ZEIT KONFERENZ

Hochschule & Bildung

6. Dezember 2018
Berlin

Wie frei sind die Hochschulen?
Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind in Deutschland, sind in vielen Regionen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Und auch umgekehrt öffnen sich akademische Einrichtungen zunehmend der Zusammenarbeit mit Unternehmen, Stiftungen, Verbänden. Wo aber verläuft die Grenze zwischen Kooperation und Einflussnahme? Wer bestimmt, welche Forschungsprojekte finanziert, welche Professoren berufen, welches Firmenlogo an der Hörsaaltür steht? Welche neuen Möglichkeiten schaffen Drittmittel aus der Wirtschaft für finanzschwache Hochschulen, und wo begrenzen sie die Lehr- und Forschungsfreiheit?
Diese und weitere Fragen diskutieren hochkarätigen Referenten auf der diesjährigen ZEIT KONFERENZ Hochschule & Bildung, zu der DIE ZEIT gemeinsam mit ihren Partnern Vertreter aus Bildungspolitik, Wirtschaft und Wissenschaft nach Berlin einlädt.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #zkhb.

Sprecher

Prof. Dr. Peter-André Alt

Prof. Dr. Peter-André Alt

Prof. Dr. Peter-André Alt

Präsident, Hochschulrektorenkonferenz

Prof. Dr. Peter-André Alt, Jahrgang 1960, ist seit 1. August 2018 Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. Von Juni 2010 bis Juli 2018 war Alt Präsident der Freien Universität Berlin. Zwischen 2011 und 2012 bzw. 2017 und 2018 war Alt Sprecher der Berliner Landesrektorenkonferenz.

Er studierte Germanistik, Politische Wissenschaft, Geschichte und Philosophie. Er wurde 1984 pro­moviert, die Habilitation erfolgte 1993. Seit 1995 ist Alt ordentlicher Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, zunächst an der Ruhr-Universität Bochum (1995 bis 2002), danach an der Uni­versität Würzburg (2002 bis 2005), seit 2005 an der Freien Universität Berlin. Forschungsaufenthalte führten ihn nach Cambridge, Prag, Princeton und Wien.

Alt publizierte 18 Monografien und mehr als 100 Fachaufsätze zur Literatur- und Kulturgeschichte des 17.-20. Jahrhunderts. Im Jahr 2005 wurde er mit dem Schiller-Preis der Stadt Marbach ausge­zeichnet. 2008 erhielt er das Opus-Magnum-Stipendium der Stiftungen Volkswagen und Thyssen. Seit Juli 2012 ist Alt Präsident der Deutschen Schillergesellschaft. Als Kolumnist publiziert er regelmäßig zu wissenschaftspolitischen Themen, u.a. in der Frankfurter Allgemeinen, der Süddeutschen Zeitung, dem Tagesspiegel und der Berliner Zeitung.

Er war bzw. ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Beiräte großer Wissenschafts- und Kulturorganisationen u.a. in Österreich, den USA und China. Er ist u.a. Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Brandenburger Tor, des Wissenschaftlichen Beirats des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt am Main, des Internationalen Beirats der Ludwig Boltzmann Gesellschaft in Österreich und des Chinese Scholarship Council in Peking.

Foto: David Ausserhofer

Prof. Dr. Julia von Blumenthal

Prof. Dr. Julia von Blumenthal

Prof. Dr. Julia von Blumenthal

Präsidentin, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Prof. Dr. Julia von Blumenthal ist seit 1. Oktober 2018 Präsidentin der Europa-Universität Viadrina. Der Amtsantritt ist zum Beginn des Wintersemesters vorgesehen. Von 2014-2018 war sie Dekanin der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie hat Politikwissenschaft mit den Nebenfächern Jura und Slavistik in Heidelberg und Hamburg studiert. Promotion (2001) und Habilitation (2007) erfolgten an der Universität der Bundeswehr in Hamburg. Im Oktober 2009 wurde sie auf die Professur für Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin berufen.

Foto: Heide Fest

Prof. Dr. Henrik Enderlein

Prof. Dr. Henrik Enderlein

Prof. Dr. Henrik Enderlein

Präsident, Hertie School of Governance

Henrik Enderlein ist Präsident und Professor of Political Economy an der Hertie School of Governance sowie Direktor des Jacques Delors Institute Berlin. In seiner Forschung befasst er sich mit europäischer Wirtschafts- und Finanzpolitik, insbesondere mit der Währungsunion, dem EU-Haushalt, Finanzkrisen und dem Fiskalföderalismus.

