Hochschule & Bildung

6. Dezember 2018
Berlin

Wie frei sind die Hochschulen?
Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind in Deutschland, sind in vielen Regionen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Und auch umgekehrt öffnen sich akademische Einrichtungen zunehmend der Zusammenarbeit mit Unternehmen, Stiftungen, Verbänden. Wo aber verläuft die Grenze zwischen Kooperation und Einflussnahme? Wer bestimmt, welche Forschungsprojekte finanziert, welche Professoren berufen, welches Firmenlogo an der Hörsaaltür steht? Welche neuen Möglichkeiten schaffen Drittmittel aus der Wirtschaft für finanzschwache Hochschulen, und wo begrenzen sie die Lehr- und Forschungsfreiheit?
Diese und weitere Fragen diskutieren hochkarätigen Referenten auf der diesjährigen ZEIT KONFERENZ Hochschule & Bildung, zu der DIE ZEIT gemeinsam mit ihren Partnern Vertreter aus Bildungspolitik, Wirtschaft und Wissenschaft nach Berlin einlädt.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #zkhb.

Das abschließende Konferenzprogramm wird voraussichtlich Ende Oktober als PDF-Download zur Verfügung stehen.

Sollten Sie Interesse an einer Mitgestaltung der ZEIT KONFERENZ Hochschule & Bildung haben, wenden Sie sich bitte an untenstehenden Ansprechpartner.

Impressionen 2017

In Zusammenarbeit mit

Partner

Offizieller Druckpartner

Sprecher der Vorjahre (Auszug)

Prof. Dr. Peter-André Alt

Prof. Dr. Peter-André Alt

Prof. Dr. Peter-André Alt

Präsident, Freie Universität Berlin

Peter-André Alt studierte Germanistik, Politische Wissenschaft, Geschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Er wurde 1984 promoviert, die Habilitation erfolgte 1993. Seit 1995 ist Alt ordentlicher Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, zunächst an der Ruhr-Universität Bochum (1995 bis 2002), danach an der Universität Würzburg (2002 bis 2005), seit 2005 an der Freien Universität Berlin. Er publizierte zahlreiche Bücher zur deutschsprachigen Literatur des 17., 18. und 20. Jahrhunderts. Alt wurde 2005 für seine zweibändige Schillerbiographie mit dem Schiller-Preis der Stadt Marbach ausgezeichnet. Von 2007 bis 2009 war Alt Dekan des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften. 2008 wurde er Direktor der Dahlem Research School. Im Juli 2012 hat die Deutsche Schillergesellschaft Professor Alt zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Von 2014 bis 2016 war Peter-André Alt Vorstandsvorsitzender der German U15. Seit dem 3. Juni 2010 ist Peter-André Alt Präsident der Freien Universität Berlin. Im April 2014 ist er als Präsident wiedergewählt worden.

Phil Baty

Phil Baty

Phil Baty

Editor Rankings, Times Higher Education (THE)

Phil Baty joined Times Higher Education (THE) in 1996, and has served as chief reporter, news editor, deputy editor and latterly, editor-at-large. He took over responsibility for the World University Rankings in 2008 and led the development of the current »THE World University Rankings methodology«, determining the 13 performance indicators and weightings currently used to evaluate world-class research universities. He also conceived the annual »THE World Reputation Rankings« and »150 Under 50 Rankings«, and he established the »THE Asia University Rankings« and the »BRICS & Emerging Economies Rankings«. Phil founded the »THE World Academic Summit«, first held in Singapore in 2013. He was listed as one of the top 15 `most influential´ in education by The Australian newspaper in 2012 and in the 2016 book, Global University Rankings and the Mediatization of Higher Education.

Prof. Dr. Horst Hippler

Prof. Dr. Horst Hippler

Prof. Dr. Horst Hippler

Präsident, Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

Prof. Dr. Horst Hippler, Jahrgang 1946, ist seit Mai 2012 Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Bonn. Hippler studierte Physik an der Universität Göttingen und promovierte zum Dr. sc. tech. an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), Schweiz. Anschließend forschte er am IBM Research Laboratory in San Jose (California, USA) und an der Universität Göttingen, wo er sich 1988 in der Physikalischen Chemie habilitierte. Seit Oktober 1993 ist Hippler Professor für Physikalische Chemie an der Fakultät für Chemie der Universität Karlsruhe bzw. des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Von November 2002 bis September 2009 war er Rektor der Universität Karlsruhe, von Oktober 2009 bis September 2012 Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie(KIT). Von 2006 bis 2009 vertrat Hippler den Verband der führenden Technischen Universitäten in Deutschland (TU9) als deren Präsident. Von 2010 bis 2012 war er Präsident der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg. Horst Hippler gehört verschiedenen Beratungs- und Aufsichtsgremien deutscher und französischer Universitäten sowie dem Conseil Scientifique d´Electricité des France (EDF) an. Seit 2009 ist er Mitglied der Akademie der Technikwissenschaften acatech und seit 2011 korrespondierendes Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften.

