4. Zukunftsdialog Agrar & Ernährung

Zukunftsdialog Agrar & Ernährung
30. Mai 2017
Berlin

Agrar- und Ernährungswirtschaft in postfaktischen Zeiten

Der Zukunftsdialog Agrar & Ernährung führt auf Einladung der ZEIT und der ‚agrarzeitung‘ einmal im Jahr über 400 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und von NGOs in Berlin zusammen, um kontrovers über die Zukunft der Landwirtschaft zu diskutieren. Die Agrar- und Ernährungswirtschaft sichert in Deutschland Nahrung im Überfluss, steht aber dennoch anhaltend in der Kritik, weil die Ökonomie oft Vorrang vor der Ökologie hat. Jetzt räumen auch führende Landwirte ein, dass dieser Weg nicht immer mit Umwelt- und Tierschutz vereinbar ist. Muss sich substanziell etwas ändern und wenn ja, was? Welche Rahmenbedingungen will und kann die Agrarpolitik setzen? Was erwartet die Gesellschaft von der Agrar- und Ernährungswirtschaft? Insbesondere die Tierhaltung steht immer wieder in der Kritik. Der Ruf nach Fleischverzicht und Tierwohl wird lauter. Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier muss vielleicht neu bewertet werden.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #zdae17

Sprecher

Bernd Biehl

Bernd Biehl

Bernd Biehl

Stellvertretender Chefredakteur, Lebensmittel Zeitung

Bernd Biehl ist seit 2001 stv. Chefredakteur der Lebensmittel Zeitung, die in der dfv Mediengruppe erscheint. Seit 1988 ist er dort in der Redaktion der LZ tätig, zunächst im LZ-Journal. Dabei hat er sich speziell um die Optimierungsthemen der Branche, Efficient Consumer Response und Category Management gekümmert. Ab 1995 war er Ressortleiter Journal und auch als Redner und Moderator aktiv. Von 2005 bis 2007 hatte er die Ressortleitung Handel in der LZ inne. Seit 2007 verantwortet er Chefredaktionsbelange wie Blattplanung und Kooperationsthemen zwischen Industrie und Handel.

Hannelore Daniel

Prof. Dr. Hannelore Daniel

Prof. Dr. Hannelore Daniel

Leiterin des Lehrstuhls für Ernährungsphysiologie, Technische Universität München

Prof. Dr. Hannelore Daniel erforscht die Grundlagen der Anpassung des Stoffwechsels in Mensch und Tier an die Veränderungen in der Zufuhr von Nährstoffen und nicht-nutritiven Inhaltsstoffen der Nahrung. Anwendungsnahe Forschungsfelder sind die umfassende Analyse des metabolischen Phänotyps und darauf aufbauend Konzepte der personalisierten Ernährung. Hannelore Daniel studierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen Ernährungswissenschaft und war nach Promotion und Habilitation im Fach Biochemie der Ernährung u.a. an der University of Glasgow/UK sowie ca. 3 Jahre an der School of Medicine in Pittsburgh/USA tätig. 1992 erhielt sie den Ruf auf den Lehrstuhl für Biochemie der Ernährung an der Universität Gießen und vertritt seit 1998 an der TU-München den Lehrstuhl für Ernährungsphysiologie. Prof. Daniel ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften Leopoldina, des Bioökonomierates, der Advisory Group der EU-Kommission für Horizon 2020 sowie weiterer nationaler und internationaler Gremien und Fachgesellschaften. Sie hat mehr als 450 wissenschaftliche Originalpublikationen und Buchbeiträge.

Foto: Andreas Heddergott

Saori Dubourg

Saori Dubourg

Saori Dubourg

Designierter Vorstand Construction Chemicals, Crop Protection, Bioscience Research, Region Europe, BASF SE

Saori Dubourg ist ab dem 12. Mai 2017 Mitglied des Vorstands der BASF SE und verantwortet die Ressorts Construction Chemicals, Crop Protection, Bioscience Research sowie die Region Europa. Sie ist seit 1996 bei BASF in verschiedenen Funktionen, mehrere Jahre u.a. auch in den USA, Japan, Singapur und Hongkong, tätig.
Dubourgs berufliche Erfahrungen umfassen Strategie und die Führung operativer Geschäfte, zum Beispiel in den Bereichen Dispersionen, Monomere und Superabsorber. Darüber hinaus leitete sie die Personalabteilung der Oberen Führungskräfte der BASF sowie als Bereichsleiterin alle Landesgesellschaften und Funktionsbereiche in der Region Asien-Pazifik und danach den Unternehmensbereich Nutrition & Health.
Seit 2012 ist Dubourg Mitglied des „Corporate Sustainability Board“ der BASF. Mit ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat sie BASF in Asien-Pazifik führend positioniert und bewiesen, dass Nachhaltigkeit ökonomischen Wert schafft.