Dr. Rainer Esser

Dr. Rainer Esser

Dr. Rainer Esser

Geschäftsführer, ZEIT Verlagsgruppe

Rainer Esser, Jahrgang 1957, ist Geschäftsführer der ZEIT. Nach einer Banklehre studierte er Jura in München, Genf und London und machte daraufhin seinen Master of Law in den USA. Im Anschluss an das 2. Juristische Staatsexamen besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München, arbeitete mehrere Jahre lang als Anwalt und promovierte 1989. Seine erste Leitungsfunktion in den Medien übernahm er im selben Jahr bei der Verlagsgruppe Bertelsmann als Chefredakteur zweier juristischer Fachzeitschriften. 1992 wechselte er in die Position des Geschäftsführers des Spotlight-Verlags und war dort gleichzeitig Herausgeber mehrerer Zeitschriften. Nach vier Jahren als Geschäftsführer der »Main-Post« ging er 1999 zur ZEIT. Seit dem 1. Mai 2011 ist Rainer Esser neben seiner Position bei der ZEIT auch als Geschäftsführer für die DvH Medien GmbH tätig.

Foto: Johannes Arlt

Prof. Reinhold R. Geilsdoerfer

Prof. Reinhold R. Geilsdörfer

Prof. Reinhold R. Geilsdörfer

Geschäftsführer, Dieter Schwarz Stiftung gGmbH

Reinhold R. Geilsdörfer, studierter Maschinenbau-Ingenieur, wurde 1981 als Professor an die Berufsakademie Mosbach (später DHBW Mosbach) berufen, wo er ab 2005 den Posten des Rektors inne hatte. 2011 folgte das Amt des Präsidenten der DHBW, das er bis 2016 ausübte. Seit 2016 ist Reinhold R. Geilsdörfer Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung.

Foto: Reiner Pfisterer

Manuel J. Hartung

Manuel J. Hartung

Manuel J. Hartung

Ressortleiter CHANCEN, DIE ZEIT; Herausgeber, ZEIT CAMPUS

Manuel J. Hartung, Jahrgang 1981, ist seit Juli 2015 Leiter des Ressorts CHANCEN der ZEIT. Zudem ist er Herausgeber des Studentenmagazins ZEIT CAMPUS und Gründer des im August 2017 erstmals erschienenen Magazins ZEIT GERMANY, das sich an Studenten und Forscher im Ausland wendet. Der ZEIT ist Manuel Hartung seit 2004 verbunden, unter anderem als Redakteur für Hochschulpolitik im CHANCEN-Ressort, Chefredakteur von ZEIT CAMPUS und Geschäftsführer von TEMPUS CORPORATE, einem Unternehmen des ZEIT Verlags. Der Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule studierte Geschichte an den Universitäten Bonn und New York sowie Public Administration an der Harvard University. Zudem unterrichtete er Journalismus an den Universitäten Göttingen und St. Gallen. Hartung hat sechs Bücher veröffentlicht, unter anderem gab er mit dem Hirnforscher Gerhard Roth »Ressource Begabung – Wie kann Deutschland sein Potenzial besser nutzen?« (Berlin University Press) heraus.

Foto: Beatrice Jansen

Prof. Dr. Bernhard Kempen

Prof. Dr. Bernhard Kempen

Prof. Dr. Bernhard Kempen

Präsident, Deutscher Hochschulverband (DHV)

Foto: Till Eitel

Prof. Dr. Marion Kiechle

Prof. Dr. Marion Kiechle

Prof. Dr. Marion Kiechle

Bayerische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

Marion Kiechle studierte Humanmedizin an der Albert‐Ludwigs‐Universität Freiburg und wurde 1987 promoviert. Sie war Stipendiatin der DFG von 1987 – 1989 und arbeitete währenddessen u.a. für ein Jahr am Cancer Center of Southwest Biomed. Research Institute, USA. Von 1989 bis 1995 war sie als wissenschaftliche Assistentin an der Universitäts‐Frauenklinik Freiburg tätig. 1995 habilitierte sie sich und arbeitete als Oberärztin der Universitäts‐Frauenklinik Kiel. Es ereilte sie 1999 der Ruf auf den Lehrstuhl für Frauenheilkunde (C4 Professur) der Technischen Universität München. Von 2000 – 2018 war Kiechle Direktorin der Frauenklinik rechts der Isar der Technischen Universität München. Marion Kiechle war von 2001 – 2018 Vorsitzende der Bioethikkommission der Bayerischen Staatsregierung und von 2002 – 2018 stellvertretende Vorsitzende der zentralen Ethikkommission für Stammzellenforschung der Bundesregierung. Von 2007 – 2018 war sie Senatorin der Technischen Universität München. 2007 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2015 den Bayerischen Verdienstorden. Marion Kiechle wurde 2015 zum Mitglied der Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften, gewählt. Seit 21.03.2018 Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Bayern und seit 17.04.2018 stellvertretendes Mitglied des Bundesrates.

