE ZEIT und ist seit 2004 Herausgeber des Magazins ZEIT WISSEN. Er hat in Tübingen Biologie und Rhetorik studiert und ist seit 1993 Wissenschaftsjournalist. Neben der redaktionellen Arbeit ist Andreas Sentker Autor populärwissenschaftlicher Bücher und Herausgeber verschiedener ZEIT WISSEN Buch-Editionen. Im Jahr 2001 hat er die Veranstaltungsreihe ZEIT Forum der Wissenschaft mitbegründet, die er viermal im Jahr an der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften moderiert. Er ist Mitglied in Kuratorien der Max-Planck-Institute in Köln, Martinsried und Tübingen sowie in der Jury des Georg von Holtzbrinck-Preises für Wissenschaftsjournalismus. 2005 bekam er den Kulturpreis der Eduard-Rhein-Stiftung. 2011 wurde er mit dem Innovationspreis Gregor Mendel ausgezeichnet. Er ist der erste Journalist, der diese Ehrung erhalten hat.

Foto: Nicole Sturz

Claudia Wüstenhagen

Claudia Wüstenhagen

Claudia Wüstenhagen

Redaktionsleiterin, ZEIT DOCTOR

Claudia Wüstenhagen ist seit August 2015 Redaktionsleiterin von ZEIT DOCTOR, dem neuen Gesundheitsmagazin der ZEIT. Davor war sie Redakteurin beim Magazin ZEIT Wissen sowie Redakteurin für Wissenschaft und Gesundheit bei stern.de. Claudia Wüstenhagen hat die Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft
absolviert. Sie studierte Volkswirtschaftslehre und Politik an der Universität zu Köln sowie Public Health an der
University of Auckland in Neuseeland.

Patrick Scheidt

Patrick Scheidt

Patrick Scheidt

Managing Director, Elsevier GmbH

Stefan Schmitt

Stefan Schmitt

Stefan Schmitt

Stellvertretender Ressortleiter Wissen, DIE ZEIT

Stefan Schmitt, Jahrgang 1977, ist stellvertretender Ressortleiter Wissen bei der ZEIT. Er hat ein Faible für alles Digitale, außerdem für die Reibungspunkte von Technik, Naturwissenschaften und Gesellschaft – weil es an denen knirscht und dort Neues entsteht. Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule (DJS) und Studium der Journalistik in München und Stockholm. Er gehörte dem Team des neu gegründeten ZEIT Wissen Magazins an, war danach Wissenschaftsredakteur bei Spiegel Online und arbeitet seit 2009 im Ressort Wissen der ZEIT.

Foto/©: Michael Heck

Impressionen aus dem Vorjahr

Sprecher der Vorjahre (Auszug)

Dr. Jens Baas

Dr. Jens Baas

Dr. Jens Baas

Vorsitzender des Vorstands · Techniker Krankenkasse

Dr. Jens Baas (Jahrgang 1967) arbeitete nach seinem Studium der Humanmedizin an der Universität Heidelberg und der University of Minnesota (USA) als Arzt in den chirurgischen Universitätskliniken Heidelberg und Münster. Seit 1999 war er bei der weltweit renommierten Unternehmensberatung Boston Consulting Group tätig; seit 2007 als Partner und Geschäftsführer. Dr. Baas ist bei der TK für die Unternehmensbereiche Markt und Marketing, Finanzen, Personal, Unternehmensentwicklung und Controlling sowie für die Landesvertretungen verantwortlich. Zudem gehören die Stabsbereiche Gesundheitspolitik, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Revision und Verwaltungsrat/Vorstand, Justiziariat sowie Compliance zu seinem Verantwortungsbereich. Er gehört dem Vorstand der TK seit dem 1. Januar 2011 an, seit dem 1. Juli 2012 ist er Vorsitzender des Vorstands.

