5. Zukunftsdialog Agrar & Ernährung

5. Juni 2018
Berlin

Willkommen im Jahr 2025 – Perspektiven der Nahrungsproduktion

Der Zukunftsdialog Agrar & Ernährung führt auf Einladung der ZEIT und der ‚agrarzeitung‘ einmal im Jahr über 500 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und von NGOs in Berlin zusammen, um kontrovers über die Zukunft der Landwirtschaft zu diskutieren.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #zdae18

Impressionen der diesjährigen Veranstaltung

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Sprecher aus den Vorjahren (Auszug)

Reinhild Benning

Reinhild Benning

Reinhild Benning

Referentin für Landwirtschaft und Tierhaltung, Germanwatch e.V.

Reinhild Benning, Jahrgang 1970, wuchs auf einem Bauernhof im Münsterland auf. In Köln studierte sie Deutsch und Sozialwissenschaften, entschied sich jedoch nach dem Studium, in der Landwirtschaft Fuß zu fassen. Nach der Ausbildung zur Landwirtin in Nordrhein-Westfalen arbeitete sie in einem Frauenkollektiv nahe Berlin. Über die ehrenamtliche Arbeit in ökologischen Bauernverbänden kam sie 2003 zum BUND und leitete dort bis 2015 das Referat Agrarpolitik. Seit November 2015 befasst sich Benning bei Germanwatch mit Landwirtschaft und Tierhaltung. Mit Recherchen, unter anderem zu Antibiotikaresistenzen aus Intensivtierhaltungen und zu Subventionen für industrielle Agrarstrukturen, trägt Benning zur kritischen Diskussion um die Gesundheitswirkungen der Lebensmittel- und Landwirtschaftspolitik in Deutschland und der EU bei. In den letzten vier Jahren war sie zudem Pressesprecherin der Demonstration »Wir haben es satt«, die jeden Januar in Berlin stattfindet.

Gerd Billen

Gerd Billen

Gerd Billen

Staatssekretär, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Gerd Billen, Jahrgang 1955, ist seit Januar 2014 Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Nach seinem Studium der Sozial- und Haushaltswissenschaften an der Universität Bonn war Gerd Billen von 1981 bis 1983 zunächst als freier Journalist tätig. Von 1983 bis 1985 war er Pressesprecher des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und im Anschluss daran bis 1991 Bundesvorsitzender der Verbraucher Initiative e.V. Danach war Gerd Billen 12 Jahre lang als Bundesgeschäftsführer des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V. tätig, bevor er 2005 zur Otto Group wechselte und dort den Bereich Umwelt und Gesellschaftspolitik leitete. Nach zwei Jahren verließ er das Unternehmen, woraufhin er bis 2013 die Position des Vorstands des Verbraucherzentrale Bundesverbands innehielt.

Foto/©: Frank Nürnberger

Joachim von Braun

Prof. Dr. Joachim von Braun

Prof. Dr. Joachim von Braun

Vorsitzender, Bioökonomierat

Prof. Dr. Joachim von Braun hat 1975 sein Diplom zum Agraringenieur an der Universität Bonn abgeschlossen. Im Jahr 1978 wurde er in Agrarökonomie an der Universität Göttingen promoviert und 1983 habilitiert. Am International Food Policy Research Institute (IFPRI) in Washington D.C. war von Braun von 1990 bis 1993 Direktor der Abteilung für Food Consumption and Nutrition Policy. Von 1993 bis 1997 war er Professor für Ernährungswirtschaft sowie Direktor des Instituts für Ernährungswirtschaft und Verbrauchsforschung der Universität Kiel. Anschließend leitete er bis 2002 als Direktor das Zentrum für Entwicklungsforschung an der Universität Bonn. Von 2002 bis 2009 war er Generaldirektor des International Food Policy Research Institute (IFPRI) in Washington D.C. Seit 2010 ist von Braun Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung an der Universität Bonn und Professor für wirtschaftlichen und technologischen Wandel. Er beschäftigt sich vor allem mit Agrar- und Ernährungspolitik, Welternährungsfragen, natürlichen Ressourcen, Bioökonomie, Handel, Entwicklungspolitik, Forschungs- und Technologiepolitik. Darüber hinaus war von Braun von 1997 bis 2003 Vize-Präsident bzw. Präsident der Internationalen Agrarökonomen-Vereinigung. Seit 2005 ist er Dr. h.c. der Universität Stuttgart-Hohenheim. 2009 erhielt von Braun den Bertebos Preis der Schwedischen Akademie der Agrarwissenschaften und 2011 den Justus-von-Liebig-Preis für Welternährung. Seit 2012 ist von Braun zudem Vize-Präsident der Welthungerhilfe. Ferner ist er Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften sowie des Scientifi c Boards der EU, der Joint Programming Initiative für Agriculture, Food Security and Climate Change.