Foto: Steffen Leiprecht

Dr. Clara Meier

Dr. Clara Maier

Dr. Clara Maier

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Hamburger Institut für Sozialforschung

Clara Maier ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hamburger Institut für Sozialforschung in der Forschungsgruppe Demokratie und Staatlichkeit. Ihr Buch zu den »Politics of German Peculiarity« soll 2019 bei Cambridge University Press erscheinen. Derzeit arbeitet sie an einem vergleichenden Projekt europäischer Traditionen von Rechtsstaatlichkeit in ihrem Verhältnis zur Demokratie.

Dr. Volker Meyer-Guckel

Dr. Volker Meyer-Guckel

Dr. Volker Meyer-Guckel

Stellvertretender Generalsekretär, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

Dr. Volker Meyer-Guckel ist seit 2005 stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. Er studierte Anglistik, Philosophie und Chemie in Kiel, Belfast und New York und unterrichtete Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Kiel, wo er 1992 promovierte. 1993 wechselte er in die Studienstiftung des deutschen Volkes, dort war er ab 1995 Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Von 1997 bis 1999 arbeitete er im Planungsstab des Bundespräsidenten Roman Herzog. Von 1999 bis 2005 leitete er die Programme des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft in den Bereichen „Hochschulentwicklung“ und „Strukturinnovation in der Wissenschaft“. Seit 2005 ist er stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. Er ist u.a. geschäftsführender Vorstand der Stiftung Bildung und Gesellschaft, Vorsitzender des Stiftungsrates der Leuphana Universität Lüneburg und Mitglied im Vorstand Hermann und Lily Schilling Stiftung.

Edda Müller

Prof. Dr. Edda Müller

Prof. Dr. Edda Müller

Vorsitzende, Transparency International Deutschland e.V.

Prof. Dr. Edda Müller ist seit 2010 ehrenamtliche Vorsitzende von Transparency International Deutschland e.V. Im Anschluss an das Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Verwaltungswissenschaft an der École Nationale d’Administration trat sie 1970 in die Verfassungsabteilung des Bundesministeriums des Innern ein. 1977 wechselte sie in das Umweltbundesamt und darauf folgend in das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, wo sie als Ministerialdirigentin u.a. als Leiterin für die Abteilung Klimapolitik zuständig war. Von 2001 bis 2007 war sie Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands e.V. und Mitglied des Rats für Nachhaltige Entwicklung. Zuvor fungierte Edda Müller als Vizedirektorin der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen, als Leiterin der Abteilung Klimapolitik des Wuppertal Instituts und als Ministerin für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein. Sie ist Honorarprofessorin an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer.

Helga Nowotny

Prof. em. Dr. Helga Nowotny, Ph.D.

Prof. em. Dr. Helga Nowotny, Ph.D.

Professor emerita of Science and Technology Studies, ETH Zurich; Gründungsmitglied, European Research Council

Helga Nowotny ist Professorin emerita der ETH Zürich und ehemalige Präsidentin des Europäischen Forschungsrates, ERC. Sie ist Vorsitzende des ERA Council Forum Austria und Mitglied des Rates für Forschung und Technologieentwicklung. Unter anderem ist sie Mitglied des Kuratoriums der Falling Walls Stiftung, Berlin und Vize-Präsidentin der Lindauer Nobelpreisträger Treffen, Lindau Helga Nowotny hat zahlreiche Ehrungen und Ehrendoktorate erhalten. Vor kurzem wurde ihr die Leibniz-Medaille der BBAW in Berlin und ein Ehrendoktorat der Universität Oxford verliehen. Ihre letzten Buchveröffentlichungen sind „The Cunning of Uncertainty“ (2015) und „An Orderly Mess“ (2017).

Prof. Dr. Claudia Peus

Prof. Dr. Claudia Peus

Prof. Dr. Claudia Peus

Geschäftsführende Vizepräsidentin für Talentmanagement und Diversity, Technische Universität München

Claudia Peus ist geschäftsführende Vizepräsidentin der TU München sowie Professorin für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement an der TUM School of Management. Nach ihrer Promotion an der LMU München war sie als Visiting Scholar an der Sloan School of Management, Massachusetts Institute of Technology sowie als Post-Doctoral Fellow an der Harvard Universität tätig. In ihrer Forschung beschäftigt sich Prof. Peus schwerpunktmäßig mit den Themen Führung und Führungskräfteentwicklung, Wissenschaftsmanagement sowie internationalem Personalmanagement. Sie ist Mitglied verschiedener Beiräte wie des Expertenkreises der Wertekommission und des Roman-Herzog-Instituts und berät Organisationen aus Wirtschaft und Wissenschaft zu Themen wie Führung, Diversity und Talentmanagement.