Stefan Hornbostel

Prof. Dr. Stefan Hornbostel

Prof. Dr. Stefan Hornbostel

Leiter, Abteilung Forschungssystem und Wissenschaftsdynamik, Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)

Professor Dr. Stefan Hornbostel studierte Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen. Er promovierte an der Freien Universität Berlin und arbeitete nach seinem Studium an den Universitäten Kassel, Köln, Jena und Dortmund sowie am Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Seit 2005 ist er Professor für Soziologie am Institut für Sozialwissenschaften (Lehrbereich Wissenschaftsforschung) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2005 bis 2015 war er zudem Leiter des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ). Seit 2016 leitet er die Abteilung Forschungssystem und Wissenschaftsdynamik am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Wissenschaftsforschung, Bibliometrie und Elitensoziologie.

Prof. Dr. Bernd Huber

Prof. Dr. Bernd Huber

Prof. Dr. Bernd Huber

Präsident, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. Bernd Huber, geboren 1960 in Wuppertal, ist Professor für Finanzwissenschaft, und seit 2002 Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Zu seinen unterschiedlichen Funktionen zählen auch die Mitgliedschaften in verschiedenen Beratungsgremien und Strategieausschüssen, darunter der Wissenschaftliche Beirat des Bundesministeriums der Finanzen und das Board of Directors der Venice International University. Außerdem war Prof. Huber Gutachter bei den Exzellenzinitiativen in Spanien und Frankreich und von 2008 bis 2014 Vorsitzender der League of European Research Universities.

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst

Präsidentin, Humboldt-Universität Berlin

Seit dem 11. Mai 2016 ist Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Vor ihrer Inauguration war Sabine Kunst seit Februar 2011 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) in Brandenburg. Bis zu ihrer Ernennung zur Ministerin war sie von Januar 2007 bis Februar 2011 Präsidentin der Universität Potsdam. Zuvor übte die Hochschullehrerin und Wissenschaftlerin verschiedene leitende Funktionen an der Universität Hannover aus, unter anderem war sie Director of International Affairs und Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Weiterbildung. Sabine Kunst war – als erste Frau überhaupt – von 2010 bis 2011 Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der größten Organisation für den weltweiten Austausch von Forschern und Studierenden. Das internationale Engagement der Forscherin und Hochschullehrerin führte sie in eine Vielzahl von Ländern, zum Beispiel für die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) nach Bolivien und Peru, später nach Mexiko. Es folgten längere Forschungsaufenthalte in Kapstadt. Im Jahr 2010 wurde sie als Hochschulmanagerin des Jahres ausgezeichnet. 2013 wurde ihr in Berlin die Ehrendoktorwürde der American Jewish University Los Angeles verliehen.

Foto: Matthias Heyde

Ijad Madisch

Dr. Ijad Madisch

Dr. Ijad Madisch

Mitgründer und CEO, ResearchGate

Dr. Ijad Madisch ist Mitgründer und CEO von ResearchGate, dem professionellen Netzwerk für Wissenschaftler. Über zehn Millionen Forscher nutzen das Netzwerk um ihre Forschung schnell anderen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vom traditionellen Wissenschaftsbetrieb frustriert, gründete Madisch im Jahr 2008 das Netzwerk gemeinsam mit seinen Freunden, dem Arzt Dr. Sören Hofmayer und dem Informatiker Horst Fickenscher. Madisch schrieb seine Doktorarbeit in der Virologie und studierte nebenher Informatik. Er verbrachte mehrere Jahre am Massachussetts General Hospital in Boston, wo er im Bereich Tissue-Engineering und in der Radiologie forschte. Unter Madischs Führung hat ResearchGate bekannte Investoren angezogen, unter anderem Bill Gates, Benchmark und Founders Fund.

Foto: Gene Glover / ResearchGate

Prof. Dr. Ada Pellert

Prof. Dr. Ada Pellert

Prof. Dr. Ada Pellert

Präsidentin und Professorin für Bildungsmanagement, Deutsche Universität für Weiterbildung

Prof. Dr. Ada Pellert ist seit dem 1.1.2009 Gründungspräsidentin und Professorin für Bildungsmanagement der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin. Sie studierte Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien (Promotion 1987) und habilitierte sich 1998 an der Universität Klagenfurt auf dem Gebiet der Organisationsentwicklung für Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen.
Seit November 2011 ist sie Präsidentin der Carl Benz Academy Beijing/China. Von 2005 bis 2008 war Pellert Univ. Prof. für Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement sowie Vizerektorin für Lehre, Weiterbildung und Strukturfragen der Donau-Universität Krems. Von 1999 bis 2003 war sie Vizerektorin für Lehre, Personalentwicklung und Frauenförderung der Universität Graz.

