ZEIT KONFERENZ

Hochschule & Bildung

Wem gehört die Wissenschaft?

Wissenschaft ist überall. Nicht nur in Universitäten und Fachhochschulen – sondern auch in Stiftungen, Think Tanks, in Unternehmen, bei Verbänden und Parteien. Sie ist eine Bezugsgröße für gesellschaftliche Debatten und politische Entscheidungen, und sie muss auch als Gradmesserin für die Wahrheit herhalten. Wissenschaft aber ist nicht nur erkenntnis-, sondern auch interessensgeleitet, und sie wird ausgeführt von vielfältigen Akteurinnen und Akteuren. Wenn Wissenschaft aber eine Agenda hat – wem dient sie dann?

Die diesjährige ZEIT KONFERENZ Hochschule & Bildung fragt: Wem gehört die Wissenschaft? Wer darf im Namen der Forschung eine Studie beauftragen und verbreiten, welche Akteure bezeugen ihre Glaubhaftigkeit? Wie viel echte Erkenntnis steckt in Auftragsforschung? Wie unabhängig sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland?

Diese und weitere Fragen diskutieren hochkarätigen Referenten auf der diesjährigen Hochschulkonferenz, zu der DIE ZEIT gemeinsam mit ihren Partnern Vertreter aus Bildungspolitik, Wirtschaft und Wissenschaft nach Berlin einlädt.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #zkhb.

Das abschließende Konferenzprogramm wird voraussichtlich Mitte August als PDF-Download zur Verfügung stehen.

Sollten Sie Interesse an einer Mitgestaltung der ZEIT KONFERENZ Hochschule & Bildung haben, wenden Sie sich bitte an untenstehenden Ansprechpartner.

Impressionen 2018

In Zusammenarbeit mit

Sprecher der Vorjahre (Auszug)

Prof. Dr. Peter-André Alt

Prof. Dr. Peter-André Alt

Prof. Dr. Peter-André Alt

Präsident, Hochschulrektorenkonferenz

Prof. Dr. Peter-André Alt, Jahrgang 1960, ist seit 1. August 2018 Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. Von Juni 2010 bis Juli 2018 war Alt Präsident der Freien Universität Berlin. Zwischen 2011 und 2012 bzw. 2017 und 2018 war Alt Sprecher der Berliner Landesrektorenkonferenz.

Er studierte Germanistik, Politische Wissenschaft, Geschichte und Philosophie. Er wurde 1984 pro­moviert, die Habilitation erfolgte 1993. Seit 1995 ist Alt ordentlicher Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, zunächst an der Ruhr-Universität Bochum (1995 bis 2002), danach an der Uni­versität Würzburg (2002 bis 2005), seit 2005 an der Freien Universität Berlin. Forschungsaufenthalte führten ihn nach Cambridge, Prag, Princeton und Wien.

Alt publizierte 18 Monografien und mehr als 100 Fachaufsätze zur Literatur- und Kulturgeschichte des 17.-20. Jahrhunderts. Im Jahr 2005 wurde er mit dem Schiller-Preis der Stadt Marbach ausge­zeichnet. 2008 erhielt er das Opus-Magnum-Stipendium der Stiftungen Volkswagen und Thyssen. Seit Juli 2012 ist Alt Präsident der Deutschen Schillergesellschaft. Als Kolumnist publiziert er regelmäßig zu wissenschaftspolitischen Themen, u.a. in der Frankfurter Allgemeinen, der Süddeutschen Zeitung, dem Tagesspiegel und der Berliner Zeitung.

Er war bzw. ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Beiräte großer Wissenschafts- und Kulturorganisationen u.a. in Österreich, den USA und China. Er ist u.a. Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Brandenburger Tor, des Wissenschaftlichen Beirats des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt am Main, des Internationalen Beirats der Ludwig Boltzmann Gesellschaft in Österreich und des Chinese Scholarship Council in Peking.

Foto: David Ausserhofer

Phil Baty

Phil Baty

Phil Baty

Editor Rankings, Times Higher Education (THE)

Phil Baty joined Times Higher Education (THE) in 1996, and has served as chief reporter, news editor, deputy editor and latterly, editor-at-large. He took over responsibility for the World University Rankings in 2008 and led the development of the current »THE World University Rankings methodology«, determining the 13 performance indicators and weightings currently used to evaluate world-class research universities. He also conceived the annual »THE World Reputation Rankings« and »150 Under 50 Rankings«, and he established the »THE Asia University Rankings« and the »BRICS & Emerging Economies Rankings«. Phil founded the »THE World Academic Summit«, first held in Singapore in 2013. He was listed as one of the top 15 `most influential´ in education by The Australian newspaper in 2012 and in the 2016 book, Global University Rankings and the Mediatization of Higher Education.