Foto: Andreas Heddergott

Dr. Anna-Lena Scholz

Dr. Anna-Lena Scholz

Dr. Anna-Lena Scholz

Redakteurin CHANCEN, DIE ZEIT

Dr. Anna-Lena Scholz, Jahrgang 1984, ist seit 2017 Redakteurin im CHANCEN-Ressort der ZEIT, wo sie vor allem über Hochschulen und Wissenschaftspolitik schreibt und auch den ZEIT CHANCEN Brief verantwortet. Davor war sie freie Autorin und Moderatorin. Sie hat Germanistik und ev. Theologie an den Universitäten Bonn und Oxford studiert und war anschließend mit einem Rotary Ambassadorial Scholarship für einen Forschungsaufenthalt an der University of California, Berkeley. 2010 bis 2014 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin; zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehörten die Literatur und Philosophie des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, Theoriegeschichte der Germanistik sowie Geschlechterforschung. Ihre Dissertation „Kleist/Kafka. Diskursgeschichte einer Konstellation“ wurde mit dem Scherer-Preis 2016 ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für den Förderpreis Opus Primum der Volkswagenstiftung.

Martin Spiewak

Martin Spiewak

Martin Spiewak

Redakteur WISSEN, DIE ZEIT; Co-Chefredakteur, ZEIT STUDIENFÜHRER

Martin Spiewak, Jahrgang 1964, arbeitet seit 1999 als Journalist im Ressort WISSEN der ZEIT und ist Mitglied im Hauptstadtbüro der Wochenzeitung. Er studierte Geschichte, Spanisch und Staatsrecht in Hamburg und Madrid. Anschließend absolvierte Spiewak eine Ausbildung zum Redakteur an der Deutschen Journalistenschule in München. Von 1993 bis 1997 arbeitete er beim »Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt« in Hamburg. Anschließend war er bis 1999 als freier Journalist für verschiedene Zeitungen, Wochenblätter und Radiostationen tätig. Schwerpunkte von Spiewak sind die Themen Bildungspolitik sowie Wissenschaft und Forschung.

Foto: Nicole Sturz

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg

Vorstandsvorsitzender, MLP SE

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg ist seit 2004 Vorstandsvorsitzender von MLP. 2003 wurde er Mitglied des Vorstands (CFO). Zuvor war der promovierte Diplom- Kaufmann Mitglied des Vorstands der Gruppe CortalConsors in Paris. Von 1999 bis 2002 war Uwe Schroeder-Wildberg für die Consors Discount-Broker AG in Nürnberg u. a. als Mitglied des Vorstands tätig. Seine berufliche Karriere begann er bei der Südzucker AG.

Foto: MLP

Daniela Schweitzer

Daniela Schweitzer

Daniela Schweitzer

Kanzlerin, Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

Daniela Schweitzer ist Juristin und seit dem Jahr 2005 Kanzlerin der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Zuvor hatte sie dort fünf Jahre das Amt der Verwaltungsdirektorin inne. Weitere berufliche Stationen waren zuvor eine Referententätigkeit im Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg und die Personalabteilungsleitung an der Universität Karlsruhe, dem heutigen KIT. Neben ihrer Kanzlertätigkeit ist Daniela Schweitzer freiberuflich als Coach tätig. Sie war zehn Jahre lang Sprecherin der Kanzlerinnen und Kanzler der baden-württembergischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und ist seit einigen Jahren stellvertretende Bundessprecherin.

Kira Suenner

Kira Sünner

Kira Sünner

Masterstudentin Soziale Arbeit, SRH Hochschule Heidelberg

Nach dem Abitur absolvierte Kira Sünner einen Bundesfreiwilligendienst in einem Internat für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Bad Arolsen. Dort entdeckte sie ihr Interesse am sozialen Berufsfeld und entschied sich für ein sozialwissenschaftliches Studium. Von 2014 bis 2017 studierte sie an der SRH Hochschule Heidelberg Sozialrecht (Bachelor of Laws). Um das juristische Wissen mit sozialpädagogischem Know-how zu verknüpfen, entschied sich Kira Sünner nach dem Bachelorabschluss für ein Masterstudium in Psychosozialer Beratung und Gesundheitsförderung. Neben ihrem Studium engagiert sich Kira Sünner in der Hochschule unter anderem als Studentenvertreterin im Fakultätsrat, um die Interessen der Studierenden zu vertreten. Darüber hinaus setzt sie sich für junge Menschen mit seltenen chronischen Erkrankungen ein und leitet eine bundesweite Selbsthilfegruppe, wofür sie regelmäßig Veranstaltungen organisiert und Vorträge hält.

