ZEIT Wirtschaftsforum

7. September 2017
Hamburg

Deutschland vor der Wahl

Bereits am 7. September 2017 veranstaltet DIE ZEIT zum neunten Mal das ZEIT Wirtschaftsforum in der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg. Die Veranstaltung führt jedes Jahr rund 500 Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um kontrovers zu diskutieren, was unternehmerische und politische Verantwortung heute ausmacht und welche Rolle hierbei Fragen der Moral und der Ethik spielen. Die Hamburger Hauptkirche St. Michaelis bietet für die Debatten des ZEIT Wirtschaftsforums, die auch die Rolle der Religion nicht aussparen, die passende Kulisse.

Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr und endet um ca. 17.30 Uhr. Das abschließende Konferenzprogramm wird voraussichtlich Mitte Juli als PDF-Download zur Verfügung stehen.

Sollten Sie Interesse an einer Mitgestaltung des ZEIT Wirtschaftsforums haben, wenden Sie sich bitte an untenstehenden Ansprechpartner.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #zeitwifo

Sprecher

Seyran Ates

Seyran Ateş

Seyran Ateş

Rechtsanwältin, Autorin und Frauenrechtlerin

Seyran Ateş, 1963 in Istanbul geboren, lebt seit 1969 in Berlin. Die selbständige Rechtsanwältin für Familienrecht und Autorin diverser gesellschaftskritischer Bücher gilt als streitbare Kämpferin für Frauen- und Menschenrechte. Sie engagiert sich in der Bekämpfung von Zwangsheirat, Ehrenmorden, religions- und traditionsbedingter Gewalt, ebenso wie gegen islamistischen Terror. Für ihr politisches Engagement, welches sie unermüdlich seit 1980 betreibt, wurde sie angefeindet, bedroht und angeschossen, aber auch vielfach ausgezeichnet. Den andauernden Einschüchterungsversuchen zum Trotz redet Ateş nicht nur über und gegen Missstände an, sondern ist aktiv. Von 2006 bis 2009 war sie Mitglied der Deutschen Islamkonferenz und des Integrationsgipfels. Aktuell hat sie in Berlin eine liberale Moschee gegründet und macht eine Ausbildung zur Imamin.

Frank Briegmann

Frank Briegmann

Frank Briegmann

Chairman & CEO, Universal Music Deutschland; Präsident Zentraleuropa, Universal Music Group International (UMGI)

Frank Briegmann, Jahrgang 1967, ist President & CEO UNIVERSAL MUSIC Central Europe & Deutsche Grammophon. Mit seinem Wechsel zu UNIVERSAL MUSIC wurde er 2004 zum jüngsten Chef in der Geschichte der Major-Labels in Deutschland. Seitdem konnte das Unternehmen jährlich Marktanteile hinzugewinnen und seine Marktführung kontinuierlich ausbauen. Unter anderem setzte der Musikmanager Schwerpunkte bei der Entdeckung sowie Etablierung nationaler Acts, forcierte die digitale Transformation, baute neue Geschäftsfelder auf und definierte das enge und partnerschaftliche Verhältnis zwischen UNIVERSAL MUSIC und ihren Künstlern als elementaren Bestandteil der Unternehmenskultur. Briegmann verantwortete u.a. auch die Integration der von UNIVERSAL MUSIC für 1,4 Milliarden Euro akquirierten EMI Music in allen von ihm betreuten Territorien. Als Mitglied des Executive Management Board, des globalen Führungszirkels der UNIVERSAL MUSIC GROUP, gehört Frank Briegmann zur obersten Managementebene des internationalen Marktführers im Musikgeschäft. Frank Briegmann ist Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Musikindustrie, der Deutschen Phono-Akademie und des media.net berlinbrandenburg. Darüber hinaus hat er einen Sitz im Beirat Ost der Deutschen Bank und im Kuratorium der C/O Berlin Foundation.

Marc Brost

Marc Brost

Marc Brost

Leiter Hauptstadtbüro, DIE ZEIT

Brost, Jahrgang 1971, ist seit 2010 Leiter des Hauptstadtbüros der ZEIT. Davor war er wirtschaftspolitischer Korrespondent der ZEIT in Berlin. Er studierte von 1991 bis 1997 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim. Darauf folgte ein zweijähriges Volontariat in der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Seit 1999 ist er Redakteur bei der ZEIT, von 2002 bis 2007 war er stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft. Für seine journalistische Arbeit wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik (2001), dem Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik (2003) und dem Theodor-Wolff-Preis (2006).

Foto: Anatol Kotte

Dr. Rainer Esser

Dr. Rainer Esser

Dr. Rainer Esser

Geschäftsführer, ZEIT Verlagsgruppe

Esser, Jahrgang 1957, ist Geschäftsführer der ZEIT. Nach einer Banklehre studierte er Jura in München, Genf und London und machte daraufhin seinen Master of Law in den USA. Im Anschluss an das 2. Juristische Staatsexamen besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München, arbeitete mehrere Jahre lang als Anwalt und promovierte 1989. Seine erste Leitungsfunktion in den Medien übernahm er im selben Jahr bei der Verlagsgruppe Bertelsmann als Chefredakteur zweier juristischer Fachzeitschriften. 1992 wechselte er in die Position des Geschäftsführers des Spotlight-Verlags und war dort gleichzeitig Herausgeber mehrerer Zeitschriften. Nach vier Jahren als Geschäftsführer der »Main-Post« ging er 1999 zur ZEIT. Seit dem 1. Mai 2011 ist Rainer Esser neben seiner Position bei der ZEIT auch als Geschäftsführer für die DvH Medien GmbH tätig.

