neuer Termin

UNLOCK Art by ZEITmagazin

Wir nehmen die Entwicklungen rund um das Coronavirus (COVID-19) sehr ernst. Die Sicherheit und Gesundheit der TeilnehmerInnen, Partner, Kunden und unserer MitarbeiterInnen genießen oberste Priorität. Wir ergreifen daher alle notwendigen und möglichen Vorsichtsmaßnahmen. Zum Schutz aller Beteiligten und aufgrund der Verschiebung der ART COLOGNE wird das für den 23. April geplante Event UNLOCK Art by ZEITmagazin am 19. November 2020 als Online-Event stattfinden. Falls Sie sich bereits für die Veranstaltung angemeldet haben, steht Ihnen unser Teilnehmermanagement gern unter 069 69 79 40 95 25 oder info@convent.de für Rückfragen zur Verfügung.

Die »UNLOCK Art by ZEITmagazin« versammelt im Rahmen der weltweit ältesten Kunstmesse – der ART COLOGNE – zum zweiten Mal internationale Entscheider der Kunst-Szene, Kuratoren, Galeristen, institutionelle und private Sammler, Kritiker und Künstler. In Bühneninterviews, Präsentationen und Panels werden unter anderem folgenden Themen diskutiert: Erweiterungen öffentlicher Kunstsammlungen zur Schließung von Lücken in der Kunstgeschichte und der Einfluss großer Auktionshäuser auf den zeitgenössischen Kunstmarkt.

Das »UNLOCK«-Konferenzformat des ZEITmagazins entschlüsselt die Zukunft der Kreativbranche in den Bereichen Kunst, Film, Mode und Musik. Nach der »UNLOCK Style by ZEITmagazin« im Rahmen der Berliner Fashion Week soll die »UNLOCK Art by ZEITmagazin« als Türöffner zu neuen Räumen der Kunst gedacht werden.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #ZEITmagazinUnlock.

Die Konferenz beginnt voraussichtlich um 13 Uhr und endet gegen 17.30 Uhr. Das abschließende Konferenzprogramm wird voraussichtlich Mitte Oktober als PDF-Download zur Verfügung stehen.

Sollten Sie Interesse an einer Mitgestaltung der UNLOCK Art by ZEITmagazin haben, wenden Sie sich bitte an untenstehenden Ansprechpartner.

SprecherInnen (Auszug)

Christoph Amend

Christoph Amend

Christoph Amend

Chefredakteur, ZEITmagazin; Herausgeber, WELTKUNST

Christoph Amend, 1974 in Gießen geboren, ist Chefredakteur des ZEITmagazins und Herausgeber der Weltkunst, dem Kunstmagazin der ZEIT. Seit 2013 verantwortet er außerdem die zweimal jährlich erscheinende internationale Ausgabe des ZEITmagazins und seit 2016 ZEITmagazin MANN, das ebenfalls zwei Mal im Jahr erscheint. Bevor er zur ZEIT wechselte, war er verantwortlich für die Sonntagsbeilage des Berliner Tagesspiegels und stellvertretender Redaktionsleiter des Jetzt-Magazins der Süddeutschen Zeitung. Mit Iris Berben veröffentlichte er 2012 das Buch „Ein Jahr, ein Leben“, 2011 gab er den Band „Die Grünen – das Buch“ mit heraus. Für sein Buch “Morgen tanzt die ganze Welt – die Jungen, die Alten, der Krieg” wurde er 2004 mit dem Hermann-Hesse-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Seit dem Frühjahr 2018 schreibt er den täglichen ZEITmagazin-Newsletter, zu abonnieren unter zeitmagazin.de.

Foto: Eckardt

Mayen Beckmann

Mayen Beckmann

Mayen Beckmann

Vorsitzende des Vorstands, Max Beckmann Gesellschaft e.V.

Mayen Beckmann ist Restauratorin, Kunsthändlerin, Kuratorin und engagiert sich intensiv in der Kunstförderung, etwa als Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst in Berlin und der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig in Köln. Seit 1990 ist sie für den Nachlass ihres Großvaters Max Beckmann verantwortlich, die Instanz für alle Museen und Kunsthistoriker. Mit Siegfried Gohr bearbeitete sie das 2004 erschienene Werkverzeichnis der Aquarelle und Pastelle Beckmanns.