Georg Ehring

Georg Ehring

Georg Ehring

Redaktionsleiter Wirtschaft und Umwelt, Deutschlandfunk

Georg Ehring, Jahrgang 1959, studierte Journalistik und Politikwissenschaft an der Universität Dortmund sowie Volkswirtschaft an der Fernuniversität Hagen. Nach seinen Abschlüssen als Diplom-Journalist und Diplom-Volkswirt war er zunächst Wirtschaftsredakteur bei Reuters in Bonn. Seit 1997 ist er beim Deutschlandfunk tätig – zuerst in der Wirtschaftsredaktion, seit 1999 dann in der Umweltredaktion und ab dem Jahr 2011 als Redaktionsleiter Wirtschaft und Umwelt. Ehrings Schwerpunktthemen sind Klimaschutz, Naturschutz, Energiepolitik, Verbraucherfragen und Ernährung.

Stephanie Franck

Stephanie Franck

Stephanie Franck

Vorstandsvorsitzende, Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP)

Stephanie Franck, Jahrgang 1967, studierte Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim von 1987 bis 1992. Anschließend absolvierte sie wissenschaftliche Stationen an den Universitäten Zürich, Kassel und Göttingen sowie am Max-Planck-Institut (MPI) für Völkerrecht in Heidelberg. In das familieneigene Unternehmen, die Pflanzenzucht Oberlimpurg in Schwäbisch-Hall, ist Franck 2006 als geschäftsführende Gesellschafterin eingetreten. Das Unternehmen züchtet für den europäischen und internationalen Markt Getreide.

Seit April 2013 ist Franck Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) und stellvertretende Vorsitzende der Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation e.V (GFPi). Sie gehört dem BDP-Vorstand seit 2007 an und leitet seit 2009 die Arbeitsgruppe Geistiges Eigentum im Verband. Des Weiteren ist Stephanie Franck seit 2010 Mitglied im Committee on Intellectual Property Rights (CIPR) im europäischen Dachverband European Seed Association (ESA).

Dr. Kai Funkschmidt

Dr. Kai Funkschmidt

Dr. Kai Funkschmidt

Wissenschaftlicher Referent, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

Dr. theol. Kai M. Funkschmidt ist aufgewachsen in Bonn und Paris. Sein Theologiestudium absolvierte er in Göttingen, St. Andrews (UK) und in Hamburg sowie ein ergänzendes Studium der Indologie in  Bonn. Kirchliche Gemeindepraktika führten ihn nach Südafrika und Schottland. Sein Vikariat leistete er in Oberhausen im Rheinland. 1994 war Funkschmidt Assistent am Lehrstuhl für Ökumene-, Missions- und Religionswissenschaft an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel und wurde dort auch promoviert mit einer Arbeit über Strukturen der „Partnerschaft“ in den Beziehungen zwischen Kirchen der Dritten Welt und Europas. 1998 war er dann als Referent der Kindernothilfe e.V. tätig und ab dem  Jahr 2000 Relations Secretary bei „Churches Together in Britain and Ireland“. Seit 2007 ist er Beauftragter für Ökumenisches Lernen im Zentrum Ökumene der Ev. Kirche in Hessen und Nassau und seit 2011 Wissenschaftlicher Referent in der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) in Berlin.  Dort beschäftigt er sich mit der Erarbeitung kirchlicher Positionen zu gesellschaftlichen Fragen.

Dr. Barbara Hendricks

Dr. Barbara Hendricks, MdB

Dr. Barbara Hendricks, MdB

Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Dr. Barbara Hendricks, Jahrgang 1952, ist Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in der Großen Koalition. Schon während ihres Lehramtsstudiums der Geschichte und Sozialwissenschaften in Bonn trat Hendricks 1972 in die SPD ein. Von 1978 bis 1981 war sie Referentin in der Pressestelle der Bundestagsfraktion. Ein Jahr nach ihrer Promotion 1980 wurde Hendricks Sprecherin des nordrhein-westfälischen Finanzministers, wobei sie ab 1989 als Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Kreis Kleve fungierte. Von 1991 bis 1994 war Hendricks Ministerialrätin im Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, um im Anschluss als Mitglied in den Bundestag einzuziehen. In den Folgejahren bekleidete die Politikerin das Amt der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesfinanzminister sowie im Anschluss die Position der SPD-Schatzmeisterin, bevor sie im Dezember 2013 zur Bundesministerin ernannt wurde. Hendricks ist Mitglied des deutschen Lenkungsausschusses der Deutsch-Niederländischen Konferenz sowie des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Foto: BMUB/Susie Knoll