Saori Dubourg

Saori Dubourg

Saori Dubourg

Vorstand Construction Chemicals, Crop Protection, Bioscience Research, Region Europe, BASF SE

Saori Dubourg ist seit dem 12. Mai 2017 Mitglied des Vorstands der BASF SE und verantwortet die Ressorts Construction Chemicals, Crop Protection, Bioscience Research sowie die Region Europa. Sie ist seit 1996 bei BASF in verschiedenen Funktionen, mehrere Jahre u.a. auch in den USA, Japan, Singapur und Hongkong, tätig.
Dubourgs berufliche Erfahrungen umfassen Strategie und die Führung operativer Geschäfte, zum Beispiel in den Bereichen Dispersionen, Monomere und Superabsorber. Darüber hinaus leitete sie die Personalabteilung der Oberen Führungskräfte der BASF sowie als Bereichsleiterin alle Landesgesellschaften und Funktionsbereiche in der Region Asien-Pazifik und danach den Unternehmensbereich Nutrition & Health.
Seit 2012 ist Dubourg Mitglied des „Corporate Sustainability Board“ der BASF. Mit ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat sie BASF in Asien-Pazifik führend positioniert und bewiesen, dass Nachhaltigkeit ökonomischen Wert schafft.

Stephanie Fischinger

Dr. Stephanie Fischinger

Dr. Stephanie Fischinger

Geschäftsleitung Forschung und Entwicklung, Bioland Beratung GmbH

Dr. Stephanie Fischinger ist Geschäftsführerin der Bioland Beratung GmbH und Leiterin der Abteilung Forschung und Entwicklung. In dieser Position widmet sie sich der Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus durch Praxisforschung und Wissenskommunikation. Zuvor war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Georg-August-Universität Göttingen und der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig. Während ihrer universitären Laufbahn arbeitete sie zu pflanzenbaulichen Fragestellungen mit einem Schwerpunkt auf Pflanzenernährung im ökologischen Landbau. Im Verbund Ökologische Praxisforschung (V.Ö.P) arbeitet Frau Dr. Fischinger darüber hinaus an der Bearbeitung verbandsübergreifender Fragestellungen im Bereich Praxisforschung mit und ist damit bundesweit sehr gut vernetzt.

Stephanie Franck

Stephanie Franck

Stephanie Franck

Vorstandsvorsitzende, Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP)

Stephanie Franck, Jahrgang 1967, studierte Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim von 1987 bis 1992. Anschließend absolvierte sie wissenschaftliche Stationen an den Universitäten Zürich, Kassel und Göttingen sowie am Max-Planck-Institut (MPI) für Völkerrecht in Heidelberg. In das familieneigene Unternehmen, die Pflanzenzucht Oberlimpurg in Schwäbisch-Hall, ist Franck 2006 als geschäftsführende Gesellschafterin eingetreten. Das Unternehmen züchtet für den europäischen und internationalen Markt Getreide.

Seit April 2013 ist Franck Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) und stellvertretende Vorsitzende der Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation e.V (GFPi). Sie gehört dem BDP-Vorstand seit 2007 an und leitet seit 2009 die Arbeitsgruppe Geistiges Eigentum im Verband. Des Weiteren ist Stephanie Franck seit 2010 Mitglied im Committee on Intellectual Property Rights (CIPR) im europäischen Dachverband European Seed Association (ESA).