Prof. Dr. Horst Hippler

Prof. Dr. Horst Hippler

Prof. Dr. Horst Hippler

Präsident, Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

Prof. Dr. Horst Hippler, Jahrgang 1946, ist seit Mai 2012 Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Bonn. Hippler studierte Physik an der Universität Göttingen und promovierte zum Dr. sc. tech. an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), Schweiz. Anschließend forschte er am IBM Research Laboratory in San Jose (California, USA) und an der Universität Göttingen, wo er sich 1988 in der Physikalischen Chemie habilitierte. Seit Oktober 1993 ist Hippler Professor für Physikalische Chemie an der Fakultät für Chemie der Universität Karlsruhe bzw. des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Von November 2002 bis September 2009 war er Rektor der Universität Karlsruhe, von Oktober 2009 bis September 2012 Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie(KIT). Von 2006 bis 2009 vertrat Hippler den Verband der führenden Technischen Universitäten in Deutschland (TU9) als deren Präsident. Von 2010 bis 2012 war er Präsident der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg. Horst Hippler gehört verschiedenen Beratungs- und Aufsichtsgremien deutscher und französischer Universitäten sowie dem Conseil Scientifique d´Electricité des France (EDF) an. Seit 2009 ist er Mitglied der Akademie der Technikwissenschaften acatech und seit 2011 korrespondierendes Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften.

Stefan Hornbostel

Prof. Dr. Stefan Hornbostel

Prof. Dr. Stefan Hornbostel

Leiter, Abteilung Forschungssystem und Wissenschaftsdynamik, Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)

Professor Dr. Stefan Hornbostel studierte Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen. Er promovierte an der Freien Universität Berlin und arbeitete nach seinem Studium an den Universitäten Kassel, Köln, Jena und Dortmund sowie am Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Seit 2005 ist er Professor für Soziologie am Institut für Sozialwissenschaften (Lehrbereich Wissenschaftsforschung) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2005 bis 2015 war er zudem Leiter des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ). Seit 2016 leitet er die Abteilung Forschungssystem und Wissenschaftsdynamik am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Wissenschaftsforschung, Bibliometrie und Elitensoziologie.

Prof. Dr. Bernd Huber

Prof. Dr. Bernd Huber

Prof. Dr. Bernd Huber

Präsident, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. Bernd Huber, geboren 1960 in Wuppertal, ist Professor für Finanzwissenschaft, und seit 2002 Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Zu seinen unterschiedlichen Funktionen zählen auch die Mitgliedschaften in verschiedenen Beratungsgremien und Strategieausschüssen, darunter der Wissenschaftliche Beirat des Bundesministeriums der Finanzen und das Board of Directors der Venice International University. Außerdem war Prof. Huber Gutachter bei den Exzellenzinitiativen in Spanien und Frankreich und von 2008 bis 2014 Vorsitzender der League of European Research Universities.

Prof. Dr. Bernhard Kempen

Prof. Dr. Bernhard Kempen

Prof. Dr. Bernhard Kempen

Präsident, Deutscher Hochschulverband (DHV)

Bernhard Kempen ist seit 2004 Präsident des Deutschen Hochschulverbands und seit 2001 an der Universität Köln Direktor des Instituts für Völkerrecht und ausländisches öffentliches Recht. Zugleich ist er Mitdirektor des Instituts für deutsches und europäisches Wissenschaftsrecht.

Foto: Till Eitel

Steffen Krach

Steffen Krach

Steffen Krach

Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Senat von Berlin

Steffen Krach ist im Berliner Senat seit 2014 Staatssekretär für Wissenschaft und seit 2016 für Wissenschaft und Forschung. Zwischen 2007 und 2012 hatte er verschiedene Positionen in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung inne. 2012 wechselte Steffen Krach auf die Bundesebene und leitete bis 2014 die Bund-Länder-Koordinierungsstelle der SPD-Bundestagsfraktion.