Gunther Hirschfelder

Prof. Dr. Gunther Hirschfelder

Prof. Dr. Gunther Hirschfelder

Professor für Vergleichende Kulturwissenschaft, Universität Regensburg

Gunther Hirschfelder studierte von 1980 bis 1988 Geschichtswissenschaft, Politik, Volkskunde und Agrarwissenschaft an der Universität Bonn. 1992 erfolgte die Promotion an der Universität Trier. Von 1993 bis 1999 arbeitete er als Postdoktorand an den Universitäten Trier und Manchester sowie als Assistent in Bonn. Von 1999 bis 2010 vertrat er Professuren für Kulturanthropologie in Mainz und Bonn. Im Jahre 2000 folgte seine Habilitation über den Alkoholkonsum als Indikator gesellschaftlichen und kulturellen Wandels. Seit 2010 arbeitet Dr. Gunther Hirschfelder als Professor für Vergleichende Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg. Arbeitsschwerpunkt seiner publizistischen und journalistischen Arbeiten ist die Erforschung historischer, gegenwärtiger und zukünftiger Ernährungskulturen.

Dr. Thomas Kaufmann

Dr. Thomas Kaufmann

Dr. Thomas Kaufmann

Leiter Nachhaltigkeitsentwicklung, Evonik Nutrition & Care GmbH

Dr. Thomas Kaufmann, Jahrgang 1958, leitet seit 2014 die Nachhaltigkeitsentwicklung bei Evonik Nutrition & Care GmbH. Nach dem Studium der Agrarwissenschaften in Gießen und Weihenstephan sowie der Promotion bei Prof. Kirchgessner in Tierernährung begann er seine berufliche Laufbahn 1987 bei der damaligen Degussa AG als technischer Kundenberater im Bereich Feed Additives. Zuvor war Thomas Kaufmann von 1991 bis 1994 im Bereich Technical Marketing Asia-Pacific tätig, von 1995 bis 2006 Vertriebsleiter Feed Additives, von 2007 bis 2011 Leiter Marketing Feed Additives Evonik Health & Nutrition sowie von 2011 bis 2014 Leiter New Business Development Evonik Health & Nutrition.

Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

Stellvertretender Bundesvorsitzender, FDP

Wolfgang Kubicki, Jahrgang 1952, ist seit 1996 Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre arbeitete Wolfgang Kubicki einige Jahre in der Unternehmensberatung sowie in einem Steuerbüro. Bereits 1971 trat er der FDP bei und war von 1981 bis 1983 als wissenschaftlicher Assistent der FDP-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein tätig. Zudem studierte er Rechtswissenschaften, legte 1985 das zweite juristische Staatsexamen ab und arbeitet seitdem als Rechtsanwalt in eigener Sozietät. Neben seiner Funktion als Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein ist Wolfgang Kubicki seit 1997 Mitglied im Bundesvorstand, seit März 2013 Mitglied im Präsidium und seit Dezember 2013 stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP.

Thomas Leif

Prof. Dr. Thomas Leif

Prof. Dr. Thomas Leif

Publizist

Prof. Dr. Thomas Leif,  Jahrgang 1959, ist seit 1997 Chefreporter Fernsehen beim SWR in Mainz. Zusammen mit einem SWR-Team entwickelte er in den vergangenen Jahren u.a. das Format der »Presenter-Reportage« für ARD und SWR und produzierte politische Dokumentationen, Features sowie Magazinbeiträge, z.B. »Leif trifft…«. Von  2009 bis 2013 moderierte er die SWR-Talkshow »2+LEIF« aus Berlin.

Thomas Leif studierte Politikwissenschaft und Publizistik an der Universität Mainz und promovierte an der Universität Frankfurt am Main. Er ist Autor zahlreicher Bücher, z.B. »Beraten und verkauft. McKinsey & Co. – der große Bluff der Unternehmensberater«, und Veröffentlichungen zu den Themen Partizipation und Demokratieentwicklung, z.B. »Die fünfte Gewalt. Lobbyismus in Deutschland«. 1995 gründete er das MainzerMedienDisput (MMD), zudem ist Leif Gründer und Herausgeber der seit 29 Jahren erscheinenden Vierteljahres-Fachzeitschrift »Forschungsjournal Soziale Bewegungen«.