Prof. Dr. Rolf Tarrach

Prof. Dr. Rolf Tarrach

Prof. Dr. Rolf Tarrach

Präsident, European University Association (EUA)

Rolf Tarrach has been president of the University of Luxembourg (2005 – 2014). He is professor of physics. He has received awards and decorations in Spain, Russia, Portugal and Luxembourg. He has been Vice-president at the University of Barcelona. He is a former president of the CSIC (Spain), and a former member of European Research Advisory Board (EURAB), European Union Research Organisations – Heads of Research Councils (EUROHORCs), Euro(pean) Science Open Forum (ESOF), former president of Academic Cooperation Association (ACA) and former Vice-chair of the jury of the French »Initiatives d’excellence«. He chaired the committee of international experts EU2015 (Spain). He has been on the European University Association (EUA) Council and is EUA’s president as of July 2015.

Prf. Dr. Emanuel V. Towfigh

Prof. Dr. Emanuel V. Towfigh

Prof. Dr. Emanuel V. Towfigh

Dekan, EBS Law School, EBS Universität für Wirtschaft und Recht

Stefan Wegner

Stefan Wegner

Geschäftsführer, Scholz & Friends Agenda

Stefan Wegner ist Partner bei Scholz & Friends, einer der größten Kommunikationsagenturen in Deutschland. Mit seiner Spezialisierung auf gesellschaftspolitische Kommunikation berät er seit fünfzehn Jahren Institutionen, Verbände und Unternehmen. In dieser Zeit entstanden Kampagnen wie „Deutschland – Land der Ideen“ oder „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht von nebenan“. Im Bereich Bildung und Wissenschaft entwickelte Wegner zahlreiche Kampagnen, u.a. für sechs Wissenschaftsjahre, für die Hochschulinitiative „Studieren in Fernost“ oder für das internationale Forschungsmarketing der Bundesregierung. Vor seiner Zeit bei Scholz & Friends studierte Stefan Wegner Politikwissenschaften, Philosophie und Geschichte in München und Paris und arbeitete mehrere Jahre als Journalist, unter anderem für den Bayerischen Rundfunk und RTL.

Dr. Max Voegler

Dr. Max Voegler

Dr. Max Voegler

Vice President Global Strategic Networks - DACH, Elsevier GmbH

Dr. Max Voegler ist seit 2017 Vice President Global Strategic Networks – DACH bei dem Information-Analytics-Unternehmen Elsevier. Von 2005 bis 2017 war Dr. Voegler in verschiedenen Funktionen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft tätig, zuletzt als Leiter des Nordamerika-Büros in Washington D.C. Aspekte der wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur sind für ihn schon länger ein zentrales Thema: er arbeitete von 2001 bis 2005 an der Humboldt-Universität zu Berlin als Projektkoordinator des Internet-Gateways für die Geschichtswissenschaften, Clio-Online, und wechselte im Jahr 2005 als Referent in die Gruppe LIS (Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme) zur DFG. Dr. Voegler studierte Politik und Geschichtswissenschaften an der Northwestern University und promovierte anschließend an der Columbia University in New York.

Prof. Dr. Günter Ziegler

Prof. Dr. Günter M. Ziegler

Prof. Dr. Günter M. Ziegler

Präsident, Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Jahrgang 1963, ist Präsident der Freien Universität Berlin. Der Mathematiker und Wissenschaftskommunikator ist für seine Forschungen (in der Geometrie, Kombinatorik, Topologie und Optimierung) mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, darunter einem Leibnizpreis der DFG (2001) und einem Advanced Grant des ERC. Sein Engagement für die Mathematik und ihr Bild in der Öffentlichkeit (in Vorträgen und Büchern, aber auch als Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung DMV, als Motor des bundesweiten Jahrs der Mathematik 2008 und als Leiter des Medienbüros der DMV) wurde 2008 mit dem Communicator-Preis gewürdigt.