Foto: Wolfgang Stahr

Dr. Yilmaz Dziewior

Dr. Yilmaz Dziewior

Dr. Yilmaz Dziewior

Direktor, Museum Ludwig

Yilmaz Dziewior ist seit Februar 2015 der Direktor des Museum Ludwig in Köln.Er leitete seit 2009 das Kunsthaus Bregenz (KUB), das im Ausstellungsbetrieb zeitgenössischer Kunst eine führende Rolle in Europa spielt. Für die Kunst-Biennale Venedig 2015 kuratierte Yilmaz Dziewior als Kommissär den Beitrag im österreichischen Pavillon. Vor seiner Tätigkeit in Bregenz war er acht Jahre Direktor des Kunstvereins in Hamburg und lehrte parallel als Professor für Kunsttheorie an der dortigen Hochschule für bildende Künste.
Von 1996 bis 1999 arbeitete Dziewior bereits als freier Mitarbeiter schon einmal für das Museum Ludwig. 1997 realisierte er dort als Kurator ein Projekt mit Sarah Lucas und war 1999 verantwortlich für den zeitgenössischen Teil der Ausstellung »Kunstwelten im Dialog. Von Gauguin zur globalen Gegenwart«.
Dziewiors Texte erschienen regelmäßig in »Artforum« (New York), »Camera Austria« (Graz) und »Texte zur Kunst« (Berlin). Er hat über 50 Bücher und Kataloge zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts herausgegeben und für Institutionen wie Stedelijk Museum Amsterdam, Hamburger Kunsthalle, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, und Museum of Contemporary Art, Los Angeles, Katalogbeiträge verfasst.

Foto: Albrecht Fuchs

Prof. Dr. Susanne Gaensheimer

Prof. Dr. Susanne Gaensheimer

Prof. Dr. Susanne Gaensheimer

Direktorin, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Susanne Gaensheimer ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Museumsdirektorin. Seit dem 1. September 2017 ist sie Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Für K20 und K21 hat sie bislang Ausstellungen zu Carmen Herrera, Maria Hassabi, Raqs Media Collective, Ai Weiwei, Banu Cennetoğlu, Edvard Munch und Pablo Picasso realisiert. Zuvor war sie als Direktorin des Westfälischen Kunstvereins, Münster (1999–2001) und als Leiterin der Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst und Kuratorin am Lenbachhaus, München (2002–2008) tätig. Von 2009 bis 2017 war sie Direktorin des MMK – Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main, wo sie u.a. Ausstellungen zum Werk von Franz West, Hélio Oiticica (2013), Isa Genzken (2014) und Kader Attia (2016) kuratierte. Im Jahr 2014 war sie für die Gründung des MMK 2, einer Zweigstelle des MMK, verantwortlich. 2011 und 2013 kuratierte sie den Deutschen Pavillon der 54. und 55. Biennale von Venedig, wo sie Christoph Schlingensief (2011, Goldener Löwe) und Ai Weiwei, Romuald Karmakar, Santu Mofokeng und Dayanita Singh (2013) präsentierte. Susanne Gaensheimer lehrt an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main, wo sie seit 2016 als Honorarprofessorin tätig ist. Sie ist Herausgeberin und Autorin zahlreicher Publikationen und Ausstellungskataloge.

Daniel Hug

Daniel Hug

Daniel Hug

Direktor, ART COLOGNE

Daniel Hug, geboren 1968 in Zürich, war nach seinem Studium der Kunstgeschichte in Chicago selbst viele Jahre Galerist, bevor er in verschiedenen Funktionen die Art Chicago und die Art Los Angeles beriet. Seit 2008 ist er Direktor der ART COLOGNE in Köln.

Daniel Hug ist ein Enkel des bekannten ungarischen Konstruktivisten und Bauhauskünstlers László Moholy-Nagy und Aufsichtsratmitglied der Moholy-Nagy Stiftung und -nachlass. Außerdem ist er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Bauhaus Dessau.