Bernard gr. Broermann

Dr. Bernard gr. Broermann

Dr. Bernard gr. Broermann

Gründer und Gesellschafter, Asklepios Kliniken GmbH

Dr. Broermann studierte zunächst Medizin und Chemie in Berlin bis zum Vordiplom in Chemie und Vor-Physikum in Medizin. Danach schloss er das Jura- und Betriebswirtschaftsstudium ab. Er erlangte den Abschluss Diplom-Kaufmann, legte das erste Juristische Staatsexamen ab und promovierte zum Dr. jur. Mit 26 Jahren erlangte er das Insead-Diplom mit Auszeichnung an der europäischen Managementschule in Fontainebleau/Frankreich. Anschließend ging Dr. Broermann nach Boston/USA, wo ihm von der Harvard Business School der MBA mit höchster Auszeichnung verliehen wurde. Von 1970 bis 1976 war er bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Winney in Boston/USA sowie in Frankfurt tätig und legte das zweite Juristische Staatsexamen sowie das Steuerberater- und Wirtschaftsprüferexamen ab. Seit 1976 ist er selbstständig als Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer tätig, bis 1983 assoziiert mit der Ernst & Winney Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. 1976 gründete er die Jupiter GmbH. Die Gesellschaft entwickelt und vermietet Einzelhandelsimmobilien. 1985 gründete Dr. Broermann die Asklepios Gruppe mit 45.000 Mitarbeitern und € 3 Mrd. Umsatz. Asklepios führte in Deutschland das Qualitätsmanagement ein, welches Asklepios in den letzten 25 Jahren zu einem umfassenden System für Qualitätsmanagement und Patientensicherheit weiterentwickelte. 1999 gründete er die Dr. Broermann Hotels & Residences GmbH, zu der die Hotels Falkenstein Grand Kempinski, Villa Rothschild und seit 2015 das Atlantic in Hamburg gehören.

Giulia Enders

Giulia Enders

Giulia Enders

Autorin (»Darm mit Charme«); Doktorandin, Institut für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, Universitätsklinikum Frankfurt

Giulia Enders, Jahrgang 1990, hat ihr zweites Staatsexamen in Medizin bestanden und promoviert in Frankfurt am Main im Bereich Mikrobiologie und Krankenhaushygiene an einem opportunistischen Keim, der für nosokomiale Infektionen verantwortlich ist. Sie ist zweifache Stipendiatin der Wilhelm-und-Else-Heraeus-Stiftung. 2012 gewann sie mit ihrem Vortrag »Darm mit Charme« den 1. Preis des Science Slam in Freiburg, der zum YouTube-Hit wurde. Enders erhielt das Angebot, zu diesem vergleichsweise unerforschten Organ ein Buch zu schreiben, das kurz nach Erscheinen im März 2014 Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste in der Kategorie Paperback Sachbuch erreichte und mit über einer Million Exemplaren das meistverkaufte Hardcover-Sachbuch im Jahr 2014 und 2015 war.

Foto/©: Jill Enders

Dirk Greshake

Dirk Greshake

Dirk Greshake

Geschäftsführer, AstraZeneca Deutschland

Dirk Greshake, Jahrgang 1968, ist seit Juni 2013 Geschäftsführer des forschenden Pharmaunternehmens AstraZeneca Deutschland. Greshake studierte Biologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Ruhr-Universität Bochum, bevor er 1994 seine Karriere bei AstraZeneca als Außendienstmitarbeiter begann. Von 1997 bis 2007 füllte er unterschiedliche Manager- und Führungsfunktionen im Unternehmen aus und betreute verschiedene Produkte im Bereich Marketing. 2008 wechselte Dirk Greshake als Mitglied der Geschäftsleitung in den deutschen Vorstand von AstraZeneca.

Foto: AstraZeneca

Maria Höfl-Riesch

Maria Höfl-Riesch

Maria Höfl-Riesch

Dreifache Olympiasiegerin; Botschafterin, Laureus Sport for Good Foundation

Maria Höfl-Riesch, Jahrgang 1984, ist Deutschlands erfolgreichste alpine Skirennfahrerin. Die dreifache Olympiasiegerin beendete im März 2014 ihre sportliche Karriere. Maria Höfl-Riesch engagiert sich u.a. als Botschafterin der Laureus Sport for Good Stiftung sowie der Franz Beckenbauer Stiftung. Zusammen mit einem Spezialisten-Team hat sie das ganzheitliche Trainingsprogramm BE. YOU. (Bewegung, Ernährung, Individualität) entwickelt, das ihre Erfahrungen als Profisportlerin aufgreift und für jeden im Alltag anwendbar macht.