Felix Prinz zu Löwenstein

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

Vorstandsvorsitzender, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

Nach dem Studium der Agrarwissenschaften an der TU München in Weihenstephan war Prinz zu Löwenstein als Verwalter der Gutsverwaltung Graf Walderdorff in Hautzenstein, Oberpfalz, tätig. Nach einem Jahr kehrte er wieder an die Universität zurück als Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Betriebswirtschaftslehre in Weihenstephan und wurde 1982 promoviert zum Thema „Informationsverhalten und Informationsübermittlung in der landwirtschaftlichen Offizialberatung“. Danach engagierte er sich in der Entwicklungshilfe bei Misereor-Projekten in Afrika sowie Haiti und stand auch für weitere Kurzzeitprojekte zur Verfügung. 1986 übernahm er dann den elterlichen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb mit 130 Hektar Landwirtschaft und 100 Hektar Wald in Habitzheim, den er nach wie vor bewirtschaftet. Von 1990 bis 1999 war Löwenstein Geschäftsführer der Gutsbetriebe des Malteserstiftes Räckelwitz und des Klosters St. Marienstern Landkreis Kamenz, Sachsen, mit 850 Hektar und 150 Milchkühen. Darüber hinaus engagierte er sich auch als Vorsitzender des Arbeitskreises für Betriebsführung Rhein-Main-Taunus und als stellvertretender Vorsitzender des Hessischen Grundbesitzer-Verbandes, im Beirat der Marktgemeinschaft mbH, der Naturlandbetrieb Süd-Ost sowie im Naturlandverband. Seit 1998 gehört er dem Präsidium des Verbandes an. Zudem ist er seit 2001 Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AGÖL) und seit Mitte 2002 Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Als Buchautor machte Löwenstein von sich reden, unter anderem mit „Foodcrash – Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr“ oder „Es ist genug da. Für alle. Wenn wir den Hunger bekämpfen und nicht die Natur“.

Dr. Johannes Merck

Dr. Johannes Merck

Dr. Johannes Merck

Vorstand, Michael Otto Stiftung für Umweltschutz

Dr. Johannes Merck, Jahrgang 1957, ist Direktor Corporate Responsibility bei der Otto Group und verantwortet hierbei die Entwicklung und Steuerung aller umwelt- und gesellschaftspolitischen Aktivitäten. Zudem ist er Vorstand der Michael Otto Stiftung, die sich als fördernde Institution von Naturschutzprojekten sowie als Organisatorin von gesellschaftspolitischen Dialogen im Bereich Natur- und Klimaschutz versteht. Dr. Merck studierte Geschichts- und Rechtswissenschaften an der FU Berlin und promovierte 1990 zum Dr. phil. Er ist Mitglied des Kuratoriums der Aid by Trade Foundation und seit 2014 Honorarprofessor für Corporate Responsibility an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE).

Richard David Precht

Richard David Precht

Richard David Precht

Philosoph, Publizist und Autor

Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seine Bücher »Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?«, »Liebe – ein unordentliches Gefühl« und »Die Kunst, kein Egoist zu sein« sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen »Erkenne die Welt« und »Tiere denken«. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung »Precht« im ZDF.

Foto: Amanda Berens

Sönke Reimers

Sönke Reimers

Sönke Reimers

Geschäftsführer, dfv Mediengruppe

Im August 2010 kam Sönke Reimers als Geschäftsführer zum Deutschen Fachverlag (dfv). Hier trägt er die Gesamtverantwortung für die agrar-, back- und fleischwirtschaftlichen Titel, die technischen Fachzeitschriften, die Bereiche Recht und Wirtschaft, m+a Internationale Messemedien und dfv corporate media sowie die Beteiligungsgesellschaften dfv association services und Agrarmarkt Informations-Gesellschaft. Zusätzlich ist Reimers im Januar 2013 in die Geschäftsführung der Maleki Communications Group und im Juni 2013 in die Geschäftsführung der FVW Mediengruppe eingetreten. Beide Unternehmen sind Töchter des dfv. Bis zu seinem Wechsel zum dfv war Reimers Geschäftsführer des Druck- und Verlagshauses Frankfurt am Main, in dem die Frankfurter Rundschau erschien. Zuvor arbeitete er von 2003 bis 2005 als Unternehmensberater für diverse Zeitungsverlage. Von 1992 bis 2002 war er bei der Axel Springer AG, unter anderem als Verlagsleiter der Zeitungsgruppe BILD, als stellvertretender Verlagsgeschäftsführer der Zeitungsgruppe WELT sowie als General Manager und Mitglied der Geschäftsleitung von Bild.de. Reimers, geboren 1963 in Rendsburg, studierte Geschichte, Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft an den Universitäten Hamburg und Brüssel.

Johannes Röring

Johannes Röring, MdB

Johannes Röring, MdB

Bundestagsabgeordneter, CDU/CSU-Fraktion; Präsident, Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband

Nach seinem Abschluss als staatlich geprüfter Landwirt hat Johannes Röring 1985 den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb übernommen, ihn seither kontinuierlich ausgebaut und zukunfts- sowie wettbewerbsfähige Betriebszweige entwickelt. Auch gesellschaftspolitisch hat sich Röring, der seit 1986 Mitglied der CDU ist, engagiert: im CDU-Kreisagrarausschuss Borken, als Mitglied des Beirates für Wirtschaftsförderung des Kreises Borken, als Mitglied der Stiftung Kulturlandschaft des Kreises Borken, als Vorsitzender der Direktion Stiftung Westfälische Landschaft sowie als Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Borken.
2005 ist er dann in den Bundestag gewählt worden. Er ist darüber hinaus Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, war bis 2013 stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und ist seit 2014 stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Ferner ist er seit 2012 Beisitzer im Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Joachim Rukwied