Foto: Johannes Arlt

Evelyn Finger

Evelyn Finger

Evelyn Finger

Ressortleiterin Glauben & Zweifeln, DIE ZEIT

Evelyn Finger, Jahrgang 1971, studierte Germanistik und Anglistik und schrieb für verschiedene Tageszeitungen über Kulturthemen. 2001 kam sie zur Wochenzeitung DIE ZEIT. Zunächst arbeitete sie in den Ressorts Literatur und Feuilleton, schrieb vor allem über Kulturpolitik und Geschichtsaufarbeitung. Ihr besonderes Interesse gilt den beiden deutschen Diktaturen und den Opfern des Totalitarismus im 20. Jahrhundert. Ab April 2010 baute sie für die ZEIT das neue Ressort Glauben & Zweifeln auf, das sie leitet. Sie beschäftigt sich intensiv mit der Erneuerung der katholischen Kirche, dem militanten islamischen Fundamentalismus und den Opfern der neuen Religionskonflikte. 2015 erschien von ihr ein Gesprächsband über Sterbehilfe: »Und wenn ich nicht mehr leben möchte«, mit dem ehemaligen Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche Nikolaus Schneider und dem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D.

Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D.

Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D.

Präsident, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin)

Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D. ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Professor für Makroökonomie und Finanzen an der Humboldt-Universität Berlin und Vorsitzender der Expertenkommission zur »Stärkung von Investitionen in Deutschland« der Bundesregierung. Als unabhängiges Institut mit 330 Mitarbeitern zählt das DIW Berlin zu den führenden, unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstituten in Europa. Außerdem ist er Mitglied des Aufsichtsratsausschusses der Deutschen Welthungerhilfe e.V. und im Kuratorium der Hertie School of Governance engagiert. Die inhaltliche Arbeit Marcel Fratzschers fokussiert sich auf Themen der Makroökonomie, monetären Ökonomie, Finanzmärkte und globalen Wirtschaft. In seinem aktuellen Buch »Verteilungskampf – warum Deutschland immer ungleicher wird« (März 2016) beleuchtet Marcel Fratzscher die Probleme für Wirtschaft und Gesellschaft aufgrund der hohen und steigenden Ungleichheit in Deutschland. Von 2001 bis 2012 war Fratzscher für die Europäische Zentralbank (EZB) tätig. Während der Asienkrise 1996 bis 1998 arbeitete er als Makroökonom beim Harvard Institute for International Development (HIID) in Jakarta, Indonesien.

Prof. Dr. Clemens Fuest

Prof. Dr. Clemens Fuest

Prof. Dr. Clemens Fuest

Präsident, ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V

Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest, Jahrgang 1968, ist Präsident des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V., Geschäftsführer der CESifo GmbH, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor des Center for Economic Studies (CES) der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Er ist u.a. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen, Programme Director des Oxford University Centre for Business Taxation, Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften sowie des Wissenschaftlichen Beirats der Ernst & Young AG. Er ist außerdem Mitglied der „High Level Group on Own Resources“ der Europäischen Kommission (Monti-Kommission) und der Mindestlohnkommission der Bundesregierung. Seine Forschungsgebiete sind Wirtschafts- und Finanzpolitik, Internationale Besteuerung, Steuerpolitik, Transfers und Arbeitsmärkte sowie Europäische Integration.
Vor seiner Berufung nach München war er als Professor an den Universitäten Köln (2001 bis 2008), Oxford (2008 bis 2013) und Mannheim (2013 bis 2016) tätig.
Er ist Autor von Büchern und Artikeln in nationalen und internationalen Fachzeitschriften, außerdem hat er viele Kommentare und Namensartikel zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen verfasst, unter anderem in Zeitungen wie Handelsblatt, FAZ, SZ, WirtschaftsWoche oder Wall Street Journal.

Katrin Goering-Eckardt

Katrin Göring-Eckardt

Katrin Göring-Eckardt

Vorsitzende, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Katrin Göring-Eckardt, Jahrgang 1966, ist seit 2013 Vorsitzende der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Im Januar 2017 bei der Grünen Urwahl zur Spitzenkandidatin gewählt, führt sie BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in den Bundestagwahlkampf 2017. Seit 1998 ist sie Mitglied des Bundestages und war von 2005 bis 2013 Vizepräsidentin des Parlaments. Bereits 2002 bis 2005 war sie bündnisgrüne Fraktionsvorsitzende, zuvor parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion. Von 2009 bis 2013 war Katrin Göring-Eckardt zudem Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Mitglied des Rates der EKD. 2011 war sie Präsidentin des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dresden.

Manuel J. Hartung

Manuel J. Hartung

Manuel J. Hartung

Ressortleiter CHANCEN, DIE ZEIT; Herausgeber, ZEIT CAMPUS

Manuel J. Hartung, Jahrgang 1981, ist seit Juli 2015 Leiter des Ressorts CHANCEN der ZEIT und Herausgeber des Magazins ZEIT CAMPUS. Zuvor war er unter anderem Geschäftsführer von TEMPUS CORPORATE, einem Unternehmen des ZEIT Verlags, Chefredakteur von ZEIT CAMPUS und Redakteur der ZEIT. Der Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule studierte Geschichte an den Universitäten Bonn und New York sowie als McCloy-Scholar Public Administration an der Harvard University. Zudem unterrichtete er Journalismus an den Universitäten Göttingen und St. Gallen. Hartung hat sechs Bücher veröffentlicht; zuletzt gab er mit dem Hirnforscher Gerhard Roth »Ressource Begabung – Wie kann Deutschland sein Potenzial besser nutzen?« (Berlin University Press) heraus.