Foto: Kay Herschelmann

Impressionen 2017

In Zusammenarbeit mit

Partner

Förderer

Partner Hochschulmanager des Jahres

Offizieller Druckpartner

Sprecher der Vorjahre (Auszug)

Prof. Dr. Peter-André Alt

Prof. Dr. Peter-André Alt

Prof. Dr. Peter-André Alt

Präsident, Hochschulrektorenkonferenz

Prof. Dr. Peter-André Alt, Jahrgang 1960, ist seit 1. August 2018 Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. Von Juni 2010 bis Juli 2018 war Alt Präsident der Freien Universität Berlin. Zwischen 2011 und 2012 bzw. 2017 und 2018 war Alt Sprecher der Berliner Landesrektorenkonferenz.

Er studierte Germanistik, Politische Wissenschaft, Geschichte und Philosophie. Er wurde 1984 pro­moviert, die Habilitation erfolgte 1993. Seit 1995 ist Alt ordentlicher Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, zunächst an der Ruhr-Universität Bochum (1995 bis 2002), danach an der Uni­versität Würzburg (2002 bis 2005), seit 2005 an der Freien Universität Berlin. Forschungsaufenthalte führten ihn nach Cambridge, Prag, Princeton und Wien.

Alt publizierte 18 Monografien und mehr als 100 Fachaufsätze zur Literatur- und Kulturgeschichte des 17.-20. Jahrhunderts. Im Jahr 2005 wurde er mit dem Schiller-Preis der Stadt Marbach ausge­zeichnet. 2008 erhielt er das Opus-Magnum-Stipendium der Stiftungen Volkswagen und Thyssen. Seit Juli 2012 ist Alt Präsident der Deutschen Schillergesellschaft. Als Kolumnist publiziert er regelmäßig zu wissenschaftspolitischen Themen, u.a. in der Frankfurter Allgemeinen, der Süddeutschen Zeitung, dem Tagesspiegel und der Berliner Zeitung.

Er war bzw. ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Beiräte großer Wissenschafts- und Kulturorganisationen u.a. in Österreich, den USA und China. Er ist u.a. Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Brandenburger Tor, des Wissenschaftlichen Beirats des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt am Main, des Internationalen Beirats der Ludwig Boltzmann Gesellschaft in Österreich und des Chinese Scholarship Council in Peking.

Foto: David Ausserhofer

Phil Baty

Phil Baty

Phil Baty

Editor Rankings, Times Higher Education (THE)

Phil Baty joined Times Higher Education (THE) in 1996, and has served as chief reporter, news editor, deputy editor and latterly, editor-at-large. He took over responsibility for the World University Rankings in 2008 and led the development of the current »THE World University Rankings methodology«, determining the 13 performance indicators and weightings currently used to evaluate world-class research universities. He also conceived the annual »THE World Reputation Rankings« and »150 Under 50 Rankings«, and he established the »THE Asia University Rankings« and the »BRICS & Emerging Economies Rankings«. Phil founded the »THE World Academic Summit«, first held in Singapore in 2013. He was listed as one of the top 15 `most influential´ in education by The Australian newspaper in 2012 and in the 2016 book, Global University Rankings and the Mediatization of Higher Education.

Prof. Dr. Horst Hippler

Prof. Dr. Horst Hippler

Prof. Dr. Horst Hippler

Präsident, Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

Prof. Dr. Horst Hippler, Jahrgang 1946, ist seit Mai 2012 Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Bonn. Hippler studierte Physik an der Universität Göttingen und promovierte zum Dr. sc. tech. an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), Schweiz. Anschließend forschte er am IBM Research Laboratory in San Jose (California, USA) und an der Universität Göttingen, wo er sich 1988 in der Physikalischen Chemie habilitierte. Seit Oktober 1993 ist Hippler Professor für Physikalische Chemie an der Fakultät für Chemie der Universität Karlsruhe bzw. des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Von November 2002 bis September 2009 war er Rektor der Universität Karlsruhe, von Oktober 2009 bis September 2012 Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie(KIT). Von 2006 bis 2009 vertrat Hippler den Verband der führenden Technischen Universitäten in Deutschland (TU9) als deren Präsident. Von 2010 bis 2012 war er Präsident der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg. Horst Hippler gehört verschiedenen Beratungs- und Aufsichtsgremien deutscher und französischer Universitäten sowie dem Conseil Scientifique d´Electricité des France (EDF) an. Seit 2009 ist er Mitglied der Akademie der Technikwissenschaften acatech und seit 2011 korrespondierendes Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften.