Prof. Dr. Daniel Huson

Prof. Dr. Daniel Huson

Prof. Dr. Daniel Huson

Professor für Algorithmen in der Bioinformatik, Zentrum für Bioinformatik, Universität Tübingen

Prof. Dr. Daniel Huson ist seit 2002 Professor für Bioinformatik an der Universität Tübingen. Als habilitierter Mathematiker ging er 1997 an die Princeton University, um in Bioinformatik zu forschen. Ab 1999 war er bei Celera Genomics an der Entschlüsselung des menschlichen Genoms beteiligt. Er arbeitet seit 10 Jahren an der Analyse von Mikrobiomdaten und seine Software wird weltweit eingesetzt. Er ist Mitgründer der CeMeT GmbH, die im Bereich medizinische Mikrobiomanalyse arbeitet. Seine Aktivitäten wurden 2016 mit dem Innovationspreis der IHK Reutlingen ausgezeichnet. Seit 2011 ist er Gastprofessor in Singapur. In 2013 gewann sein Team die mit einer Million USD dotierten DTRA Algorithms Challenge. Mit über 30.000 Zitaten ist er einer der bekanntesten Bioinformatiker in Deutschland.

Foto: Christoph Jäckle

Christof von Kalle

Prof. Dr. Christof von Kalle

Prof. Dr. Christof von Kalle

Leiter, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)

Professor Christof von Kalle ist seit Juli 2005 Leiter der Abteilung Translationale Onkologie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und geschäftsführender Direktor des NCT. Als Arzt und Wissenschaftler mit klinischem Hintergrund im Bereich Hämatologie/Onkologie und über 150 High-Impact-Publikationen ist er ein international renommierter, führender Wissenschaftler auf den Gebieten Stammzellforschung, Muta tionsanalyse und Gentransfer. Er ist gewähltes Mitglied der Europäischen Akademie für Krebswissenschaften und Sprecher des CCC-Netzwerks der Deutschen Krebshilfe. Er koordiniert die strategische Ausrichtung des NCT mit dem Ziel, neueste wissenschaftliche Kenntnisse in der translationalen und klinischen Forschung nutzbar zu machen.

Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB

Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB

Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, SPD-Bundestagsfraktion

Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB, ist stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Er studierte Humanmedizin an der RWTH Aachen und promovierte 1989 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Es folgte ein Studium der Gesundheitsökonomie und der Epidemiologie an der Harvard School of Public Health in Boston, Massachusetts (USA), an das sich von 1992 bis 1993 ein Fellowship der Harvard Medical School anschloss. 1998 wurde Lauterbach Direktor des neu gegründeten Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) an der Universität zu Köln. Von 1999 bis zur Wahl in den Bundestag im September 2005 war Lauterbach Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Seit 2005 ist er stellvertretendes Mitglied im Bundestagsausschuss für Gesundheit. Zudem ist Lauterbach seit 2008 Adjunct Professor für Health Policy and Management an der Harvard School of Public Health. Bevor er 2014 zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion gewählt wurde, war er seit 2009 deren gesundheitspolitischer Sprecher.

Foto/©: spdfraktion.de (Susie Knoll, Florian Jänicke)

Victor Mayer-Schönberger

Prof. Dr. Viktor Mayer-Schönberger

Prof. Dr. Viktor Mayer-Schönberger

Oxford-Professor für Internet Governance, Bestsellerautor und Experte für Big Data

Viktor Mayer-Schönberger ist Professor für Internet Governance an der Universität Oxford. Neben seinem aktuellen internationalen Bestseller Big Data hat Mayer-Schönberger über zehn Bücher und über einhundert wissenschaftliche Beiträge veröffentlicht. Er studierte in Salzburg, Harvard und an der London School of Economics. 1986 gründete er Ikarus Software und entwickelte mit Virus Utilities das damals meistverkaufte österreichische Softwareprodukt. Seine Arbeiten wurde vielfach in führenden Medien gefeatured, darunter die New York Times, das Wall Street Journal, die Financial Times, der Economist, und Le Monde. Er ist gesuchtes Beiratsmitglied von Organisationen und Unternehmen zum Thema Informationswirtschaft und Informationsgesellschaft.