Foto: Beatrice Jansen

Joachim Herrmann

Joachim Herrmann

Joachim Herrmann

Bayerischer Staatsminister des Innern; Zweiter Stellvertreter des Bayerischen Ministerpräsidenten

Joachim Herrmann, Jahrgang 1956, ist seit Oktober 2007 Bayerischer Staatsminister des Innern (nunmehr „Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr“) und seit Oktober 2008 Zweiter Stellvertreter des Bayerischen Ministerpräsidenten.
Nach seinem Abitur 1975 und dem Grundwehrdienst studierte er von 1976 bis 1981 Rechtswissenschaften in Erlangen und München und schloss 1984 mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen ab.
Anschließend trat er 1984 in den Staatsdienst in der Bayerischen Staatskanzlei ein. Von 1992 bis 2003 war er als Rechtsanwalt zugelassen und in der Rechtsabteilung der Siemens AG in Erlangen tätig.
Herrmann ist seit 1977 Mitglied der CSU. Von 1983 bis 1991 war er Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Union Deutschland, seit 1987 deren stellvertretender Bundesvorsitzender. Von 1990 bis 2004 wirkte er als Mitglied und in der Zeit von 1990 bis 1997 auch als Vorsitzender der CSU-Fraktion im Stadtrat der Stadt Erlangen.
Seit 1994 ist Joachim Herrmann Mitglied des Bayerischen Landtags. Dort war er in mehreren Ausschüssen tätig und übernahm 1997 das Amt des stellvertretenden Generalsekretärs der CSU. Von 1998 bis 1999 war er Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie, Frauen und Gesundheit. 1999 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden, 2003 zum Vorsitzenden der CSU-Landtagsfraktion gewählt.

Foto: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Dr. Uwe Jean Heuser

Dr. Uwe Jean Heuser

Dr. Uwe Jean Heuser

Ressortleiter Wirtschaft, DIE ZEIT

Dr. Uwe Jean Heuser, Jahrgang 1963, leitet die Wirtschaftsredaktion der ZEIT und ist Gründer sowie Herausgeber des Magazins ZEIT GELD. Der promovierte Volkswirtschaftler studierte in Bonn, Berkeley, Köln und Harvard und lehrt heute als Honorarprofessor an der Leuphana Universität Lüneburg. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter »Das Unbehagen im Kapitalismus. Die neue Wirtschaft und ihre Folgen«, das 2000 beim Berlin Verlag erschien, und »Humanomics. Die Entdeckung des Menschen in der Wirtschaft«, publiziert 2008 bei Campus. Gemeinsam mit seiner Frau Deborah Steinborn veröffentlichte er 2013 im Hanser Verlag das Buch »Anders denken!«

Foto: Nicole Sturz

Tina Hildebrandt

Tina Hildebrandt

Tina Hildebrandt

Leiterin Hauptstadtbüro, DIE ZEIT

Tina Hildebrandt leitet seit 2013 zusammen mit Marc Brost das Hauptstadtbüro der ZEIT.
In Bonn hat sie Politologie, Geschichte und Germanistik studiert. 1991 ging sie nach Halle/Saale, um dort die Nachwendezeit zu erleben und ein Volontariat beim Mitteldeutschen Express zu absolvieren.
Nach Abschluss des Studiums begann sie als Parlamentskorrespondentin beim Kölner Express, bevor sie 1997 zum Spiegel wechselte. Seit 2004 schreibt sie für die ZEIT.

Prof. Dr. Wolfgang Huber

Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber

Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber

Evangelischer Theologe; Ratsvorsitzender a.D., Evangelische Kirche in Deutschland

Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber, Jahrgang 1942, ist einer der profiliertesten Theologen Deutschlands und betätigt sich als Vordenker in ethischen Fragen.

Er war von 1994 bis 2009 Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg. Von 2003 bis 2009 repräsentierte er als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die mehr als 20 Millionen Menschen evangelischen Glaubens in unserem Land. Immer wieder hat er sich in wichtigen gesellschaftlichen Debatten als Vertreter der evangelischen Kirche zu Wort gemeldet, zum Beispiel zur Rolle der Familie, zu Bildungsfragen, zur Bioethik, zum Verhältnis von Christentum und Islam sowie zur Ethik des Unternehmertums.

Heute widmet sich Wolfgang Huber vor allem der Wertevermittlung in Wirtschaft und Gesellschaft. Seine Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Wirtschaftsethik, Bildung und Bioethik. Er arbeitet als Publizist und Theologie-Professor an der Berliner Humboldt-Universität, in Heidelberg und im südafrikanischen Stellenbosch. Daneben hat er zahlreiche Ehrenämter inne. So ist er Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Garnisonkirche Potsdam, die sich für den Wiederaufbau der im Krieg beschädigten und unter der SED-Herrschaft gesprengten Kirche einsetzt.

Foto: Lena Uphoff

Dr. Josef Joffe

Dr. Josef Joffe

Dr. Josef Joffe

Mit-Herausgeber, DIE ZEIT

Dr. Josef Joffe ist seit 2000 Herausgeber der ZEIT und war von 2001 bis 2004 auch ihr Chefredakteur. Seine Laufbahn begann er 1976 ebenfalls bei der ZEIT als politischer Redakteur. Neben seiner journalistischen Karriere – unter anderem war er von 1985 bis 2000 Ressortchef bei der »Süddeutschen Zeitung« – machte er auch eine akademische. In den USA unterrichtete er in Harvard, Princeton und Stanford, in Europa lehrte er an der Universität München und am Salzburg Seminar. Sein jüngstes Buch »The Myth of American Decline« erschien 2014 bei W. W. Norton, New York.

Foto: Vera Tammen

Navid Kermani

Dr. Navid Kermani

Dr. Navid Kermani

Schriftsteller und Publizist; Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2015

Navid Kermani, Jahrgang 1967, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er ist habilitierter Orientalist und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Von 2000 bis 2003 war er Long Term Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, von 2009 bis 2012 Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Das Jahr 2008 verbrachte er als Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Er hielt die Poetikvorlesungen in Frankfurt, Göttingen und Mainz; Gastprofessor war er in Frankfurt sowie am Dartmouth College in den Vereinigten Staaten.
Zusammen mit Guy Helminger ist er seit 2006 Gastgeber des Literarischen Salons im Kölner Stadtgarten. Am Thalia-Theater in Hamburg inszeniert er seit 2012 gemeinsam mit Carl Hegemann das „Herzzentrum“.
Für seine Romane, Essays, Reportagen und Monografien erhielt Navid Kermani unter anderem den Hannah-Arendt-Preis, den Kleist-Preis, den Joseph-Breitbach-Preis und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Seine Sachbücher erscheinen bei C.H. Beck, sein literarisches Werk im Carl Hanser Verlag.