Joachim Rukwied

Joachim Rukwied

Präsident, Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)

Joachim Rukwied, Jahrgang 1961, ist seit dem 27. Juni 2012 Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Zudem ist er seit 2006 Präsident des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg und in verschiedenen berufsständischen Organisationen ehrenamtlich engagiert. Nach einer Ausbildung als Landwirt absolvierte er ein Studium der Landwirtschaft an der FH Nürtingen, das er 1987 als Diplom-Ingenieur (FH) abschloss. Anschließend war er zunächst Mitunternehmer im elterlichen Betrieb in Eberstadt tätig. 1994 folgte dann die Übernahme als Alleinunternehmer. Bis heute betreibt er Acker- und Weinbau sowie Feldgemüseanbau.

Christian Schmidt

Christian Schmidt, MdB

Christian Schmidt, MdB

Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft

Christian Schmidt ist seit Februar 2014 Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. 2013 bis 2014 war er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und zuvor von 2005 bis 2013 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung.
Seit 2011 ist Christian Schmidt stellvertretender Parteivorsitzender der CSU, seit 2010 Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CSU und von 1999 bis 2009 war er Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Fürth-Stadt. Seit 2006 ist er ehrenamtlicher Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Christian Schmidt ist seit 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 1976 Mitglied der Christlich-Sozialen Union (CSU).

Foto: Michael Gottschalk/photothek.net

Kathrin Seeger

Kathrin Seeger

Kathrin Seeger

Landwirtin; Gründerin, »Frag doch mal den Landwirt«

Aufgewachsen ist Kathrin Seeger auf einem oberbayerischen Milchviehbetrieb. Knapp 10 Jahre war sie in der Hotellerie tätig, dann hat es sie wieder in die Landwirtschaft gezogen. Gemeinsam mit ihrem Mann Peter Seeger  wurde der Hof Seeger sukzessive ausgebaut und weiterentwickelt. Mittlerweile umfasst der Betrieb 800 Sauen, 3.500 Ferkelaufzuchtplätze sowie 2.850 Mastplätze für Schweine. Zudem wird auf circa 350 ha Ackerbau betrieben. Acht Angestellte, zwei  Auszubildende und zwei Erntehelfer unterstützen dabei. Die Öffentlichkeitsarbeit ist Kathrin Seeger und auch ihrem Mann zu einer Herzensangelegenheit geworden, nachdem im Jahr 2003 „Stalleinsteiger“ einen der Mastställe auf dem Hof Seeger besucht, fotografiert  und diese Bilder nicht nur an das Veterinäramt übermittelt, sondern auch an die Medien verkauft und dadurch eine negative Berichterstattung ausgelöst hatten. Seitdem informieren die Seegers sehr engagiert zunächst analog, dann via Homepage und seit drei Jahren zusätzlich über Soziale Medien wie Facebook und Twitter über ihren Betrieb und die Tierhaltung.

Andreas Sentker

Andreas Sentker

Andreas Sentker

Ressortleiter Wissen, DIE ZEIT; Herausgeber, ZEIT WISSEN

Andreas Sentker leitet seit 1998 das Ressort Wissen der Wochenzeitung DIE ZEIT und ist seit 2004 Herausgeber des Magazins ZEIT WISSEN. Er hat in Tübingen Biologie und Rhetorik studiert und ist seit 1993 Wissenschaftsjournalist. Neben der redaktionellen Arbeit ist Andreas Sentker Autor populärwissenschaftlicher Bücher und Herausgeber verschiedener ZEIT WISSEN Buch-Editionen. Im Jahr 2001 hat er die Veranstaltungsreihe ZEIT Forum der Wissenschaft mitbegründet, die er viermal im Jahr an der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften moderiert. Er ist Mitglied in Kuratorien der Max-Planck-Institute in Köln, Martinsried und Tübingen sowie in der Jury des Georg von Holtzbrinck-Preises für Wissenschaftsjournalismus. 2005 bekam er den Kulturpreis der Eduard-Rhein-Stiftung. 2011 wurde er mit dem Innovationspreis Gregor Mendel ausgezeichnet. Er ist der erste Journalist, der diese Ehrung erhalten hat.

Foto/©: Nicole Sturz

Stefan Teepker

Stefan Teepker

Stefan Teepker

Landwirt, Landwirtschaft Teepker

Stefan Teepker ist Landwirt und betreibt gemeinsam mit seinem Bruder Matthias sowie einem weiteren Geschäftsführer einen landwirtschaftlichen Betrieb mit den Bereichen Hähnchen- und Schweinemast, Biogasproduktion sowie Ackerbau im Emsland. Er hat eine Lehre zum Landwirt abgeschlossen und sich darüber hinaus an der Fachschule in Lingen zum staatlich geprüften Wirtschafter weiterqualifiziert. 2005 schloss er schließlich seine Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister in Meppen ab. Ferner ist Teepker Geschäftsführer der Maschinengemeinschaft Handrup. Er wurde 2005 mit dem internationalen DLG-Preis ausgezeichnet. Seit 2006 engagiert er sich in der Jungen DLG und übernahm 2013 den Vorsitz.