Foto: Gene Clover

Alicia Kwade

Alicja Kwade

Alicja Kwade

Künstlerin

Alicja Kwade lives and works in Berlin. Her work investigates and questions the structures of our reality and society and reflects on our perceptual habits in our everyday life. Her diverse practice is based around concepts of space, time, science and philosophy, takes shape in sculptural objects, public installations, video and even photography.
In 2019, Kwade has been selected for the Roof Garden Commission for the Metropolitan Museum of Art, New York. She participated in the 57th Venice Biennale “Viva Arte Viva” curated by Christine Macel in 2017 and in the Setouchi Triennale (2019) and the 3rd Aros Triennale “The Garden – End of Times; Beginning of Times, #3 The Future” in Aarhus. Recent exhibitions include solo shows at MIT List Visual Arts Centre, Boston (2019), Espoo Museum of Modern Art, Helsinki (2018), Kunsthal Charlottenborg, Copenhagen (2018), Haus Konstruktiv, Zürich (2018), YUZ Museum, Shanghai (2018), Whitechapel Gallery, London (2016-2017), Kunsthalle Schirn in Frankfurt/Main (2015), Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin (2008). In 2015-2016, Public Art Fund commissioned “Against the Run”, an installation in New York’s Central Park.
Her works have been included in group exhibitions worldwide and her works belong to several international private and public collections.

Foto: Luise Müller-Hofstede

Dr. Sebastian Preuss

Dr. Sebastian Preuss

Dr. Sebastian Preuss

Stellvertretender Chefredakteur, WELTKUNST

Der Kunsthistoriker und Kunstkritiker Sebastian Preuss betreute 15 Jahre lang das Kunstressort der Berliner Zeitung. Seit 2012 ist er stellvertretender Chefredakteur der Weltkunst. Zudem schrieb er für zahlreiche Magazine, Kataloge und wissenschaftliche Publikationen.

Mera und Don Rubell

Mera und Don Rubell

Kunstsammler

Mera and Don Rubell are pioneers who discover and champion young artists, undiscovered neighborhoods and new ideas. They first began engaging with artists, galleries, and museums in New York 1964. They moved with their children to Miami in 1992 and began developing hotels, an art foundation, a museum to house and publicly exhibit their expanding art collection. Combining their instinct for emerging neighborhoods with aesthetic acuity and hands-on business know-how, they formed Rubell Hotels and have subsequently transformed and enlivened neighborhoods on the East Coast. They helped spearhead the transformation of South Beach in the 1990’s and their art museum, located in a former DEA evidence warehouse, did the same for Miami’s new cultural epicenter, the Wynwood neighborhood. The Rubells were also instrumental in bringing the Art Basel art fair to Miami Beach.
Their early interactions with and support of artists has grown into a life defining passion and they are all intimately involved with all aspects of their highly influential, 45,000 sq ft contemporary art museum, the Rubell Family Collection/Contemporary Arts Foundation. This includes creating exhibitions, working directly with artists, engaging with the public, and collaborating with museums worldwide.
Their art collection, one of the world’s largest, is constantly growing and features such well-known artists as Jean-Michel Basquiat, Keith Haring, Jeff Koons, Yayoi Kusama, Cindy Sherman, Kara Walker and Purvis Young. In addition to displaying internationally established artists, the Rubells actively support and introduce emerging artists working at the forefront of contemporary art.
The foundation also maintains an internship program, an ongoing lecture series and an extensive artwork loan program to facilitate exhibitions at museums around the world. The Rubells’ ongoing partnership with Miami-Dade County Public Schools enables thousands of schoolchildren to visit and engage with the foundation every year. In addition, the foundation has a public research library containing over 40,000 volumes and a comprehensive contemporary art bookstore.

Kenny Schachter

Kenny Schachter

Kenny Schachter

Kurator, Kunsthändler und -sammler

London based Kenny Schachter has been curating contemporary art exhibits in museums and galleries and teaching (art history and economics) for nearly thirty years; presently in the graduate department of the University of Zurich. He has lectured internationally, been the recipient of a Rockefeller supported grant in Mexico, and contributed to books on Paul Thek, Zaha Hadid, Vito Acconci and Sigmar Polke/Gerhard Richter. Kenny Schachter has a regular column on Artnet.com in addition to writing widely for various international publications. He most recently had a retrospective of his art at Joel Mesler’s Rental Gallery in New York in the summer of 2018, curated an exhibit at Simon Lee Gallery in London, fall 2018 and a one person show at Kantor Gallery, LA, February 2019. Next up, a one-person show at Blum & Poe, Spring 2020, Tokyo. Schachter has been profiled in The New York Times Magazine (cover story, September, 1996), and London’s Observer, Independent and Telegraph.