Foto: Peter-Andreas Hassiepen

Annegret Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer

Ministerpräsidentin des Saarlandes

Annegret Kramp-Karrenbauer, Jahrgang 1962, ist seit 2011 die erste Ministerpräsidentin in der Geschichte des Saarlandes. Zuvor leitete sie bereits das Innen-, das Kultus- sowie das Arbeits- und Sozialministerium. Sie ist Landesvorsitzende der CDU Saar, Mitglied des Präsidiums der CDU Deutschlands und stellvertretende Bundesvorsitzende der Frauen Union. Die Trägerin des Ordens wider den tierischen Ernst ist außerdem Präsidentin des Deutschen Volkshochschulverbandes, Mitglied der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Mit 40,7 Prozent gewann Annegret Kramp-Karrenbauer mit der CDU Saar die Landtagswahl im März 2017 deutlich und stellte anschließend zügig die Weichen zur Fortsetzung der Großen Koalition an der Saar.

Foto: CDU Saar

Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

Stellvertretender Bundesvorsitzender, FDP

Wolfgang Kubicki, Jahrgang 1952, ist seit 1996 Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre arbeitete Wolfgang Kubicki einige Jahre in der Unternehmensberatung sowie in einem Steuerbüro. Bereits 1971 trat er der FDP bei und war von 1981 bis 1983 als wissenschaftlicher Assistent der FDP-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein tätig. Zudem studierte er Rechtswissenschaften, legte 1985 das zweite Juristische Staatsexamen ab und arbeitet seitdem als Rechtsanwalt in eigener Sozietät. Neben seiner Funktion als Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein ist Wolfgang Kubicki seit 1997 Mitglied im Bundesvorstand, seit März 2013 Mitglied im Präsidium und seit Dezember 2013 stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP.

Lang Lang

Lang Lang

Lang Lang

Pianist

Lang Lang gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten in der Musikwelt unserer Zeit und wird international sowohl als Klaviervirtuose verehrt als auch für seinen Einsatz in der Musikvermittlung, die ihm ein großes persönliches Anliegen ist. 2008 gründete er die Lang Lang International Music Foundation, die sich mit Programmen in Nordamerika, Asien und Europa engagiert, seit 2013 ist er als jüngster UN-Friedensbotschafter mit dem Thema Global Education betraut. Sein Anliegen vertritt er auch in seinen zahlreichen Auftritten vor Klassikfans und Würdenträgern: So spielte er für US-Präsident Barack Obama, Papst Franziskus und Königin Elizabeth II und erreichte bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2008 in Peking und dem Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2014 in Rio de Janeiro ein Milliardenpublikum.

Foto: Gregor Hohenberg

Nicola Leibinger-Kammüller

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller

Vorsitzende der Geschäftsführung, TRUMPF GmbH + Co. KG

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Jahrgang 1959, ist seit 2005 Vorsitzende der Geschäftsführung der TRUMPF GmbH + Co. KG. Daneben nimmt Frau Dr. Leibinger-Kammüller zahlreiche ehrenamtliche Aufgaben im wissenschaftlichen, kulturellen und sozialen Bereich wahr. So ist sie Mitglied des Senats des Max-Planck-Institutes und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie Vorsitzende des Freundeskreises des Deutschen Literaturarchivs in Marbach. Die promovierte Philologin ist zudem Mitglied des Aufsichtsrats der Siemens AG, der Voith GmbH und der Axel Springer AG sowie Mitglied des Beirats der Landesbank Baden-Württemberg und der BW-Bank.

Foto: TRUMPF

Dr. Thomas de Maizière

Dr. Thomas de Maizière

Dr. Thomas de Maizière

Bundesminister des Innern

Thomas de Maizière, Jahrgang 1954, ist amtierender Bundesminister des Innern und seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er Rechtswissenschaften und Geschichte in Münster und Freiburg. 1986 erfolgte die Promotion zum Dr. jur. Thomas de Maizière war Mitglied der Verhandlungsdelegation für den deutschen Einigungsvertrag. Von 2005 bis 2009 war er Chef des Bundeskanzleramtes, anschließend Bundesminister des Innern und Bundesminister der Verteidigung. Seit Dezember 2013 ist er erneut Bundesminister des Innern.

Foto: Henning Schacht

Alexander Röder

Alexander Röder

Alexander Röder

Hauptpastor, Hauptkirche St. Michaelis

Röder, geboren 1960 in Hamburg, studierte nach einem Auslandsjahr in den USA Theologie an der Universität Hamburg. Nach dem Vikariat wurde er 1990 ordiniert und erhielt ein Sonderpfarramt an der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg. 2001 übernahm Röder die Leitung des Kirchlichen Kunstdienstes der Nordelbischen Kirche, bevor er 2004 als Referent für Gottesdienst und Kirchenmusik ins Nordelbische Kirchenamt nach Kiel wechselte. 2005 wählte ihn die Synode des Kirchenkreises Alt-Hamburg zum Hauptpastor der Hauptkirche St. Michaelis. In seiner Funktion übernimmt er die pastorale Leitung an St. Michaelis sowie die Repräsentanz des Michel in Medien und Öffentlichkeit. Röder ist Mitglied der Liturgischen Konferenz der EKD, der Stiftung Kunst und Kirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland sowie des Kirchenmusikausschusses des Kirchenkreises Hamburg-Ost. Seit August 2011 ist er Ehrenritter des Johanniterordens.

Mark Schieritz

Mark Schieritz

Mark Schieritz

Wirtschaftspolitischer Korrespondent, Die ZEIT

Mark Schieritz, Jahrgang 1974, ist seit Januar 2008 Finanzmarktkorrespondent der ZEIT. Er studierte Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der Universität Freiburg sowie an der London School of Economics, wo er seinen Master of Science mit Auszeichnung erwarb. Von 2000 bis 2007 arbeitete Mark Schieritz als Redakteur bei der »Financial Times Deutschland« (»FTD«) für die Bereiche Konjunktur und Finanzen in Hamburg, Berlin und Frankfurt. Bevor er zur ZEIT wechselte, war er in leitender Funktion im Frankfurter Büro der »FTD« tätig.