Foto: Felix Holland

Dr. Angela Werner

Dr. Angela Werner

Dr. Angela Werner

Chefredakteurin, agrarzeitung

Dr. Angela Werner ist seit 2012 Chefredakteurin der ›agrarzeitung‹ (az), die in der dfv Mediengruppe erscheint. Die promovierte Chemikerin führt mit der ›agrarzeitung‹ und dem Internet-Angebot ›agrarzeitung | online‹ das überregionale und verbandsunabhängige Medienangebot für die Agrarwirtschaft. Frau Werner arbeitet bereits seit 1997 als Fachredakteurin mit den Schwerpunkten Pflanzenschutz und Biotechnologie für die ›agrarzeitung‹. Im Februar 2010 wurde sie zur stellvertretenden Chefredakteurin ernannt, übernahm 2011 die alleinige Verantwortung für die Redaktion der ›agrarzeitung‹ und baute insbesondere das digitale Angebot der Fachzeitung stark aus.

Foto/©: Liquid Kommunikationsdesign

Impressionen aus dem Vorjahr

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Premium-Partner

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Förderer

Offizieller Druckpartner

Medienpartner

Sprecher aus den Vorjahren (Auszug)

Reinhild Benning

Reinhild Benning

Reinhild Benning

Referentin für Landwirtschaft und Tierhaltung, Germanwatch e.V.

Reinhild Benning, Jahrgang 1970, wuchs auf einem Bauernhof im Münsterland auf. In Köln studierte sie Deutsch und Sozialwissenschaften, entschied sich jedoch nach dem Studium, in der Landwirtschaft Fuß zu fassen. Nach der Ausbildung zur Landwirtin in Nordrhein-Westfalen arbeitete sie in einem Frauenkollektiv nahe Berlin. Über die ehrenamtliche Arbeit in ökologischen Bauernverbänden kam sie 2003 zum BUND und leitete dort bis 2015 das Referat Agrarpolitik. Seit November 2015 befasst sich Benning bei Germanwatch mit Landwirtschaft und Tierhaltung. Mit Recherchen, unter anderem zu Antibiotikaresistenzen aus Intensivtierhaltungen und zu Subventionen für industrielle Agrarstrukturen, trägt Benning zur kritischen Diskussion um die Gesundheitswirkungen der Lebensmittel- und Landwirtschaftspolitik in Deutschland und der EU bei. In den letzten vier Jahren war sie zudem Pressesprecherin der Demonstration »Wir haben es satt«, die jeden Januar in Berlin stattfindet.

Gerd Billen

Gerd Billen

Gerd Billen

Staatssekretär, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Gerd Billen, Jahrgang 1955, ist seit Januar 2014 Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Nach seinem Studium der Sozial- und Haushaltswissenschaften an der Universität Bonn war Gerd Billen von 1981 bis 1983 zunächst als freier Journalist tätig. Von 1983 bis 1985 war er Pressesprecher des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und im Anschluss daran bis 1991 Bundesvorsitzender der Verbraucher Initiative e.V. Danach war Gerd Billen 12 Jahre lang als Bundesgeschäftsführer des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V. tätig, bevor er 2005 zur Otto Group wechselte und dort den Bereich Umwelt und Gesellschaftspolitik leitete. Nach zwei Jahren verließ er das Unternehmen, woraufhin er bis 2013 die Position des Vorstands des Verbraucherzentrale Bundesverbands innehielt.