Julia Stoschek

Julia Stoschek

Julia Stoschek

Gesellschafterin, BROSE Unternehmensgruppe; Gründerin, Julia Stoschek Collection

Julia Stoschek, Jahrgang 1975, hat eine der weltweit größten Privatsammlungen für zeitbasierte Kunst. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre in Bamberg und ist Diplom-Kauffrau.
2002 gründete sie die JULIA STOSCHEK COLLECTION mit Fokus auf Werken aus den Bereichen Video, Film und Digitalkunst von internationalen Künstler*innen seit den 1960er Jahren. Seit 2007 ist die Sammlung durch Einzel- und Gruppenausstellungen in Düsseldorf für die Öffentlichkeit zugänglich. 2016 eröffnete ein zweites Ausstellungshaus in Berlin Mitte.
Neben ihrer Tätigkeit als Sammlerin, unterstützt Julia Stoschek Institutionen, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen bei der Realisierung von Projekten im Bereich zeitbasierter Kunst und engagiert sich in Gremien internationaler Institutionen. Sie ist unter anderem im Vorstand des KW Institute for Contemporary Art, Berlin, Mitglied des Board of Trustees am MOCA, Los Angeles, in der Ankaufskommission der Kunstsammlung NRW, Düsseldorf, und Teil des Performance Committee des Whitney Museum of Modern Art, New York.

Foto: Peter Rigaud

Moritz von Uslar

Moritz von Uslar

Moritz von Uslar

Journalist und Autor

Moritz von Uslar, geboren am 25. Juli 1970 in Köln, ist ein deutscher Journalist und Autor. Nach einem Volontariat bei der Zeitschrift Tempo arbeitete er von 1992 bis 2004 als Redakteur beim Magazin der Süddeutschen Zeitung. Zusammen mit Rebecca Casati veröffentlichte er 1999 die gesammelten Kolumnen Wie sehen Sie denn aus? Eine Stilkritik. Zudem schreibt Uslar Kurzgeschichten und Theaterstücke. 2006 erschien sein erster Roman Waldstein oder Der Tod des Walter Gieseking am 6. Juni 2005. Von Februar 2006 bis Oktober 2008 arbeitete er als Redakteur für den Spiegel. Derzeit ist er für die Zeit tätig.

Foto: Harry Schnitger

Dr. Lisa Zeitz

Dr. Lisa Zeitz

Dr. Lisa Zeitz

Editor in Chief, WELTKUNST

Lisa Zeitz, Jahrgang 1970, studierte Kunstgeschichte in Freiburg, München und Venedig und promovierte über Tizian. Sie ist ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet des internationalen Kunstmarkts, hat u. a. das New Yorker Büro der Villa Grisebach geleitet und war viele Jahre als Korrespondentin für die FAZ tätig. Seit 2012 ist sie Chefredakteurin der Zeitschrift WELTKUNST sowie von KUNST UND AUKTIONEN.

Foto: Ivo von Renner

Impressionen 2019

Veranstalter

Mitveranstalter

In Kooperation mit

Partner

SprecherInnen des Vorjahrs (Auszug)

Christoph Amend

Christoph Amend

Christoph Amend

Chefredakteur, ZEITmagazin; Herausgeber, WELTKUNST

Christoph Amend, 1974 in Gießen geboren, ist Chefredakteur des ZEITmagazins und Herausgeber der Weltkunst, dem Kunstmagazin der ZEIT. Seit 2013 verantwortet er außerdem die zweimal jährlich erscheinende internationale Ausgabe des ZEITmagazins und seit 2016 ZEITmagazin MANN, das ebenfalls zwei Mal im Jahr erscheint. Bevor er zur ZEIT wechselte, war er verantwortlich für die Sonntagsbeilage des Berliner Tagesspiegels und stellvertretender Redaktionsleiter des Jetzt-Magazins der Süddeutschen Zeitung. Mit Iris Berben veröffentlichte er 2012 das Buch „Ein Jahr, ein Leben“, 2011 gab er den Band „Die Grünen – das Buch“ mit heraus. Für sein Buch “Morgen tanzt die ganze Welt – die Jungen, die Alten, der Krieg” wurde er 2004 mit dem Hermann-Hesse-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Seit dem Frühjahr 2018 schreibt er den täglichen ZEITmagazin-Newsletter, zu abonnieren unter zeitmagazin.de.