Olaf Scholz

Olaf Scholz

Olaf Scholz

Erster Bürgermeister, Freie und Hansestadt Hamburg

Olaf Scholz ist seit 2011 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Nach dem Abitur studierte er in Hamburg Rechtswissenschaften und war ab 1985 als Rechtsanwalt tätig. Er war Landesvorsitzender der SPD Hamburg (2000 bis 2004) und Generalsekretär der SPD von 2002 bis 2004. Seit 2009 ist er wieder Landesvorsitzender und ebenso stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender. Erstmals zog er 1998 mit einem Direktmandat in den Bundestag ein und blieb – mit einer kurzen Unterbrechung durch seine Amtszeit als Hamburger Innensenator im Jahr 2001 – bis 2011 Bundestagsabgeordneter. Bis zu seiner Berufung als Bundesminister für Arbeit und Soziales (2007 bis 2009) war er Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion (seit 2005); von 2009 bis zur Wahl als Bürgermeister war Scholz stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Foto: Florian Jaenicke

Christian Sewing

Christian Sewing

Christian Sewing

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender / Leiter Privat- und Firmenkundenbank, Deutsche Bank AG

Christian Sewing, Jahrgang 1970, ist Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank AG und seit 1. Januar 2015 Mitglied des Vorstands. Er verantwortet den Unternehmensbereich Privat- und Firmenkundenbank (inklusive Postbank). Sewing trat 1989 in die Deutsche Bank ein. Von Juni 2013 bis Februar 2015 leitete er das Group Audit. Davor bekleidete er eine Reihe von Führungspositionen im Bereich Risk – neben Frankfurt auch an Standorten wie Singapur, Toronto, Tokio und London. Von 2012 bis 2013 war er Deputy Chief Risk Officer und zuvor, von 2010 bis 2012, Chief Credit Officer der Bank. Von 2005 bis 2007 war Sewing Mitglied des Vorstands der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank. Vor seinem berufsbegleitenden Studium an der Bankakademie Bielefeld und Hamburg absolvierte er 1989 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank.

Foto: Mario Andreya

Dr. Sahra Wagenknecht

Dr. Sahra Wagenknecht

Dr. Sahra Wagenknecht

Vorsitzende, Bundestagsfraktion DIE LINKE

Dr. Sahra Wagenknecht, Jahrgang 1969, ist seit 13. Oktober 2015 Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE; zuvor war sie wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Bevor sie 2009 in den Bundestag gewählt wurde, war Sahra Wagenknecht von 2004 bis 2009 Abgeordnete im Europaparlament. Nach ihrem Studium der Neueren Deutschen Literatur und Philosophie in Jena, Berlin und Groningen, das sie 1996 abschloss, promovierte Sahra Wagenknecht 2012 in Chemnitz in Wirtschaftswissenschaften. Von 1991 bis 1995 und von 2000 bis 2007 war Sahra Wagenknecht Mitglied des Parteivorstands der PDS, später Linkspartei.PDS. Seit Gründung der Partei DIE LINKE im Jahr 2007 gehörte sie bis 2014 dem Vorstand der Partei an; von 2010 bis 2014 war sie Stellvertretende Parteivorsitzende.

Foto: Trialon, Berlin

Impressionen aus dem Vorjahr

Partner

Social-Partner

Förderer

Medienpartner

Offizieller Druckpartner

Sprecher der Vorjahre (Auszug)

Bobby Dekeyser

Bobby Dekeyser

Bobby Dekeyser

Geschäftsführer, DEDON GmbH

Bobby Dekeyser, Jahrgang 1964, gründete 1990 nach dem verletzungsbedingten Ende seiner Karriere als Profi-Torwart, unter anderem bei 1860 München und FC Bayern München, das Outdoor-Möbel-Unternehmen DEDON und verschrieb sich der Idee, das Wohnzimmer für draußen zu schaffen. DEDON hat heute ca. 2.500 Mitarbeiter und wird in mehr als 50 Ländern der Welt vertrieben. 2009 rief Dekeyser die Stiftung »Dekeyser & Friends« ins Leben. 2010 eröffnete das DEDON Island Resort. Seine Biografie »Unverkäuflich!« avancierte zum Bestseller.

Mario Draghi

Mario Draghi

Mario Draghi

Präsident, Europäische Zentralbank

Draghi ist seit November 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank und Vorsitzender des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken. Er ist Mitglied des Verwaltungsrats der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Von 2006 bis 2011 war Draghi Gouverneur der Banca d’Italia sowie Vorsitzender des Forums für Finanzstabilität (der heutige Rat für Finanzstabilität). Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität La Sapienza in Rom sowie am Massachusetts Institute of Technology. Von 1975 bis 1991 war Draghi Professor für Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Trient, Padua, Venedig und Florenz. Zudem war er von 1984 bis 1990 Exekutivdirektor der Weltbank. Während seiner Laufbahn hatte Draghi außerdem Führungspositionen inne bei Goldman Sachs International (von 2002 bis 2005) sowie dem italienischen Finanzministerium (von 1991 bis 2001).

Ulrich Grillo

Ulrich Grillo

Ulrich Grillo

Präsident, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI)

Ulrich Grillo wurde 1959 in Köln geboren. Nach seiner Ausbildung bei der Deutschen Bank AG in Duisburg studierte er Betriebswirtschaftslehre mit dem Abschluss als Diplom-Kaufmann an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Von 1987 bis 1989 war Grillo bei der Arthur Andersen & Co. GmbH in Frankfurt am Main und von 1989 bis 1993 bei der A. T. Kearney GmbH in Düsseldorf beschäftigt, bevor er 1993 zur Rheinmetall-Gruppe wechselte. Im Jahr 2001 trat er in den Vorstand der Grillo-Werke AG ein und ist seit 2004 dessen Vorsitzender. Ulrich Grillo war von 2006 bis 2012 Präsident der Wirtschaftsvereinigung Metalle und von 2011 bis 2012 Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI). Zum 1. Januar 2013 wurde Grillo einstimmig zum Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gewählt.

