ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit

28. März 2019
Hamburg

Kongress und Preisverleihung 2019
Nachhaltige Urbanität & Stadtentwicklung

Im Jahr 2050 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern drängen die Menschen in die Metropolen. Die Urbanisierung bietet Menschen in armen Ländern die Chance auf einen höheren Lebensstandard. Sie rückt die Städte aber auch ins Zentrum nachhaltiger Entwicklung und Politik. Über die Stadt als Hoffnungsträger und Zukunftslabor diskutieren unsere Gäste und Experten hoch über den Dächern von Hamburg.

Im Rahmen des Kongresses wird der ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit in den Kategorien WISSEN, HANDELN und DURCHSTARTEN verliehen, mit dem Pioniere gewürdigt werden, die einen herausragenden Beitrag im Bereich nachhaltiger Entwicklung leisten. Die Preisträger zeigen beispielhaft, wie sich in der Debatte um die Zukunft von Umwelt und Gesellschaft die Kluft zwischen Wissen und Handeln schließen lässt. Der Preis und die ausgezeichneten Projekte sollen Impulse für Nachhaltigkeitsinitiativen in Wissenschaft und Wirtschaft geben. Die Nominierten finden Sie hier.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #mzn2019.

Das abschließende Konferenzprogramm wird voraussichtlich Mitte Februar als PDF-Download zur Verfügung stehen.

Sollten Sie Interesse an einer Mitgestaltung des ZEIT WISSEN-Preises Mut zur Nachhaltigkeit haben, wenden Sie sich bitte an untenstehenden Ansprechpartner.

Impressionen 2018

Sprecher des Vorjahres (Auszug)

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge

Entwicklungs- und Wissenssoziologin, Universität Bremen; Leiterin der Abteilung Sozialwissenschaften, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)

Anna-Katharina Hornidge studierte Südostasienwissenschaften an den Universitäten Bonn und Singapur. Sie habilitierte zu „globalen Wissensdiskursen mit lokalen Konsequenzen in Zentral- und Südostasien“.
An der Universität Bremen ist ihre Lehre am Institut für Soziologie angesiedelt. Am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) leitet Hornidge die Sozialwissenschaftliche Abteilung sowie die Arbeitsgruppe Entwicklungs- und Wissenssoziologie. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es einen Beitrag zu den Bereichen der Marinen Wissenschafts- und Diskursforschung, sowie der Küstentransformations- und Adaptionsforschung zu leisten.
In ihrer Forschung betrachtet Anna-Katharina Hornidge die menschliche Komponente in der erhofften nachhaltigen Koexistenz des Menschen und der Ressourcen unseres Planeten. In einem Forschungsprojekt zum Umgang mit Meeresspiegelanstieg untersucht sie, inwiefern global kommunizierte Lösungsansätze in die lokalen Kontexte Jakartas, Singapurs und Manilas übersetzt werden.

Foto: Jan Meier / ZMT

Dr. Michael Kopatz

Dr. Michael Kopatz

Dr. Michael Kopatz

Projektleiter Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

Michael Kopatz studierte Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Umweltpolitik/Umweltplanung in Oldenburg und promo-vierte dort 2006 zum Thema Nachhaltigkeit und Verwaltungsmodernisierung. Am Institut für Öffentliche Planung Oldenburg arbeitete er von 1996-1997 für das Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Vermittlung und Verhandlung bei Umweltkonflikten“.
Seit 1997 ist Kopatz wissenschaftlicher Mitarbeiter des Wuppertal Instituts, seit 2007 Projektleiter in der Forschungsgruppe „Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik“. Arbeitsschwerpunkte seiner Forschungsarbeit sind unter anderem der kommunale Klimaschutz, Energiesuffizienz und Auswirkungen der Energiewende auf Armutshaushalte. Als Lehrbeauftragter doziert Kopatz an verschiedenen Universitäten.
2016 erschien von Michael Kopatz im oekom-Verlag „Die Ökoroutine“. Das Buch zeigt für verschiedene Handlungsfelder, wie sich durch verbesserte Standards und die Begrenzung von Verschwendung ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Planeten ins Werk setzen lässt. Dieses Buch plädiert dafür, dass Öko zur Routine werden muss und zeigt, wie wir verantwortungsvoll leben können, ohne uns tagtäglich um Klimawandel, Überfischung und Massentierhaltung zu sorgen.

Dirk Steffens

Dirk Steffens

Dirk Steffens

Journalist, Moderator und WWF-Botschafter

Der gebürtige Stader war nach einem Volontariat an der Kölner Journalistenschule zunächst ein Jahr Politik- und Nachrich-tenredakteur für den Deutschlandfunk Köln. Als Hörfunkmoderator begann er beim Südwestfunk und präsentierte dort mehrere Jahre das Mittagsmagazin auf SWR 3 sowie die Reisesendung „Weltweit“. Später wechselte er zum TV-Sender Vox und berichtete für die wöchentliche Tierdoku-Reihe „tierzeit“. Beim ZDF steht er seit 2008 unter anderem für die Dokumentations-Reihe „Terra X“ vor der Kamera. In den letzten Jahrzehnten war Steffens für zahlreiche Film-Expedition in mehr als 120 Ländern auf allen Kontinenten unterwegs.
Dirk Steffens hält Vorträge im Bereich Umweltbildung in ganz Deutschland und ist als Deutschland-Botschafter für die Umweltorganisation WWF aktiv. 2016 berief Bundesumweltministerin Hendricks ihn zum offiziellen „UN-Dekade-Botschafter für biologische Vielfalt“. Für seine Arbeit vor und hinter der Kamera wurde er bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. 2013 bekam er für sein Engagement in der deutschen Entwicklungspolitik den Walter-Scheel-Preis verliehen.

Foto: Ulip Photography

Marlehn Thieme

Marlehn Thieme

Marlehn Thieme

Vorsitzende, Rat für Nachhaltige Entwicklung; Vorsitzende, ZDF-Fernsehrat

Marlehn Thieme war nach dem Studium der Rechtswissenschaften bis 2013 in verschiedenen Positionen bei der Deutschen Bank tätig. Bekannt ist Thieme besonders für ihr ehrenamtliches Engagement in mehreren gesellschaftlichen Feldern. Seit 2003 engagiert sie sich als Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland. Außerdem gehört sie seit 2004 dem ZDF-Fernsehrat an, dessen Vorsitz sie seit 2016 innehat.
Marlehn Thieme ist seit 2012 Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung und berät in dieser Funktion die Bundesregierung bei der Umsetzung und Fortentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Sie appelliert für die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele: „Die Nachhaltigkeitspolitik war noch nie so relevant wie derzeit. […] Globale Nachhaltigkeitsziele werden nur erfolgreich sein, wenn sie von der gesamten Gesellschaft getragen werden. Daher ist es jetzt wichtiger denn je, Experten, Engagierte und Akteure in allen gesellschaftlichen Bereichen einzubinden und gemeinsam nachvollziehbare Schritte und Erfolge der Nachhaltigkeitspolitik zu vereinbaren.

Foto: Rat für Nachhaltige Entwicklung

Initiatoren

Impressionen der Vorjahre

Projektmanager

Besucherbetreuung

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Dammtorwall 15
20355 Hamburg

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