Foto: Rob Judges

Bernd Montag

Dr. Bernd Montag

Dr. Bernd Montag

CEO, Siemens Healthineers

Dr. Bernd Montag ist seit dem 1. Februar 2015 CEO von Siemens Healthineers, dem Unternehmen, dem er auch sein ganzes bisheriges Berufsleben gewidmet hat. Nach seinem Eintritt in 1995 hatte er Positionen im zentralen Qualitätsmanagement und im Vertrieb der Hörgerätesparte inne, bevor er 1999 in den Bereich der bildgebenden Systeme wechselte. Nach Stationen im Produktmanagement für Computertomografie und als Marketingleiter für das Magnetresonanz-Geschäft, übernahm er 2004 die Gesamtverantwortung für die Computertomografie und wurde 2008 als CEO der Division Imaging&Therapy berufen, in der das Gesamtgeschäft mit bildgebender Diagnostik und bildgeführten Therapien gebündelt war. Nach dem Abitur begann er 1988 sein Physikstudium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und entdeckte seine Leidenschaft für theoretische Physik. Von 1993 bis 1995 promovierte er dort in Theoretischer Vielteilchenphysik, genauer gesagt über »Metallische Cluster«, und war gleichzeitig wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität.

Hasso Plattner

Prof. Dr. h.c. mult. Hasso Plattner

Prof. Dr. h.c. mult. Hasso Plattner

Vorsitzender des Aufsichtsrats, SAP SE; Gründer, Hasso-Plattner-Institut

Prof. Dr. Hasso Plattner ist einer der Mitbegründer der SAP AG und seit Mai 2003 Vorsitzender des SAP-Aufsichtsrats. In seiner Rolle als Chief Software Advisor berät er die SAP bei der mittel- und langfristigen technologischen Ausrichtung und Strategie. Darüber hinaus steht er dem Technologieausschuss des SAP-Aufsichtsrats vor. 1972 verließ Plattner gemeinsam mit vier weiteren Kollegen IBM, um das Softwareunternehmen SAP zu gründen. Beim Börsengang des Unternehmens 1988 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands der SAP ernannt; von 1997 bis Mai 2003 war er Vorstandssprecher der SAP AG. Im Mai 2003 wurde Plattner als Nachfolger des Mitbegründers Dietmar Hopp zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der SAP AG ernannt. Plattner studierte Nachrichtentechnik an der Universität Karlsruhe (TH), wo er auch sein Diplom erwarb. Die Universität des Saarlandes verlieh ihm 1990 die Ehrendoktorwürde; 1994 folgte die Ernennung zum Honorarprofessor. 1998 gründete er das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) an der Universität Potsdam, das mit dem höchsten privaten Finanzierungsbeitrag errichtet wurde, der je an einer deutschen Hochschule gestiftet wurde. Plattner ist am HPI als Professor für Enterprise-Software-Systeme tätig.

Foto: HPI / Kay Herschelmann

Prof. Dr. Barbara Prainsack

Prof. Dr. Barbara Prainsack

Prof. Dr. Barbara Prainsack

Institut für Sozialwissenschaften, Gesundheit und Medizin, King’s College London

Barbara Prainsack ist Professorin am Department of Global Health & Social Medicine am Londoner King’s College. Ihre Forschung beschäftigt sich mit sozialen, regulatorischen und ethischen Aspekten der Biomedizin und der Biowissenschaften. Aktuell geht sie u.a. der Frage nach, wie das Solidaritätsprinzip für die Politikgestaltung im Bereich der Personalisierten Medizin nutzbar gemacht werden kann. Ihr neuestes Buch, »Das Solidaritätsprinzip: Ein Plädoyer für eine Renaissance in Medizin und Bioethik« (mit A. Buyx) erschien im Frühjahr 2016 im Campus Verlag.
Barbara Prainsack ist Mitglied der Österreichischen Bioethikkomission, des Ethikrates der Nationalen DNA Datenbank des Vereinigten Königreichs, und der Britischen Royal Society of Arts.