Foto: Christian Kruppa

Yvonne Hofstetter

Yvonne Hofstetter

Yvonne Hofstetter

Geschäftsführerin, Teramark Technologies GmbH

Yvonne Hofstetter, Jahrgang 1966, ist nach einem Studium der Rechtswissenschaften seit 1999 international in Softwareunternehmen tätig und für die Positionierung von Multi-Agentensystemen bei der Rüstungsindustrie und den algorithmischen Börsenhandel zuständig. Seit 2009 ist sie Geschäftsführerin der Teramark Technologies GmbH, eines Unternehmens, das auf die intelligente Auswertung großer Datenmengen mit Optimierern und maschinellen Lernverfahren spezialisiert ist. Yvonne Hofstetter hat bereits Artikel in Medien wie der ZEIT und der FAZ publiziert.

Prof. Dr. Michael Hüther

Prof. Dr. Michael Hüther

Prof. Dr. Michael Hüther

Direktor · Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Prof. Dr. Michael Hüther, Jahrgang 1962, absolvierte von 1982 bis 1987 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften sowie der mittleren und neuen Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach Abschluss des Promotionsverfahrens wurde er 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und 1995 Generalsekretär des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Im Jahr 1999 wechselte er als Chefvolkswirt zur DekaBank und wurde dort 2001 zum Bereichsleiter Volkswirtschaft und Kommunikation ernannt. Seit August 2001 ist er Honorarprofessor an der EBS Business School in Oestrich-Winkel. Seit Juli 2004 ist er Direktor und Mitglied des Präsidiums beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Frank Kohl-Boas

Frank Kohl-Boas

Frank Kohl-Boas

Head of HR DACH, Nordics & Benelux · Google Germany GmbH

Frank Kohl-Boas, Jahrgang 1969, studierte Jura an den Universitäten in Passau und Würzburg. Er arbeitete zunächst in verschiedenen Bereichen bei Unilever, Shell und Coca-Cola. 2010 wechselte er in den Personalbereich von Google nach Hamburg und ist heute Personalchef für Deutschland, Österreich und die Schweiz, Skandinavien und die Beneluxländer.

Janina Kugel

Janina Kugel

Janina Kugel

Mitglied des Vorstands, Siemens AG

Janina Kugel ist seit Februar 2015 Arbeitsdirektorin und Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Sie verantwortet weltweit die Bereiche Human Resources, Diversity, Environmental Health and Safety sowie Corporate Social Responsibility. Zuvor leitete sie bei Siemens die Personalstrategie und die Führungskräfteentwicklung. Von 2012 bis 2013 zeichnete sie als Chief Human Resources Officer der Osram Licht AG weltweit verantwortlich für die Bereiche Human Resources, Executive Development und Diversity. Vor ihrem Wechsel zu Osram hatte Frau Kugel seit 2001 verschiedene Funktionen bei Siemens inne, darunter im Personalwesen und in der Strategie in Deutschland, China und Italien. Ihre Karriere begann sie im Management Consulting bei Accenture. In dieser Zeit arbeitete sie für internationale Unternehmen in Europa und den USA mit Fokus auf Prozess-Reengineering, Restrukturierung und Organizational Design. Sie ist aktives Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Diversity-Initiativen. Janina Kugel ist Diplom-Volkswirtin und studierte an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und der Università degli Studi di Verona, Italien.

Foto: Siemens AG

Ursula von der Leyen

Dr. Ursula von der Leyen

Dr. Ursula von der Leyen

Bundesministerin der Verteidigung

Ursula von der Leyen studierte nach dem Abitur Volkswirtschaft in Göttingen und Münster sowie an der London School of Economics and Political Science. 1980 nahm sie ein Medizinstudium  an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) auf, wo sie nach der Approbation als Ärztin in der Frauenklinik arbeitete und 1991 promovierte. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in den USA kehrte Ursula von der Leyen mit ihrer Familie 1996 nach Deutschland zurück. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Sozialmedizin und Gesundheitsforschung war sie von 1998 bis 2002 wieder an der MHH tätig. 2001 schloss sie hier auch ihren Magister in Public Health ab.

Politisch aktiv wurde Ursula von der Leyen mit dem Eintritt in die CDU 1990. Von 2001 bis 2003 hatte sie verschiedene kommunalpolitische Mandate in der Region Hannover inne und zog 2003 als Abgeordnete für die CDU in den Landtag von Niedersachsen ein. Im gleichen Jahr übernahm sie das Amt der Landesministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit. 2005 wechselte Ursula von der Leyen in die Bundespolitik und wurde zur Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ernannt. Seit 2009 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages, in diesem Jahr wurde sie auch Bundesministerin für Arbeit und Soziales.

Nachdem sie 2004 ins Präsidium der CDU gewählt wurde, wurde Ursula von der Leyen im November 2010 zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt. 2013 wurde sie zur Bundesministerin der Verteidigung ernannt.

Foto: BPA / Kugler

Susanne Neumann

Susanne Neumann

Susanne Neumann

Putzfrau; Vorsitzende, IG BAU-Bezirksverband Emscher-Lippe-Aa

Susanne Neumann, Jahrgang 1959, brach ihre Ausbildung zur Dekorateurin wegen einer Schwangerschaft ab. Bis 1981 kümmerte sie sich um die Erziehung ihrer Kinder, dann begann sie ihre Tätigkeit als Gebäudereinigerin in einem Gelsenkirchener Unternehmen, bei dem sie bis heute tätig ist. Susanne Neumann ist eine engagierte Gewerkschafterin und Bezirksvorsitzende für den Bereich Emscher-Lippe-Aa in der Industriegewerkschaft Bauen– Agrar – Umwelt.

Philipp Rösler

Dr. Philipp Rösler

Dr. Philipp Rösler

Geschäftsführendes Mitglied des Vorstands, World Economic Forum; Bundesminister a.D.