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg

Vorstandsvorsitzender, MLP SE

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg ist seit 2004 Vorstandsvorsitzender von MLP. 2003 wurde er Mitglied des Vorstands (CFO). Zuvor war der promovierte Diplom- Kaufmann Mitglied des Vorstands der Gruppe CortalConsors in Paris. Von 1999 bis 2002 war Uwe Schroeder-Wildberg für die Consors Discount-Broker AG in Nürnberg u. a. als Mitglied des Vorstands tätig. Seine berufliche Karriere begann er bei der Südzucker AG.

Foto: MLP

Helmut Schwarz

Prof. Dr. Helmut Schwarz

Prof. Dr. Helmut Schwarz

Präsident, Alexander von Humboldt-Stiftung

Im Januar 2008 hat Helmut Schwarz als einer der international führenden Forscher auf dem Gebiet der Molekularchemie das Amt des Präsidenten der Humboldt-Stiftung übernommen. Als Gastprofessor arbeitete er an mehreren Forschungseinrichtungen im Ausland, u.a. in Cambridge (Großbritannien), Jerusalem und Haifa (Israel), Lausanne (Schweiz), Canberra (Australien), Innsbruck (Österreich) sowie in Paris und Straßburg (Frankreich). Für seine grundlegenden Forschungsarbeiten hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Helmut Schwarz ist Mitglied in zahlreichen Akademien und Gelehrten-Gesellschaften und acht Universitäten verliehen ihm Ehrendoktorwürden. Neben seiner Forschungstätigkeit ist Helmut Schwarz aktiv als Herausgeber und Mitglied redaktioneller Beiräte wissenschaftlicher Zeitschriften und hat sich als wissenschaftspolitischer Experte einen Namen gemacht. Von 2001 bis 2007 war er Vizepräsident der DFG.

Peter Strohschneider

Prof. Dr. Peter Strohschneider

Prof. Dr. Peter Strohschneider

Präsident, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Professor Dr. Peter Strohschneider, geboren 1955 in Stuttgart, ist seit 2013 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Zuvor war er von 2005 bis 2011 Mitglied des Wissenschaftsrates, seit 2006 als dessen Vorsitzender. Strohschneider wurde 1984 an der LMU München promoviert, an der er sich 1991 auch in Deutscher Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit habilitierte. Ab 1992 lehrte er an der Technischen Universität Dresden, seit 2002 hat er den Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik an der LMU inne. Strohschneider ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Vereinigungen und Akademien, unter anderem der Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften, sowie in Gremien und Beiräten wie der Expertenkommission für das Elitenetzwerk Bayern oder dem Zukunftsrat Kleine Fächer in Baden-Württemberg, deren Vorsitzender er jeweils ist, im Wissenschaftlichen Beirat der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung und in der Jury für den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus.

Foto/©: DFGGorczany

Prof. Dr. Johanna Wanka

Prof. Dr. Johanna Wanka

Prof. Dr. Johanna Wanka

Bundesministerin für Bildung und Forschung

Prof. Dr. Johanna Wanka, Jahrgang 1951, ist seit Februar 2013 Bundesministerin für Bildung und Forschung und Mitglied der Bundesregierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Von 2000 bis 2009 war sie Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg, von 2010 bis 2013 diente sie im gleichen Ressort als Ministerin in Niedersachsen. Johanna Wanka wirkte viele Jahre in Forschung und Lehre. Von 1994 bis 2000 war sie gewählte Rektorin der Fachhochschule Merseburg, nachdem sie 1993 auf die Professur „Ingenieurmathematik“ berufen worden war. Schon 1980 war Johanna Wanka zum Dr. rer. nat. promoviert worden mit dem Thema „Lösung von Kontakt- und Steuerproblemen mit potential-theoretischen Mitteln“. Von 1994 bis 1998 war sie zudem Vizepräsidentin der Landesrektorenkonferenz in Sachsen-Anhalt und von 1998 bis 2000 Mitglied der Ständigen Kommission für Planung und Organisation der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Ihre Berufslaufbahn hatte Johanna Wanka 1974 als wissenschaftliche Assistentin an der Technischen Hochschule Merseburg begonnen. An der Universität Leipzig studierte sie von 1970 bis 1974 Mathematik. 1970 machte sie in Torgau Abitur. Johanna Wanka ist seit vielen Jahren gesellschaftlich aktiv. Sie war von 2009 bis 2010 Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, dessen Mitglied sie schon 2004 geworden war. Von 1990 bis 1994 war sie Mitglied des Kreistages Merseburg. Johanna Wanka war im September 1989 Gründungsmitglied des „Neuen Forums“ in Merseburg. In die CDU trat sie im März 2001 ein. Sie war von 2009 bis 2010 Vorsitzende der Partei in Brandenburg.

Foto: Bundesregierung / Steffen Kugler

Sponsoring

Besucherbetreuung

Veranstaltungsort

Kalkscheune
Johannisstraße 2
10117 Berlin

Sie verwenden einen sehr alten Browser. Um diese Website in vollem Umfang nutzen zu können, installieren Sie bitte einen aktuellen Browser. x