Cornelia Prüfer-Storcks

Cornelia Prüfer-Storcks

Cornelia Prüfer-Storcks

Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz, Freie und Hansestadt Hamburg

Cornelia Prüfer-Storcks, Jahrgang 1956, ist seit März 2011 Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg. Nach einer Tätigkeit als Tageszeitungsredakteurin füllte sie verschiedene Funktionen bei der Landesregierung Nordrhein-Westfalen aus: 1988 bis 1995 Referatsleiterin, 1995 bis 1999 Abteilungsleiterin, 1999 bis 2005 Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie. 2007 bis 2011 Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg. Seit März 2011 bekleidet sie das Amt der Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt in Hamburg.

Dr. Matthias Reumann

Dr. Matthias Reumann

Dr. Matthias Reumann

Sustainable, Resilient Health Systems Research, IBM Research – Zürich

Matthias Reumann studierte Elektrotechnik an den Universitäten Southampton, Karlsruhe und der ESIEE in Paris und promovierte 2007 im Bereich der Biomedizinischen Technik. Als Post Doctoral Fellow am IBM T. J. Watson Research Center (NY, USA) forschte Reumann an multi-skalaren Herzmodellen. Zwischen 2011 und 2013 etablierte Reumann den Healthcare Bereich am IBM Forschungszentrum in Australien. In dieser Zeit wurde sein Interesse an nachhaltigen Gesundheitssystemen geweckt, unter anderem auch durch sein Engagement in Afrika. Seit 2013 baut Matthias Reumann die System-Biologie-Gruppe bei IBM Research – Zürich mit auf. Seine Forschung befasst sich mit präklinischem Assessment und nachhaltigen Gesundheitssystemen. Er ist Associate Editor des IEEE Journal on Translational Engineering in Health and Medicine und Senior Member der IEEE.

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

Bundeskanzler a.D. | Herausgeber · DIE ZEIT

Jahrgang 1918, ist seit Mai 1983 Mitherausgeber der ZEIT und war der fünfte deutsche Bundeskanzler. Seine erste wichtige politische Funktion bekleidete er als Innensenator in Hamburg. Darauf folgten Jahre als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag und als stellvertretender Parteivorsitzender der SPD. 1969 wurde er Bundesminister der Verteidigung, 1972 Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen. 1974 wurde er zum Bundeskanzler gewählt; dieses Amt hatte er bis 1982 inne. In seine Regierungszeit fielen die Gründung des Weltwirtschaftsgipfels (heute: G 8), die erste große Ölkrise und die Einführung des Europäischen Währungssystems mit der Währungseinheit Ecu, aus der später der Euro hervorging.

Prof. Dr. Christiane Woopen

Prof. Dr. Christiane Woopen

Prof. Dr. Christiane Woopen

Geschäftsführende Direktorin, ceres – Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health

Prof. Dr. Christiane Woopen studierte Humanmedizin und Philosophie in Köln, Bonn und Hagen. 2012 bis 2016 war sie Vorsitzende des Deutschen Ethikrates und 2014 bis 2016 Präsidentin des Global Summit of National Ethics Committees, der im März 2016 in Berlin stattfand. An der Universität zu Köln ist sie geschäftsführende Direktorin von ceres, dem Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health, einem von fünf Fakultäten und dem Rektorat getragenen Zentrum. Als Professorin für Ethik und Theorie der Medizin leitet sie die Forschungsstelle Ethik an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln. Dort setzt sie sich als Prodekanin für Akademische Entwicklung und Gender zudem für den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Überwindung von genderbedingten Unterschieden bei Karrierechancen ein. Woopen ist Mitglied im International Bioethics Committee der UNESCO sowie Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.

Foto/©: Rainer Zensen

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Hotel Atlantic Kempinski Hamburg
An der Alster 72-79
20099 Hamburg

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