Foto: Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst

Präsidentin, Humboldt-Universität Berlin

Seit dem 11. Mai 2016 ist Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Vor ihrer Inauguration war Sabine Kunst seit Februar 2011 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) in Brandenburg. Bis zu ihrer Ernennung zur Ministerin war sie von Januar 2007 bis Februar 2011 Präsidentin der Universität Potsdam. Zuvor übte die Hochschullehrerin und Wissenschaftlerin verschiedene leitende Funktionen an der Universität Hannover aus, unter anderem war sie Director of International Affairs und Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Weiterbildung. Sabine Kunst war – als erste Frau überhaupt – von 2010 bis 2011 Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der größten Organisation für den weltweiten Austausch von Forschern und Studierenden. Das internationale Engagement der Forscherin und Hochschullehrerin führte sie in eine Vielzahl von Ländern, zum Beispiel für die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) nach Bolivien und Peru, später nach Mexiko. Es folgten längere Forschungsaufenthalte in Kapstadt. Im Jahr 2010 wurde sie als Hochschulmanagerin des Jahres ausgezeichnet. 2013 wurde ihr in Berlin die Ehrendoktorwürde der American Jewish University Los Angeles verliehen.

Foto: Matthias Heyde

Ijad Madisch

Dr. Ijad Madisch

Dr. Ijad Madisch

Mitgründer und CEO, ResearchGate

Dr. Ijad Madisch ist Mitgründer und CEO von ResearchGate, dem professionellen Netzwerk für Wissenschaftler. Über zehn Millionen Forscher nutzen das Netzwerk um ihre Forschung schnell anderen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vom traditionellen Wissenschaftsbetrieb frustriert, gründete Madisch im Jahr 2008 das Netzwerk gemeinsam mit seinen Freunden, dem Arzt Dr. Sören Hofmayer und dem Informatiker Horst Fickenscher. Madisch schrieb seine Doktorarbeit in der Virologie und studierte nebenher Informatik. Er verbrachte mehrere Jahre am Massachussetts General Hospital in Boston, wo er im Bereich Tissue-Engineering und in der Radiologie forschte. Unter Madischs Führung hat ResearchGate bekannte Investoren angezogen, unter anderem Bill Gates, Benchmark und Founders Fund.

Foto: Gene Glover / ResearchGate

Dr. Volker Meyer-Guckel

Dr. Volker Meyer-Guckel

Dr. Volker Meyer-Guckel

Stellvertretender Generalsekretär, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

Dr. Volker Meyer-Guckel ist seit 2005 stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. Er studierte Anglistik, Philosophie und Chemie in Kiel, Belfast und New York und unterrichtete Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Kiel, wo er 1992 promovierte. 1993 wechselte er in die Studienstiftung des deutschen Volkes, dort war er ab 1995 Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Von 1997 bis 1999 arbeitete er im Planungsstab des Bundespräsidenten Roman Herzog. Von 1999 bis 2005 leitete er die Programme des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft in den Bereichen „Hochschulentwicklung“ und „Strukturinnovation in der Wissenschaft“. Seit 2005 ist er stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. Er ist u.a. geschäftsführender Vorstand der Stiftung Bildung und Gesellschaft, Vorsitzender des Stiftungsrates der Leuphana Universität Lüneburg und Mitglied im Vorstand Hermann und Lily Schilling Stiftung.

Edda Müller

Prof. Dr. Edda Müller

Prof. Dr. Edda Müller

Vorsitzende, Transparency International Deutschland e.V.

Prof. Dr. Edda Müller ist seit 2010 ehrenamtliche Vorsitzende von Transparency International Deutschland e.V. Im Anschluss an das Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Verwaltungswissenschaft an der École Nationale d’Administration trat sie 1970 in die Verfassungsabteilung des Bundesministeriums des Innern ein. 1977 wechselte sie in das Umweltbundesamt und darauf folgend in das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, wo sie als Ministerialdirigentin u.a. als Leiterin für die Abteilung Klimapolitik zuständig war. Von 2001 bis 2007 war sie Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands e.V. und Mitglied des Rats für Nachhaltige Entwicklung. Zuvor fungierte Edda Müller als Vizedirektorin der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen, als Leiterin der Abteilung Klimapolitik des Wuppertal Instituts und als Ministerin für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein. Sie ist Honorarprofessorin an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer.

Prof. Dr. Ada Pellert

Prof. Dr. Ada Pellert

Prof. Dr. Ada Pellert

Präsidentin und Professorin für Bildungsmanagement, Deutsche Universität für Weiterbildung

Prof. Dr. Ada Pellert ist seit dem 1.1.2009 Gründungspräsidentin und Professorin für Bildungsmanagement der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin. Sie studierte Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien (Promotion 1987) und habilitierte sich 1998 an der Universität Klagenfurt auf dem Gebiet der Organisationsentwicklung für Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen.
Seit November 2011 ist sie Präsidentin der Carl Benz Academy Beijing/China. Von 2005 bis 2008 war Pellert Univ. Prof. für Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement sowie Vizerektorin für Lehre, Weiterbildung und Strukturfragen der Donau-Universität Krems. Von 1999 bis 2003 war sie Vizerektorin für Lehre, Personalentwicklung und Frauenförderung der Universität Graz.