Foto/©: Frank Nürnberger

Joachim von Braun

Prof. Dr. Joachim von Braun

Prof. Dr. Joachim von Braun

Vorsitzender, Bioökonomierat

Prof. Dr. Joachim von Braun hat 1975 sein Diplom zum Agraringenieur an der Universität Bonn abgeschlossen. Im Jahr 1978 wurde er in Agrarökonomie an der Universität Göttingen promoviert und 1983 habilitiert. Am International Food Policy Research Institute (IFPRI) in Washington D.C. war von Braun von 1990 bis 1993 Direktor der Abteilung für Food Consumption and Nutrition Policy. Von 1993 bis 1997 war er Professor für Ernährungswirtschaft sowie Direktor des Instituts für Ernährungswirtschaft und Verbrauchsforschung der Universität Kiel. Anschließend leitete er bis 2002 als Direktor das Zentrum für Entwicklungsforschung an der Universität Bonn. Von 2002 bis 2009 war er Generaldirektor des International Food Policy Research Institute (IFPRI) in Washington D.C. Seit 2010 ist von Braun Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung an der Universität Bonn und Professor für wirtschaftlichen und technologischen Wandel. Er beschäftigt sich vor allem mit Agrar- und Ernährungspolitik, Welternährungsfragen, natürlichen Ressourcen, Bioökonomie, Handel, Entwicklungspolitik, Forschungs- und Technologiepolitik. Darüber hinaus war von Braun von 1997 bis 2003 Vize-Präsident bzw. Präsident der Internationalen Agrarökonomen-Vereinigung. Seit 2005 ist er Dr. h.c. der Universität Stuttgart-Hohenheim. 2009 erhielt von Braun den Bertebos Preis der Schwedischen Akademie der Agrarwissenschaften und 2011 den Justus-von-Liebig-Preis für Welternährung. Seit 2012 ist von Braun zudem Vize-Präsident der Welthungerhilfe. Ferner ist er Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften sowie des Scientifi c Boards der EU, der Joint Programming Initiative für Agriculture, Food Security and Climate Change.

Stephanie Fischinger

Dr. Stephanie Fischinger

Dr. Stephanie Fischinger

Geschäftsleitung Forschung und Entwicklung, Bioland Beratung GmbH

Dr. Stephanie Fischinger ist Geschäftsführerin der Bioland Beratung GmbH und Leiterin der Abteilung Forschung und Entwicklung. In dieser Position widmet sie sich der Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus durch Praxisforschung und Wissenskommunikation. Zuvor war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Georg-August-Universität Göttingen und der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig. Während ihrer universitären Laufbahn arbeitete sie zu pflanzenbaulichen Fragestellungen mit einem Schwerpunkt auf Pflanzenernährung im ökologischen Landbau. Im Verbund Ökologische Praxisforschung (V.Ö.P) arbeitet Frau Dr. Fischinger darüber hinaus an der Bearbeitung verbandsübergreifender Fragestellungen im Bereich Praxisforschung mit und ist damit bundesweit sehr gut vernetzt.

Martin Hofstetter

Martin Hofstetter

Martin Hofstetter

Political Advisor, Greenpeace e.V.

Martin Hofstetter ist seit 2014 Mitarbeiter der politischen Vertretung von Greenpeace in Berlin. Für die Organisation arbeitet er bereits seit 1998, zunächst in der Zentrale in Hamburg. An die Ausbildung zum Landwirt auf konventionellen Betrieben im Münsterland schloss er ein Studium der Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt Tierhaltung an der Gesamthochschule Kassel an. Berufserfahrungen sammelte in den Bereichen Naturkostgroßhandel sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Regionalentwicklung und Agrarpolitik an der Universität Kassel. Seine Arbeitsschwerpunkte heute sind die Themen Biodiversität und alles rund um die Agrarpolitik.

Cornelia Horsch

Cornelia Horsch

Cornelia Horsch

Geschäftsführerin, Horsch Maschinen GmbH

Cornelia Horsch ist Mitglied der Geschäftsführung der Horsch Maschinen GmbH mit Stammsitz in Schwandorf und verantwortlich für Vertrieb, Service und Marketing. Die Firma Horsch ist eines der führenden Unternehmen für Landmaschinen und gilt als Spezialist für Bodenbearbeitung, Sähtechnik und Pflanzenschutz. Erst 1984 gegründet, beschäftigt die Horsch Maschinen GmbH weltweit bereits 1.180 Mitarbeiter und erzielte 2015 einen Jahresumsatz von über 246 Millionen Euro. Die Diplom-Volkswirtin begann ihre berufliche Laufbahn 1988 im Vertriebsinnendienst, später kamen die Vertriebs- und Kundendienstleitung sowie das Marketing hinzu. Heute ist sie Mitglied der 2013 umstrukturierten Konzernleitung und Geschäftsführerin der französischen Tochterfirma Horsch France SARL. Ehrenamtlich engagiert sich Cornelia Horsch im Vorstand der LCC International University in Klaipeda in Litauen. Die staatlich anerkannte Universität geht auf eine private Initiative zurück, die in dem baltischen Land die Qualifikation junger Leute vorantreibt

Christoph Minhoff

Christoph Minhoff

Christoph Minhoff

Hauptgeschäftsführer, Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. und Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V.

Christoph Minhoff ist seit Dezember 2012 Hauptgeschäftsführer beim Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. sowie der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. Er studierte Politikwissenschaften und Geschichte in München und absolvierte ein Volontariat bei der Wochenzeitung ››Bayernkurier‹‹. Anschließend wechselte er als freier Mitarbeiter zum Bayerischen Rundfunk/Fernsehen und war als Autor zahlreicher Reportagen und Dokumentationen tätig. Von 1992 bis 1994 war er Redakteur des innenpolitischen Magazins ››Zeitspiegel‹‹ beim Bayerischen Fernsehen und 1994 Redaktionsleiter und Moderator des BR-Magazins ››Zeitspiegel‹‹. Bis 2005 war Christoph Minhoff Leiter des ZDF-Landesstudios Bayern, anschließend verantwortete er als Programmgeschäftsführer Phoenix, den Ereigniskanal von ARD und ZDF in Bonn. An der Europäischen Medien- und Business Akademie in Hamburg ist er als Dozent tätig. 2011 erhielt Minhoff den Medienpreis Politische Bildung.