Foto: Eckardt

Dr. Yilmaz Dziewior

Dr. Yilmaz Dziewior

Dr. Yilmaz Dziewior

Direktor, Museum Ludwig

Yilmaz Dziewior ist seit Februar 2015 der Direktor des Museum Ludwig in Köln.Er leitete seit 2009 das Kunsthaus Bregenz (KUB), das im Ausstellungsbetrieb zeitgenössischer Kunst eine führende Rolle in Europa spielt. Für die Kunst-Biennale Venedig 2015 kuratierte Yilmaz Dziewior als Kommissär den Beitrag im österreichischen Pavillon. Vor seiner Tätigkeit in Bregenz war er acht Jahre Direktor des Kunstvereins in Hamburg und lehrte parallel als Professor für Kunsttheorie an der dortigen Hochschule für bildende Künste.
Von 1996 bis 1999 arbeitete Dziewior bereits als freier Mitarbeiter schon einmal für das Museum Ludwig. 1997 realisierte er dort als Kurator ein Projekt mit Sarah Lucas und war 1999 verantwortlich für den zeitgenössischen Teil der Ausstellung »Kunstwelten im Dialog. Von Gauguin zur globalen Gegenwart«.
Dziewiors Texte erschienen regelmäßig in »Artforum« (New York), »Camera Austria« (Graz) und »Texte zur Kunst« (Berlin). Er hat über 50 Bücher und Kataloge zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts herausgegeben und für Institutionen wie Stedelijk Museum Amsterdam, Hamburger Kunsthalle, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, und Museum of Contemporary Art, Los Angeles, Katalogbeiträge verfasst.

Foto: Albrecht Fuchs

Katja Flint

Katja Flint

Katja Flint

Schauspielerin und Fotografin

Katja Flint hatte nach einer privaten Schauspielausbildung in München Engagements am Bayerischen Staatsschauspiel und an diversen freien Bühnen.
Die erste Hauptrolle spielte sie im Kinofilm Kolp (Roland Suso Richter). Es folgten über 100 meist Hauptrollen in Kino und TV-Produktionen. In Vergeßt Mozart von Miroslav Luther spielte sie an der Seite von Armin Müller-Stahl, im Kultfilm Die Sieger (Dominik Graf) war sie die weibliche Hauptrolle. In Marlene (Joseph Vilsmeier) verkörperte sie die Titelfigur Marlene Dietrich und wurde mit dem Hollywood Film Award ausgezeichnet.
Als verzweifelte Mutter eines Islamisten in Der verlorene Sohn (Nina Grosse) berührte sie ein Millionenpublikum. Mit Friedrich Ani entwickelte sie die Figur der Hobbydetektivin Franziska Luginsland. 2018 spielte Katja Flint Hauptrollen im Drama Frankfurt, Dezember 17 in der Komödie Die Freundin meiner Mutter und im Tatort Der Turm.

Seit 2014 beschäftigt sich Katja Flint mit künstlerischer Fotografie. Zu ihrer ersten musealen Einzelausstellung in der Kunsthalle Rostock und ihrer aktuellen Berliner Ausstellung in der Galerie Semjon Contemporary erschien im März im DISTANZ Verlag eine Monografie.

Foto: Gunnar Fuß

Daniel Hug

Daniel Hug

Daniel Hug

Direktor, ART COLOGNE

Daniel Hug, geboren 1968 in Zürich, war nach seinem Studium der Kunstgeschichte in Chicago selbst viele Jahre Galerist, bevor er in verschiedenen Funktionen die Art Chicago und die Art Los Angeles beriet. Seit 2008 ist er Direktor der ART COLOGNE in Köln.

Daniel Hug ist ein Enkel des bekannten ungarischen Konstruktivisten und Bauhauskünstlers László Moholy-Nagy und Aufsichtsratmitglied der Moholy-Nagy Stiftung und -nachlass. Außerdem ist er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Bauhaus Dessau.