Prof. Dr. Claudia Peus

Prof. Dr. Claudia Peus

Prof. Dr. Claudia Peus

Geschäftsführende Vizepräsidentin für Talentmanagement und Diversity, Technische Universität München

Claudia Peus ist geschäftsführende Vizepräsidentin der TU München sowie Professorin für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement an der TUM School of Management. Nach ihrer Promotion an der LMU München war sie als Visiting Scholar an der Sloan School of Management, Massachusetts Institute of Technology sowie als Post-Doctoral Fellow an der Harvard Universität tätig. In ihrer Forschung beschäftigt sich Prof. Peus schwerpunktmäßig mit den Themen Führung und Führungskräfteentwicklung, Wissenschaftsmanagement sowie internationalem Personalmanagement. Sie ist Mitglied verschiedener Beiräte wie des Expertenkreises der Wertekommission und des Roman-Herzog-Instituts und berät Organisationen aus Wirtschaft und Wissenschaft zu Themen wie Führung, Diversity und Talentmanagement.

Foto: Andreas Heddergott

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg

Vorstandsvorsitzender, MLP SE

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg ist seit 2004 Vorstandsvorsitzender von MLP. 2003 wurde er Mitglied des Vorstands (CFO). Zuvor war der promovierte Diplom- Kaufmann Mitglied des Vorstands der Gruppe CortalConsors in Paris. Von 1999 bis 2002 war Uwe Schroeder-Wildberg für die Consors Discount-Broker AG in Nürnberg u. a. als Mitglied des Vorstands tätig. Seine berufliche Karriere begann er bei der Südzucker AG.

Foto: MLP

Helmut Schwarz

Prof. Dr. Helmut Schwarz

Prof. Dr. Helmut Schwarz

Präsident, Alexander von Humboldt-Stiftung

Im Januar 2008 hat Helmut Schwarz als einer der international führenden Forscher auf dem Gebiet der Molekularchemie das Amt des Präsidenten der Humboldt-Stiftung übernommen. Als Gastprofessor arbeitete er an mehreren Forschungseinrichtungen im Ausland, u.a. in Cambridge (Großbritannien), Jerusalem und Haifa (Israel), Lausanne (Schweiz), Canberra (Australien), Innsbruck (Österreich) sowie in Paris und Straßburg (Frankreich). Für seine grundlegenden Forschungsarbeiten hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Helmut Schwarz ist Mitglied in zahlreichen Akademien und Gelehrten-Gesellschaften und acht Universitäten verliehen ihm Ehrendoktorwürden. Neben seiner Forschungstätigkeit ist Helmut Schwarz aktiv als Herausgeber und Mitglied redaktioneller Beiräte wissenschaftlicher Zeitschriften und hat sich als wissenschaftspolitischer Experte einen Namen gemacht. Von 2001 bis 2007 war er Vizepräsident der DFG.

Daniela Schweitzer

Daniela Schweitzer

Daniela Schweitzer

Kanzlerin, Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

Daniela Schweitzer ist Juristin und seit dem Jahr 2005 Kanzlerin der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Zuvor hatte sie dort fünf Jahre das Amt der Verwaltungsdirektorin inne. Weitere berufliche Stationen waren zuvor eine Referententätigkeit im Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg und die Personalabteilungsleitung an der Universität Karlsruhe, dem heutigen KIT. Neben ihrer Kanzlertätigkeit ist Daniela Schweitzer freiberuflich als Coach tätig. Sie war zehn Jahre lang Sprecherin der Kanzlerinnen und Kanzler der baden-württembergischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und ist seit einigen Jahren stellvertretende Bundessprecherin.