Klaus Müller

Klaus Müller

Klaus Müller

Vorstand, Verbraucherzentrale Bundesverband

Klaus Müller, Jahrgang 1971, ist seit Mai 2014 Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Der vzbv ist der Dachverband der 16 Verbraucherzentralen und 25 weiterer verbraucherpolitisch orientierter Verbände. Von 2006 bis 2014 leitete Müller die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Zuvor war der Volkswirt in der Politik tätig: Vom Jahr 2000 bis 2005 war er Umweltminister in Schleswig-Holstein, bis 2006 Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags. Von 1998 bis 2000 war Klaus Müller Abgeordneter des Deutschen Bundestages.

Dr. Maria Schneider

Dr. Maria Schneider

Dr. Maria Schneider

Kreativdirektorin, Autostadt GmbH

Dr. Maria Schneider studierte Kommunikationsdesign, Erziehungswissenschaft, Germanistik und bildende Kunst. Sie wurde promoviert mit einer wissenschaftstheoretischen Sprachuntersuchung. Nach einer Managementausbildung arbeitete sie in der kulturellen Öffentlichkeitsarbeit, zuletzt für das Kunstmuseum Wolfsburg. Seit 1998 entwickelt sie als Gründungsmitglied des Inszenierungsteams die Autostadt in Wolfsburg. In ihrer Funktion als Kreativdirektorin der Autostadt ist Frau Dr. Schneider mit ihrem Team verantwortlich für die inhaltliche Weiterentwicklung der Kommunikationsplattform des Volkswagen-Konzerns.

Werner Schwarz

Werner Schwarz

Werner Schwarz

Vizepräsident, Deutscher Bauernverband e.V.

Werner Schwarz, Jahrgang 1960, ist seit 2008 Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein und seit dem 27. Juni 2012 Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes. Seit 1994 führt er den elterlichen Betrieb für Ackerbau, Schweinemast und Jungsauenvermehrung.

Stefan Toepfl

Prof. Dr. Stefan Töpfl

Prof. Dr. Stefan Töpfl

Leiter Advanced Research und Professor für Lebensmittelverfahrenstechnik, Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V.

Prof. Dr. Stefan Töpfl ist Lebensmitteltechnologe und seit 2006 als Leiter der Technologieberatung am Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) e.V. tätig. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Entwicklung neuer Verfahren zur energieeffizienten und produktschonenden Herstellung von Lebensmitteln. Weitere Interessensgebiete stellen die Rohstoffnutzung und Nachhaltigkeit der Lebensmittelverarbeitung sowie Möglichkeiten der Prozessintensivierung und -analyse dar. 2009 wurde er auf die Professur Lebensmittelverfahrenstechnik der Hochschule Osnabrück berufen.

Kees de Vries

Kees de Vries

Kees de Vries

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Landwirt in Sachsen-Anhalt

Nach seiner landwirtschaftlichen Ausbildung war Kees de Vries mehrere Jahre im Lohndienst tätig. Im Jahr 1982 machte er sich selbständig. Er bewirtschaftete 8 ha Land und versorgte 40 Kühe mit ihren Kälbern. Im Jahr 1992 zog er dann mit seiner Familie um in die Bundesrepublik Deutschland nach Deetz und baute einen Agrarbetrieb in Sachsen-Anhalt mit 1.300 ha Land, 700 Milchkühen sowie 600 Jungrindern auf. Seit 1996 ist de Vries ehrenamtlich tätig und seit 1999 Mitglied der CDU. Erstmals wurde er im Jahr 2003 in den Kreistag gewählt. Seit 17. Juni 2005 ist de Vries Deutscher Staatsbürger. Bei der Bundestagswahl 2013 wurde er in seinem Wahlkreis Anhalt direkt in den Deutschen Bundestag gewählt. Kees de Vries ist Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) in der CDU-Fraktion und landwirtschaftlicher Unternehmer. In Sachsen-Anhalt gründete der gebürtige Niederländer im Jahr 1992 einen eigenen Betrieb mit 1300 ha und 700 Milchkühen, welchen heute sein Sohn Kees de Vries jun. führt. De Vries ist Mitglied in verschiedenen Fachausschüssen auf Landes- und Bundesebene. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Landwirtschaft und Umwelt.

Projektmanager

Besucherbetreuung

Veranstaltungsort

Kalkscheune
Johannisstraße 2
10117 Berlin

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