Dr. Barbara Hendricks

Dr. Barbara Hendricks, MdB

Dr. Barbara Hendricks, MdB

Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Dr. Barbara Hendricks, Jahrgang 1952, ist Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in der Großen Koalition. Schon während ihres Lehramtsstudiums der Geschichte und Sozialwissenschaften in Bonn trat Hendricks 1972 in die SPD ein. Von 1978 bis 1981 war sie Referentin in der Pressestelle der Bundestagsfraktion. Ein Jahr nach ihrer Promotion 1980 wurde Hendricks Sprecherin des nordrhein-westfälischen Finanzministers, wobei sie ab 1989 als Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Kreis Kleve fungierte. Von 1991 bis 1994 war Hendricks Ministerialrätin im Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, um im Anschluss als Mitglied in den Bundestag einzuziehen. In den Folgejahren bekleidete die Politikerin das Amt der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesfinanzminister sowie im Anschluss die Position der SPD-Schatzmeisterin, bevor sie im Dezember 2013 zur Bundesministerin ernannt wurde. Hendricks ist Mitglied des deutschen Lenkungsausschusses der Deutsch-Niederländischen Konferenz sowie des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Foto: BMUB/Susie Knoll

Martin Hofstetter

Martin Hofstetter

Martin Hofstetter

Political Advisor, Greenpeace e.V.

Martin Hofstetter ist seit 2014 Mitarbeiter der politischen Vertretung von Greenpeace in Berlin. Für die Organisation arbeitet er bereits seit 1998, zunächst in der Zentrale in Hamburg. An die Ausbildung zum Landwirt auf konventionellen Betrieben im Münsterland schloss er ein Studium der Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt Tierhaltung an der Gesamthochschule Kassel an. Berufserfahrungen sammelte in den Bereichen Naturkostgroßhandel sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Regionalentwicklung und Agrarpolitik an der Universität Kassel. Seine Arbeitsschwerpunkte heute sind die Themen Biodiversität und alles rund um die Agrarpolitik.

Cornelia Horsch

Cornelia Horsch

Cornelia Horsch

Geschäftsführerin, Horsch Maschinen GmbH

Cornelia Horsch ist Mitglied der Geschäftsführung der Horsch Maschinen GmbH mit Stammsitz in Schwandorf und verantwortlich für Vertrieb, Service und Marketing. Die Firma Horsch ist eines der führenden Unternehmen für Landmaschinen und gilt als Spezialist für Bodenbearbeitung, Sähtechnik und Pflanzenschutz. Erst 1984 gegründet, beschäftigt die Horsch Maschinen GmbH weltweit bereits 1.180 Mitarbeiter und erzielte 2015 einen Jahresumsatz von über 246 Millionen Euro. Die Diplom-Volkswirtin begann ihre berufliche Laufbahn 1988 im Vertriebsinnendienst, später kamen die Vertriebs- und Kundendienstleitung sowie das Marketing hinzu. Heute ist sie Mitglied der 2013 umstrukturierten Konzernleitung und Geschäftsführerin der französischen Tochterfirma Horsch France SARL. Ehrenamtlich engagiert sich Cornelia Horsch im Vorstand der LCC International University in Klaipeda in Litauen. Die staatlich anerkannte Universität geht auf eine private Initiative zurück, die in dem baltischen Land die Qualifikation junger Leute vorantreibt

Felix Prinz zu Löwenstein

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

Vorstandsvorsitzender, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

Nach dem Studium der Agrarwissenschaften an der TU München in Weihenstephan war Prinz zu Löwenstein als Verwalter der Gutsverwaltung Graf Walderdorff in Hautzenstein, Oberpfalz, tätig. Nach einem Jahr kehrte er wieder an die Universität zurück als Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Betriebswirtschaftslehre in Weihenstephan und wurde 1982 promoviert zum Thema „Informationsverhalten und Informationsübermittlung in der landwirtschaftlichen Offizialberatung“. Danach engagierte er sich in der Entwicklungshilfe bei Misereor-Projekten in Afrika sowie Haiti und stand auch für weitere Kurzzeitprojekte zur Verfügung. 1986 übernahm er dann den elterlichen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb mit 130 Hektar Landwirtschaft und 100 Hektar Wald in Habitzheim, den er nach wie vor bewirtschaftet. Von 1990 bis 1999 war Löwenstein Geschäftsführer der Gutsbetriebe des Malteserstiftes Räckelwitz und des Klosters St. Marienstern Landkreis Kamenz, Sachsen, mit 850 Hektar und 150 Milchkühen. Darüber hinaus engagierte er sich auch als Vorsitzender des Arbeitskreises für Betriebsführung Rhein-Main-Taunus und als stellvertretender Vorsitzender des Hessischen Grundbesitzer-Verbandes, im Beirat der Marktgemeinschaft mbH, der Naturlandbetrieb Süd-Ost sowie im Naturlandverband. Seit 1998 gehört er dem Präsidium des Verbandes an. Zudem ist er seit 2001 Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AGÖL) und seit Mitte 2002 Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Als Buchautor machte Löwenstein von sich reden, unter anderem mit „Foodcrash – Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr“ oder „Es ist genug da. Für alle. Wenn wir den Hunger bekämpfen und nicht die Natur“.