Foto: Gene Clover

Johann Koenig

Johann König

Johann König

Gründer, König Galerie

Johann König wurde 1981 in Köln geboren. Bei einem Unfall verlor er im Alter von 11 Jahren einen Großteil seines Augenlichts und schloss daraufhin seine Schulzeit an der Blindenstudienanstalt in Marburg mit Abitur ab. 2002 gründete er seine Galerie für zeitgenössische Kunst in Berlin. Deutlich vor dem Boom Berlins als einer der weltweit wichtigsten und progressivsten Galeriestandorte realisierte er Ausstellungen von später international etablierten Künstlern wie z.B. Tue Greenfort, Jeppe Hein, Annette Kelm, Michael Sailstorfer, David Zink Yi oder Tatiana Trouvé, die heute noch zu den Künstlern seiner Galerie zählen, neben vielen weiteren. Die Galerie zog 2006 in eine ehemalige Industriehalle in der Nähe des Martin-Gropius-Baus und der Neuen Nationalgalerie. 2012 pachtete König vom Erzbistum Berlin das Gemeindezentrum St. Agnes in Berlin-Kreuzberg für 99 Jahre, sanierte es und nutzt das Gebäude für Ausstellungen. Der Schwerpunkt der Galerie liegt auf medienübergreifenden, konzeptorientierten und raumbezogenen Ansätzen. Das mediale Spektrum umfasst Skulptur, Video, Sound, Malerei, Grafik, Fotografie und Performance. Die Galerie nimmt kontinuierlich an internationalen Kunstmessen und vermittelt zudem erfolgreich Arbeiten an eine Vielzahl privater und öffentlicher Sammlungen, darunter etwa jene des Museum of Modern Art in New York sowie der Guggenheim Foundation.

Foto: Lukas Gansterer

Grazyna Kulczyk

Grażyna Kulczyk

Grażyna Kulczyk

Unternehmerin und Kunstmäzenin

Grażyna Kulczyk ist die erfolgreichste Unternehmerin Polens und die größte private Kunstförderin des Landes. In ihrer bedeutenden Sammlung begegnen sich die polnischen und internationalen Avantgarden der Nachkriegszeit. Anfang des Jahres hat Grażyna Kulczyk im Engadin in der Schweiz das spektakuläre Muzeum Susch eröffnet: ein Kunstzentrum, das weit mehr ist als ein Domizil ihrer Sammlung.

Foto: Anoush Abrar

Hans Ulrich Obrist

Hans Ulrich Obrist

Hans Ulrich Obrist

Artistic Director, Serpentine Galleries, London

Hans Ulrich Obrist born 1968, Zürich, Switzerland) is the Artistic Director of the Serpentine Galleries, London, and co-founder of 89plus. Prior to this, he was the Curator of the Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris. Since his first show ‘World Soup (The Kitchen Show)’ in 1991, he has curated more than 300 exhibitions. Obrist has lectured internationally at academic and art institutions, and is a contributing editor to the magazines Artforum, AnOther Magazine, 032C, a regular contributor to Mousse and Kaleidoscope and he writes columns for Das Magazin and Weltkunst. In 2011 he received the CCS Bard Award for Curatorial Excellence, and in 2015 he was awarded the International Folkwang Prize for his commitment to the arts. His recent publications include Mondialité, Conversations in Mexico,Ways of Curating, The Age of Earthquakes with Douglas Coupland and Shumon.

Foto: Kate Berry

Beatrix Ruf

Beatrix Ruf

Beatrix Ruf

Curator and former Director, Stedelijk Museum Amsterdam

Beatrix Ruf served as the Director of the Stedelijk Museum Amsterdam from November 2014 to January 2018, where she initiated and realized a reorganisation of the exhibition and collection programming and the spatial use of the museum’s building titled BASE; TURNS and NOW, including a continued program of research-based exhibitions and activations of the collection and a reinterpretation of the permanent collection hang with a wall display developed by OMA/Rem Koolhaas, opening in December 2017.

From September 2001 to October 2014 Ruf headed the Kunsthalle Zürich as Director and Chief Curator, overseeing a substantial expansion project launched in 2003 and concluded in 2012. Former occupations include: Curator at Kunstmuseum Thurgau, Warth from 1994-1998, Director of the Kunsthaus Glarus, Glarus from 1998-2001. In 2006 Ruf curated the third edition of the Tate Triennial in London, she was Co-Curator of the Yokohama Triennial in 2008. From 1995 to 2014 Ruf has been the curator of the Ringier Collection and since 2010 she is a member of the think tank Core group of LUMA Foundation in Arles. Since 2010 she is involved in the Estate of the artist Mark Morrisroe, which is placed at Fotomuseum Winterthur as permanent deposit. In 2013 Ruf co-founded POOL, a postgraduate curatorial program in Zürich.

Ruf is a member of several Advisory and Programme Committees amongst others: the Istanbul Modern, Garage Moskow, MAXXI, Rome, the Samdani Foundation, Bangladesh, the Acquisition Committee of La Caixa, Barcelona and the Scientific Committee, Fondazione per l’Arte Moderna e Contemporanea CRT, Turin. She serves frequently as a jury member and

has curated exhibitions, written essays and published catalogues on numerous artists.