Stefan Hornbostel

Prof. Dr. Stefan Hornbostel

Prof. Dr. Stefan Hornbostel

Leiter, Abteilung Forschungssystem und Wissenschaftsdynamik, Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)

Professor Dr. Stefan Hornbostel studierte Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen. Er promovierte an der Freien Universität Berlin und arbeitete nach seinem Studium an den Universitäten Kassel, Köln, Jena und Dortmund sowie am Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Seit 2005 ist er Professor für Soziologie am Institut für Sozialwissenschaften (Lehrbereich Wissenschaftsforschung) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2005 bis 2015 war er zudem Leiter des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ). Seit 2016 leitet er die Abteilung Forschungssystem und Wissenschaftsdynamik am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Wissenschaftsforschung, Bibliometrie und Elitensoziologie.

Prof. Dr. Bernd Huber

Prof. Dr. Bernd Huber

Prof. Dr. Bernd Huber

Präsident, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. Bernd Huber, geboren 1960 in Wuppertal, ist Professor für Finanzwissenschaft, und seit 2002 Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Zu seinen unterschiedlichen Funktionen zählen auch die Mitgliedschaften in verschiedenen Beratungsgremien und Strategieausschüssen, darunter der Wissenschaftliche Beirat des Bundesministeriums der Finanzen und das Board of Directors der Venice International University. Außerdem war Prof. Huber Gutachter bei den Exzellenzinitiativen in Spanien und Frankreich und von 2008 bis 2014 Vorsitzender der League of European Research Universities.

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst

Präsidentin, Humboldt-Universität Berlin

Seit dem 11. Mai 2016 ist Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Vor ihrer Inauguration war Sabine Kunst seit Februar 2011 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) in Brandenburg. Bis zu ihrer Ernennung zur Ministerin war sie von Januar 2007 bis Februar 2011 Präsidentin der Universität Potsdam. Zuvor übte die Hochschullehrerin und Wissenschaftlerin verschiedene leitende Funktionen an der Universität Hannover aus, unter anderem war sie Director of International Affairs und Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Weiterbildung. Sabine Kunst war – als erste Frau überhaupt – von 2010 bis 2011 Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der größten Organisation für den weltweiten Austausch von Forschern und Studierenden. Das internationale Engagement der Forscherin und Hochschullehrerin führte sie in eine Vielzahl von Ländern, zum Beispiel für die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) nach Bolivien und Peru, später nach Mexiko. Es folgten längere Forschungsaufenthalte in Kapstadt. Im Jahr 2010 wurde sie als Hochschulmanagerin des Jahres ausgezeichnet. 2013 wurde ihr in Berlin die Ehrendoktorwürde der American Jewish University Los Angeles verliehen.

Foto: Matthias Heyde

Ijad Madisch

Dr. Ijad Madisch

Dr. Ijad Madisch

Mitgründer und CEO, ResearchGate

Dr. Ijad Madisch ist Mitgründer und CEO von ResearchGate, dem professionellen Netzwerk für Wissenschaftler. Über zehn Millionen Forscher nutzen das Netzwerk um ihre Forschung schnell anderen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vom traditionellen Wissenschaftsbetrieb frustriert, gründete Madisch im Jahr 2008 das Netzwerk gemeinsam mit seinen Freunden, dem Arzt Dr. Sören Hofmayer und dem Informatiker Horst Fickenscher. Madisch schrieb seine Doktorarbeit in der Virologie und studierte nebenher Informatik. Er verbrachte mehrere Jahre am Massachussetts General Hospital in Boston, wo er im Bereich Tissue-Engineering und in der Radiologie forschte. Unter Madischs Führung hat ResearchGate bekannte Investoren angezogen, unter anderem Bill Gates, Benchmark und Founders Fund.

Foto: Gene Glover / ResearchGate

Prof. Dr. Ada Pellert

Prof. Dr. Ada Pellert

Prof. Dr. Ada Pellert

Präsidentin und Professorin für Bildungsmanagement, Deutsche Universität für Weiterbildung

Prof. Dr. Ada Pellert ist seit dem 1.1.2009 Gründungspräsidentin und Professorin für Bildungsmanagement der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin. Sie studierte Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien (Promotion 1987) und habilitierte sich 1998 an der Universität Klagenfurt auf dem Gebiet der Organisationsentwicklung für Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen.
Seit November 2011 ist sie Präsidentin der Carl Benz Academy Beijing/China. Von 2005 bis 2008 war Pellert Univ. Prof. für Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement sowie Vizerektorin für Lehre, Weiterbildung und Strukturfragen der Donau-Universität Krems. Von 1999 bis 2003 war sie Vizerektorin für Lehre, Personalentwicklung und Frauenförderung der Universität Graz.