Dr. Johannes Merck

Dr. Johannes Merck

Dr. Johannes Merck

Vorstand, Michael Otto Stiftung für Umweltschutz

Dr. Johannes Merck, Jahrgang 1957, ist Direktor Corporate Responsibility bei der Otto Group und verantwortet hierbei die Entwicklung und Steuerung aller umwelt- und gesellschaftspolitischen Aktivitäten. Zudem ist er Vorstand der Michael Otto Stiftung, die sich als fördernde Institution von Naturschutzprojekten sowie als Organisatorin von gesellschaftspolitischen Dialogen im Bereich Natur- und Klimaschutz versteht. Dr. Merck studierte Geschichts- und Rechtswissenschaften an der FU Berlin und promovierte 1990 zum Dr. phil. Er ist Mitglied des Kuratoriums der Aid by Trade Foundation und seit 2014 Honorarprofessor für Corporate Responsibility an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE).

Christoph Minhoff

Christoph Minhoff

Christoph Minhoff

Hauptgeschäftsführer, Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. und Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V.

Christoph Minhoff ist seit Dezember 2012 Hauptgeschäftsführer beim Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. sowie der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. Er studierte Politikwissenschaften und Geschichte in München und absolvierte ein Volontariat bei der Wochenzeitung ››Bayernkurier‹‹. Anschließend wechselte er als freier Mitarbeiter zum Bayerischen Rundfunk/Fernsehen und war als Autor zahlreicher Reportagen und Dokumentationen tätig. Von 1992 bis 1994 war er Redakteur des innenpolitischen Magazins ››Zeitspiegel‹‹ beim Bayerischen Fernsehen und 1994 Redaktionsleiter und Moderator des BR-Magazins ››Zeitspiegel‹‹. Bis 2005 war Christoph Minhoff Leiter des ZDF-Landesstudios Bayern, anschließend verantwortete er als Programmgeschäftsführer Phoenix, den Ereigniskanal von ARD und ZDF in Bonn. An der Europäischen Medien- und Business Akademie in Hamburg ist er als Dozent tätig. 2011 erhielt Minhoff den Medienpreis Politische Bildung.

Klaus Müller

Klaus Müller

Klaus Müller

Vorstand, Verbraucherzentrale Bundesverband

Klaus Müller, Jahrgang 1971, ist seit Mai 2014 Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Der vzbv ist der Dachverband der 16 Verbraucherzentralen und 25 weiterer verbraucherpolitisch orientierter Verbände. Von 2006 bis 2014 leitete Müller die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Zuvor war der Volkswirt in der Politik tätig: Vom Jahr 2000 bis 2005 war er Umweltminister in Schleswig-Holstein, bis 2006 Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags. Von 1998 bis 2000 war Klaus Müller Abgeordneter des Deutschen Bundestages.

Richard David Precht

Richard David Precht

Richard David Precht

Philosoph, Publizist und Autor

Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seine Bücher »Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?«, »Liebe – ein unordentliches Gefühl« und »Die Kunst, kein Egoist zu sein« sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen »Erkenne die Welt« und »Tiere denken«. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung »Precht« im ZDF.

Foto: Amanda Berens

Joachim Rukwied

Joachim Rukwied

Joachim Rukwied

Präsident, Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)

Joachim Rukwied, Jahrgang 1961, ist seit dem 27. Juni 2012 Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Zudem ist er seit 2006 Präsident des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg und in verschiedenen berufsständischen Organisationen ehrenamtlich engagiert. Nach einer Ausbildung als Landwirt absolvierte er ein Studium der Landwirtschaft an der FH Nürtingen, das er 1987 als Diplom-Ingenieur (FH) abschloss. Anschließend war er zunächst Mitunternehmer im elterlichen Betrieb in Eberstadt tätig. 1994 folgte dann die Übernahme als Alleinunternehmer. Bis heute betreibt er Acker- und Weinbau sowie Feldgemüseanbau.