Dr. Philipp Rösler, Jahrgang 1973, ist seit 2014 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des World Economic Forums, dessen alljährliches Treffen in Davos stattfindet. Rösler hatte von 2009 bis 2011 das Amt des Bundesministers für Gesundheit inne, bevor er zum Bundesminister für Wirtschaft und Technologie ernannt wurde. Von 2011 bis 2013 war er außerdem Stellvertreter der Bundeskanzlerin sowie Bundesvorsitzender der FDP. Er begann seine politische Laufbahn 2003 als Vorsitzender der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Im Jahre 2006 wurde er zum Landesvorsitzenden der FDP in Niedersachsen ernannt, in 2009 zum Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretenden Ministerpräsident in Niedersachsen.

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann

Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats, Schaeffler AG

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann setzt als Gesellschafterin der Schaeffler Gruppe das Lebenswerk ihres 1996 verstorbenen Mannes Dr.-Ing. E. h. Georg Schaeffler fort. Die in Prag geborene Unternehmerin ist in Wien aufgewachsen, machte dort ihr Abitur und besuchte die medizinische Fakultät der Universität Wien. 2014 heiratete Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann den früheren Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Jürgen Thumann. Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann ist stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Schaeffler AG.

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

Bundeskanzler a.D. | Herausgeber · DIE ZEIT

Jahrgang 1918, ist seit Mai 1983 Mitherausgeber der ZEIT und war der fünfte deutsche Bundeskanzler. Seine erste wichtige politische Funktion bekleidete er als Innensenator in Hamburg. Darauf folgten Jahre als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag und als stellvertretender Parteivorsitzender der SPD. 1969 wurde er Bundesminister der Verteidigung, 1972 Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen. 1974 wurde er zum Bundeskanzler gewählt; dieses Amt hatte er bis 1982 inne. In seine Regierungszeit fielen die Gründung des Weltwirtschaftsgipfels (heute: G 8), die erste große Ölkrise und die Einführung des Europäischen Währungssystems mit der Währungseinheit Ecu, aus der später der Euro hervorging.

Martin Schulz

Martin Schulz

Martin Schulz

Präsident, Europäisches Parlament

Martin Schulz, Jahrgang 1955, ist seit Januar 2012 Präsident des Europäischen Parlaments. Nach einer Ausbildung zum Buchhändler arbeitete er von 1977 bis 1994 in verschiedenen Verlagen und Buchhandlungen. Nach Positionen als Mitglied des Gemeinderats und als Bürgermeister der Stadt Würselen in Nordrhein-Westfalen wurde Schulz 1994 in das Europäische Parlament gewählt. Dort saß er zwischen 2000 und 2004 den Abgeordneten der deutschen SPD-Landesgruppe vor und wurde daraufhin zum Fraktionschef der europäischen Sozialdemokraten. Bereits seit 1999 gehört Schulz dem Bundesvorstand sowie dem Parteipräsidium der SPD und fungiert seit 2009 außerdem als Europabeauftragter der Partei.

Foto: Susi Knoll

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn

Präsident, ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Hans-Werner Sinn, Jahrgang 1948, studierte Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. 1978 folgte die Promotion und 1983 die Habilitation an der Universität Mannheim. Seit 1984 ist er Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Hinzu kamen Gastprofessuren und Forschungsarbeiten an der University of Western Ontario in Kanada, der London School of Economics sowie an den Universitäten Bergen, Stanford, Princeton und Jerusalem. 1999 wurde Hans-Werner Sinn Präsident des ifo Instituts in München. Seit 1991 steht er als Direktor dem Center for Economic Studies (CES) der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) vor und ist Geschäftsführer der CESifo GmbH, die eine gemeinsame Initiative der LMU und des ifo Instituts ist. Seit 1989 ist Sinn im Wissenschaftlichen Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium tätig und war von 2006 bis 2009 Präsident des International Institute of Public Finance, des Weltverbandes der Finanzwissenschaftler. Der Wirtschaftsexperte ist Autor von 10 Büchern und 139 wissenschaftlichen Aufsätzen und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wirtschaftsbuchpreis der Financial Times Deutschland, dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und dem Europapreis der Universität Maastricht.

Foto/©: ifo Institut Romy Bonitz

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Bundesminister des Auswärtigen

Dr. Frank-Walter Steinmeier, Jahrgang 1956, ist seit Dezember 2013 Bundesaußenminister. Parallel zu seinem Studium der Rechtswissenschaften, das der SPD-Politiker von 1976 bis 1982 an der Justus-Liebig-Universität in Gießen absolvierte, studierte er Politikwissenschaft. Seine Karriere begann Steinmeier als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Wissenschaft der Politik an der Gießener Universität. Berufliche Stationen in der niedersächsischen Staatskanzlei und als Büroleiter des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder führten ihn Ende der 90er Jahre in die Bundespolitik. Zunächst als Staatssekretär tätig, wurde Steinmeier 1999 Chef des Bundeskanzleramts. Von 2005 bis 2009 war er erstmalig als Bundesaußenminister tätig und ab 2007 zwei Jahre Vizekanzler. Bis zu seiner erneuten Ernennung zum Außenminister war er bis Ende 2013 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Margret Suckale

Margret Suckale

Margret Suckale

Mitglied des Vorstands, BASF SE

Margret Suckale wurde 1956 in Hamburg geboren. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen und einer mehrjährigen Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg erwarb sie einen Executive Master of Business Administration der WHU, Vallendar, und Kellogg School of Management, Illinois, USA, sowie den Executive Master of European and International Law der Universität St. Gallen, Schweiz.