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg

Vorstandsvorsitzender, MLP SE

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg ist seit 2004 Vorstandsvorsitzender von MLP. 2003 wurde er Mitglied des Vorstands (CFO). Zuvor war der promovierte Diplom- Kaufmann Mitglied des Vorstands der Gruppe CortalConsors in Paris. Von 1999 bis 2002 war Uwe Schroeder-Wildberg für die Consors Discount-Broker AG in Nürnberg u. a. als Mitglied des Vorstands tätig. Seine berufliche Karriere begann er bei der Südzucker AG.

Foto: MLP

Helmut Schwarz

Prof. Dr. Helmut Schwarz

Prof. Dr. Helmut Schwarz

Präsident, Alexander von Humboldt-Stiftung

Im Januar 2008 hat Helmut Schwarz als einer der international führenden Forscher auf dem Gebiet der Molekularchemie das Amt des Präsidenten der Humboldt-Stiftung übernommen. Als Gastprofessor arbeitete er an mehreren Forschungseinrichtungen im Ausland, u.a. in Cambridge (Großbritannien), Jerusalem und Haifa (Israel), Lausanne (Schweiz), Canberra (Australien), Innsbruck (Österreich) sowie in Paris und Straßburg (Frankreich). Für seine grundlegenden Forschungsarbeiten hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Helmut Schwarz ist Mitglied in zahlreichen Akademien und Gelehrten-Gesellschaften und acht Universitäten verliehen ihm Ehrendoktorwürden. Neben seiner Forschungstätigkeit ist Helmut Schwarz aktiv als Herausgeber und Mitglied redaktioneller Beiräte wissenschaftlicher Zeitschriften und hat sich als wissenschaftspolitischer Experte einen Namen gemacht. Von 2001 bis 2007 war er Vizepräsident der DFG.

Peter Strohschneider

Prof. Dr. Peter Strohschneider

Prof. Dr. Peter Strohschneider

Präsident, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Professor Dr. Peter Strohschneider, geboren 1955 in Stuttgart, ist seit 2013 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Zuvor war er von 2005 bis 2011 Mitglied des Wissenschaftsrates, seit 2006 als dessen Vorsitzender. Strohschneider wurde 1984 an der LMU München promoviert, an der er sich 1991 auch in Deutscher Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit habilitierte. Ab 1992 lehrte er an der Technischen Universität Dresden, seit 2002 hat er den Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik an der LMU inne. Strohschneider ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Vereinigungen und Akademien, unter anderem der Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften, sowie in Gremien und Beiräten wie der Expertenkommission für das Elitenetzwerk Bayern oder dem Zukunftsrat Kleine Fächer in Baden-Württemberg, deren Vorsitzender er jeweils ist, im Wissenschaftlichen Beirat der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung und in der Jury für den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus.

Foto/©: DFGGorczany

Prof. Dr. Johanna Wanka

Prof. Dr. Johanna Wanka

Prof. Dr. Johanna Wanka

Bundesministerin für Bildung und Forschung

Prof. Dr. Johanna Wanka, Jahrgang 1951, ist seit Februar 2013 Bundesministerin für Bildung und Forschung und Mitglied der Bundesregierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Von 2000 bis 2009 war sie Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg, von 2010 bis 2013 diente sie im gleichen Ressort als Ministerin in Niedersachsen. Johanna Wanka wirkte viele Jahre in Forschung und Lehre. Von 1994 bis 2000 war sie gewählte Rektorin der Fachhochschule Merseburg, nachdem sie 1993 auf die Professur „Ingenieurmathematik“ berufen worden war. Schon 1980 war Johanna Wanka zum Dr. rer. nat. promoviert worden mit dem Thema „Lösung von Kontakt- und Steuerproblemen mit potential-theoretischen Mitteln“. Von 1994 bis 1998 war sie zudem Vizepräsidentin der Landesrektorenkonferenz in Sachsen-Anhalt und von 1998 bis 2000 Mitglied der Ständigen Kommission für Planung und Organisation der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Ihre Berufslaufbahn hatte Johanna Wanka 1974 als wissenschaftliche Assistentin an der Technischen Hochschule Merseburg begonnen. An der Universität Leipzig studierte sie von 1970 bis 1974 Mathematik. 1970 machte sie in Torgau Abitur. Johanna Wanka ist seit vielen Jahren gesellschaftlich aktiv. Sie war von 2009 bis 2010 Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, dessen Mitglied sie schon 2004 geworden war. Von 1990 bis 1994 war sie Mitglied des Kreistages Merseburg. Johanna Wanka war im September 1989 Gründungsmitglied des „Neuen Forums“ in Merseburg. In die CDU trat sie im März 2001 ein. Sie war von 2009 bis 2010 Vorsitzende der Partei in Brandenburg.

Foto: Bundesregierung / Steffen Kugler

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