Christian Schmidt

Christian Schmidt, MdB

Christian Schmidt, MdB

Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft

Christian Schmidt ist seit Februar 2014 Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. 2013 bis 2014 war er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und zuvor von 2005 bis 2013 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung.
Seit 2011 ist Christian Schmidt stellvertretender Parteivorsitzender der CSU, seit 2010 Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CSU und von 1999 bis 2009 war er Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Fürth-Stadt. Seit 2006 ist er ehrenamtlicher Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Christian Schmidt ist seit 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 1976 Mitglied der Christlich-Sozialen Union (CSU).

Foto: Michael Gottschalk/photothek.net

Dr. Maria Schneider

Dr. Maria Schneider

Dr. Maria Schneider

Kreativdirektorin, Autostadt GmbH

Dr. Maria Schneider studierte Kommunikationsdesign, Erziehungswissenschaft, Germanistik und bildende Kunst. Sie wurde promoviert mit einer wissenschaftstheoretischen Sprachuntersuchung. Nach einer Managementausbildung arbeitete sie in der kulturellen Öffentlichkeitsarbeit, zuletzt für das Kunstmuseum Wolfsburg. Seit 1998 entwickelt sie als Gründungsmitglied des Inszenierungsteams die Autostadt in Wolfsburg. In ihrer Funktion als Kreativdirektorin der Autostadt ist Frau Dr. Schneider mit ihrem Team verantwortlich für die inhaltliche Weiterentwicklung der Kommunikationsplattform des Volkswagen-Konzerns.

Werner Schwarz

Werner Schwarz

Werner Schwarz

Vizepräsident, Deutscher Bauernverband e.V.

Werner Schwarz, Jahrgang 1960, ist seit 2008 Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein und seit dem 27. Juni 2012 Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes. Seit 1994 führt er den elterlichen Betrieb für Ackerbau, Schweinemast und Jungsauenvermehrung.

Stefan Toepfl

Prof. Dr. Stefan Töpfl

Prof. Dr. Stefan Töpfl

Leiter Advanced Research und Professor für Lebensmittelverfahrenstechnik, Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V.

Prof. Dr. Stefan Töpfl ist Lebensmitteltechnologe und seit 2006 als Leiter der Technologieberatung am Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) e.V. tätig. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Entwicklung neuer Verfahren zur energieeffizienten und produktschonenden Herstellung von Lebensmitteln. Weitere Interessensgebiete stellen die Rohstoffnutzung und Nachhaltigkeit der Lebensmittelverarbeitung sowie Möglichkeiten der Prozessintensivierung und -analyse dar. 2009 wurde er auf die Professur Lebensmittelverfahrenstechnik der Hochschule Osnabrück berufen.

Kees de Vries

Kees de Vries

Kees de Vries

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Landwirt in Sachsen-Anhalt

Nach seiner landwirtschaftlichen Ausbildung war Kees de Vries mehrere Jahre im Lohndienst tätig. Im Jahr 1982 machte er sich selbständig. Er bewirtschaftete 8 ha Land und versorgte 40 Kühe mit ihren Kälbern. Im Jahr 1992 zog er dann mit seiner Familie um in die Bundesrepublik Deutschland nach Deetz und baute einen Agrarbetrieb in Sachsen-Anhalt mit 1.300 ha Land, 700 Milchkühen sowie 600 Jungrindern auf. Seit 1996 ist de Vries ehrenamtlich tätig und seit 1999 Mitglied der CDU. Erstmals wurde er im Jahr 2003 in den Kreistag gewählt. Seit 17. Juni 2005 ist de Vries Deutscher Staatsbürger. Bei der Bundestagswahl 2013 wurde er in seinem Wahlkreis Anhalt direkt in den Deutschen Bundestag gewählt. Kees de Vries ist Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) in der CDU-Fraktion und landwirtschaftlicher Unternehmer. In Sachsen-Anhalt gründete der gebürtige Niederländer im Jahr 1992 einen eigenen Betrieb mit 1300 ha und 700 Milchkühen, welchen heute sein Sohn Kees de Vries jun. führt. De Vries ist Mitglied in verschiedenen Fachausschüssen auf Landes- und Bundesebene. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Landwirtschaft und Umwelt.

Projektmanager

Besucherbetreuung

Veranstaltungsort

BOLLE Festsäle
Alt-Moabit 98
10559 Berlin

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