Foto: BASF SE

Günter Wallraff

Günter Wallraff

Günter Wallraff

Journalist und Schriftsteller

Der Journalist und Schriftsteller Günter Wallraff enthüllt seit fünfzig Jahren Missstände in unserer Gesellschaft, wie Ausbeutung, Rassismus und Unterdrückung. Besonderes Aufsehen erregte Wallraff mit seinen verdeckten Recherchen innerhalb der Redaktion der »Bild-Zeitung« als Hans Esser. »Ganz unten« aus dem Jahr 1985, Wallraffs Reportage in der Rolle des türkischen Arbeiters »Ali«, ist mit über fünf Millionen verkauften Exemplaren das meistverkaufte Sachbuch im Nachkriegsdeutschland. Verdeckt war Wallraff vor Kurzem als Obdachloser in Nachtasylen, als Call-Agent im »Outbound«-Geschäft oder als Paketauslieferer bei GLS beschäftigt. Für große Resonanz sorgten zuletzt seine Enthüllungen über Burger King oder die Pflegebranche mit dem »Team Wallraff« auf RTL .

Foto: Christoph Hardt

Sarah Wiener

Sarah Wiener

Sarah Wiener

Unternehmerin, Fernsehköchin und Autorin

Sarah Wiener, in Halle (Westfalen) geboren, in Wien aufgewachsen, gründete 1990 das „Sarah Wieners Tracking Catering“, einen europaweiten Catering-Service für Film- und Fernsehproduktionen. Was mit einem Gasherd in einem umgebauten NVA-Wagen und Edelgeschirr vom Flohmarkt begann, entpuppte sich bald als Erfolgskonzept, das auch die Großen der Branche begeisterte. Das ehemalige One-Woman-Unternehmen betreibt heute fünf Restaurants, ein internationales Event-Catering und beschäftigt mittlerweile über 200 Mitarbeiter. Seit 2012 hat Sarah Wiener ihre eigene Holzofenbäckerei „Wiener Brot“. Kochkunst mit Haltung, die Verbindung von kulinarischem Genuss mit Werten wie Nachhaltigkeit, Transparenz und Achtsamkeit gegenüber Natur und Kultur sind es, was Sarah Wiener und ihr Unternehmen einzigartig machen. Sarah Wiener ist seit 2007 Initiatorin, Gründerin und Frontfrau der Sarah Wiener Stiftung „Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“. Sie setzt sich für das Kochen mit frischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln ein. Passend dazu hat sie seit 2013 ihre eigene Feinkost-Produktlinie, deren Zutaten aus biologischem Anbau aus der Region stammen.

Christian Wulff

Christian Wulff

Christian Wulff

Bundespräsident a.D.

Als ehemaliger 10. Präsident der Bundesrepublik Deutschland (2010-2012) engagiert sich Christian Wulff u.a. für die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und im Dialog von Gläubigen verschiedener Religionen. 2011 zeichnete ihn der Zentralrat der Juden in Deutschland mit dem Leo-Baeck-Preis aus. 2014 wurde er durch die Türkische Gemeinde in Deutschland geehrt und erhielt den Toleranzpreis der Evangelischen Akademie Tutzing. Seit dem Wintersemester 2016/2017 ist Christian Wulff Gastprofessor für Politikmanagement der Stiftung Mercator an der NRW School of Governance.Außenpolitisch engagiert sich Christian Wulff als Präsident der EMA (Euro-Mediterran-Arabischer Länderverein) und der GASME (Global Alliance of Small and Midsize Enterprises) sowie als Mitglied im Transatlantic Council on Migration (TCM). Als Ehrendoktor der Tongji-Universität in Shanghai, China, und der Universität Tokyo-Tsukuba, Japan, pflegt er enge Beziehungen nach Asien. Als ehemaliges Staatsoberhaupt hat er Deutschland beispielsweise bei der Amtseinführung des argentinischen Präsidenten Macri in Buenos Aires und des saudischen Königs Salman in Riad, auf der Investitionskonferenz „Tunisia 2020“ in Tunis und bei der Eröffnung des Deutsch-Katarischen Kulturjahres in Doha vertreten. Von 2003 bis 2010 war Christian Wulff Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, von 1994-2003 Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Niedersachsen und dort Parteivorsitzender von 1994-2008. Von 1998-2010 war er stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU Deutschlands unter Wolfgang Schäuble und danach ab 2000 unter Angela Merkel. Nach seinem Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten und dem Freispruch in allen Punkten durch das Landgericht Hannover veröffentlichte er sein Buch „Ganz oben Ganz unten“, in dem er auch die Rolle von Medien, Politik und Justiz beschreibt. Christian Wulff ist Schirmherr der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft. Er ist Mitglied im Beirat der Felix-Nussbaum-Foundation, in den Kuratorien der Dieter-Fuchs-Stiftung und der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie im Deutsch-Japanischen Forum und in der Deutschen Gesellschaft Club of Rome. Mit seiner Familie lebt Christian Wulff in Burgwedel bei Hannover. Er arbeitet als Bundespräsident a.D. in seinem Berliner Büro und als Rechtsanwalt in seiner Kanzlei in Hamburg.

Foto: Laurence Chaperon

Dr. Jeromin Zettelmeyer

Dr. Jeromin Zettelmeyer

Dr. Jeromin Zettelmeyer

Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Dr. Jeromin Zettelmeyer ist Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Zuvor war er als Leiter der Wirtschaftsforschung und als stellvertretender Chefökonom bei der European Bank for Reconstruction and Development in London tätig. Er gehörte über 14 Jahre lang zum Stab des Internationalen Währungsfonds. Zettelmeyer ist Fellow des Centre for Economic Policy Research und Mitglied des Global Agenda Council über fiskalische Nachhaltigkeit des Weltwirtschaftsforums. Von 2013 bis 2014 war er Senior Fellow beim Peterson Institut for International Economics in Washington. Zettelmeyer hat über Geldpolitik, Wirtschaftswachstum, Wirtschaftskrisen und Staatsverschuldung geforscht und publiziert und ist Koautor einer Monografie über Schuldenkrisen und Staatsbankrotte. Er studierte in Freiburg, Oxford und Bonn und promovierte am Massachusetts Institute of Technology.

Projektmanagerin

Besucherbetreuung

Veranstaltungsort

Hauptkirche St. Michaelis
Englische Planke 1
20459 Hamburg

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