Peter Strohschneider

Prof. Dr. Peter Strohschneider

Prof. Dr. Peter Strohschneider

Präsident, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Professor Dr. Peter Strohschneider, geboren 1955 in Stuttgart, ist seit 2013 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Zuvor war er von 2005 bis 2011 Mitglied des Wissenschaftsrates, seit 2006 als dessen Vorsitzender. Strohschneider wurde 1984 an der LMU München promoviert, an der er sich 1991 auch in Deutscher Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit habilitierte. Ab 1992 lehrte er an der Technischen Universität Dresden, seit 2002 hat er den Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik an der LMU inne. Strohschneider ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Vereinigungen und Akademien, unter anderem der Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften, sowie in Gremien und Beiräten wie der Expertenkommission für das Elitenetzwerk Bayern oder dem Zukunftsrat Kleine Fächer in Baden-Württemberg, deren Vorsitzender er jeweils ist, im Wissenschaftlichen Beirat der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung und in der Jury für den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus.

Foto/©: DFGGorczany

Prof. Dr. Johanna Wanka

Prof. Dr. Johanna Wanka

Prof. Dr. Johanna Wanka

Bundesministerin für Bildung und Forschung

Prof. Dr. Johanna Wanka, Jahrgang 1951, ist seit Februar 2013 Bundesministerin für Bildung und Forschung und Mitglied der Bundesregierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Von 2000 bis 2009 war sie Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg, von 2010 bis 2013 diente sie im gleichen Ressort als Ministerin in Niedersachsen. Johanna Wanka wirkte viele Jahre in Forschung und Lehre. Von 1994 bis 2000 war sie gewählte Rektorin der Fachhochschule Merseburg, nachdem sie 1993 auf die Professur „Ingenieurmathematik“ berufen worden war. Schon 1980 war Johanna Wanka zum Dr. rer. nat. promoviert worden mit dem Thema „Lösung von Kontakt- und Steuerproblemen mit potential-theoretischen Mitteln“. Von 1994 bis 1998 war sie zudem Vizepräsidentin der Landesrektorenkonferenz in Sachsen-Anhalt und von 1998 bis 2000 Mitglied der Ständigen Kommission für Planung und Organisation der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Ihre Berufslaufbahn hatte Johanna Wanka 1974 als wissenschaftliche Assistentin an der Technischen Hochschule Merseburg begonnen. An der Universität Leipzig studierte sie von 1970 bis 1974 Mathematik. 1970 machte sie in Torgau Abitur. Johanna Wanka ist seit vielen Jahren gesellschaftlich aktiv. Sie war von 2009 bis 2010 Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, dessen Mitglied sie schon 2004 geworden war. Von 1990 bis 1994 war sie Mitglied des Kreistages Merseburg. Johanna Wanka war im September 1989 Gründungsmitglied des „Neuen Forums“ in Merseburg. In die CDU trat sie im März 2001 ein. Sie war von 2009 bis 2010 Vorsitzende der Partei in Brandenburg.

Foto: Bundesregierung / Steffen Kugler

Prof. Dr. Lesley Wilson

Dr. Lesley Wilson

Dr. Lesley Wilson

Secretary General, European University Association (EUA)

Lesley Wilson was educated at the Universities of Glasgow and Strasbourg and also has an honorary doctorate from the Université Pierre et Marie Curie in Paris. She joined the EUA at its creation in 2001 and took over as Secretary General in 2002. Prior to joining the EUA she held a number of senior posts in higher education and research management in various European and international organisations including the European Commission, where she was Director of Strategic Planning, Monitoring and Evaluation at the European Training Foundation in Turin (1999-2001), and UNESCO where she was Director of their European Centre for Higher Education, based in Bucharest, from 1995 – 1999. Before that she was Head of Policy at the European Science Foundation and also contributed to the development of EU education programmes through involvement in the launch phase of ERASMUS and as of 1990 as the Director of the newly established EC TEMPUS Office in Brussels. Her early career was spent in the German Science Council in Cologne.

Foto: Stefan Zimmermann

Prof. Dr. Günter Ziegler

Prof. Dr. Günter M. Ziegler

Prof. Dr. Günter M. Ziegler

Präsident, Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Jahrgang 1963, ist Präsident der Freien Universität Berlin. Der Mathematiker und Wissenschaftskommunikator ist für seine Forschungen (in der Geometrie, Kombinatorik, Topologie und Optimierung) mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, darunter einem Leibnizpreis der DFG (2001) und einem Advanced Grant des ERC. Sein Engagement für die Mathematik und ihr Bild in der Öffentlichkeit (in Vorträgen und Büchern, aber auch als Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung DMV, als Motor des bundesweiten Jahrs der Mathematik 2008 und als Leiter des Medienbüros der DMV) wurde 2008 mit dem Communicator-Preis gewürdigt.

Foto: Kay Herschelmann

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10117 Berlin

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