Prof. Dr. Benedicte Savoy

Prof. Dr. Bénédicte Savoy

Prof. Dr. Bénédicte Savoy

Professorin für Kunstgeschichte der Moderne, Technische Universität Berlin / Collège de France

Bénédicte Savoy ist seit 2003 Professorin für Kunstgeschichte der Moderne am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik an der Technischen Universität Berlin. 2016 erhielt den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Bénédicte Savoy ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2016 wurde sie zur Professorin am Collège de France in Paris berufen.

Foto: David Ausserhofer

Christian Kaspar Schwarm

Christian Kaspar Schwarm

Christian Kaspar Schwarm

Gründer, Independent Collectors

Christian Kaspar Schwarm, Jahrgang 1972, lebt und arbeitet als freier Strategieentwickler in Berlin. Bereits in 2008 gründet er zusammen mit Freunden eine digitale Plattform für Sammlerinnen und Sammler zeitgenössischer Kunst: Independent Collectors. Die entsprechende Website ist nach wie vor das weltweit größte nicht-kommerzielle Online-Archiv privater Sammlungen. Seit 2012 veröffentlichen Schwarm und sein Team in Zusammenarbeit mit dem globalen Sponsor BMW den „BMW Art Guide by Independent Collectors“, der inzwischen in fünfter Auflage erschien und 270 Privatsammlungen in 196 Städten und 45 Ländern vorstellt. Christian Kaspar Schwarm sammelt selbst Kunst, Bücher und Musik – sein Berliner Büro hat er in eine Bibliothek umgebaut, in der Tag für Tag gedruckte und digtale Inhalte zusammenfinden.

Foto: Jana Gerberding

Monika Sprueth

Monika Sprüth

Monika Sprüth

Galeristin und Mitbegründerin, Galerie Sprüth Magers

Since founding her first gallery in 1983 in Cologne, Germany, Monika Sprüth, a former architect, has been a leading gallerist in the field of modern and contemporary art worldwide. Sprüth Magers (photo: on the right), which she runs with Philomene Magers, maintains galleries and outposts in Berlin, London, Los Angeles, Cologne and Hong Kong. It currently represents more than 60 artists and estates that count some of the most internationally renowned practitioners working today, such as John Baldessari, Peter Fischli / David Weiss, Andreas Gursky, Jenny Holzer, Barbara Kruger, Louise Lawler, Cindy Sherman, and Rosemarie Trockel.

Sprüth’s reputation as a groundbreaking figure in the contemporary art world dates to one of her earliest curatorial enterprises: Eau de Cologne, a publication and exhibition series that ran from 1985 to 1993 and focused on a group of pioneering feminist artists, including Holzer, Kruger, Lawler, Sherman and Trockel. Sprüth’s project catapulted their careers and reshaped the global discourse surrounding women artists. Since joining forces with Philomene Magers in 1998, she has continued to bring attention to new lines of artistic inquiry and to present exhibitions across mediums and approaches, including by younger generations of artists such as Cyprien Gaillard, Pamela Rosenkranz, Analia Saban, and Lizzie Fitch / Ryan Trecartin.

In 2003, Sprüth and Magers expanded to include a gallery in London, in 2008 opened their space in Berlin and yet another in Los Angeles in 2016, selecting historically and architecturally significant venues to complement their artists’ international standing. Under the guidance of Sprüth and Magers, the gallery artists’ careers have thrived: they regularly receive solo exhibitions at prominent cultural institutions globally, contribute to biennials and triennials worldwide, and receive the art world’s most prestigious fellowships and awards.

Foto: Till Janz

Dr. Lisa Zeitz

Dr. Lisa Zeitz

Dr. Lisa Zeitz

Editor in Chief, WELTKUNST

Lisa Zeitz, Jahrgang 1970, studierte Kunstgeschichte in Freiburg, München und Venedig und promovierte über Tizian. Sie ist ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet des internationalen Kunstmarkts, hat u. a. das New Yorker Büro der Villa Grisebach geleitet und war viele Jahre als Korrespondentin für die FAZ tätig. Seit 2012 ist sie Chefredakteurin der Zeitschrift WELTKUNST sowie von KUNST UND AUKTIONEN.

Foto: Ivo von Renner

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